Podlog #047 2017-02-16

16. Februar 2017, die 47. Folge. Heute war ich zu Gast im Sendegarten und hab mich vier Stunden lang leergequatscht. Meine Notiz ist somit heute nur ein Hinweis auf einen Kommentar, den ich heute morgen für Günter geschrieben hatte. Eigentlich wollte ich darüber ja etwas ausführlicher nachdenken, aber das gelang mir heute nicht mehr. Das Thema, so scheint mir zumindest, wird mir wohl so schnell nicht weglaufen, und die Podcastfolgen gehen mir auch nicht aus…

2 thoughts on “Podlog #047 2017-02-16”

  1. Lieber Moritz!

    Wenn Dir freie Rede so etwas wichtiges ist, geht es nicht an, den gazen Sermon der Literatur zu zittieren, der halt akademisch immer und überall dazu zitiert wird.

    Es geht nicht an, in der Konvention des darüber redens – und besonders des akademischen darüber redens – zu verbleiben!

    Was ich sagen will: Man muss aus den bisherigen Sichtweisen austreten, will man etwas über die Bedingungen Freier Rede sagen und außerhalb der akademisch gepflügen Felder schauen, wer die freie Rede gepflegt und angeregt hat – da waren die wenigsten Bücherschreiber wirklich dabei, und wenn, haben sie unabhängig von dem, was sie schrieben, wie Adorno, Sartre ………. als öffentliche Figuren Diskussionen anregten.

    Aber eben auch Künstler haben ganze Ketten von Diskussionen ausgelöst: Hermann NItsch, Andy Warhol, später Marina Abramović,………..früher Richard Wagner …………..

    Schriftsteller, Dichter, Theaterleute, Musiker, Filmemacher und Philosophen haben weit über ihre eigentliche Tätigkeit als Spezialisten, öffentliche Diskussionen bewirkt und angeregt, die weit über das Feuilleton hinausgegangen sind.

    Man kann nicht über freie Rede reden und im Denken darüber brav den Konventionen folgen, da muss man andere Wege einschlagen…………………?

    Liebe Grüße vom

    Günter




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