Podlog #065 2017-03-06

6. März 2017, die 65. Folge. Heute gab es einen Nachtrag zu der Frage nach schriftlichen und mündlichen Texten von gestern, der Frage wozu man Bücher schreibt, und welche… Warum wird über diese Form so verhältnismässig wenig nachgedacht? Warum schreibt man heute noch und noch und noch Bücher dieser Art? Ist diese Form überhaupt dem Denken noch angemessen? Dienen nicht Bücher strukturell der Verhinderung von Transparenz des Denkens? Wird darin nicht das Denken verborgen, statt es zu zeigen, zur Darstellung zu bringen, sich selbst vor sich selbst erklären? Und wie sähe das heute unter Bedingungen des Medienwandels aus? Ich habe darauf noch immer keine Antwort (ja, auch heute nicht), aber die Frage und das Problem ärgert mich offensichtlich.

One thought on “Podlog #065 2017-03-06”

  1. Lieber Moritz!

    Lass DIch von den Konventionen nicht irritieren!
    Bestimme für Dich was Du machen möchtest und
    schau mal was die Anderen, sprich der Betreuer sagt,
    wenn Du ein ungewöhnliches Konzept vorlegst – l
    und lass das dann Mal sein Problem sein werden!

    Dialoge wie bei Platon, Aphorismen, Tagebücher mit und ohne Twittertexten, ein philosphischer Roman wie Dr. Faustus von Thomans Mann, Interviews, Tonaufnahmen und sogar ein Film könnten Teil der Arbeit sein. Es liegt doch nur an Dir wie Du das vertrittst – an den Regeln und Konventionen musst Du dich doch nicht abschwitzen, dafür sind doch die Institutionen da, die sagen dann schon, was sie anders haben wollen.

    Das musst Du innerlich nicht schon vorwegnehmen!

    Mehr “Bürgerlichen Ungehorsam”!

    Hast Du eine für Dich stimmende Form gefunden, kannst Du immer noch ein zweite Fassung verfertigen, die zumindest aussieht, wie eine Diss.

    Die Schwierigkeiten liegen in Dir und an deiner Selbstexikution instutioneller Regeln – vermute ich !

    Machst Du hingegen was Du willst ,stellen sich Institutionen meist viel flexibler heraus als im vorauseilendem Gehorsam angenommen wird.

    Grüße von der verregneten und vernebelten Alm

    Günter




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