Podlog #011 2017-01-11

11. Januar 2017, die elfte Folge. Ich wusste nicht, dass es so eine Folge wird. Ich nutze den vollen Tag heute dazu, mir einmal Gedanken über dieses tägliches Podcasten zu machen und mich zu fragen, was es eigentlich mit mir macht. Was ist das für eine Art nachzudenken, zu notieren, zu sprechen? Ich hab so viele Fragen und sehr wenige Antworten, aber die Folge ist mir wichtig. Es geht um Sprechen und Schreiben, Sprechen und seine Zeit, über peinliche Hegellektüren und was man stattdessen lesen könnte.

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11. Januar 2017 die 11 Folge von Podlog meinem täglichen Podcast Logbuch.
Die letzten Tage hier in meinem Podcast habe ich.
Also was mir jeden Tag immer wenn ich drüber nachgedacht habe jetzt.
Schwul drüber nachgedacht was ich jetzt sagen werde aber auch drüber nachgedacht habe was ich dann die letzten Tage eigentlich da so gesagt habe habe ich ginge kommentiert.
Was hast du schon so ein bisschen die Rubrik Moritz liest das Internet vor oder so es war so ein bisschen.
Mir selber nicht ganz klar was was da eigentlich geschieht ja wie wieso ich was ich da komm mit hier.
Ich habe mich hier wahnsinnig über diese verschiedenen Kommentare und selber wieder Rückmeldung und.
Und E-Mails und Telefonate und somit Leuten die dass die dazu gehört hatten oder so ich habe mich da wirklich extrem gefreut zugleich finde ich das auch.
Erstaunlich was was da eigentlich passiert,
also zum einen stelle ich an mir fest oder an dem an der Art des podcastens stelle ich fest dass ich über Dinge spreche die ich vorher nicht aufgeschrieben hätte,
die mein Tag zu einer gewissen nein eine gewisse Zeit lang,
begleiten und ausmachen Dinge denen ich Aufmerksamkeit widmet die ich beobachte dich aber,
überhaupt nicht für wertvolle achte auf zu schreiben also zumindest nicht.
Z.b. der Artikel von Bernhard Pörksen.
Ich meine das habe ich zu lange jetzt schon diskutiert und es werden jetzt noch ein paar Gelegenheiten kommen da werde ich auch selbst diesen Artikel noch mal diskutieren bzw meine Kritik einige.
Ich habe da einige.
Positive Rückmeldung bekommen wenn man das so sagen kann was ich schon schwierig finde das überhaupt zu sagen also ist das Problem ist.
Wenn man so ein Podcast macht und dann seine eigene Kritik oder seine Überlegungen seine Gedanken so äußert und mit sich laut denkt also in dieser Art von Selbstgespräch.
Die Dinge notiert aufzeichnet und online ablegt.
Setzt man diese vorläufigen riskanten und.
Anzuzweifeln Gedanken der Gefahr aus dass sie Zustimmung bekommen.
Und ich sage das bloß so weil also Kritik und Ablehnung finden meine Gedanken ja schon ständig von mir selbst also kein Gedanke kommt eigentlich irgendwie so ohne dass ich ihn.
Mich auch mal andersrum Versuch zu denken oder ablehnen oder mich frag was sollte er denn jetzt was machst du denn da.
Unterbricht mich mitten am Tag kommt so ein dummer Gedanke daher und meint er könnte mir jetzt diktieren was ich mache.
Wenn man den jetzt ein spricht und online stellt dann hat man am Ende jemanden dem der dazu stimmt.
Und es führt zu seltsam verstärkungs Prozessen,
die dem Gedanken oder dieser Idee oder dem was man selber damit an Arbeit verrichten wollte oder würde würde man es nicht ablegen.
Die dem überhaupt nicht inhärent sind diese Form der Verstärkung.
Ich finde es spannend dass es zugleich einmal ist es natürlich schwierig weil man vielleicht den einen oder anderen Gedanken schnell verworfen hätte.
Wie dieses Praxen Beispiel jetzt zeigt also den Artikel hätte ich gelesen ich hätte mir dann zu meine Gedanken gemacht aber ich hätte dazu nicht aufgeschrieben.
Ja also in mein Notizhefte wer da jetzt keine also kein kein kein Nichteinsatz.
Vielleicht Einsatz aber mehr so als Frage.
Also das was ich am Ende dann bist du überlegt hatte oder vielleicht am zweiten Tag noch mal dritten Spektive auch über das was ich am Vortag angesprochen hatte.
Meine Kritik noch mal überdenken oder nachdem ich zwei stunden mit Christian telefoniert hatte und versucht habe meine Argumentation zu verteidigen und er hat sie kritisiert oder.
Oder als ich dann am Tag danach über die Briefwechsel gesprochen hatte.
Da waren dann schon zwei drei Ideen dabei die in der Entwicklung dann entstanden sind und die hätte ich vielleicht aufgeschrieben die würde ich dir hätte ich vielleicht blockiert und ein paar diese Überlegung schreiben mich immer noch um.
Also wie steht's hier dass diese performative Dimension die indische sprachliche Ebene des Artikels.
In welchem Zusammenhang steht die eigentlich zu dem Gegenstand stießen zu dem Thema.
Die Bedeutung von Wissenschaft und öffentlichen intellektuellen oder überhaupt diesen intellektuellen gehst du es.
Habitus und überhaupt was steht das eigentlich in welchem Zusammenhang steht das zu dem zu den Massenmedien zu dem.
