Podlog #276 2017-10-03

3. Oktober 2017, die 276. Folge. Kleinigkeiten aus dem Bergwerk holen… Über Bücherbeutezüge, Kleinigkeiten des Arbeitens, die die Frage aufwerfen, wie man gerade über solche Kleinigkeiten spricht. Was macht sie im Gespräch zu etwas Besonderem?

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Moritz Klenk
3. Oktober 2017 die 276 Folge von packluck. Heute weiß ich nur schwer was und wie ich notieren kann denn der Tag war eigentlich voll damit der radtour Recherche zu. Mach die radtour zu verschmieren ich war so auf den Spuren nach dem bestimmten. Auseinandersetzung und Diskussion systematischer Philosophie und der Idee überhaupt systematischer Philosophie also eine Systemprogramm und. Zumindest den Spann also mehr oder weniger spannend und habe ich machen können auf in einem der. Hegel Gesellschaft Beihefte. Ein ein Sonderband zu also oder ein ich glaube schweinigel Kongress zu und der Frage ist als systematische Philosophie möglich. Und da gab es einen Panel von geleitet von dem damit vermutlich jungen Sortierung. Niklas Luhmann der. Aber natürlich ein jung aber davon abgesehen leite der dieses Panel mit der Frage und führte das so einen als sein nach dem Motto wir sprechen heute nicht. Von Soziologen zu Philosoph Mutter, unter Soziologen und Philosophen sondern mal nur philosophisch und lassen die Soziologie raus was ich interessante eine interessante Einleitung fand mit der das so. Eingeführt hat das Pendel an sich ist noch viel interessanter Weise ist eigentlich sich die Frage stellt ob mich halt die Soziologie oder die Theorie der Gesellschaft die der Ersatz für eine solche system Anschluss unter dieser These habe ich schon lange in der Form, zumal. In der in der Systemtheorie finden wollen also vermutet dass sie da drin steckt. Aber so explizit ist es ja nicht ausgesprochen aber. Für mich wäre die spannende Frage eigentlich wenn Theorie der Gesellschaft ein Ausdruck von systemphilosophie ist. Welcher. Spaß du dich doch los und auf diesen Spuren schreibe ich notiere ich untersucht Bücher und bin begeistert von. Einfach der Möglichkeit wieder in Bibliotheken ein und ausgehen zu können. Fühlt sich fast so sehr wenig wie als will man in seinen Bergwerk gehen und so Gesteinsbrocken nach Ausschlag, sich freuen dass man wieder etwas den Berg abgerungen hat so ähnlich ist es wenn man dann aufs in unterschiedlichen Teilbibliotheken hier in Bern sich Bücher zusammengestellt und die werden geliefert, die sind alle aus dem Magazin also die Bücher die ich wollte, es ist anscheinend keiner mit die stehen in keinem Regal oder so aber aus welchem Magazin werden sie hochgeholt hoch gefördert, und liegen dann immer da und ich schlepp sie raus was so kleine Beutezug soll leben ist wenn man sie dann, in seine sichere bringt nämlich ins eigene Büro und dann dort. Wertschätzend begutachten kann und es sind so kleine Aneignungsprozesse finde ich. Oder mir geht es zumindest so zu Aneignungsprozesse in denen man sich auch mit so einem Arbeitsumfeld vertraut macht wenn man so lernt. Wie man so die ersten schätze diesen, für diesen Institutionen aufbringt und es fühlt sich das wie so ein eigentlich Video ständiges momentan auch wenn du es wirklich genau für solche Zwecke eingerichtet ist diese Bibliothek aber und doch. Erinnere mich immer an Walter Benjamin Notizen zum Buch sondern aber also nach dem Motto. Die Band die Bücher werden am besten von Buch Liebhabern. Ausgeliehen und nie mehr zurückgeben und so so so wird werde ich diesen Eindruck nie los wenn ich in die Bibliothek geht dass man fast schon fast hat mir das schon in eigenem Besitz gerettet. Kann dann für die glücklichen Stunden der das Erstkontakt mit solchen Buch Funden den Gedanken verdrängen dass wir uns in vier Wochen wieder zurück geben muss. Weihnacht oder in zwölf aber sind so Aneignungsprozesse in denen man sich. Mit der Arbeit vertraut machen kann hier also vor Ort wie das hier läuft. Schon sehr lange nicht mehr möglich dass ich, einfach so in eine wirkliche Bibliothek gehen konnte zu über die Straße einfach von meinem Büro aus in Witten gibt es ein kleines Zimmer zu Ines Bibliothek und es ist nicht angebunden an die Fernleihe, man kann kein Buch aus irgendwelchen anderen Bibliotheken in Deutschland bestellen wenn es das nicht inmitten gibt und es gibt es nicht in Witten in Friedrichshafen ist es eine schöne Bibliothek aber auch sie hat wenige Bücher, sie hatten gottseidank. Mehr Mittel nur so könnte man meistens Bücherstadt per Fernleihe zu bestellen einfach anschaffen lassen aber das geht natürlich auch nur für einige solche Bücher wie sie heute habe befördern wollen. Wäre natürlich nicht mehr zu kaufen und so ist es das erste mal wieder so eine Bibliothek die. 5 Minuten mit dem Fahrrad entfernt direkt gegenüber vom Büro da ist es Annie's Song Amberg. Dilsberg Wetter finde ich in dem Fall wirklich gut aber. Das sind so kleine Beobachtung nur aber deswegen weiß ich auch nicht wie man darüber sprechen kann also oder was was dazu zu sagen wär über die konkrete Arbeit kann ich gar nicht mehr sagen auch schon dass ich. Dass ich jetzt darüber spreche was genau ich such und in welchen Büchern so das halte ich das dass mir gar keinen sprecht Anliegen. Das suche ich dann notiere ich dann schreibe ich dann gebe ich Bücher wieder ab finde neue Bücher so manches. Dann müsste dann sich konkreten texten zuwenden vielleicht die ein oder andere Stelle die man findet lesen und darüber ins Gespräch kommen aber. Ich frage mich noch so ein bisschen ob das ein Zögern ist weil man dem eigenen Gedanken noch nicht raus oder der. Oder dem Stadium der Arbeit nicht traut dass man einfach über diese so die ein oder andere Idee sprechen möchte. Ich weiß gar nicht was es was es genau sein kann aber es erscheint mir das dass ich nicht so wirklich anbietet da gegenüber. Über Fragen und Texte und Themen und Begegnung und so wie sie jetzt in den letzten 275 Folgen immer wieder besprochen hat darüber kann man sprechen aber. Frag mich wo sind da die Unperson woran, mache ich das Fest ich meine ich hatte diese einmal diese und ich habe noch ein zweites Mal drüber gesprochen glaube ich habe einmal hatte ich diese dieses dieser eindrückliche dieses eindrückliche Gespräch über. Also Selbstgespräch über die Frage wie man über andere Gespräche spricht und das manchmal, wenn man eben mit anderen Menschen gesprochen hat und intensive Gespräche hat dass das überhaupt kein Anlass mehr für ein Selbstgespräch in dieser Form das, sein kann einfach weil das ist das Gespräch hat sich selbst im Gespräch schon erschöpft oder nicht erschöpft im Sinne von, sondern eigentlich ein. Es bietet einfach erstmal zu keinen weiteren gesprächsanlass auch falsch ach was sag ich. Was sage ich dazu ich habe keine Ahnung. Und so solche Form von Arbeit. Wenn wir nicht drüber sprechen jetzt so drüber spricht dann spreche ich ja letztlich doch auch eben anders. Das würde mich mal auch interessieren z.b. was sammeln Avanessian bei Miami Station wie wieder die Auswahl zustande kam oder welche. Welche Gedanken bieten sich für sowas an nicht bieten sich an das ist Quatsch sehr sein und was ist albern. Welche Gedanken Erfordernis oder was soll man da sagen. Wie trifft man diese Auswahl nicht Auswahl auch Quatsch. Bei manchen Fragen und Gedanken weiß man einfach da ist jetzt da muss man darüber sprechen damit das überhaupt. Da muss man einfach drüber sprechen. Gespräch Bedarf mir reichen eigentlich all diese Begriffe nicht mit den ich das könnte bezeichnen. Bedarf es mir zurück komisch. Aber wie wie erkennt man das also nach welchen kann man das Meer bestimmen. Das frage ich mich. Ich bin bisschen ratlos was die was die Antworten angeht das würde ich mich interessieren so oder so. Wenn man dann so ein so ein schief arbeit absteigt. Macho noch sein das einfach deine ganze Weile einfach gar nichts zu sagen ist so ähnlich wie eben in archive neben nichts gesprochen mit eben Ruhe ist. Steve dich da einfach in dieser Text entstand. Schreiben wir vielleicht noch er. Wie unterscheidet sich das denn welche Fragen. Dünne in dem einen und welche in dem anderen. Keine Ahnung. Ich komme nicht weiter also damit der Frage. Es ist fast so als als bliebe mir für manche die soll Gesprächsnotizen im Podlog. Eigentlich nur und nur trifft schon gar nicht. Aber als bliebe mir überall zu kleine Beobachtung zu sprechen. Und diese kleinen Beobachtung des Tages die Märchen also die wenig wirken oder zunächst wenig sind aus denen spannt sich manchmal in Zusammenhänge und die sind. Die würden vergehen. Wenn sie nicht gesprochen werden könnten und dieses sprechen können gibt Ihnen die Möglichkeit genannt zu werden. Und gedacht zu werden und es sind in diesem kleinen in diesem kleinen Beobachtung die keinen einzigen Satz hätten möglich gemacht, möglich machen können wenn sie hätten geschrieben werden müssen oder nicht so zumindest wie ich wissenschaftlich, erwartet wird dass ich dass man arbeitet. Sie also irgendwie meinen Notizen in Gang werden vielleicht verloren dann. Solche kleinen Beobachtung ist es möglich im Gespräch eingebunden zu werden und dann zugleich die. Also diese Kleinigkeit in dieser Kleinigkeit steckt zu zahlen eine eine Größe, die man erst im sprechen entdeckt und das ist nicht einfach nur eine der Beliebigkeit der wartet die notwendig sind um einen vollständigen Satz im sprechen formulieren zu können geschuldet oder so. Weil man es schriftlich in einem präzisen Satz könnte ausdrücken oder niederschreiben oder so sondern. In dem Gespräch entsteht so ein. So eine verzeitlichung dieser Beobachtung die. Die diesen Gedanken z.b. ein Nachdenken geben kann so klein Beobachtung und seid jetzt so etwas wie heute meine. An einer Hand abzählen beim Gang in die Bibliothek um Bücher abzuholen das ist nichts worüber ich hätte schreiben können ich wüsste nicht wie man das. Hallo in welche Art von Text baue ich das ein. Und doch sind solche kleinen Beobachtung die dann dehnen. Es ist kein schälen einer Zwiebel dachte ich vielleicht krank aber es ist nicht so ein. So ein heute noch da sein. Nein es ist gar nicht so es ist dieser es ist manchmal dieses Ark ID all diese visuellen Bilder. Ziel unbefriedigend einkreisen altes was nervt eigentlich. Zeitlich nicht so abstrakt das weiß ich auch nicht es ist einfach. Was sind so brauchbare Metaphern für Gespräche dieses erzählen. Ist eigentlich was was was solche kleinen Beobachtungen ganz anders noch mal denk und hörbar macht also mit diesem nachdenken meine ich eben. Z.b. genau diese Zeit dies braucht man sagt Einsatz und einen zweiten. Unentschieden und I wird leiser und verschwindet im vergessen und im verklungen sein und ein vierter Satz V und setzt sich fort und es geht was verloren wie setze ich etwas vorwärts ich etwas weiß oder etwas aufgegriffen. Und aus diesem verlieren und voran voran diesen verlieren und dem anknüpfen einfach einem solchen einer solchen gesprächsdynamik. Das macht mich fertig. Aber diesen ich kann immer nur eigentlich Gespräch sagen Gespräch. Das nicht mal ein besonders schönes Wort in solchen Gesprächen. Entfaltet sich dann ein Gedanke zum Nachdenken. Nach tut auch die Zeit aus dies braucht das zu sprechen und dieses nachklingen. Der gesprochene Sätze und das ermöglicht kleinen Beobachtung vermeintlich kleinen Beobachtung. Vielleicht sowas wie einen. Ja was eigentlich na ja genau zu sein ein tieferes Verständnis oder ein. Mehr Gewicht vereinsanwalt. Vermutlich nicht einfach sie zu denken. Das vielleicht ist es möglich die zu denken wollen gegen andere notationsform. Das verhindern ausschließen weiß eigentlich diese Zeit bräuchte für solche kleinen Beobachtung. Kann es sein auch Sitze können kleines beobachten einzelne Sätze mehrere. Ich bin einfach nur nicht in diesen Texten die schreibe ich nur nicht so dass der Grund. Könnte auch solche Texte schreiben. Und es hätte ich dass ich natürlich auch Interesse dran aber ach aber im sprechen scheint mir doch noch mal. Solche Ideen. In diesem in dieser Sprache. Ein eines ein wie soll ich das ausdrücken wieso ein anderes sie anders zu denken. Wenn man beispielsweise mit anderen Menschen im Gespräch ist und man versucht sich so man überlegt so. Überlegt sich aber zu einem Gedanken über möchte hinaus formulieren und man kommt nicht so ganz drauf und dann spricht er bei der andere auch schon wieder und mir ist unterbrochen im eigenen Gedanken und verliert gerade die, die formulierungs Bemühung die sehr leicht anfällig war für Unterbrechung und es, geht wieder in eine andere Richtung und dann hört der andere wieder auf zu sprechen weil vielleicht ist auch nicht so klar ist was man da so gemeinsam am Sprechen ist und auch er sich wieder kurz sammelt etwas überlegt etwas kurz nachdem schweigend. Und dann, scatman wieder zurück versucht anzuschließen an was man gerade gedacht hat was bevor seinem verloren gegangen ist und entdeckt dass er nichts verloren gegangen ist sondern dass man etwas anderes gewonnen hat das ist also in eine andere Richtung gehen und dann kommt etwas hinzu, und der Gedanke, kommt so nicht mehr wie er verloren ist er kommt anders wir es kommt ein anderer Gedanke und erschließt sich an und daraus wächst etwas was man sprechend Gespräch, denken also eigentlich denken im Gespräch eben entdeckt nennen müsste. Und das einfach ein anderer Modus als wenn man mit einem Stift einen Zettel alleine irgendwo ist nicht unterbrochen wird von nichts. Zuschreibt und versucht sich diese Gedanken zurecht zu legen oder so oder einem folgt und einen anderen anschließt oder so und wenn es nicht läuft Stedman aufgeht. Wenn auch die Unterbrechung mittlerweile auch dort ständig zu finden sind also zuerst durch. Estnische. Geräte die an die einem auch anders geben ständig von einem ins andere zufallen von einem Kontext in den anderen zu kippen. So aber ich habe den Eindruck dass das wieso ist woran diese kleinen. Beobachtung an das noch mal gedacht werden können. Diesen Kleinigkeiten lasse ich es heute. In diesem Sinne dann bis morgen.

Podlog #233 2017-08-21

21. August 2017, die 233. Folge. Winzige Notizen zum Auspacken meiner Bücher, Begegnungen mit dem eigenen Leben, Labyrinthe der Aufstellungen, und auch bürokratische Labyrinthe, über die man sich ärgern, oder als Willkommensgeschenk begreifen könnte…

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Moritz Klenk
21st August 2017 die 233 Folge von Podlog. Die erste Folge in Bern jetzt mit vollständig wieder aufgebauten Podcast equipment und mit einem ausgepackten Bücherregal. Ich habe heute meine Bibliothek ausgepackt. Ich habe viel an Walter Benjamin gedacht und dann den text ich packe meine Bibliothek aus und so wie ich sie eingepackt habe und schon an Walter Benjamin gedacht habe. Und dann diesen Text so auch jetzt und. Und so ein bisschen habe ich den Eindruck gehabt dass mir eigentlich die das Klassifikationssystem dass ich dass ich verwende nachdem ich die Bücher aufstellen, verhindert eigentlich dass ich mich irgendwie näher mit den Büchern auseinandersetzt. Ich muss sie nicht einzeln in die Hand nehmen um um zu begutachten wo sie hingehören und was sie tun und wie sie in meinen Besitz Carmen und all diese Dinge die. Walter Benjamin in dem Texte vorstellt. Ich kann dir einfach in den in die Hand nehmen und 23 Blicke genügen zu wissen wo ungefähr sie hinkommen und dann 2-3 Korrekturen und das steht dann richtig. Aber immerhin gab es die Möglichkeit darüber nachzudenken welche Bücher wirklich es verdient haben also auch selbst das Klassifikationssystem hat das nicht, behindert und so habe ich beschlossen dass ich z.b. den religionswissenschaftliche Teil meiner Bibliothek wie passend dachte ich, insa-institut aus Lager und in mein Büro auch wenn es nicht die Bücher sind die ich jetzt am meisten benutze aber. Die können einfach dort bleiben. Mein Zimmer ist so klein dass ich mir jeden Fleck Platz den ich habe. Wohl überlegen muss mit was ich hin befüll und die Gegenstände sind erfasst zahlreicher als Platz. Ungarn für mein Bücherregal. Ist es schon Zustand der mir zumindest dass mich zum Nachdenken bringen fallen. Ich wünsche mein Bücherregal hätte immer zumindest einen zwei Plätze frei für neue Bücher die ist noch zu entdecken gilt. Und eigentlich ist es auch wenn es sein muss findet sich der Platz. Noch schlafe ich nicht auf Büchern mein Bett ist nicht aus Büchern gebaut steht nur im Regal. Und zu wissen wie wie. Wie sehr man eigentlich damit verbunden ist wie sehr mir mein Zimmer zu Hause wird ich brauche gar keine Dekoration oder so sondern ich stelle einfach meine Bücher auf und es fühlt sich an wie zu Hause. Und das ist für mich auch was ich mit Bibliotheken verbinde einfach ein. So ein Zuhause nicht nur von Büchern sondern auch von z.b. meine Faszination für Bücher und damit auch so immer ein Stück. Von mir. Schon zu quasi nach dem Motto wenn Bücher sich zu Hause fühlen können dann kann ich das auch. Und ich weiß natürlich wie seltsam das sein mag gerade in Zeiten in denen. Alle Welt davon spricht dass Bücher an Bedeutung verlieren würden oder man könnte sich gar keine mehr kaufen und ich würde es immer wieder jetzt von Kolleginnen und Kollegen dass sie sagen also jetzt kaufe ich mir erstmal keine Bücher mehr oder ich habe es ganz aufgegeben Bücher kaufe ich mir nicht mehr ich, will das alles nur noch digital ich lesen auf meinem eReader oder auf meinem iPad oder auf sonst irgend einem Gerät. Aber ich kann da drinnen so nicht wohnen. Also habe ich meinen eigenen Jungle den ich hier. Den ich hier aufgestellt habe und in der Aufstellung habe ich ja für mich zumindest eine Quelle von Entscheidung und. Immer wieder Begegnungen mit denselben Büchern und das macht ja noch mal in das Besondere einer Bibliothek in der Größe aus also jetzt gerade mal 700 irgendwas Bücher. Kann man ja kaum Bibliotheken aber in Deinem Bücherbestand? Kleineren Größe trifft man die Bücher eben häufiger. Sucht etwas und findet nicht weiter von etwas völlig anderes und trotzdem. Und trotzdem lässt sich da drin Verlauf. Bei vielen Büchern dachte ich Mensch das Gras. Hast du auch mal gelesen oder rein gelesen oder das war ja auch mal ziemlich lange Zeit sehr wichtig ist sehr wichtige Gedanken den du gefragt bist. Zeig mir daraus geworden und so sind Bücher für mich auch nicht nur die Spuren derjenigen die sie geschrieben hätten. Oder derjenigen die darüber diskutieren oder der Diskurse die sich darum in Spinnen oder die Diskurse der Diskurse die sie selbst repräsentieren. Sondern auch einfach meine eigenen Überlegungen. Und wie das sagen fast als als Gegenteil das Podlog indem ich sprechen versucht zu denken. Sind die Bücher in denen ich schweigend. Nur gedacht habe also die wenn wir begegnen sie wieso die Stellvertreter für schweigendes gedachtes vergessen was sind. Und dafür brauche ich das Buch gar nicht mehr aufschlagen und lesen sondern ich im an dem ganz an dem Objekt habe ich eigentlich schon dieses Schweigen. Sehr viel besser Begriffen im Griff also in der Hand. Und das fasziniert mir also das ist eines von vielen eine eine von vielen. Wecke mich interessiert bei Büchern gerade bei eigenen Büchern und so. Kann ich mir unter anderem auch erklären warum weiter Benni mit Sekt für den wahren Büchersammler ist der Platz in der eigenen Bibliothek für bedeuten Exemplare der deutlich beste. Einander Dschungel der mich heute den ganzen Vormittag bis Nachmittag auf Trab gehalten hat ist der Verwaltung Dschungel hier in Bern. Der einige Herausforderungen wohl noch für mich bereithalten wird von den ich nicht mal geahnt habe dass sie so kommen. Ich weiß. Wohl noch länger auf eine anstellungsbestätigung von der Uni warten müssen die die volle Dauer der Anstellung. Genau auf Fall auflistet und zeigt wie viel ich in dieser Zeit wo wann wie verdienen werde. Und mit dieser einstellungsbestätigung kann ich erst dann zur Stadt, zur Fremdenpolizei um mich dort zu melden dort war ich schon das gar kein Problem dass ich mich jetzt nicht melden will, weil ich müsste eine Gebühr zahlen wenn ich mich jetzt melden wollte weil ich mich in 4 Monaten ummelden müsste weil dann diese befristete Anstellung ist, Bestätigung die ich bekommen hatte eben eigentlich an Gültigkeit verloren hatte und eine neue konnte ich mir zur ausstellen lassen aber auch die hat diesen ganzen einstellungszeitraum nicht abgedeckt und somit kann ich keine, Meldebescheinigung bekommen keine b-bewilligung oder wie das heißt ich könnte nur eine l-bewilligung haben und das wollte ich wahrscheinlich nicht, so sagte man mir also warte ich doch besser auf die B Bewilligung wenn ich das dann bekomme dann muss ich noch mal dort anreisen mit all meine Unterlagen und dann wenn ich die B Bewilligung bekommen habe dann kann ich mich z.b. auch erst darum, bin in ein Parkplatz für mein Auto zu finden was ich jetzt und das wird hoffentlich, morgen oder übermorgen sich mit einem Parkplatz an der Uni oder irgendwie anders lösen lassen weil sonst bin ich wirklich völlig verzweifelt. Dass ich jetzt 16 Franken am Tag Teil für einen Parkplatz. Und es gibt für mich sonst keine Möglichkeit hier. Also werde ich ja mal sehen müssen wie sich das. Geht da ist etwas billiger eigentlich die ganze Zeit mit dem Auto rum zu fahren oder im Auto zu arbeiten wie auch immer. Es sind so viele Abhängigkeiten. Die so zwischen Institutionen bestehen und zwischen scheinen die ausgestellt werden müssen. Dass man sich fragt ob das nicht vor allem eine riesengroße beschäftigungs Maschine ist die mich von A nach B schickt. Möglicherweise ist es auch sowas wie das organisationale bürokratische Willkommensgeschenk an die neuen Bürger Bürger oder Einwohner Bürger Bücher. Bei Twitch aber den an die neuen Einwohner der Stadt Bern so zum Zwecke des Kennenlernens. Was Sie schon immer nicht über ihre Stadt wissen wollten in der sie jetzt leben. Deswegen schickt mir sie von hier nach dort und dann wieder zurück und dann den Berg rauf und runter und den anderen wieder rauf und wieder runter. Und ich wäre völlig aufgeschmissen wenn ich kein fahrrad hätte ich glaube ich hätte mich ja heute schon blöd gezahlt mit Bussen unterwegs zu sein. So habe ich ja einfach diese verschiedenen hörten zu laufen. Immerhin ist mein Zimmer jetzt langsam eingerichtet noch Chaos hier und da. Aber so wie sich indem. Dann durch die Stadt und in diesem in diesem willkommen in diesem Willkommens Pfad der für mich vorbereitet wurde von langer Hand. So wie sich dort langsam so etwas wie eine Ordnung erstellt. Weil ich mich immer mehr daran gewöhnen in dieser Stadt unterwegs zu sein. Mit jedem Mal dass ich die Straßen fahre umso bekannter kommt sie mir vor ich weiß wo ich wo ich bin wohin ich muss, kann ich auch in Tieren antun diesen Dingen mit jedem Gang mit jeder Fahrt ein bisschen mehr so ungefähr lichtet sich das Chaos und das. Erscheint darunter wieder eine Ordnung die man als die eigene, und die des eigenen Lebens entdeckt was sind dann doch eben die Gegenstände die man irgendwie schon mal an sinnvollen Plätzen verstaut hatte und manches macht Sinn beizubehalten und, möchte sie wieder ähnlich zusammen ähnlich. Ähnlich arrangiert in so einem kleinen begrenzten Raum noch mal sehr viel verdichteter und in diesem verdichteten wieder so aufstellen das müssen nicht mal nur Bücher sein entdeckt man dann plötzlich sein eigenes Leben. Weil es eben die Spur die Folgen von zu vielen Entwicklung schon. Manches muss man gar nicht drüber nachdenken warum eigentlich ist einfach nur vertraut und in dieser Vertrautheit entsteht dann etwas was ich. Irgendwie wieder mit neuen verbinden kann und in diesen Verbindung entsteht dann. Vielleicht einfach ja so das neue zu Hause ein neues zu Hause weil es ist eben nicht das Alter ich kann in einen Garten. Und es ist wunderschönes Wetter ich sitze einfach im Garten wenn ich mag und trinken einen Kaffee. Und wenn nicht gehe ich rein wenn ich Podcast möchte oder wenn ich weiter ausräumen muss. An die Uni konnte ich heute zwar aber nur kurz weil ein Schlüssel habe ich noch nicht ich kann also nicht in meinem Büro. Und ohne Büro habe ich ja an der Uni eigentlich überhaupt keiner Auftrag deshalb warte ich wohl noch. Alle notwendigen Stellen sind verständigt es kann sich ja nur noch um Wochen handeln. Ich bin über Schwänze morgen funktioniert aber wäre schwer begeistert mal sehen. Diesen diese ersten Stunden wenn man sich wirklich einrichtet und da ist und dabei bleibt und. Dann auch so unmittelbar an den Folgen irgendwie partizipiert nicht wieder fährt nicht einrichtet und fährt sondern einrichten und dann da ist. Die sind schon besonders irgendwie ist einfach auch richtig cool. Also stimmt mich optimistisch. So aber es ist spät und deswegen schließe ich die Aufnahme heute. Und warte was mich morgen für Labyrinthe erwarten und in diesem Sinne. Bis morgen.

Podlog #210 2017-07-29

29. Juli 2017, die 2010. Folge. Ich habe begonnen, meine Dinge in Kisten zu packen. Das ist Gelegenheit für allerlei Reflexion: “Ich packe meine Bibliothek ein”, in Anlehnung an Walter Benjamin…

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Moritz Klenk
29 July 2017 die 210 Folge von Podlog. Heute Wochenende Samstag habe ich begonnen meine Dinge in Kisten zu packen und zwar begonnen mit paar Sachen im Wohnzimmer aber dann jetzt bei. Mein büchern angekommen und da stellt sich tatsächlich bei meine Bücher sind. Eine der wenigen Objekte die ich gerne habe die ich gerne besitzt für die es möglicherweise sogar wert ist sie zu schleppen wobei da bin ich mir noch nicht ganz sicher das weiß ich vielleicht hinterher besser. Da bin ich mir nun trotzdem vor dir vor die Frage gestellt was nehme ich mit was stelle ich irgendwo unter was schmeiße ich weg und Bücher wegzuschmeißen. Bis nach Harald Schmidt eine der befriedigt sind vielleicht auch eine der sinnvollsten Tätigkeiten überhaupt aber, mir fällt es schwer weil ich zumindest also in den vielen Umzügen die ich schon gemacht habe eigentlich keine, aber nicht mehr viele Bücher hat dies, die ich nicht brauche oder die ich dich loswerden will aber was ich tatsächlich jetzt beschlossen bis ich werde all diese ganzen dämlichen Zeitschrift wegschmeißen ein solcher Quatsch ist nicht zu fassen. Wer braucht denn überhaupt noch Zeitschriften also gerade so Fach verbandszeitschriften das ist, ich finde mal schöne Zumutung dass die überhaupt noch physisch verschickt werden ich will das nicht ich möchte eigentlich gerne einmal im Monat oder wie auch die auch immer raus kommen ein Ding. Auf eine PDF haben und dann möchte ich mir die runterladen ich möchte einen Link am besten auf einen Zotero, oder irgendein die radtour Verwaltungsprogramm Pica, weil dass mir das automatisch in mein Zotero zieht und auch die PDF speichern. Also bei berlis denn noch Zeitschriften in so einem ich meinen und auch ich aber gut. Hast du die werden alle weggeschmissen wenn jemand an Soziologie. Verbandszeitschriften Interesse hat oder so vielleicht finde ich ja noch jemanden der könnte sich das auf jeden Fall abholen. Und zugleich sind es solches solches in Kiste in Kisten packen von Büchern. Verbunden es ist gar nicht einfach nur sachlich das zu notieren sondern es ist zugleich auch verbunden mit dem was mich die letzten drei Tage beschäftigt hat nämlich Leben als so eine Art erzählt Zusammenhänge und mit vielen dieser Objekte die man jetzt in Kisten verpackt und sie überlegt, wo sie hingehören dann bei all diesen Objekten. Admin eigentlich Geschichten damit verbunden erinnerungen. Woher sie kamen Warum wenn sie sich mal gekauft hat geschenkt bekommen hat zu welcher Zeit. In zu seinem lesen schreiben und denken und so weiter man sich für diese Fragen solche text interessiert hat also ich meinen vieles hat wirklich gar nichts mehr miteinander zu tun außer eben den Zusammenhang in meinem, persönlich in meiner persönlichen Lektüre Biographie oder so und dieser RTL Zusammenhang der sich an so die Kisten festmacht. Hat mich schon immer interessiert also so so eine Form von textzusammenstellung die man dafür mache ich auch Bücher weil ich möchte das eigentlich ich meine in den PDFs in Bibliotheken. Verschwinde das einfach. Das interessiert eingang nicht mehr weiter die sind verschwunden und man findet sie nicht wenn man sie nicht sucht. Wie viel dagegen haben so eine Aufstellung einfach ein Aufstellung im Regal in meinem Zimmer im an unterschiedlichen Standorten können Berlin werden. Es gibt noch mal so ein handeln das materielles gegenständliches irgendwas was einem so entgegensteht. In diesmal Arbeit denkt schreib Leseprozess dass ich eigentlich nicht missen möchte ich habe. Also wenn das wenn es irgendwann mal zu übersetzen wäre in digital vermittelt das, man so arbeiten könnte wenn man sich z.b. mehrere Bücher auf seinem Schreibtisch auslegen könnte und der Schreibtisch nicht nur einfach eine Metapher für einen Schreibtisch ist sondern mein Schreibtisch ist an dem ich sitzen kann und Arbeiten unter. Und nicht einfach der Bildschirmhintergründe oder reden das worauf ich Zeug ablege und dann irgendwann mal ausmisten. Wenn das mal möglich ist bin ich würde ich das sofort also würde ich das unbedingt haben wollen aber bislang. Es ist es nicht rund. Unentdeckt in so Gegenständen in so ganz physischen Objekten wie Büchern zu staubig sie sein mögen und zu schwer das Film jemanden ist der so allergin hat. Sie bieten so eine Widerständigkeit die ja. Meiner liegt förmlich diese Geschichten diese Zusammenhänge. Unser aufstellungs Fragen sind für mich sowieso spannend also weil so Katalog Systeme, bibliothekssysteme Fragen nach welchen nach welchem nach welcher Katalogisierung die erfasst und eben dann auch aufgestellt werden. Was ich immer dasselbe ist aber davon unabhängig nehmen wir mal an es ist es selber dann zeigen sich da ganz. Also bis wann wirklich sehr subtile Präferenzen für was wie, wandelt man das als Schrift eines bestimmten Autors der eine Signatur hat oder als ein thematisch irgendeinem Thema zugeordnetes in welchen Fällen wird mir für was, daran dass ich so bestimmte Dinge erkennen auch eben in der Geschichte indem in dem Leben einer solchen Bibliothek. Zu bestimmten Zeiten habe ich möglicherweise einfach anders Bücher erfasst. Es gibt Bücher die ich von denen ich später von den selben Autor dann allen Büchern eine Autoren spezifische Signatur zu weiße und uns zu Beginn. War der mir noch nicht so bedeutsam so dass ich diese Bücher lieber thematisch an irgendwelchen fachspezifischen Problemen oder so. Angehangen aufgestellt hätte und dann entdecke ich dieses Buch wusste garnicht, also ich hätte suchen können oder so und Zotero überspringen dann sowas, einfach weil das interessiert sich nicht für meine Aufstellung aber bei der Aufstellung selber stoße ich dann da drauf und das ist möglicherweise da einfach was passiert ist in der Bibliothek so angenehm Leben, der Bibliothek auch Bibliotheken haben leben. Leben selbstverständlich verstanden als RTL Zusammenhang. Zum Handeln der erst erzählt werden muss um als Zusammenhang deutlich zu helfen. Walter Benjamin finde ich den text ich packe meine Bibliothek aus extrem spannend eine meiner Lieblings texte erst kurz und hat so wunderschöne Sätze. Und ist so klug und ist von der Struktur einfach an einem so wunderbaren Gegenstand wie die Bibliothek auszupacken angeknüpft und. In meinen nur ganz dürftigen beobachten und Notizen meine Bibliothek einzupacken und das kann ich unmöglich heute schaffen aber morgen werde ich damit sicherlich fertig. Frage ich mich was du da eigentlich an welcher Stelle das dann wirklich bedeutsam anders ist eine Bibliothek aus und Bibliothek einzupacken wenn man sie auspackt. Ist es sozusagen ein Bein ankommen. Zumindest stelle ich mir das jetzt so vor dass ich das letzte Mal diese beträgt ausgepackt haben ist schon etwas her und sie war auch noch etwas also einige hundert Bücher ärmer aber. Jetzt. Wenn ich mir vorstellen diese Bücher dann in die Schweiz gebracht zu haben und in Bern auspackt dann die aufzustellen zu sehen wo finden Sie jetzt Ihren Platz an dem sie in den nächsten Jahren stehen. Man gibt ihnen auch wenn sie eigentlich durch die Signatur jetzt wieder in die am Aufstellungsort in der Reihe die sie bilden in ihrem Zusammenhang. Praktisch schon vorherbestimmt sind gib mir jeden trotzdem einen neuen Ort und sieht dort wieder aufzustellen. Noch mal einzuräumen das bringt dann einem auch diese Wertschätzung und dieses ankommen ist dieses Benjamin spricht in dem Text auch da von der Bibliothek ein. Den Büchern ein Zuhause zu geben das für ein echten Büchersammler der beste Platz für einen. Buche selbstverständlich das eigene Regal. So selbstverständlich ist es möglicherweise gar nicht vor allem nicht in Zeiten in denen man immer wieder jetzt auch von anderen hört ja du kaufst noch Bücher warum. Aber doch ist es soll sage nein. Ein sich wieder irgendwo aufstellen nicht nur die Bibliothek die Bücher ganz konkret irgendwohin zu räumen dass sie eben weg sind sondern sich eigentlich aufzustellen es ist ja in meine Bibliothek. Sind die Bücher die ich mal aus unterschiedlichsten Gründen zusammen gesammelt gekauft. Gesucht gefunden auf Bücherflohmärkte II. In Holm Buchläden bei manchen weiß ich noch in welchem Laden ich sie gekauft habe bald einfach besondere Läden oder besondere Büchereien oder so. Also wenn ich ankomme und die die Bibliothek auspacke ist etwas völlig anderes als wenn ich die Bibliothek einpacke. Beim Bibliothek einpacken ist praktisch ist praktisch immer die Frage der ist immer diese reflexionsfrage dass der das. Deezer. Halten Sie einer Prüfung stand beim Auspacken ist es ein würd ich meinen jetzt also mein persönliches Empfinden ist es ein Wert schätzen. Ein ein einpacken ist dagegen eine Prüfung das muss erstmal ein Buch über stehen. Eingepackt werden nicht weggeschmissen zu werden nicht in die Kiste zu kommen die irgendwo untergestellt wird auf jeden Fall nicht in den 15 Quadratmeter Zimmer in die ich in Bernau. Möglicherweise fürs Büro was er schon eine gewisse Abwertung ist. Weiß ich nicht ob das sich durchhält aber zunächst erstmal für mich eine Abwertung ist. Das macht das auch zu einem gar nicht so einfach nackt dieses Bücher einpacken. Diese Prüfung ist anstrengend also schon so ganz vom Empfinden her und nicht nur vom allergischen. Sich auch damit auseinanderzusetzen was man so an Büchern angesammelt hat und woher die kommen und welche Phasen des Arbeitens und denken so so man eigentlich schon längst hinter sich gelassen hat. Für dieses dieses ganze selbstkritische was damit zusammenhängt ist nicht ganz auch nicht ganz ohne also. Ich meine man kann sie auch einfach zügig wegräumen aber dann nimmt man sich glaube ich auch einiges. Von dem was du eine Bibliothek anbietet also eine Bibliothek hat möglicherweise, zum einen die Hauptfunktion dass sie Bücher bereithält die man noch nicht gelesen hat Dundee, Nebenfunktion dass sie Bücher bereithält die man gelesen hat um sie noch mal zu lesen raus zugreifen oder aufzubewahren für Eventualitäten. Und dann. Möglicherweise auch gar keine zu unterschätzende Funktion von Bibliotheken ist dass man sie einpacken kann und dass man sie auspacken kann. Ich glaube vielleicht ist es dafür mache ich es auch und ich habe jetzt über diese Jahre in denen ich auch zwischen Berlin und Friedrichshafen oder zwischen anderen Städten anderen Arbeitsplätzen gependelt bin, viel im Zug verbracht habe in den in den Jahren hatte ich immer zu viele Bücher dabei immer mehr als ich brauchte. Weiß ich nicht ich kann mich da nicht so zusammen Reis und selbst wenn ich das dann irgendwann mal macht dann dann ist es genau der Tag an dem ich ein Buch braucht dass ich nicht mitgebracht habe. Also Bücher transportiere ich schon auch gerne bisweilen transportiere ich Bücher mehr als dass ich sie lesen. So dass ich was geliked bin zu sagen es ist möglicherweise eine der Hauptfunktionen. Bücher herumtragen das könnte eigentlich eine gute Beschreibung sein für. Meine Arbeit die nicht so viel verrät und nicht soviel verbirgt Bücher herumtragen. Ich glaube das mag ich bevor mich jetzt völlig die Allergie dahingerafft muss ich leider diesen Raum verlassen und deswegen beende ich heute meine Notizen schon jetzt. Ich habe morgen wieder Gelegenheit. Und ja in diesem Sinne bis morgen.

Podlog #193 2017-07-12

12. Juli 2017, die 193. Folge. Nach längerer Arbeitspause endlich wieder eine Notiz in die richtige Richtung. Berichte und Beobachtungen von einem Teil des Workshops über “die Frankfurter Schule und Religion”, der heute und morgen in Bonn stattfindet. Hochspannend vor allem für mich die Überlegungen zu Adornos dialektische Überlegungen zur Musik im Anschluss an jüdisches Bilderverbot, der Unmöglichkeit, den erlösenden Namen Gottes auszusprechen und damit der Unmöglichkeit einer Utopie in eben diesem Versuch. Zum Schluss noch ein beruhigendes Promotionsgeschichtenschmankerl.

(War ‘natürlich’ umgekehrt: Schelling should do the trick with Horkheimer…)

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Moritz Klenk
12. Juli 2017 die 193 Folge von Podlog. Nach einer entbehrungsreichen Woche habe ich heute tatsächlich das erste mal wieder so etwas wie arbeiten können. Also entbehrungsreich im Hinblick auf eben die Arbeit. In keiner Weise waren die letzten Tage oder sogar die letzten Wochen entbehrungsreich. Aber heute hatte ich die Gelegenheit gestern oder vorgestern habe ich den Tipp bekommen. Das in Bonn einen Workshop stattfindet, ich bin erst davon ausgegangen dass irgendwie so eine Art Tagung oder so aber es war nur ein Workshop oder was heißt nur eigentlich noch bisschen besser einen Workshop zum Thema Frankfurter Schule und Religion. Ausweg aus der Geschichte und die Vorträge die dort im Programm stehen sind lassen sich sehr spannend, von den Titeln her und ich dachte ich fahre einfach mal hin, ich habe mich gerade angemeldet das ging auch noch klar die haben sich sehr gefreut dass ich überhaupt jemand von außerhalb noch dafür interessiert hat und es hat sich herausgestellt es war ein ganz kleiner Workshop, REWE in Bonn an der Uni, von eigentlich ausschließlich Doktoranden und Postdocs also so Nachwuchs Leuten das waren wir waren insgesamt neun. Teilnehmer, davon halten einen Vortrag und ich war so als Außenseiter irgendwie mit dabei und habe zugehört in einem ganz kleinen ziemlichen, wo praktisch maximal 15 allerhöchstens 20 wenn man so am Rand noch sitzt reingepasst hätten, was ein ganz kleiner Besprechungsraum oder so etwas um oben im zweiten Stock und es war ja, und es war tatsächlich ein sehr spannendes sehr spannende Erfahrung von ausschließlich Philosophen da die sich aus unterschiedlichen Gründen mit Frankfurter Schule und Religion beschäftigt haben und Religion wir uns ja weiter, fällt in dem Fall und zugleich sehr engen also ein sehr philosophisches Verständnis von dem was Religion ist der konventionellen drüber nachgedacht wurde nicht viel was genau Religion denn Zeit bei frischen da einfach, im Zugang, muss ich gestehen für Religionswissenschaftler fängt da ja überhaupt schon das Spannende an die Philosophen konnten gottseidank das Überspringen und dann zu wirklich interessanten Fragen kommen. Aber aus ganz anderen Kunden war es für mich auch deswegen spannend weil man Philosophen, in der Form wie sie so in so einem in so einem Stadium der Karriere oder Sohn des Arbeitens miteinander sprechen und sich gegenseitig texte vorstellen. Also ich zumindest nicht oft dazu schauen kann und es war dabei auch befremdlich. Sich mit der Frankfurter Schule zu beschäftigen bedeutet im deutschsprachigen Kontext aber auch in anderen Kontexten wo beides da seltener der Fall ist. Schon oft eine Art Klassiker Auslegung also ein eine einen eigentlichen rezitieren der alten Texte. Und in dem philosophischen Ertrag und ohne jetzt irgendwem zu nahe treten zu wollen. Ist meine Beobachtung eigentlich die dass es vor allem philologische Arbeiten sind also man beschäftigt sich dann beispielsweise eben, Benjamins Überlegungen zu Geschichte und den messianischen Zügen dieser geschichts Vorstellung aber, man fragt sich das in einer Form in Demen nach wird er steht hier wo er hatte diese Quelle wo hat er jenes aus welchen religiösen Texten zieht er soll ich es dass mit Rosenzweig verwandt und kann man das damit verstehen haben die sich getroffen und dann kommst du Fragen tatsächlich, weiß man wo wie viel er von Rosenzweig gelesen hat. Und dann wirft eine andere einen die haben sich sogar getroffen am Ende von rosenzweigs Leben mir aber schon sehr alt hat Benjamin in einmal getroffen, und alles Rho das interessant. Mit Philosophie oder mit dieser mit diesen Überlegungen selbst hat es dann sehr wenig zu tun. Aber es scheint doch hinreichend zu faszinieren als würde man etwas über die Wahrheit der Gedanken darüber herausfinden dass man weiß wer wen gelesen hat. Das war die eine Beobachtung eine andere Beobachtung die mir auch noch auffiel oder die ich auch noch machte war. Dass man tatsächlich von einem bis Adorno sagt nichtargumentativ denken. Es war ein schon sehr weit entfernt ist also man vom lass die Anwesenden zwar nicht nicht schlechte Vorträge also manche war so ein bisschen konfus sicher auch nicht alle hören können sondern nur dreieinhalb aber. Aber aber die Anwesenden hatten in einer Form diskutiert. Die die so ablief wie dieser zitiert jenen und dann der Frühe Dings und der Früh y und und so weiter und so fort und. Und dann ist das meine Hypothese und das wäre mein Argument und dann sieht man das da und dann könnten wir noch das dazu nehmen und das sieht man das so. Oder ein Gespräch beim Kaffee dass ich gehört habe es Arm worüber schreibst du deinen Dissertation ja ich aktiver Schelling und Horkheimer. Und unter das interessant und und dann sollte doch eine Horkheimer schüttdose Quiz Schelling. Das ist vorüber also wie muss man die muss man. Wie muss man Argumente überzeugen finden das so ein Satz 1 schon einen schon sinnvoller Satz ist ich meine natürlich die haben. Das alles gelesen sehr intensiv studiert gerade wenn man dazu seine Promotion schreibt man das alles sehr genau gelesen und kennt dann alle Querverweise und so gerade bei so Klassiker nunta finde ich auch sehr schön vollständig Samsung, aber ein solcher Satz. Hat er irgendein Inhalt also hat er irgendeinen Inhalt mehr als habe ich gelesen. Die habe ich auch gelesen das sage ich nicht wirklich also ich mein Verdacht ist dass das keinen Inhalt hat. Keinen weiteren tiefergehenden darüber hinausgehenden Inhalt ans dass man diese Namen nennt und dann sich davon faszinierendes. Es gab aber auch noch andere Vorträge die weiß oder hast du einen ganz besonders von dem mich den ich nicht auf dem Schirm hatte weil ich dachte da bin ich schon weg und und der ist dann eingesprungen für eine die nicht rechtzeitig kommen konnte. Und das war in einen Vortrag zu zur theologischen Aspekt der. Musik ein ein Text zu Adorno. Und das fand ich interessant die Überlegung Adornos dir vorgestellt hat. Die ich also sign in im entfernten als Gedanken schon so in Ansätzen kannte nämlich die Unterscheidung zwischen Malerei und Musik als Malerei etwas das ist sozusagen, Adorno sagt es ungefähr. Malerei hat den Patos an dem was ist Musik dagegen am werden Malerei. Es lässt sich also von räumlich also nicht nur umsonst nicht umsonst von diesen räumlichen Darstellung faszinieren oder ist eben dieses räumliche darstellen Musik dagegen, den Passus im werden. Was soviel heißt wie es übersetzt das ganze in die Zeit und dann Adornos Überlegung zu neuerer Musik und zu auch Strawinsky Dinner für andere Dinge. Dann wieder kritisiert dass er zu stark sein aber doch nimmt bewundert oder beobachtet dass eine gewisse Widersprüchlichkeit, in der Musik dadurch erzeugt werden kann dass bestimmte Motive unverbunden oder mit stark markierten Brüchen, einfach nebeneinander gestellt werden und dieses Nebeneinander Stelle neben eine Verräumlichung von Musik ist weil sie. An der Stelle ebenfalls im Wesen der Musik angelegt eine verzeitlichung nahelegen würde also den Übergang irgendwie, entfalten müsste. Ist aber an der Stelle dann ein Buch gibt und dieser Bruch diese widersprüchlichen Motive dieses Nebeneinanderstellen wäre so zu sein eine freundliche. Mit der Musik das brachte mich, nachdenken auch gerade wieder für die für den Text die Nichtjuden noch mal versprochen hatte zu seiner Arbeit, watchfaces die CD nicht gerne noch einen kleinen Text schreiben wollte aber bislang aufgrund der vielen Umbrüche in den letzten Monaten einfach nicht dazu kommen. Und dann und dann diese ganz spannende Weiterführung der Überlegung dass ich eigentlich diese Faszination an der Musik eben dass sie sich nicht von diesem räumlichen dem bildhaften in der Form faszinieren ist. Zurückbinden an. Jüdisches Bilderverbot so war der Vortrag oder die der D die Analyse eben dessen Massa Dortmund zu zur Musik umsonst zu neuen musik sagt. Ich habe dem nicht komplett Folgen können aber. Aber diese Idee das Bilderverbot das nicht aussprechen in Insel an ein. Ein Bild des Bild losen zubringen ähnlich wie. Eben der Name Gottes in. Er in indischer Tradition unaussprechbar angeschrieben wird und vorliest warum. Wo kann ich hier bar und sofort oder wenn er dann in, nicht ehebrechen Buchstaben sondern anderen Buchstaben sie mit immer wieder dieses nicht aussprechbare auch angedeutet für durch Auslassungen oder so. Auslassen z.b. der Vokal Vokal mit der Vokale oder solche Dinge. Und diese diese diese Brüchigkeit dieses. Motiv des Bilderverbots in dem Fall als eine als eine. Präsentation oder als Ausdruck oder als Metapher in der Musik für die letztlich die utopische Position Adorno Selb. Für den is immer wieder in allen möglichen Aphorismen und kurzen Texten längeren Texten klar ist dass er über den. Über den die bessere Gesellschaft eine gute Gesellschaft die kann man nicht aussprechen. Man kann sie eigentlich nur in ihrer Abwesenheit zu zahlen als negative Dialektik als sollen im Anschluss an eigentlich eine negative Theologie. Aufscheinen lassen indem nicht nennen. Und dieses Bild das Bild losen oder eben dieses Motiv der Brüchigkeit. Ich fand diese Idee dass dass dass das mit diesem mit dieser jüdischen Bild mit mythischen Bilderverbot in Verbindung gedacht werden muss. Das darin sich eigentlich möglicherweise selbst so eine Art einen so eine Art dialektisches Verständnis von Wahrheit ausdrückt extreme faszinieren gerade auch für meinen für meine eigene Arbeit. Und das war dann noch Gott sei Dank der eine Vortrag der der die Philosophen von einem gänzlich finde ich das Nord vernichten Mutter hat retten können, die Philosophen sollte ich zu weit formuliert aber es ist schon erstaunlich. Was dann so als philosophische arbeit verstanden werden kann. Dieses Nachzeichnen von Lektüren letztlich eigentlich eine Arbeit von Philologen. Dadurch nicht herabwürdigen will ganz im Gegenteil das ist sehr spannend. Und wichtig sicherlich auch für bestimmte Interpretationen aber es ist jetzt eben nicht diese Interpretationen und es ist meins 81 eigentlich auch streng genommen nicht Philosophie wenn man. Zu etwas so darstellt und es werden Bild alle möglichen Namen genannt und durcheinander geworfen und dann. Und dann als als Argumente verbraucht. Bestimmte Namen markieren Positionen die als Hypothesen eingebaut werden können und man behandelt diese dann als ein Setzkasten. Also im Sinne dieser Werkzeugkasten Metapher man nimmt sich dieses und jenes. Wofür man es gerade braucht und setzt es zusammen aber nicht als Kette von Gedanken die den einen aus dem anderen hervorgehen lassen oder entwickeln. Nicht als dies bewegung ist denken selbst die man zeigen muss die man zur Darstellung bringen muss. Sonnen Halskette von Namen und diese Kette von Namen. Wie die wie diese Argumentation der philosophischen Texte in dem Fall der gesprochen in der Auseinandersetzung funktioniert steht meines Erachtens. Das wäre dann die eigentliche Beobachtung heute für diesen Workshop gewesen. In einem dramatischen Widerspruch zu genau dieser unaussprechbar keit des Namens des Scheiterns. Und dem darin eigentlich liegenden Zwang. Bis zu zeigen anstatt es aussprechen zu wollen und sich darüber schon eine Erlösung zu erhoffen. Die die scheiß tarallo schon in seinem musikvortrag gesagt die Idee dieses Namens. In jüdischer Tradition ist unter anderem auch. Eben das eigentlich in dem in dem Namen in dem aussprechen des Namens eigentlich schon die Erlösung verborgen liegen mag. Aber es una sprechbar man kann sie sich so einfach nicht nehmen indem man den Namen ausspricht. Und diese Ideen zu reparieren darüber nachzudenken auch klug zu formulieren und auf der anderen Seite dann die eigene Arbeit als einen eine Kette. Das nennen von Namen. In irgendwelchen Reihenfolgen Traditionen unser Horkheimer ship to the quest shining. Das sind das ist doch das doch das doch schräg also oder das müsste einfach auffallen dass sowas. Dass man sich da in gewisse Schwierigkeiten bringt. Auf jeden Fall war so das wohl wirklich faszinierend und auch interessant und das nur als letzte und Randnotiz fand ich. Ist ja mal über ihre Dissertation gesprochen und sie schreiben in Frankreich oder in Wuppertal oder in Kanada in irgendwelchen. Wenn irgendwelche nun hier steht neben und sie am. Also als als jemand der in Deutschland seine Dissertation schreibt hat man da den geringsten Seitenumfang möglicherweise. Vielleicht maximal noch vergleichbar mit dem in den USA und in Kanada so 250 Seiten oder so ist dann. Ich war auch erwartet aber jetzt auch nicht sehr viel mehr. Erlaubt in Frankreich dagegen sind anscheinend philosophische Dissertationen unter 400 Seiten. Ja problematisch nun. Kann man so guten dass man im französischen einfach mehr Worte verbraucht um so etwas auszudrücken. Und man kann sich ja auch an textstrukturen zeigen dass, das anders formuliert ein anderer formulierungs Aufwand betrieben werden muss um etwas französisch zu schön und klar, und eben die französische Sprache in seinem vollen Umfang nutzen auszudrücken und trotzdem und dann gibt's, sogar so Unfallberichte von also ganz normalen üblicherweise auch, immer wieder auftretenden Destillation von 700 Seiten oder gar von über 1000 Seiten, findet es Nation an denen sie dann auch mehr als 10 Jahre schreiben und es zeigen ganz normales Prozedere noch. Es hat mich dass ich etwas beruhigt auch weil. Mir mehr Seiten sind sehr leichter fallen als weniger Seiten zu schreiben und dann kam natürlich der Einwand der Amerikanern also es ist, sie ist in Kanada aber ich würde sagen von ihrer Sprache her ist sie Amerikanern US-Amerikanerin. Ich meinte ja wir werden ständig darauf hingewiesen dass man eigentlich etwas auch in die Fußnote verbannen könnte, also z.b. die ganze Lehrer Tour dass das Studium dieser ganzen Texte kann man auch in Fußnoten verbannen das müsste man gar nicht ausfüllen komm zur Sache. Get to the point. Wenn man die radtour gelesen hätte dann würde man das auch aus der verdichteten Farm dass zum Punkt kommen herauslesen können so war die Auffassung. Die sie ist so von ihren Professoren und Professorinnen gelernt hatte. Ist auch eine eigentümliche Vorstellung. Spar dir das mit dem Zeichen des Denkens mit der Brüchigkeit mit dem Scheitern zeigten spatial diese Vorführung. Get to the point. Auch da ist wieder so das sind das sind so Anklänge von eben so ein argumentativen denken würde ich meinen. Zum.com direkt gehen Sie direkt zu. Zu wie gehen Sie direkt zu los ziehen sie 4000 und was ein. Statt nur 2003 direkt zum Punkt zu kommen und dafür auch noch belohnt werden Stadt bestraft Stadt gehen Sie direkt ins Gefängnis. Gehen Sie nicht über Los ziehen sie nicht 2000 irgendwas an. Also ja diese kleinen, ausschweifenden notiz noch am Schluss zu dem handwerklichen der Dissertation diese Frage mit dem mir diesen widersprüchlichen Bild das Bild losen die Frage mit dem mit der Musik als Ausdruck des ästhetischen eben dieses dieser dieses dialektischen Denkens, und dann diese jüdisch religiösen Wurzeln dieser Figuren oder Anklänge, oder dialektischen Gedanken im jüdischen theologischen Kontext. Zu erkennen zu zeigen darüber zu reflektieren und dann doch wieder selber in der Nennung der Namen. Philosophen das schüttdose trek sich die Erlösung praktisch bezwingen. Das war schon sehr spannend als Beobachtung. Das ist ein sicherlich aus dem Plausibilität zusammenhängen dieser Fächer selbst sogar nicht möglich zu sehen weiß ich gar nicht da war. Für mich war es heute endlich mal wieder eine sehr. Achim das Denken anregende Begegnung ich war dankbar für diesen Workshop und für die Gelegenheit und für den Hinweis. Und auch erfrischend. Sehen wir dass man sich wenigstens mal um den Religionsbegriff dort keine allzu großen Sorgen gemacht hat. Das schadet ihm auch nicht so. Jetzt aber Schluss für heute und in diesem Sinne bis morgen.

Podlog #167 2017-06-16

16. Juni 2017, die 167. Folge. Kurze Nachträge zur Gewalt der Sprache und meinen Verständnisschwierigkeiten von Kultur und Zivilisation… Wie Benjamin vergessen, wie die Widersprüche nicht sehen? Wie das Problem als eines von zwei Alternativen darstellen? Und dann eine kurze Notiz zu einer Übersicht meiner Diss, die ich geschrieben habe und dem absurden Text, den eine solche Übersicht darstellt. Wenn Übersicht distanziert reproduziert sie den Abstand, den die Metapher der Übersicht bereits impliziert.

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Moritz Klenk
16. Juni 2017 die 167 Folge von packluck. Heute habe ich zwei wirklich also diesmal wirklich kurze Notizen die eines. Mit diesen Überlegungen zu Gewalt und Beleidigung und und so weiter und so fort. Das hat mich tatsächlich ein bisschen überrascht was auch an Reaktionen darauf zurück haben weil. Das ist ein Thema ist das z.b. also dass das Video bewegt oder starke Meinungen hervorrufen oder drüber viele Menschen schon nachgedacht haben. In ihrem Leben weil sie so oder so davon betroffen sind oder weil sie sich da zu dieser Frage einfach Gedanken gemacht haben. Für Sie und für andere eine wichtige Frage ist und es ein Thema ist über das möglicherweise auch oft mit anderen Menschen spricht diskutiert und sofort. Das war mir irgendwie klar aber. Und ich habe zugleich viel Sympathie für alle jene Überlegungen die in die. Stark machen dass auf Gewalt verzichtet werden kann und dass das man mit anderen Mitteln. Austauscht als mit verbaler oder physischer Gewalt oder sonstigen Form von Gewalt. Und zugleich. Zugleich ist mir diese Selbstverständlichkeit mit der mit der über Gewalt. Inso negative Form in ausschließlich negative Form nachgedacht wird und besprochen wird. Genauso suspekt wie die schlichte Überhöhung von Gewalt als irgend etwas Großartiges oder einfach weiß ich nicht. Gerechtfertigtes Mittel im heiligen Krieg oder im in der jetzt kommenden Revolution und so. Bei solchen einfachen Darstellungen misstraue ich und. Ebenso aber misstraue ich mehr und mehr dieser. Dieser ich weiß auch nicht dieser Überschätzung von. Zivilisatorischen Errungenschaften. Wenn die Dinge Umfragen unfassbar anzunehmen sind wenn man sie. Nicht mehr bezweifeln darf wenn eigentlich wenn nur noch Empörung die Reaktion auf. So etwas ist oder auf auf. Ja also dann habe ich Schwierigkeiten Kleinanzeige ist natürlich dieses eines der Argumente mit denen beispielsweise auch so, Altis life die Sympathisanten argumentieren das wird man ja wohl noch sagen dürfen gibt es hier den Denkverbote oder was also ist, extrem extrem missbrauchte Form von. Hat aber letztlich nichts damit zu tun also es ist sehr einfach ich glaube es ja auch vor mal was völlig anderes also nicht formal im Sinne von. Auf dem Papier oder so sondern in der Form etwas anderes es funktioniert anders. Ich habe einen langen Kommentar als E-Mail bekommen von Enzo und. Darin unter einem die Frage warum denn intellektuelle sich immer so warum ist sie immer die vulgäre Sprache verteidigen oder gab benutzen müssen. Und dann. Und dann lange Auseinandersetzung mit der mit Gewalt und der Frage was Gewalt eigentlich sein und. Wieder so moralisch zu fassen ist und was die Folgen sind von Beleidigungen und sofort. So und dazu finde ich ungefähr sagen aber also ich hoffe ich finde die Zeit das als E-Mail zu beantworten weil er da. Hast du nur Halbjahr her aber die Frage. Warum intellektuelle glauben sie müssten Vulgärsprache verteidigen oder gar selbst benutzen die Frage finde ich die hat mich so ein bisschen beschäftigt weil. Darin steckt ihr die Annahme das intellektuelle auf Beleidigungen oder Vulgärsprache. Verzichten weil sie intellektuelle sind. Und das ist letztlich unzulässig sei er Vulgärsprache oder Beleidigung oder ähnliches zu benutzen. Oder zu verteidigen aus welchen Gründen auch immer. Und ich glaube so einfach ist es nicht weder die Unterscheidung ist so sinnvoll selbstverständlich auch also erstens ist mir der Begriff von Intellektuellen. Sehr suspekt fast fast physisch unangenehm. Das habe ich auch schon mal notiert aber da komme ich nicht wirklich raus zum anderen. Ist die Sprache von. Sogenannten intellektuellen Jack ein bisschen weniger gewaltsam oder weniger vulgär oder ihnen sind auch Beleidigungen nicht fremd sondern sie funktionieren einfach nur nach einem anderen, Schema oder in anderen Formen. Akzeptieren Formen in in diesen akzeptierten Formen intensiven geräuchert werden können und ich fahre mich dann. Ich weiß auch nicht ich glaube ich frage mich einfach wie man eigentlich nicht sehen kann. Was was solche Gepflogenheiten die guten Umgangsformen. Etablierte. Tradierte gepflegte Errungenschaften der Zivilisation was sie in denen steckt. Die Widersprüche die da drin stecken. Ich verstehe nicht wie man die nicht sieht also wie man wie man wie man sich das anschaut und denkt mensch das ist toll. Viel besser als Vulgärsprache. Ich verstehe nicht wie also das ist schlicht das glaube ich nicht einfach mal ein Problem ich verstehe nicht. Ich meine gleich habe das. Weiß ich gar nicht aber vermutlich auch mal so optimistisch enthusiastisch gesehen und. Und doch wenn man die Sätze mit unter anderem bye bye Benjamin liest oder so nur weil ich das gestern gelesen habe. Bis Weinheim zugleich hunderte von Erfahrungen Beobachtung ein die genau. Damit in Zusammenhang stehen die genau die darin eigentlich die Worte finden um die man. Immer wieder ringt dass nichts als Kultur beobachtet werden kann ohne nicht auch ein Zeugnis von Barbarei zu sein. Das kann man garnicht sehr viel genauer sagen. Wie man das nicht sehen kann oder so tun kann als wäre das etwas was man so. So oder so dann entscheiden müsste also sein nach dem Motto ja okay ich sehe das ein mag ja sein, ist ein Zeugnis von Barbara aber die Alternative sollte viel schlechter deswegen bin ich halt trotzdem irgendwie noch dafür. Das ist ja absurd es geht ja nicht hier um die Frage ob Schoko oder Vanilleeis. Der geht ja nicht nur diese zwei Möglichkeiten also also und mich auch nicht wählen. Es geht es geht ja. Also mir geht's zum ein erstmal überhaupt um um sein eine nein verstehen dieser Zusammenhänge. Und dass man sich zu leicht macht wenn man eben Vulgärsprache oder Beleidigungen verurteilt. Und dass man sich es genauso zu leicht macht wenn man einfach sagt sie sind kein Problem, eine Form von Gewalt tu niemanden weh sollten einfach akzeptiert werden sind genauso das natürlich absurd. Okay aber ich will eigentlich gar nicht mehr wieder in diese also ist einfach nur ich. Ich dringe mit diesen. Schicke mir diesen unterschiedlichen Perspektiven. Okay ich komme heute auch nicht raus aber ich habe es zumindest notiert weil ich habe mich beschäftigt und es wird vermutlich auch nicht direkt aufhören aber. Okay die zweite Sache war ich habe heute eine so eine Art ausführliche Gliederung meiner des fertig geschrieben. Aus Gründen und für bestimmte Zwecke bestimmt aber. In solchen Zusammenfassungen in solchen. Also mein also die Arbeit ist mir sagen in den einzelnen texten in einzelnen Überlegung den einzelnen Gedanken. Sehr sehr nah aber in einer solchen Übersicht fremd. Es wird alles x-fach. Und ich frage mich so ein bisschen ob das an der Darstellung in so einer Übersicht liegt. Müssen ständige Wiederholung dieses Kapitel soll folgendes da will ich denn dieses machen dass es jenes und hier steht dann folgendes anstatt dass man es einfach aufschreibt praktisch dass man es einfach lesen kann. Das mein Problem ist dass das irgendwann auf Dauer albern klingt wenn man das liest oder aber das ist. Einfach nicht abzukürzen ist dass es. So ein bisschen die Hoffnung auch dass es eben einen Text ist der so nicht abgekürzt werden kann. In abstract Form gebracht und in fact sheet Form der sagt einfach nichts. Leider ist es dann nicht ganz unverständlich. Es ist schon noch verständlich ist bloß irgendwie nervig. Na ja ich werde noch mal drüber lesen morgen mit einem wachen Auge. Mal sehen aber das Aldi Süd Übersicht Darstellungen von so texten. Die irgendwie den Anspruch haben die text Entwicklung darzustellen. Die Daten darstellen sollen was in dem Text überhaupt erst dargestellt werden will und kann die müssen praktisch immer scheitern vermutlich. Dann und hätte. Hatte ich auch zumindest für einen kurzen Moment in Gedanken es tut eigentlich ganz gut auch mal wieder. Mit so einer bin zusammenfassung praktisch aus der eigenen Arbeit raus zu schreiben. Sonett die Arbeit noch mal sein in so ein absolutes in so ein absolute Form zu bringen vielleicht hilft es auch in den kommenden Tagen und Wochen noch mal anders über Nacht zu denken Wer weiß also. Stimmt der Lächerlichkeit and werden vielleicht nur in sowas sichtlich Kite gezwungen erkennbar vielleicht. Ist die Arbeit in solchen Übersichten die Hosen runter oder so. Weiß ich nicht also ich bin da noch bisschen unschlüssig aber den Eindruck dachte ich nutze ich zumindest so dass man wirklich zwei kleine sehr kurze Notizen. Und mit den schließlich heute auch und in diesem Sinne bis morgen.

Podlog #166 2017-06-15

15. Juni 2017, die 166. Folge. Heute ein paar Nachträge zu Noras Kommentaren zur Beleidigungsfolge. Schon wieder so spannende Fragen, und ich noch immer ohne gescheite Antworten, nur vorsichtig unvorsichtig vor mich hin notierend. Und auf die Utopiefrage muss ich auch endlich mal zurück kommen…

(Die Bild Text Schere… heute schon ein bisschen extrem, geb ich zu…)

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Moritz Klenk
15. Juni 2017 die 166 Folge von Podlog. Heute habe ich tatsächlich nur ganz kurze. Nachträge notizen ich hätte eigentlich einiges zu notieren aber ich möchte mal heute mit diesem um mich auf diese kurzen Nachträge beschränken weil. Ist schon spät und es muss ja nicht immer also ich muss ja nicht immer zwangsläufig gleich alles blockieren. Was mich heute unter anderem beschäftigt hat waren waren noch mal ein kurzer Austausch mit Nora die. Die Folge für zu Beleidigung was ja. Mein Umgang oder meine Notizen zu der Folge von was denkst du denn wann und. Und wir hatten einen kurzen Austausch. In den Kommentaren wo ich versucht habe das noch mal klarzustellen was ich was was du sagen meine Argumente gewesen wären. In Verteidigung dass der Beleidigung und. Und daraufhin hatte sie noch mal einen Kommentar zurückgeschrieben den ich ja. Dichtet sich sehr spannend finde also es hat auch noch. Der Traum ist aus kommentiert zu dem Kommentar auch noch viel zu sagen aber. Ich glaube das schreibe ich erstmal was zurück weil das mit der Würde des Menschen und die Frage der Ehre und das ist noch. Das liegt noch mal ein bisschen anders das ging auch so, das ging geht auch so ein bisschen schräg weg von dem von meinen Überlegungen zu dem alsos, deswegen nicht weniger spannend oder so aber es geht so weit weg von dem was ich zu diesen Beleidigungen. Notizen gemacht habe und mir da wichtig war. Und deswegen noch mal auf den letzten Kommentar von Nora da da habe ich noch mal drüber nachdenken müssen heute weil. Sie schrieb hier z.b. dass sie, wenn da beim hören trotz allem also wenn nicht wenn es mir um so Punkte die Klassenunterschiede geht trotz allem Bauchschmerzen gehabt hätte beim hören dann ersetze verbale Gewalt durch, körperliche prüf darin deine Argumente das Milieu betreffend also so sein wäre also wenn würde ich dieses gleiche Argumenten auch machen können für körperliche Gewalt. Gewalt in der Erziehung beispielsweise auch da geht um Machtdemonstration und Machtgefälle. Wer mit den gleichen Argumenten pro Beleidigung und Impulsivität auch körperliche Gewalt zu rechtfertigen. Das ist dann halt gröbere Form der Auseinandersetzung und. DB ich antworte sie von Rita in der Folge lernt hat das Wort für nicht so ein bisschen unglücklich weil es eigentlich. Weil es also würde ich sagen die Dinge zu stark vereinfacht. Aber es ist wahr provoziert weil also schon dieses dieses Zitat von Bruker der auch eben von diesem. Wenn ich einen fiktiven Aristokraten gesprochen hat deswegen. Ist es ganz gut aber. Weilburger wann ist ja so eine Überzeichnung dieser Situation sind das eigentlich das annimmt alles seinen Aristokraten und dass er eben der Fehler an dieser Vorstellung. Dass man sich immer auf so. Und Höflichkeit und so weiter konzentrieren könnte und das sei das einzige was es irgendwie zu schützen Geld und und alles andere sei irgendwie unzivilisiert oder so etwas. So und so aber da ging es mir garnicht so dumm sein. Zum einen glaube ich bekommen. Es kommt so ein paar Fragen hier zusammen und glaube ich geraten dann auch durcheinander also zum einen körperliche Gewalt und Beleidigungen kann man nicht einfach austauschen. Meines Erachtens. Es gibt hier Ration und das ist natürlich was gerade im erziehungswissenschaftlichen Kontext. Mehr und mehr auch diskutiert wurde was aber auch in also Rita hat Judith Butler zitiert und mit reingebracht als Lektüre und den anderen Kontexten auch. Also starke Folgen hatte auch für die Theoriebildung und so die Frage nach. Der Macht der Worte und auch in die Frage nach Gewalt und Sprache. Und ich halte es durchaus für brauchbar einen Gewaltbegriff zu formulieren der beide Form. Fast. Und trotzdem kann man körperliche Gewalt und Beleidigungen nicht einfach so gleichsetzen und noch dazu also wenn ich das so lese diesen. Denke nicht dass das tut so weh also sagen dass das stelltest du da als würden. Für bildungsferne Schichten mit physischer Gewalt erziehen und sein weil sie bildungsfernen Schichten angehören dafür eigentlich zu entschuldigen, und das natürlich absurd genauso ist es absurd wenn. Wenn man eher Kinder beleidigt oder mit solchen sogenannten Erziehungsmethoden versucht zu erziehen. Also wie gesagt mein Argument war auch nicht also ich versuche das auch. Ich habe da viel drüber nachgedacht heute noch mal diese wie schnell sowas missverständlich wird ich hatte mein. Meinen Verteidigung von Beleidigung war ja keine grundsätzliche das ist irgendwie immer zu bevorzugen sei oder dass es gar ein zivilisierter Umgang hat etwas anderes. Nur eben bin ich gegen gegen Beleidigungen zu sein. Das ist nicht ein Argument für Beleidigung in jedem Fall sondern eben ganz präzise eines gegen also ein Argument gegen. Gegen Beleidigung um jeden Preis. Also ein glaube ich eher kann man es tatsächlich nicht mit körperlicher Gewalt gleichsetzen es geht bei Sprache und und diesen Formen der Kommunikation noch immer um eine, eine Form der Sage neben des des Verzichts auf körperliche Gewalt. Also wenn man Sprache wählt und wasche dann ist es. Nicht einfach nur trieb Abfuhr sondern ist es eben also. Wie man es eben auch darstellen könnte sondern es ist auch ein ein. Vielleicht weniger bewusst da aber es ist ein Verzicht von physische Gewalt sich mit Worten auseinanderzusetzen. Und insofern muss man das eine nicht verurteilen wenn man das andere verurteilt also wenn man physische Gewalt. In in bestimmten zusammenhängen eine verurteilt aber Beleidigungen hier angemacht, angemessen findet zum anderen ist es natürlich aber dann auch wieder Vergleichbares gibt natürlich macht sie also Machtverhältnisse in denen. Einem in der einzige Option möglicherweise nur noch verbale Gewalt, vulgäre Sprache Beleidigungen und eben die krassesten Formen sprachlicher sprachlichen Widerstand einfach nur tatsächlich Widerstand. Einfach als solcher schon markiert übrigbleibt. Um zu protestieren oder um überhaupt sich quasi mit letzter Kraft der Sprache noch in bestimmten zusammenhängen zu verteidigen, und es gibt genauso Situationen in denen einem dann sogar nicht mal mehr das bleibt sondern wirklich nur noch der eigene Körper. Markus Schroer hat mal also ein Soziologe hat mal in so einem Aufsatz zu zur Gewalt darauf hingewiesen dass gerade in den exklusions Bereichen und der argumentiert da so ein bisschen mit Luhmann in den, Explosionsbereich in der Gesellschaft. Wenn man zu sagen aus allen Rastenfeld dann bleibt einem oftmals nur noch tatsächlich der eigene Körper, als Einsatzmöglichkeit um überhaupt noch wahrgenommen zu werden als für Gesellschaft relevant. Und es ist auch so eine sein eine ja an der Stelle eben ist es ist es zu einfach zu machen diese Formen als solche zu verurteilen, auch hin. In z.b. den Aufsätzen oder dem Buch zur Gewalt von Slavoj Žižek. Befindet sich die ID das. Das Gewalt oft schon so nicht nur bei ihm aber das Gewalt oft schon auch auch deswegen. Sage nein so ein Stein so schlechtes Image hat weil es gilt zu verstecken dass Gewalt in allen möglichen scheinbar Gewalt verhindern und Strukturen steckt, und diese schützen sich letztlich nur dadurch dass sie mehr oder weniger erfolgreich schaffen. Das dass man nicht mit Gewalt widersteht dass man gegen sie keinen Widerstand per Gewalt auch nur versucht. Und würde man brächte man möglicherweise sie zum zum Einstürzen oder zum oder würdest Du zumindest die Illusion erheblich beschädigt zurücklassen irgendwelche. Solche Zusammenhänge könnten dann also. Das heißt dass man das mein eigentlicher und wirklich wesentlich ja. Ist. Dass diese scheinbar zivilisierten Zusammenhänge und das gilt für. Also gerade für zivilisierte zusammenhängen würde ich meinen oft oft genug geprägt sind von. Eben was man strukturelle Gewalt nennen könnte oder eben. Was man sogar Kultur nennt oder wie auch immer man welche Namen auch immer man dafür finden will. Es sind auf jeden Fall gesellschaftliche, soziale Strukturen die widersprüchlich sind und in sich gewaltsam und nicht auf jeden Fall aber zumindest in in manchen dieser eine Fälle. Ist es so und es war noch Fälle die. Die Rita und Nora in den Podcast schon erwähnt haben also weiß ich nicht Sense Geschlechterdifferenzen Dinge die wir. Und der Kultur fassen sich bringt das in seinem in seinen Vorträgen immer wieder solche Beispiele. An den Mann an den Mann zu sein an die an den Rand das eingeführt wird was. Was man mit Toleranz und ja und so eine Freude über kulturelle Differenzen. Nicht breit ist zu vertreten oder zu verteidigen. Und die Frage ist muss man das dann also ich halte einfach nur diese. Wie war das bei Benjamin. Der hat so ein. In seinem in seinen Thesen zum zur Geschichte in dem Text über den Begriff der Geschichte. Hat er über Kultur geschrieben was ich was es genau auf den Punkt bringt was was mich an dieser. Was mich eigentlich an dieser Position so beunruhigt er schreibt hier. Bei der 7 Asse. Ich habe das auch schon glaube ich paar Mal in meinem Podcast da notiert. Schreib hier. Die Natur dieser traurig also am offisy vorgezogen egal wird deutlicher wenn man die Natur dieser Traurigkeit wird deutlicher wenn man die Frage aufwirft in wen sich denn der Geschichtsschreiber des Historismus eigentlich ein fühlt. Die Antwort lautet unweigerlich in den Sieger die wir jeweils herrschenden sind aber die Erben an die je geschickt haben. Die Einfühlung in den Sieger kommt dem nach den jeweils herrschenden allemal zu gut. Damit es dem historischen Materialisten genug gesagt wer immer bis zu diesem Tage den Sieg davontrug der marschiert. In dem Triumphzug der die heute herrschenden über die dahin führt die heute am Boden liegen. Die Beute wird wie das immer so üblich war im Triumphzug mitgeführt man bezeichnet sie als die Kulturgüter. Sie werden im historischen Materialisten mit einem distanzierten Betrachter zu rechnen haben denn was er an Kulturgütern überblickt das ist ihm samt und sonders von einer Abkunft, dir nicht ohne grauen Bedenken kann. Stand sein Dasein nicht nur der Mühe der großen Chinin die es geschaffen haben sondern auch der Namenlosen Frauen ihrer Zeitgenossen. Es ist niemals ein Dokument der Kultur ohne zugleich ein solches der Barbarei zu sein. Soweit die Stelle noch mal von Benjamin genau das ist mein. Mein Argument unter anderem für all diese Versuche mit. Zivilisation und Moral und. Und und Anstand und sein Ding auf auf auf. Auf Phänomene die uns unangenehm sind die, ja die auch angsteinflößend sein können wie vulgäre oder beleidigende oder gewaltsame Sprache und ich bin kein großer Fan davon und ich habe auch keine große, Erfahrung damit besonders gewaltsam. In Konversation beleidigend irgendwelche mir nicht bekannten Menschen oder so mit den so umzugehen und so. Ich bin ja gar nicht ich bin da gar keinen speziellen oder so aber aber mir ist dieser. Und ich verstehe auch also ich habe oft genug selber Einheiten Respekt davor wenn ich merk es ist sprachlich schon so aufgeladen, also mein Gerät ja immer mal wieder gegen seinen Willen in Situationen in denen man merkt dass es, eine sehr gewaltsame Stimmung und es könnte auch recht schnell umschlagen in tatsächlich physische Auseinandersetzung. Also weiß ich nicht wer auf auf ernstzunehmenden Demonstrationen war. Weißt du was zu genüge aber auch auch in weiß ich nicht einfach einmal einen Abend hier durch Köln Kalk laufen am Wochenende. Zu späterer Stunde oder so dann kommt unweigerlich an Gruppen vorbei die sich auf diese Art kurz vor neuer sagen wir zumindest mal dem ein oder anderen anrempeln. Kurz davor auf so einem mit so einem Level von kurz davor unterhalten. Nur noch BB aus dem aus dem Fußball und der Fankultur gebracht in der das auch immer wieder auftritt wie also selbst nicht Fans wissen. Und das sind so ganz unterschiedliche Fälle in denen ich wirklich kein Spezialist dafür bin und sehr wohl weiß dass es und mir selber auch. Nicht nur angenehm ist oder überhaupt nicht aber diese Ausdruck der des unangenehmen bei vulgärer Sprache ist noch mal was anderes wenn sich jemand sozusagen einfach. Außerhalb des akzeptablen tons wenn sich jemand im Ton vergreift oder wenn jemand eben einfach beleidigend wird oder, eine Fäkalsprache im Bildungskontext verwendet wenn jemand z.b. vulgäre Sprache in Universität Vorträgen Verwandten verwenden würde. Ja oder in der Politik ja oder eben. Und damit sind jetzt noch gar nicht so direkt den Beispiele gemeint wie im Straßenverkehr wenn, macht Radfahren mein eigenes, mein eigenes Leben gefährdet ist und ich mich umdrehe und voller Inbrunst die Wüsten Beleidigung an diesen an diese Autofahrer, Hinsch matter in der Hoffnung dass ihnen die Ohren glühen mindestens. Wenn ich eigentlich die Hoffnung dass Ihnen kurz schlecht wird von ihrer eigenen Dummheit oder sowas. Weil es immerhin mein verdammtes Leben ich habe nur eins und die haben nur so eine Dreckskarre zu fürchten die irgendwie ein Kratzer davon drei und so das sind dann so, noch mal ganz anders gelagerte Fälle die auch anders also behandelt werden müssen meines Erachtens. Wenn es um Fragen des. Heben des politischen oder des Bildungskontext oder Uni Kontext oder. Einfach sprechen in der Öffentlichkeit und so weiter geht auf dem Amt beispielsweise auch da. Ich z.b. an den film denkt den ich neulich erst gesehen habe Daniel Blake da geht der, einen großartigen Film wie geht er geht Daniel Blake aufs Arbeitsamt weil er dort weil er dort. Aus einer eigenen Geschichte heraus absurde, Sprünge durch irgendwelche Reifen vollziehen muss um irgendwelche Behörden zu beruhigen und beobachtet wie eine Familie eine Frau mit ihren. Bei Kindern ganz eigene Probleme hat, und ganz offensichtlich der gesunde Menschenverstand in dieser Behörde nicht mehr funktioniert und er versucht es zu vermitteln und dann wird der kurz laut und, und sagte er soll sich doch mal zusammenreißen und der, MP bringt einfach eine ja also eine Sprache die man tatsächlich recht einfach auch als so als, direkte und laute raumfordernde und Präsente. Durchaus auch als eine Form von Gewalt, Summer Sprache verstehen kann Gewalt insofern als dass hier eindeutig. Die Strukturen diese bürokratische Strukturen nach denen alles in seinen bürokratischen Strukturen in Recht und Ordnung überführt und leise. Möglichste eben diesen vorgeschriebenen Wegen folgen, gehandelt werden kann diese Strukturen in Frage stellt und er wird rausgeworfen, mit dem Verweis bitte mäßigen sie sich seien sie nicht so laut und gehen Sie doch mal raus so können wir Sie hier nicht bedienen wenn sie noch ein bisschen lauter sind dann müssen wir sie rausschmeißt und dann wird er rausgeschmissen und er hat wirklich also ja nicht weiter mehr gemacht als versucht, ein bisschen für den gesunden Menschenverstand zu plädieren. Und es war ihm unmöglich und und solche Fälle sind. Sind meine ich achtens die jenigen bei denen man. Bei dem man eben nicht gegen Beleidigungen argumentieren kann und auch nicht gegen Gewalt denn die These ist nicht dass Gewalt dann gut ist, sollen die These ist das gewaltig hier schon strukturell. Und fasst und deswegen also praktisch. Und kritisierbar und. Ohne dass man sich wirklich dagegen verteidigen kann anders als dass man diesen Kontext bricht etabliert ist und eine Gewalt ist mit der man zwangsläufig konfrontiert ist. Und die fängt an wenn man sich arbeitssuchend meldet und dann erfährt dass man Anwesenheitspflicht hat in der Stadt in der man sich arbeitssuchend meldet, und diese einfach nicht mehr verlassen darf wenn man nicht vorher in der Behörde Bescheid gibt also das sind das sind kleine, scheinbar normale Vorgänge in Behörden wo ist sie, sie schränken also es ist sofort und sehr wirkmächtig bis hin dass mir, alle Leistungen gekürzt werden können meine Bewegungsfreiheit ein beispielsweise jetzt nur das Beispiel des mich jetzt z.b. die nächsten zwei Monaten erwartet aber. Das sind also sagen bisschen so das sind so kleine das sind so kleine Dinge die wir hinnehmen die wir praktisch auch kaum noch als Gewalt. Beobachten weil es ist da steht niemand und schreit mich an da es steht niemand und beleidigt mich oder würde ich mich herab, mit Worten ich sage nichts und niemand. Soll ich sage kein Mensch ich hätte keine Rechte aus der steht niemand und schreit mich an da steht niemand und schlägt mich oder sperrt mich ein. Aber nichtsdestotrotz ist der Effekt nicht weniger Gewalt gewaltsam und das. Und gegen solche Dinge. Und mit solchen Ding mal nicht vor allem gegen solche um Beobachtbarkeit und dass es sich dabei um einfach also. Solche Widersprüche also strukturelle Widersprüche Widersprüche. In der Gesellschaft einfach sein ganz offensichtliche Missstände und gewaltsame Strukturen handelt denn die unbeobachtbar keit solche Strukturen. Darum ging es mir eigentlich und gegen diese kann man. Mit vulgärer Sprache und körperlicher Gewalt und und und Beleidigungen nicht körperliche Gewalt aber. Mit körperlicher Gewalt letztlich auch aber auch mit. Beleidigung vulgärer Sprache dem falschen Ton zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle. Zumindest Widerstand zeigen das ist jetzt vermutlich nicht die, typische Art und Weise um die Vollen Bezüge von Arbeitslosengeld zu bekommen oder so oder möglichst schnell, die nächsten Schalter gebeten zu werden sondern es geht dann wahrscheinlich eher wie Danja Black und nun wird rausgeworfen. Nichtsdestotrotz dafür Geld mein Plädoyer. Und das ist dann nicht nur einfach eine Frage des Kontexts ich glaube. Da wird auch diese Contax also das hat Nora in dem Kommentar dann weiter geschrieben und bis, so eine Frage von Kontext ist als ob es dann welche Sorgen Werder gegen wen argumentiert aus welchen Milieus die Beteiligten kommen und wieder die Missstände sheim so, das ist bei bestimmten Kontexten eben sein kann dass man die Beleidigung oder die groben Worte oder das vulgäre von bestimmten Personen verzeihen mag und in anderen, für andere Personen geht das eben nicht das meine ich gar nicht das mag auch der Fall sein, dass man dass man beispielsweise merkt Menschen sind in bestimmten Kontexten sind in bestimmte Kontexte geworfen in denen ihn habituell und und vom, kulturellen Kapital wenn man das mit Polier formulieren möchte euch einfach nicht die richtigen die richtigen Instrumente zur Verfügung stehen und sie schon, schichtübergreifend deswegen sich gar nicht anders zu helfen wissen als in drastischen Sprache zu verfallen weil, also wenn man schon nicht begreift was eigentlich hier vor sich geht und welches Spiel gespielt wird dann ist es angsteinflößend und beunruhigend und und man ist in so einer extrem Display regierten Positionen, ja und das kennt jeder auch von sich selber da muss man da muss man gar nicht solche solche. Zwischenfälle sich ausdenken diese Fälle kennt jeder und. Und in denen ist es auch plausibel sind zu solchen Mitteln zu greifen, aber ich meine nicht einfach den Kontext so im Sinne von hier gibt es Text, die Beleidigung und sie hat einen Kontext z.b. die Situation wie passt es da rein passt es nicht rein kann man verzeihen kann ich nicht verzeihen soll es geht tatsächlich um zu einer, auch aus handlungs, Frage Kontext und Text sind da nicht voneinander zu trennen sondern es reagiert z.b. die Gewalt der Sprache die verwendet wird die Beleidigungen die vulgäre Sprache die in diesen cacio di reagiert bereits auf Gewalt, die in diesen Server joinen steckt und dann ist es nicht einfach nur der Kontext ein N ist das der Text da ist, diese Aushandlung um die Kids es geht um diesen Konflikt da ist die Beleidigung nicht einfach nur im Ton vergriffen sondern da reagiert sie auf bestimmte. Also bereits eben strukturell vorhanden. Herrschaftsverhältnisse oder oder auch eben strukturelle Gewalt die die sich in ins in diesen Situationen ausdrückt, diese Unterscheidung von Rahmenbedingungen und dem eigentlichen geschehen oder so in die man dann gerne macht ist schon bereits einen Versuch der Relativierung das Einfangen und es aussondern. Also eigentlich ein schon sofort eine Form der, Zivilisierung und Zivilisierung hier im aller schlechtesten also in diesem Benjamin chen Sinne im Sinne von Kulturgütern man kann es nicht als Kultur begreifen ohne es zu Gleichheit Ausdruck des Grauens zu verstehen und, und das ist etwas was was will ich sagen dieser Debatte abhanden kommt also, und noch dazu wenn man sich überlegt. Benjamin hat es 1940 geschrieben er hat es grauen unmittelbar vor Augen und hat es sein praktisch letzter Text bevor es sich umgebracht hat auf der Flucht vor den Nazis und wir sind jetzt gerade mal. So also. Nicht das war 1940 hat das geschrieben das heißt wir sind 77 Jahre später. Und 77 Jahre ist nicht mal die Länge eines Menschenlebens. Sich dass sich deswegen einfach so sehr. Auf zivilisatorische Errungenschaften den guten Ton und und sein Benehmen und und. Auch nur die Idee dass wir dessen mächtig sein so etwas einfach zu kontrollieren unsere Sprache und unsere Umgangsformen in der Form zu kontrollieren. Das halte ich für so ist ich halte es nicht nur für falsch ich halte tatsächlich das auch zu. Also zu vertreten diese Position zu vertreten für gefährlich zu unterschlägt dass das diese Errungenschaften Ausdruck des grauen sind. Wenn es einem schwer fallen Mark in liegt unangenehm, Umgebung oder gut laufen in Gesprächen in denen man sich nehmen Sie auf gewaltfreie Kommunikation acht also sich vorzustellen dass das ein Ausdruck des grauen sein soll es funktioniert ja alles gerade wunderbar. Gib mir dann um solche unbeobachtbar Kiten und diese Widerständigkeit. Beobachtbar zu machen sowas auch lesbar zu machen dazu bedarf es manchmal genau einfach eines einzelnen der sich nicht an die Regeln hält eines oder einer einzelnen die dann. Die dann eine Beleidigung am richtigen Ort anbringt, die alle von Kopf stößt und alle reagieren wie wie die Wahnsinnigen dabei was ein relativ harmlose Beleidigungen oder eine schmutzige oder eine einfach nur vulgäre ganz unangenehme sogenannte, unter die Gürtellinie Zielen der oder sonstige also. Immer in diese Richtung und plötzlich und plötzlich zerfällt die zivilisierte diese zivilisierte Umgebung in so eine. Meute von von von selbstgerechten. Die die diesen Kontext kann nicht reflektieren zuvor schon nicht reflektiert haben aber dann. Sich in dieser Reaktion praktisch zerlegen. Und dann wird plötzlich so sowieso schlaglichtartig plötzlich etwas beobachtbar was was. Schon zuvor in dieser Situation drin steckte. Was darin angelegt war weil woher soll es denn kommen einfach aus der bösen Natur der Menschen ist er ja quatsch. Honorat noch einen sehr guten Punkt angesprochen finde ich nämlich dass es dass es ist fast schon. Eigentlich. Despektierlich unproblematisch findet überhaupt so zu sprechen als wäre das nur ein Problem von von bildungsfernen Schichten oder sowas. Ist natürlich Quatsch das hat also also Beleidigung ist nichts was am Ende nur bildungsfernen Milieus vertraut wäre auch, den sogenannten gebildeten ist sowas höchst vertraut also wenn ich so und umgekehrt, wir dienen völlig richtig hat sie bemerkt auch also hier im Kommentar geschrieben fehlt natürlich auch, weniger gebildet nicht an Umgangsformen auch da gibt's respektvollen Umgang und. Also wie gesagt um solche Fragen ging es mir nicht ich hatte das nicht gegeneinander ausspielen dass ich konnte konnte und will das nicht gegeneinander ausspielen ist eigentlich sogar das letzte aber es geht mir trotzdem. Um um Fragen die die sich tatsächlich also macht und Herrschaftsverhältnisse die sich in solcher Sprache ausdrücken und an der Stelle. Das erinnert mich natürlich auch immer wieder an diesem Kohldampf Aphorismus von Adorno in minima moralia wenn es genau um solche Sprache geht die. Wenn ja dann tatsächlich was ich ja damals schon auf der kritisch diskutiert ob diese. Für diese einfache Sprache für problematisch hält weil sie letztlich nur. Ausdruck von Unterdrückung in sich trägt und nicht eine gewisse Distanz. Die beispielsweise mit. Mit mit einer elaboriert drin Sprache von privilegierten Schichten auch einhergeht. Ist auch ein keinen nicht ganz unproblematische Gedanke würde ich meinen aber so. Mir ging es um diese Dialektik also es ging mir um diese um diese Widersprüchlichkeiten die da. Nicht auf beiden Seiten sind ja nicht nur zwei Seiten aber die sollen in diesem ganzen Komplex drinstecken. Complex & Fitch Neuer. Sie hat dann noch zu der. Also ja schon durch jede Zeitung jedes schöne Tor also. Vollkommen durch diskutiertes Thema der Entgrenzung der Sprache und der inflationären Verwendung vulgärer Sprache und Beleidigung, unter Bedingungen des Internets und der Abwesenheit von einander des anonymen sich wechselseitig einfach wild beschimpfen können's im Internet, geschrieben und zum Teil ist für mich dazu also diese Phänomene sind beobachtbar aber. Auch da glaube ich. Auch da wär zu fragen was. Worauf hier was eigentlich wie reagiert was worum es hier geht auf sich sagen. Die schlechte Natur des Menschen ausdrückt Weiler plötzlich der sozialen Kontrolle des des der face-to-face Situation entzogen sich befreit fühlt und endlich mal so scheiße sein kann wie er eigentlich ist oder so, Leute fast schon sadistische Freude run entwickeln Andrea will zu beschimpfen. Im Internet dass er für solche Dinge gerade immer wieder das Sündenbock ist auch da glaube ich da ist. Also dann zum einen habe ich bin ich extrem skeptisch gegenüber diesen dieser Darstellung überhaupt schon weil wenn ich mein Internet aufmacht bin ich damit nicht konfrontiert, also wenn ich im Internet unterwegs bin. Ich finde praktisch keine Beschimpfungen einfach schlicht ergreifend spiele auf keine Seiten oder wix die so die dass die das. Die das blicken das ist gar nicht viel anders als. Als eben wenn ich nicht im Internet unterwegs bin sondern weil ich nicht, z.b. im Arbeitskontext also dass es gibt kaum Situationen in denen ich sowas begegne werde ihm begegnet sind meistens vor allem schon alliston die dann darüber. In ihren etablierten Medien Organen, beschreiben wie schrecklich die Kommunikation im Internet funktioniert und dass das alles im Wesentlichen nur noch hate-speech sei und es ist einfach schlicht falsch also. Es ist eine Art von vereinfachter Darstellung der der Online Diskurse die vor allem den einen Nutzen haben sollen nämlich. Den etablierten massenmediale kommunizierten und verkauften schon lismus weiterverkauft wahr zu halten. Wenn man denkt im Internet gibt's nur Quatsch dann kauft man sich vermutlich eher noch mal die Printausgabe oder das Digitalabo. Der FAZ der Süddeutschen derzeit oder der NZZ oder sonstige Nutzung in denen dann wiederum, man täglich lesen kann wie schrecklich das Internet sei und sich wunderbar bestätigt sieht in der Wahl dass man dieses Abo abgeschlossen hat diese Entscheidung dass man endlich auf der guten Seite der Macht und auf der Seite der zivilisierten steht und nicht mehr auf Zeit der wutbürgerin und Wutbürger im Internet, das ist eine deswegen traue ich diesen Diskurs überhaupt nicht also man muss ich einfach nur mal Podcast anschauen und man merkt sofort Internet. Wieder in manchen Ecken sogar überhaupt keine Hassrede also weil es gibt praktisch einfach keine Hass Podcast das war ja unter anderem eines der Themen. Von diesem Vortrag auf das habe ich genau darum ging es ja um diese Frage was. Was das eigentlich bedeutet wenn alle Welt darüber schreibt und spricht dass das Internet so. Grauenhaftes im Umgang in Umgangsform. Was ist mit Meinungsfreiheit und freie Rede zu tun hat und so weiter und so fort. So also dazu könnte man auch extrem viel sagen aber. Weiß nicht also zum Teil stimme ich ihr dazu aber zum anderen Teil ja. Ist es genau eben auch so einen Fall in dem man glaube ich sehr viel genauer. Hinschauen muss was eigentlich hier geschieht und wer von was profitiert und sofort und dann der letzte der letzte. Ich glaube den Vertrag ich weil dann müsste ich ja mindestens einen ganzen. Tag darüber also eine ganze Folge drüber sprechen am Schluss und ja am Ende erklären wir die Utopie einer friedlichen Welt als Ideal aber darunter will ich es einfach nicht machen zu Rita kann ich da jetzt nicht sprechen aber für mich. Und also sofort weil meine Sympathie einfach da dabei und sich da und ich dachte mir ja. Das eigentlich Klasse verstehe ich so gut einfach diese Überlegung und zugleich also wirklich. Zugleich. Ist mir das fast as also das für mich passt es unvorstellbares der grauen weil es solche friedliche Welt zu realisieren. In dieser Welt heute am Ende mit zur kleinen Kommunikations. Impulsen weniger Beleidigungen zu verwenden weniger vulgäre Sprache es fängt im Kleinen an. Wir alle können etwas tun damit die Welt eine bessere wird so diese Vorstellungen die sind so kaputt, an denen ist sogar nichts mehr zu retten, das ist keine Utopie einer friedlichen Welt sondern das ist das ist die fares einer friedlichen Welt die nichts weiter macht als diese Welt wie sie ist nämlich kaputt und also. Und voller Leid und voller Unterdrückung und Ausbeutung und sollte diese Welt zu kontinuieren und nicht nur das sondern auch noch den Widerstand. Alle Zähne zu ziehen dir hat und damit meine ich gar nicht die wirklichen Zähne sondern ich meine so harmlose Dinge wie Beleidigung. Und ich weiß aber ich bin mir eigentlich sicher aber ich kann es nur vermuten. Das Nora und Rita das vermutlich gar nicht viel anders sehen würden dass das eben nicht eine Fried das Ideal einer oder die Utopie einer friedlichen Welt ist. Dass wir einfach nur uns den Ton mäßigen und über strukturelle Ungleichheiten Ausbildungsverhältnisse. Sterben von Menschen durch und durch alles mögliche unser Konsumverhalten oder sonstiges irgendwas egal was oder ja. Direkt in unserem Leben Auftreten der Ungleichheiten und. Derlei Bedingungen zu akzeptieren darüber hinwegzusehen. Indem wir unsere Sprache ändern also das ist nicht das Ideal einer friedlichen Welt. Aber ich glaube als Utopie einer friedlichen Welt. Ist es das ist zu einfach. Nidda musste ich einfach länger drüber nachdenken aber ich mein Verdacht ist es zu. Also sowas jetzt angefangen in, mit dem Verweis dass man es so sagen im kleinen beginnt und man hat ja nur man sie ja nur ein einzelner Mensch man könnte nur eben bei sich anfangen und man hätte sonst nichts anderes zu verändern und aber das könnte man ja wenigstens tun und das würde die Welt einen besseren Ort machen und wenn die das nur so ein bisschen mit hilft dann, wird die Welt ein friedlicher eine friedliche Welt. Das klingt gut das klingt in so bestimmten Hinsichten plausibel und doch ist der ist die Folge verheerend. Mal warum warum soll ich warum soll ich angesichts des Leides und und und dieser, total Perversion die jeden Tag beobachten kann dieser eklatanten Widersprüche die Gesellschaft ausmachen, warum soll ich da friedlich bleiben warum soll ich da mein Ton mäßigen, und freundlich sein und warum nicht wütend protestieren warum nicht altes und vor allem das warum soll ich nicht sagen auf die Barrikaden gehen den ganzen Tag, wenn also sagen die Utopie. Eigentlich eine völlig unmögliche Utopie über eine friedliche Welt die man sich, unter diesen Bedingungen letzte überhaupt nicht auch nur annähernd genau genug vorstellen kann um zu wissen welches Verhalten jetzt unter jetzigen Bedingungen. Unterstützen könnte dass wir in einer Welt leben können irgendwann die dieser Utopie tatsächlich entspräche. Die überhaupt keine solchen Anhaltspunkte bereithält eine solche Utopie. In der Form zu Handlungsorientierung zu verwenden das halte ich für also gelinde gesagt problematisch. Und deswegen braucht solche Mittel wie Beleidigungen und vulgäre Sprache und die sind natürlich nicht das Allheilmittel im Gegenteil es. Ganz selten sind überhaupt mein Mittel der Wahl z.b. aber. Also über die Utopie Frage muss ich noch mal genauer Nachdenken ich habe das habe ich auch schon so oft was zugesagt. Wenn doch auch immer mal einfach. Flieder sein wie man zusammenhängender. Ja ich lass es mal für heute ich hatte gesagt ich mache heute eine kurze Notiz und jetzt sind sie wieder. 3 Stunde oder so nur Nachträge heute und trotzdem. Lass mich zum bisschen unbefriedigt lässt an der Art wie ich diese Notizen mach ist dass ich dass ich keine wirklich konkreten Fälle habe. Sagen aus meinem meinen eigenen losen Erfahrungen und dem darüber nachdenken. Also dann meinen darüber nachdenken notier aber eigentlich bedürft es wirklich ganz konkrete ganz konkret assertion. Ganz konkrete Fälle deswegen finde ich das schon sehr gut wie Nora und Rita das gemacht haben also eben tatsächlich so ganz konkrete Fälle zu schildern. Die man daneben gut diskutieren kann. Ja keine Ahnung also diese Szene aus Ei der new black wer schon eine an der man das Gute nicht nur zeigen kann sein die das einfach. Darstellt Roomster geht eigene Erfahrung im sogenannten Jobcenter zu. Wenn andere und. Schaum aus dem Alltag dem wissenschaftlichen Alltag oder dem Straßenverkehr oder. Köln Kalk. In den z.b. indem z.b. Straßen gibt in denen ich einfach ungern bin Straße, Fußball taktische empraktisch. Nur Männer gibt die auf der Straße sind und unglaublich viele mehr als sich in sonst irgendeiner Straße. Ihr wollt immer auf der Straße sehen die sind da die ganzen Tag. Sind nur Männer und es sind Straßen die sind mir unangenehm allein schon durch zu fahren weil ich genau merkt dass ich für diese, interaktions Ration default würde ich anhalten auf mich zu klemmen überhaupt nicht die richtigen Mittel habe und. Da kenne ich mich zu wenig aus da kann ich nur durchfahren bloß nicht anhalten. Und ist auch schräg. Also diese Fälle kann ich auch aber also Schluss für heute morgen dann weiß ich nicht ob noch nach 3, so lecker. Bis morgen dann bis morgen.

Podlog #157 2017-06-06

6. Juni 2017, die 157. Folge. Heute ein Nachtrag zum Thema lokales Denken. Erst heute, am letzten Tag hier in Nürnberg, ist mir wieder aufgefallen, was lokales Denken doch in allen Zusammenhängen bedeuten kann. Nicht, dass meine kurzen Notizen heute irgendetwas bedeutenderes beitragen könnten; eher lose Gedanken. Aber wie dieses Lokale doch das Denken mitgestaltet, ist vielleicht keine vollkommene Belanglosigkeit, und weder dem Lokalen noch dem Denken als verschiedene je alleine zugerechnet werden kann. Schon auch die Gegenständlichkeit des Denkens mag hier die vielleicht entscheidende Rolle spielen.

Quelle Titelbild:

Adorno, Theodor W., and Gershom Scholem. Briefwechsel “Der liebe Gott wohnt im Detail” 1939 – 1969. Edited by Asaf Angermann. 1. Aufl. Theodor W Adorno Briefe und Briefwechsel 8. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1994. S. 328.
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Moritz Klenk
6. Juni 2017 die 157 Folge von Podlog. Heute ist mein letzter Tag hier in Nürnberg und morgen geht's zurück nach Köln. Das Wetter ist heute den ganzen Tag stürmisch regnerisch. Warum ist das überhaupt nur Tier ist bei mir aufgefallen ist das in den letzten Tagen und es ist mir bezeichnenderweise erst. Heute so richtig aufgegangen für mich diesenatur Umstände oder Bedingungen. Dass diese Natur Bedingungen tatsächlich eine Rolle gespielt haben in den vergangenen Tagen. Und ich möchte das wegen an einem Thema anknüpfen dass ich dass ich schon. In komplett anderen Umständen in ganz anderen Zusammenhängen. Praktisch am anderen Ende der Welt zuletzt verfolgt habe nämlich die Frage nach lokalem denken. Und es ist eigentlich erstaunlich also ich finde es erstaunlich dass mir das erst heute so richtig klar wird an dem Tag an dem ich praktisch schon wieder fahr gut die ersten Tage war noch viel los und ich war in einem möglichen. Auch Termin und familiären zusammenhängen und so weiter beschäftigt aber. Meines Erachtens ist es eigentlich dem geschuldet eher dass man dass ich dieses dass das Denken sich diesen. Und so schwerüberhaupt nur verbunden sieht. Was ist braucht eine also ich habe einfach eine gewisse Zeit gebraucht um. Um wieder zu begreifen dass der Ort tatsächlich Einfluss hat. Und nicht ein Fluss im Sinne von es kommt eben drauf an wo man ist und was man sieht und die Eindrücke und so. Sondern viel umfangreicher. Ich habe bemerkt dass in den letzten Tagen des arbeiten mal mehr mal weniger gut funktioniert hat und immer. Wieder war ich geneigt eigentlich zu sagen ja das liegt irgendwie an dem eigenen arbeiten oder man findet keine Konzentration oder und ich brauche noch. Ich muss irgendwie in diese Ruhe rein finden oder ich weiß auch nicht genau was ich mir da eigentlich genau so vorgestellt habe aber. Es mag vielleicht auch einfach andersrum sein dieses Denken diese Art von Arbeit auch wenn sie jetzt nicht irgendwie. Und physische Objekte in zwingen gekoppelt sein muss also mir reicht eigentlich ein Stift und Papier paar Bücher möglicherweise mein Laptop ums aufzuschreiben. Vielleicht noch für das ein oder andere Internetzugang oder Strom oder so aber ansonsten ist es eigentlich scheinbar eben überall möglich aber nur scheinbar weil. Dieser Ort mit seinen ganzen Bedingungen den Menschen die hier leben und arbeiten der Gegend. Die Möglichkeiten die ist auch so zur sogenannten Erholung bietet und sofort all diese Umstände sind eben schon nicht unerheblich fürs Denken. Man nimmt an meinen könnte das Denken einfach so mitnehmen so wie man eben seinen Kopf mitnimmt aber so einfach ist es nicht. Es mag nämlich schon einfach auch an gewisse Zusammenhänge rutschen an eine Lebens und Arbeitsumgebung. Und alle möglichen Arten dies also alle möglichen Einflussfaktoren dieser Art der geknüpft sein. Und ich versuche so ein bisschen mir vorzustellen ob es auch daran liegt dass es das die Art von Arbeit mir hier sehr. Überall überraschen schwerfällt obwohl ich eigentlich auf fernab aller. Äußeren Einflüsse oder so fast ungestört hier arbeiten könnte aber aber eben. Ich mich so ein bisschen wie ein Fremdkörper hier erlebt. In so einem relativ kleinen Dorf. Jetzt nicht so weit weg von von der größeren Stadt oder so aber doch. Ein Dorf ohne Buchhandlung ein. Dorf in dem ich weiß dass es kaum jemanden gibt der. Überhaupt sich mit solcherlei Arbeit beschäftigt. Hinter der Lebensalltag von Menschen. So einfach ganz anders ist und praktisch niemanden vorsieht der hier anders arbeitet. In New York sie mir also ganz eindrücklich eben genau das Gegenteil der Fall. Überall Treffen wir Menschen die dieses oder jenes taten alles so ein bisschen verschieden von dem eigenen natürlich aber trotzdem irgendwie mit dem verwandten. Findet dort den Ort an dem man eben mit anderen ohne andere je nachdem. Stadt und eben als Ressource des Verzeihens aber trotzdem auch dieses dieses Freiraum. Diese Art zu arbeiten wenn möglich zu sehen. Und hier fällt mir das schwer weil. Möchte ich irgendwie nicht so riecht richtig einfügt in diese Zusammenhänge die Vorstellung man könnte so eine Arbeit irgendwie im. Zurückgezogen in weiß ich nicht im. In der ruhigen Natur und die Natur meine ich gar nicht mit mit lokalem denken sondern eigentlich diese Art von Kontext von Menschen die ihr Zusammenleben natürlich nicht nur Zusammenleben aber zumindest hier. Wohnen und arbeiten und die Art von Arbeit die sie verrichten und so also. Und es ist dass es gute Arbeit und freundliche Menschen. Menschen mit denen man sich gerne unterhält sie eine spannende Sachen zu erzählen haben und für die man selber sicherlich auch ein interessanter Gesprächspartner sein können also das meine ich auch nicht sondern trotzalledem es ist irgendwie eine Art von. Leben und arbeiten die hier so recht nicht vorgesehen ist so zumindest scheint mir das und als Tourist oder als als Besucher für mal zwischendurch mag das sein dass man sich so gewisse Hartnäckigkeit. Im eigenen Leben in den eigenen Routinen mitbringt und rüber rettet und dann einfach so ein paar Tage wie im, sich seine eigene Umwelt schafft indem man seine Routinen aufrechterhält oder seine Art arbeit aufrechterhält und dann möglicherweise konfrontiert mit Ruhe Natur, und so ein gewisses ausgeschieden sein aus alltäglichen zusammenhängen dann auch, als befreiend empfindet aber das schlägt dann um an einem gewissen Punkt ist es eben. Wenn man sagen die Wahl hat hierzubleiben oder nicht oder zurückzufahren oder wo auch immer hin zu fahren. Dann stellt sich die Frage noch mal ganz anders und so einfach ist es dann nicht mehr. Und das mag auch an dem Gegenstand selber liegen also ich bin mir sogar ziemlich sicher dass es an diesem Gegenstand selber liegt also. Soziologischen Fragestellung. Wenn sie sich nicht mit solchen Kontexten beschäftigen wenn es um Theoriefragen oder so in solcher Art geht. Dann gibt's dafür auch möglicherweise Lebens und Arbeitskontext in denen sowas gedacht. Und geschrieben werden kann und Lebens und Arbeitskontext in den sowas sehr schwer fällt außer. Mein Versagen Mann verweigert sich dem also ich kann mir vorstellen dass es geht in wenn man irgendwie eine eine Form von Theorie bevorzugt oder eine Form von sein. Wie so eine Art wissenschaftlich Unabhängigkeit oder soll sich bewahren möchte oder ich weiß nicht wie man das ausdrückt. Die sowas ignoriert ausblendet und sagt das gehört da gleich rein dass es funktioniert überall Wissenschaft ist Wissenschaft also wenn man wenn man so an die Sache rangehen würde. Was mir nicht fremd ist also dem kann ich viel abgewinnen aber. Aber ich habe irgendwie den Eindruck dass es so eine bestimmte Form zu denken und möglicherweise eben auch diese was Benjamin mit lokalem denken. Sie sagt immer Benjamin ist natürlich geschickt aber was mit diesen Lokalen denken gemeint ist. Möglicherweise eben auch. Eine eine geben Ausdruck dieses dieses dialektischen denken sein kann. Das und damit meine ich wirklich nicht so eine. Ja is simple Art Glauben der Körper sei jetzt eben in einem solchen Kontext und es ist ein M body mind und so. Ist nicht simpel aber das meine ich jetzt an der Stelle gar nicht oder ich meine diese körperlichen Aspekte meine ich gar nicht dass man hier ist und und und. Und nicht dort und die Luft anders ist und es anders klingt und andere Rhythmen beobachtbar sind und. Und sich anders zurechtfindet weil weiß ich nicht daneben Minden und drin räumlichen und zeitlichen zusammenhängen lebt und arbeitet sondern. Ich meinen tatsächlich das als eine Herausforderung des Denkens also der Reflektion rüber die natürlich nicht gänzlich unabhängig von solchen Körperlichkeiten geschieht. Aber dann doch nicht einfach auf diese zu gerechnet werden kann also da würde man sich dann doch zu einfach machen das istwer mit so viel. Weiß ich nicht Material turn oder Bollywood hören oder was auch immer. Du kannst überzeugt mich das dann nicht. Aber dieses lokale denken dass es das ist denken sich nicht einfach verpflanzen lässt. Man kann auch sein sein Denken nicht einfach dann problemlos. Unbeschadet. Spurlos in anderen in andere räumliche und zeitliche Kontexte mitnehmen da geschieht einfach was. Noch das müsste man eigentlich vorbereitet sein aber man ist es nicht wenn man nimmt einfach an das funktioniert weil. Wie soll es sein dass mein Denken irgendwo bleibt während ich woanders bin also ist das es ist aber eben insofern nicht mein Denken es ist eben nicht einfach nur. Mein subjektives. Es ist nicht einfach nur das Ergebnis meines Gehirns das irgendwie mit mir herumgetragen dieses Denken vollzieht sag es geht einfach darüber hinaus ist es am Denken ist. Dann eben besser etwas anderes einfach in der Hinsicht. Oder aber ich stell mich natürlich einfach an ja ich könnte mich auch einfach zusammenreißen konzentriert arbeiten mir ist alles egal sein lassen für sowas völlig unempfänglich, werden und dann wende ich zügig zum Ende kommen. Aber es fällt mir dann doch schwer in solchen zusammenhängen. So für heute fand ich richtig die sinnbezug noch mal herzustellen zum lokalen denken der mir gänzlich abhandengekommen ist sobald ich wieder in einem mir nicht mehr so fremden Kontext war. Und immer in der Fremde das war ja auch die Bemerkung da. Doch plötzlich wieder auch diese Reflexionsfähigkeit des eigenen und eben dieses lokalen dieser dieses regionalen auf. Und die Fremde mag unter anderem auch der Besuch im Elternhaus oder in der. Gegen seinen der man aufgewachsen ist. Die einem dann gerade eigentlich durch dieses Denken fremd geworden ist und nicht ganz unerheblich vermutlich auch seinen Teil dazu beiträgt dass man. Und diese Art zu Armband diese Art zu arbeiten gerade eben nicht hiergelernt hat dass sie eben nicht hier. Möglich war man musste dazu woanders hin das hat Grund ist. Sieht man dann wenn man wieder zurück kommt dann fällt es auf möglicherweise fällt eben nicht auf das ist ein sich sofort erschließt woran das liegt sondern. Ich weiß einfach erstmal eine Art Unwohlsein nur das funktioniert nicht so. Ja aber es fällt dann auf wenn mandie Aufmerksamkeit drauf Land und. War Kraft der Reflexion oder so. Wann muss also für lokales Denken und für die Idee für die Fragen die sich damit verbinden nicht nach New York fliegen nicht ans andere Ende der Welt aus reicht auch schon einfach mal. Die Gegner kam zurückzukommen. Ich kenne einige mit den ich schon drüber gesprochen den es ganz ähnlich ging und dass ich überhaupt nicht, Hildesheim Hunger mitgebracht habe weil es ging dann nicht ums denken soll es ging eben um z.b. beklemmende Erfahrungen wenn man eben wieder in diesen heimischen Kontexten ist die so heimlich an nicht hin sondern eher fremd werden und, mit Menschen zu tun hat die man früher als er die einem früher sehr nahe standen und plötzlich einem so sehr fremd geworden sind als solche Erfahrungen die man machen kann. Bezieht sich eben auch auf arbeit also auf diese Art des Denkens als arbeiten. Und das war mein das war meine Notiz für heute die hat dich sogar kurz schriftlich festgehalten Laufe des Tages. Also morgen wieder auf dem Weg nach Köln und. Dann mal sehenin diesem Sinnedann bis morgen.

Podlog #135 2017-05-15

15. Mai 2017, die 135. Folge. Heute lese ich eine kurze Stelle bei Adorno zum Verhältnis von Wahrheit, Gesellschaft und Hegels Philosophie und komme wieder einmal zum Scheitern, hier in Form der Kritik und der negativen Dialektik. Daran schliessen sich weitere Fragen an. Zum Verhältnis dieser Überlegungen zu den Gedanken Benjamins von gestern zum intentionslosen Sein; aber auch zur Frage der einzelwissenschaftlichen Theoriearbeit an “theorieeigener Sprache” (Luhmann) und ihrem Verhältnis zur ‘Wahrheit’, im emphatischen wenngleich negativ-kritischen, dialektischen Sinn. Schliesslich bringen mich heute abgebrochene weiter und über diese Gedanken hinaus in eine Metabeobachtung zu konstruktiven Irritationen gescheiterter Sätze beim Sprechen.

Quelle:

Adorno, Theodor W. “Drei Studien zu Hegel: Aspekte.” In Gesammelte Schriften, Band 5: Zur Metakritik der Erkenntnistheorie Drei Studien zu Hegel, edited by Rolf Tiedemann, 3. Aufl., 147–294. suhrkamp taschenbuch wissenschaft 1705. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1990.
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Moritz Klenk
15. Mai 2017 die 135 Folge von Podlog. Ich bin heute zumindest während der Aufnahme gerade an den Poller Wiesen. Und habe die letzte Lesezeichen für heute einfach mal nach draußen verlagert. Ich merke wie. In allen möglichen Lektüren die mir so momentan begegnen und natürlich hat es schon Gründe einfach in der Auswahl der Texte. Was ist überrascht jetzt nicht wenn Benjamin Adorno Hegel und so weiter irgendwie dann doch was miteinander zu tun haben. Aber auch eben in den Themen die ich so jetzt z.b. An den Klausur Tagen auch notiert habe für meinen für meinen Podlog. Ich bemerk einfach wie dieses Thema der Kritik und des Scheiterns immer mehr. Raumeinnehmend auch in den Reflexion die ich hier die ich hier noch hier. Das ist im Wesentlichen für mich erstmal ein sehr gutes produktives Zeichen weil weil es meine Wahl ist meine Dissertation betrifft also das Thema. Sowie die konkreten Überlegung. Gestern habe ich über die eine Stelle bei Benjamin gesprochen über den Intention Slussen Charakter der Wahrheit also den die Intention slows Seinsart der Wahrheit. Und heute noch mal ganz anders bei Adorno die Diskussion. Von Hegels System und Wahrheitsbegriff nur in ganz ganz schlaglichtartig in Aspekten also ist auch aus dem Text Aspekte. Bei den ich schon paar mal glaube ich notiert habe also zu ihm etwas notiert habe heute wieder also eine einen ein anderer Gedanke daraus. Und zwar setzt sich sicher doch nur hier erstmal mit Hegels Staatsphilosophie auseinander also davor mit einem möglichen anderen aber unter anderem auch mit. Hegel Staatsphilosophie die er als einen notwendigen Gewalt Streich bezeichnet weil sie eigentlich dieses dialektische Prinzip. Als er sichert davor. Über die absolute Identität von Subjekt und Objekt. Hinauszugehen er schreibt also hier. Notwendig aber war der Gewalt Streich weil sonst das dialektische Prinzip über das bestehende hinaus gegriffen und damit die thesis der absoluten Identität und nur als verwirklichte sie absolut das ist der Kern der ethischen Philosophie verneint hatte. Nirgends ist die Hegelsche Philosophie der Wahrheit über ihr eigentliches Substrat die Gesellschaft näher gekommen. Als dort wo ich ihr gegenüber zum Aberwitz wird sie ist in der Tat wesentlich negativ Kritik. Und der Satz ist für mich heute der Anschluss an die Notizen von gestern und vorgestern und zwar konkret an die Notizen zum Scheitern weil. Was Adorno hiermit in der Tag wesentlich negativ Kritik bezeichnet ist. Meines Erachtens eben nichts anderes als Wahrheit als scheitern verstanden das Substrat. Die Gesellschaft und an der Stelle ist es nicht ganz also aus dem Satz herauszulesen von was die Gesellschaft hier substrates. Von Hegels Philosophie oder der Wahrheit. Ist eigentlich vermutlich gar nicht so also muss man vielleicht gar nicht so trennen kann man konstruktiv zusammen lesen. Nirgends ist die Hegelsche Philosophie der Wahrheit über ihr eigentliches Substrat die Gesellschaft näher gekommen. Also Hegelsche Philosophie ist der Wahrheit über ihr eigentliches Substrat die Gesellschaft nirgends mehr gekommen als dort. Wo ist ihr gegenüber zum Aberwitz wird. Und da meint der natürlich die Hegelsche Philosophie die zum Aberwitz. Gegenüber der Gesellschaft wird weil sie die absolute Wahrheit behauptet und die absolute Identität von Subjekt und Objekt und das zu Adorno in der. In der Verkürzung des Staates bei Hegel sich ausdrückt. Genau in Gießen Aberwitz allerdings also dem schönen der offensichtlichen Widersprüchlichkeit. Der behaupteten absoluten Wahrheit gegenüber der ganz offensichtlich pervertierte Gesellschaft und Adorno schreibt diesen Text selbverständlich unter. Oder Bedingung der der Nazizeit also unter diesen besonderen auch historischen. Bedingungen. Also zu einer Zeit in der es wirklich völlig ausgeschlossen ist für irgendjemanden anzunehmen dass die absolute Wahrheit hier in irgendeiner Form realisiert wäre und wie gesagt. Nur als verwirklicht ist sie absolut das ist der Kern der Hegelschen Philosophie schreibt aber nicht. Also in diesem offensichtlichen Widerspruch zwischen der behaupteten absoluten Wahrheit und der pervers kaputten Gesellschaft. Da ist die Hegelsche Philosophie der Wahrheit über ihr Substrat nämlich über Gesellschaft. Mehr als nirgends sonst und insofern ist sie. Die Wahrheit wesentlich negativ im Licht Kritik. Und das heißt für mich nichts anderes eigentlich als dass sie. Das Wahrheit wesentlich an das Element des Scheiterns gebunden ist und zwar anders Scheiterns ebensolcher absoluter Wahrheit Behauptungen Hegels. Sich sagen in eine offensichtliche Widersprüche verstrickt und dadurch überhaupt erst diese Erkenntnis möglich macht. Ohne wäre es nicht oder nicht so wirklich so die These. Daran schließen sich für mich jetzt zwei unter anderem zwei Fragen an bzw zwei Überlegungen die jetzt eigentlich den ich. Die nicht folgen möchte bzw heute nicht aber Dich die ich auf jeden Fall notieren möchte zum einen. Ist mir also zum einen müsste man jetzt noch explizieren. Vermutungen aber oder nicht nur Vermutung eigentlich schon. Mehr weniger ausgearbeitete Überlegung dazu aber und auch nicht als erster. Also inwiefern dieses Scheitern mit dem Intention slawson sein von Wahrheit bei Benjamin zusammenhängt. Wahrheit als wesentlich negativ Kritik und Intention slows es sein von Wahrheit. Wie das hast Du zusammenhängt das gilt es glaube ich an der Stelle noch expliziter auszuführen. Dass das eine und das andere ist ja dass mich das natürlich an die Diskussionen in den auf dem Klo sudhagen. An diese Diskussion zurück erinnert und. Und man sich hier die Frage stellen kann was das jetzt konkret für z.b. soziologische Forschung oder zur soziologischen Theorie Bildung für Konsequenzen hat bzw für Fragen aufwirft. Wenn wenn Adorno hier über Hegels Wahrheit Behauptungen als absoluter Wahrheit. Schreibt und sich damit kritisch auseinandersetzt dann. Dann schreibt er präzise nicht über ganz konkrete einzelne Gegenstände sondern er schreibt über sozusagen die Gesellschaft als ganze als diesen totalen System Zusammenhang den auch. Als Diener diesen Systembegriff überhaupt nur verstanden haben will und als dner den Systembegriff überhaupt nur zu dass ich halt also als ein System von sagen als die Perversion die Gesellschaft eben ist die kaputte Gesellschaft. Als von Max ja gedacht kapitalistische Gesellschaft. Die sich ihrer eigenen Widersprüche nicht kapitalistisch entledigen kann. Also dieser Gesellschaft als ganze auf der einen Seite und der absoluten Wahrheit auf der anderen diese Gegenüberstellung macht er doch noch hier. Und spricht dann von dem Scheitern dass das Scheitern dieser Gegenüberstellung eigentlich. Die Möglichkeit zur Erkenntnis und die Möglichkeit von Wahrheit als negative als Kritik. Raum gibt oder sie zulässt oder Sie möglich macht. Was hat das jetzt mit ganz konkreten theoretischen Arbeiten zu tun. Ich frage mich also z.b. was hat das mit konkreten arbeiten an einzelnen Begriffen wie beispielsweise begriffen des Systemtheorie den Begriff der Operation den Begriff des Systems, als Unterschieden von Umwelt dem wobei den müsste man ausnehmen aber den Begriff der Autopoiesis den Begriff der. Organisation der Inklusion der Codes und sofort also solchen Begriffen und ihren ganz. Forschungs und Theoriearbeit Strukturieren Bedeutung was hat es mit solchen Begriffen nun zu tun. Wenn Adorno hier Wahrheit und Erkenntnis als möglich nur negativ in so einem ganz großen Zusammenhang einspannt. Müsste man Systemtheorie also auch in diesem ganz großen Zusammenhang. Wesentlich kritisieren oder gilt dieses Scheitern auch auf der Ebene einzelner Begriffe oder aber. Ist das eine aus dem anderen hervor zu bringen also das ganz konkrete einzelne aus dem großen Ganzen. Zum großen Ganzen hin zum ganz konkreten. Aber was ist da das große Ganze und was das ganz konkrete ist das große Ganze die Unterscheidung von System Umwelt und das konkrete. Die Gesellschaft in ihren jeweiligen beobachtbaren durch diese Theorie eben beobachtbaren Strukturen. Und Ausformungen oder ist es umgekehrt das große Ganze die Gesellschaft und das jeweils ganz konkrete die theoretischen Begriffe im Einzelnen. Das keine ganz einfache Frage würde ich meinen. Mein Verdacht ist das ein Problem dass ich ja auch an den an den Klaus huthaken mitgedacht und besprochen. Habe und auch notiert habe ist. Das wenn Einzel wissenschaftliche Theoriearbeit sich nur noch auf die Begriffe der Theorie konzentriert uns und sagen ganz pragmatisch überlegt. Was sehe ich damit was ich damit nicht. Sich damit mehr als andere Theorien sehe ich damit weniger als andere Theorien wenn man also so irgendwie fachimmanent und Theorie oder got Theorie immer nennt fragt dann ist diese Form der Kritik, diadorn und hier bei Hegel möglich. Macht die ist überhaupt nicht mehr möglich weil der Bezug zur Wahrheit gänzlich aufgegeben ist also damit das steht das quasi in gar keinem Verhältnis mehr oder in keinem erkennbaren Verhältnis. Erst wenn und. So sagen nur unter Bedingungen dass jede einzelne theoretische Entscheidung und begriffliche Arbeit und Modifikation innerhalb. Der Soziologie aber auch genauer noch innerhalb der Systemtheorie nur insofern und wenn sie an erkenntnistheoretische Problemstellungen gebunden ist und das bleibt. Nur insofern ist sie überhaupt in dieser Farm reduzierbar und insofern ist sie überhaupt in ihrem Verhältnis zu ihrem Gegenstand und als dieses Verhältnis zu ihrem Gegenstand als Verhältnis von Reflexion und Gegenstand. Beschreib kritisiere und sagen auch veränderbar und das wäre einer meiner Wesentlichen. Ne Punkte auch gegenüber solchen Einzel wissenschaftlichen Behauptungen das. Beispielsweise solches kritisches Denken negative Dialektik und so ein. Dafür aber zugleich wenn auch nicht positiv formuliert also im mit Kriterien angefahren mit positiven Kriterien angebbare aber doch nichts. Nicht dass du trotz ein empathischer starker war als Begriff. Der ist da unbedingt notwendig. Und zwar nicht einfach aus erkenntnistheoretisch abgehobenen philosophischen gründen sondern aus ganz konkreten Forschungs praktischen Theorie immanenten. Einzelwissenschaften Fragen zur Erkenntnis dieser jeweiligen Einzelwissenschaften über und von ihrem Gegenstand. Ja ich glaube ich glaube den. Habe ich so noch nie so kurz und knapp notiert glaube ich also schriftlich an deiner Stelle aber hier noch nicht. Ja ich glaube ich belasse es dabei also diese zwei Punkte. An denen Geld II zu arbeiten zum Einnehmen an dem Verhältnis zum Intension Slussen sein der Wahrheit bei Benjamin auch wenn das möglicherweise nicht nicht mehr so. Unendlich populär. Ist in erkenntnistheoretischen Überlegungen heute oder in anderen theoretischen Arbeiten aber ich finde es nach wie vor sehr interessant und wertvoll. Und auch im Kontext beispielsweise von Dirk Rustemeyer Buch zu zinnformen also seine auf seine hin ausgerichteten philosophischen Arbeit. Ich da unbedingt auch noch also die muss ich das werde ich auch noch notieren vermutlich nicht nur schriftlich sondern auch noch hier diskutieren weil irgendwann wird es mich ja mal genauer beschäftigen oder ich muss auch noch mal sprechen. Behandeln weil man dann doch ja ich dann noch einfach zu anderen Überlegungen kommen solche Sätze wie die jetzt z.b. Manchmal ein Wort fehlt oder so aber doch irgendwie in dieser Form. Dir Sie mir schriftlich auf gar nicht so leicht möglich also oder nicht so nicht so möglich. Also dieses Intention Klose sein und eben der wesentliche. Die Frage von Wahrheit. Gegenstand Theorie und eben in dem Spannungsfeld zwischen Einzelwissenschaften und Philosophie sind zwischen Einzelwissenschaften und Erkenntnistheorie als wäre das etwas eigentlich sich wechselseitig ausschließendes. Wechselseitig sich ausschließende Theorie und arbeits Bestrebungen oder Gegenstände oder so. Genau dazu dann ein andermal mehr. Kurz bei mir das gerade kam noch vielleicht der eine Kommentar zum. Zu dieser notationsform des Sprechenden also wenn man beim Sprechen einen Satz bildet. Und am Ende. Den Eindruck hat da fehlt jetzt noch ein Wort aber man weiß es auch nicht was also irgendwie hat das man hat es mit irgendeinem. Da begonnen das irgendwie noch eineneine Ergänzung braucht oder so. Oder irgendeine Nebensatzkonstruktionen begonnen die die noch irgendwie zum Abschluss geführt werden müsste und es fällt auch nicht mehr ein und man kann es eben nicht anschauen man kann nicht noch mal zurück und ließen ihn aus dieser irritation. Erfährt man einen ähnlich klärenden ein. Ähnlich Claire zur Klärung auffordern Impuls wie wenn man mit jemanden anderen spricht und, dieser diese andere Person einem gegenübersitzt und den Satz nicht zu Ende bekommt und man unweigerlich dazu neigt also, na also zumindest wenn man so ein gewisses Mindestmaß an Empathie mitbringt dazu neigt diesen Satz zumindest zu Ende zu denken, oder eine Klärung anzubieten zu sagen wie man das anders formulieren könnte damit der Satz irgendwie noch zu einer Abschluss gebracht würde oder einfacher gebaut werden kann und so eine aus diesem Moment Dereliktion heraus entsteht es. Für mich zumindest im sprechen auch wenn ich mir zu hör dabei. Und das ist weil ich mich immer wieder darüber nachdenkt was das eigentlich ob das nicht. Also ich weiß das nicht aber was genau nicht daran so so sein könnte wie bei wie bei Kleist. Brief zum American verfertigen der Gedanken beim Sprechen eben gerade nicht beim eigenen sprechen in der Form. Meines Erachtens von Kleist mitgedacht ist schlicht weil es hier. Auch wieder um einen Moment des Scheiterns geht die Situation erfährt. Die nimmt die nimmt man war erst durch das Scheitern dieses Satzes Durchsagen einen Abbruch ein erfolgreich zu Ende gebracht das hat der verschwindet erstmal. In der in der Vergangenheit ist nicht mehr hörbar also er verschwindet sozusagen mit dem Schall. Und muss aktiv erinnern noch mal hervorgebracht werden wollte man daran anschließen einen scheitern das hat's dagegen bleibt offen und irritiert. Über den Punkt dass das gesprochene Wort verklungen ist hinaus. Mag ja vielleicht ist es jetzt bisschen zu pathetisch formuliert aber. Aber so ist es wie ich das Wahrnehmen und so so so so ist es wie wie manche achten sich das ganz konstruktiv Produktiv bemerkbar macht und in diese Notizen einschleicht. Und es ist mir beim Schreiben in der Form kann das nicht passieren ganz im Gegenteil wenn man beim Schreiben vergessen hat. Wie das hat's begann und wie man ihn zu Ende bringen muss dann liest man nach und in dem Moment ist man nicht nicht nicht zu Klärung oder zu. Zur Reflexion noch mal aufgefordert sondern eigentlich zu einem. Wenn überhaupt oberflächlichen verwerfen diese Satz ist oder ein Ja. Man geht damit sehr viel kritischer um das hat's kann dann vielleicht nicht so stehen bleiben oder er wird einfach nur. Zu Ende gebracht als ging es dabei um Vollständigkeit als ging es einfach nur um ein Satz vollständig zu Ende zu bringen und umsonst ging es nichts weiter. Und das ist das ist unproduktiv. Anschreiben das ansprechen einfach produktiver weil es sollen drohend offen dieser Satz. Er zwingt dazu und man kann nicht zurück man kann es nicht anhalten und selbst wenn ich das jetzt nicht wie heute auf den PollerWiesen im Sonnenuntergang aufnehmen würde sondern vor mir den Computer hätte und die Wellenform. Hätte in dem Moment in dem ich abbrech verschwindet die Wellenform aus dem Fokus des Bildschirms und helft die Wellenform. Wäre sie noch so oder so lange sie noch im Bild ist gibt keinerlei Aufschluss über den Satz sie ist mir ein Rätsel. Dann zieht sich sofort und selbst in der grafischen Darstellung und unglaublich faszinieren und daraus erwächst sich eine Dynamik dieser notationsform des Sprechens. Die auch tatsächlich mit dieser Notationen zusammenhängt das wenn man einfach nur vor sich hin spricht könnte man auch einfach. Entspannt drüber hinwegsehen dass jetzt setze offen bleiben oder so vermutlich wenn man lange irgendwie. In absoluter Einsamkeit lebt und so beginnt mit sich selbst zu sprechen würde man sich vermutlich auch irgendwann angewöhnen einfach Sätze nicht zu Ende zu führen weil warum auch hier niemand darf vor dem man sich irgendwie, rechtfertigen müsste und auch man selbst es dann irgendwann bleibt es einfach aus. Aber wenn man das notiert wenn man das so Sprachnotizen macht in der Form wenn es für so einen Podcast. Aufzeichnet und eben als Notiz verwendet dann. Wie viele andere Dinge natürlich ist auch abgesichert weil ich eben darüber hinaus auch noch sozialen Kontakt mit anderen Menschen. Aber gut also dieser Meter Kommentar noch am Schluss damit Platz ist aber wirklich. Und in diesem Sinne dann bis morgen.

Podlog #134 2017-05-14

14. Mai 2017, die 134. Folge. Ein Tag für den ich dankbar bin. Und Notizen zu einer Idee von Benjamin, für die ich ebenfalls dankbar bin, nämlich dem intentionslosen Sein der Wahrheit. “Wahrheit ist der Tod der Intention.” Das ihr gemässe Verhalten ist das in sie Eingehen und Verschwinden (Benjamin GS I,1: 216). Ein wirklich beeindruckender spekulativer Satz und Gedanke. Das glaube ich, verstehe ich unter dem Scheitern, wenn ich davon spreche. Oder zumindest speisst es sich aus diesem “Tod”.

Quelle: Benjamin, Walter. Gesammelte Schriften, Band I.I Abhandlungen. Edited by Rolf Tiedemann, Hermann Schweppenhäuser, Theodor W. Adorno, and Gershom Scholem. 6. Aufl. suhrkamp taschenbuch wissenschaft 931. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2013.
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Moritz Klenk
14. Mai 2017 die 134 Folge von Podlog. Gibt so Tage an denen kommt alles anders als man denkt und manchmal. Kann man dafür eigentlich irgendwie ich nur dankbar sein und heute ist so ein Tag. Und das heißt auch nicht mal das ist einfach immer nur ein einfacher Tag ist oder so aber so. Was gehört auch dazu vermutlich was eigentlich egal. Hoffe ich auf jeden Fall auch dankbar bin und darüber wollte ich heute den ganzen Tag schon. Mir war klar dass ich darüber heute eigentlich sprechen muss auch wenn ich da noch nicht so eine rechte Vorstellung habe was ich damit anfangen soll bzw. Weiß auch nicht ob ich sein das zu besprechen ob das in dem ob das der richtige Modus dafür ist. Aber ich habe. Ja bereits erwähnt dass ich das Buch der liebe Gott wohnt im Detail den Briefwechsel zwischen Theodor W Adorno und Gershom Scholem mir gekauft hatte und in einem der ersten Briefe. Im ersten Brief sogar bzw dann genauer in den Anmerkungen dazu. Zitiert Adorno eine Stelle von Benjamin. Also er zitiert er sagt schreibt wirklich Benjamins alterstheorien vom Intention Slussen Charakter der Wahrheit. Und in der Tat das ein altes Theorie im heißt das taucht bei Benjamin ganz früh auf. Nicht in seiner Arbeit zum Ursprung des deutschen. Ursprung des deutschen Trauerspiels. Und der schreibt Benjamin Folgen das also. Adorno zitiertes nur und darüber bin ich auf diese Stelle bei Benjamin für Wiesen und die finde ich spannend der Brief von Adorno ist auch interessant aber die Stelle von Benjamin. Viel besser wenn er mir schreibt hier die Ideen sind in der Welt der Phänomene nicht gegeben. Es entsteht also die Frage welche Art ihre oben berührte Gegebenheit ist und ob die überantworten jeder Rechenschaft von der Struktur der Ideenwelt an eine viel berufene intellektuelle Anschauung unumgänglich ist. Wenn irgendwo die Schwäche welche jede Esoterik der Philosophie mitteilt beklemmend deutlich wird so ist es in der Schau die den Adepten von allen Lehrern neu platonischen Heidentums als philosophische Verhaltensweise, vorgeschrieben wird. Das sein der Ideen kann als Gegenstand eine Anschauung überhaupt nicht gedacht werden auch nicht der intellektuellen. Dennoch in ihrer paradoxen Umschreibung der als intellectus Archetypus geht sie aufs eigentümliche gegeben sein der Wahrheit als welches jeder Art von intention entzogen bleibt. Geschweige dass sie selbst als Intention erschiene nicht ein. Wahrheit tritt nie in eine Relation und insbesondere in keine intentionale. Der Gegenstand der Erkenntnis als ein in der Begriff Intention bestimmter ist nicht die Wahrheit. Die Wahrheit ist ein Orchideen gebildetes Intention loses sein. Dass ihr gemäße Verhalten ist demnach nicht ein meinen im erkennen sondern ein in sie eingehen und verschwinden. Die Wahrheit ist der Tod der Intention. Benjamin fährt dann fort und schreibt im weiteren über die Seinsart der Ideen. Designs Art in dieser der Wahrheit als einer. Von phänomenalität und Phänomen unterschiedenen Form von sein. Und spricht dann und es wird noch mal ganz anders spannend aber damit wollte ich mich heute gar nicht weiter beschäftigen. Das muss ich noch das muss ich vor allem genauer machen ich wenn es nur kurz und spricht dann über die Kraft dieses, Science design science art, der Wahrheit als die Kraft des Namens also als die Gewalt des Namens, diese Seinsart kann nur das Benennen sozusagen. Hervorbringen. Das finde ich auch im Hinblick auf Hegels semiologische Überlegungen und gerade da die Bedeutung des Namens des Namens. Und übrigens auch dann in der. Rezeption der Ritas genau dieser Stelle bei Hegel in der Gruppe die ich glaube im dritten Band. Die Stelle die mir Martin empfohlen hat. Also da genau also darum geht's ja noch im weiteren aber was mich jetzt an der Stelle so besonders interessiert hat ist tatsächlich. Diese Formulierung Wahrheit tritt nie in eine Relation und insbesondere in keine intentionale. Wenn man das intentionale hat eigentlich das konstitutive für seine nach Rüssel begreift und alles im Anschluss daran. Dann steckt hier eigentlich bei Benjamin schon stecken schon Kernbestandteile von. Impfen was mir auch als er sein als Medientheorie Überlegungen zu dem Thema. Darf ich dich werden. Und es schließt auch an das Scheitern an der Tage zuvor die übrigen nicht immer nur einen scheitern. In einem negativen Sinne meinen dass irgendetwas scheitert was also als als wäre. Ja als wäre es einfach nur etwas Schlechtes sondern hier spricht es. Auch was Ansagen an die die Erkenntnis als Möglichkeit die aus diesem Schaltern überhaupt wächst wenn wir nehmen schreibt. Der Gegenstand der Erkenntnis als ein in der Begriffs Intention bestimmte ist nicht die Wahrheit die Wahrheit ist ein Orchideen Gebisses Intention slows sein. Dass ihr gemäße Verhalten also und der Wahrheit gemäß Verhalten ist demnach nicht ein meinen im erkennen sondern ein ihn sie eingehen und verschwinden die Wahrheit ist der Tod der Intention. Und genau das meine ich. Glaube ich wenn ich von von diesem scheitern sprech. Bin noch nicht ganz sicher ob ich dann mit den Überlegungen zum Namen im weiteren mitgehen würde oder was so bin ich gleich sicher ob ich das schon richtig verstanden habe aber darum geht's mir jetzt wie gesagt heute nicht. Möglicherweise verstehe ich dadurch dann diese Stelle hier völlig falsch und es kann man alles nicht so sehen wie auch immer das ist mir auch egal. Weil ich für die Stelle an sich schon super beeindrucken. Genau das scheint mir eigentlich das scheinen also es scheint genau das zu meinen was ich mit dem Scheitern. Mit dem Zerbrechen. Und II immer wieder bezeichnet habe auch schon in den ganz vielen Folgen jetzt zuvor ein Dienstnehmer wieder darum ging. Ein in sie eingehen und verschwinden. Die Wahrheit ist der Tod der Intention also das ist. Ein wirklich starker spekulativ ersatzfähig sein über den könnte man. 8 Tage lang glaube ich nachdenken. Ohne auf der Stelle zu treten. Ich glaube das macht auch noch mal deutlicher was dass dieses Scheitern eben keinen. Also kein Scheitern im üblichen Sinne ist wo man weiß ich nicht hoffnungsvolle Erwartungen hatte und die werden dann einfach nur enttäuscht oder so etwas. Sind dann in diesem scheitern steckt auch einfach. Überhaupt erst die Möglichkeit dieses sich Aufhebens. Unser verständlichen positiven wie auch. Im neutralen also sagen im positiven ist trifft sich also nicht positiven Sinne von einem positiven Struktur aber sein Leben nicht nur als ein. Alter nur zum Verschwinden bringen sondern. Im nur ein verschwinden möglicherweise eben mit Benjamin der Intention der Tod der Intention. Keine Ahnung was los ist also ist auf jeden Fall gerade spannend also die Stelle finde ich einfach schon super beeindruckend. Wie gesagt ich weiß einfach gar nicht was ich damit jetzt eigentlich noch weiter anfangen soll außer dass Sie mir diese Stelle heute wichtig war, und mir für diesen Sonntag schon alleine gereicht hätte aber dann war es ein ganz anders noch im Fach. Ereignisreicher Tag ein Tag für den ich auf jeden Fall dankbar bin. Und man kann auch mal damit einfach schließen vermutlich in diesem Sinne dann bis morgen.