Dieser Form des schon lismus zu dieser Form der öffentlichen Diskussion.
Und welche Form von Kritik kann ich eigentlich in dem Medium Podcast äußern was ist das was was sind das für welche Art von.
Bewegung ist in den Gedanken oder den Überlegungen hier überhaupt möglich.
Wie kommt das wie wiegt ein Wie geht es einer aus dem anderen hervor wohin gelangt man welche Fragen tauchen auf und und wie tauchen Sie auf also auch.
An welchen Stellen.
Dieses Sprechens und der bricht man sich oder bricht ab oder gerät ins Stocken und zweifeln und ins Nachdenken oder.
Dann passiert so wie gerade eben in dem in der Sekunde dann sag mal was ins Stocken und Zweifeln geraten und und dann stockt und zweifelt man in dem Moment und denkt sich Garten.
Klingt wie so eine Kunstpause ist ja total peinlich.
Aber auf deine Seite also ich weiß auch nicht kann ich mache das ja schon auch einfach um dieses.
Um diese Form der Auseinandersetzung mit dem Medium oder auch mit dieser Form des Nachdenkens.
Mich auseinander zu setzen daran was zu lernen oder zu erkennen oder.
Also was ich was ich vorhin eigentlich noch sagen wollte zudem.
Ich würde Dinge nicht aufschreiben aber wenn ich sprech,
und wenn ich beginne zu dem Thema zu sprechen dann merke ich okay ich kann dich nur 1 Haken zu parken sondern ich muss dann dann um dass mir selber auch zu notieren jetzt nicht nur,
nicht weil ich irgendwie weil ich dein Publikum annehmen oder so für dass ich das ein sprech weil könnte könnten das einfach auch.
Die können es auch einfach lesen ich packe den Link dann in die Scheune aus die könnten einfach die könnten es einfach lesen.
Also für die muss ich das nicht Ex noch mal noch mal vorstellen worum es eigentlich gegen ich muss nicht sagen worum ging es in dem Aufsatz oder.
Sowas man seine Thesen oder was hat seine Hauptthesen unser sondern das mache ich ja eigentlich auch für mich das ist eine Art des notieren,
ja und wenn in Zettelkasten führt weiß dass es,
geht darum dass man schreibt wie so eine Art Exzerpt und der Zettel der im Zettelkasten ankommt ist oft dann eigentlich die Verdichtung der Verdichtung der Verdichtung eines exzerpts also das ist dann letztlich über fünf Ecken das was man selber für.
Die zentralen Aussagen dieses Textes erachtet und so ein bisschen passiert das auch wenn man spricht also,
allerdings weniger reflektiert und weniger in zwei Schritten sondern das,
geschieht beim Sprechen ich habe den Eindruck dass wir nicht dann zusammenfass worum es in diesem Artikel geht dann musst es dann musst du sozusagen im.
Im im Stegreif der Erzählung selber passieren und man ist dann diesen dieser diesen.
Hotels Wengen unterworfenen Zelt sich das ja selbst natürlich weiß man auch worum es da geht das heißt man kann vorgreifen bestimmt Dinge auslassen und,
muss gar nicht auf so viel Konsistenz achten in der Darstellung weil man nur eigentlich sich erzählt aber man macht das,
doch nicht also man lässt dich einfach Dinge weg und denkt sich ja ja weiß ich ja muss ich jetzt nicht auch noch sagen und nennt dann nur 1 2 3 und dann Mann,
also als eine bloße Auswahl sondern sondern man.
Man stellt es schon,
relativ umfänglich darf vielleicht umfänglich als man es eigentlich wollte er und dann sage ich möchte heute eigentlich nur ein paar minuten was einsprechen und dann geschieht dass ich eine halbe stunde später immer noch erst,
gerade erzählt habe warum der Text geht dir nicht gleich,
hätte sie rein möchte und dann braucht es noch mehr Zeit und zugleich ermöglicht die Darstellung von einem solchen Text den man dann gelesen hat mit dem man sich beschäftigt hat diese Darstellung ermöglicht ein dass man erstmal diesen Text überhaupt noch mal sich selber ins Bewusstsein holt aber auch.
Dass man ihn so darstellt auf die Dinge hin dabei befragen.
Die einem relevant an diesen Text erschienen sind ob Sie relevant sind,
und zugleich ob sie ergänzt werden müssen und es passiert und man arbeitet dann so,
z.b. mit dem Text der ist auf dem Bildschirm und man spricht drüber und zitiert liest was vor und dann fällt am auf fehlt noch was und dann vergenz mindestens Weg nach Umzug,
dann entwickelt sich auch die Kritik aus dieser Darstellung und irgendwann ist die Darstellung so ausreichend dass man anfangen kann sich mit dem Text auseinander zu setzen und das heißt in dem Fall mit seiner eigenen Darstellung dieses Textes und dann,
und dann und dann werden die Gedanken möglich die man nicht,
in der Form gehabt hätte wenn man ihn einfach nur liest und im ersten flüchtigen durchgehen Positionen dazu entwickelt Soiron Kritiken,
entwickelt wenn man sich den ganzen Quatsch und so dann könnte man zwar immer noch beim Lesen einfach kurz Pause machen drüber nachdenken und so.
Und so geschieht es auch aber ich habe den Eindruck wenn man das noch mal spricht hat man.
Erst und ähnlich wie beim Schreiben auch aber beim Schreiben ist diese.
Sind diese Auseinandersetzung sehr viel auf ab sehr viel Stärke auf irgendeine Art von Abgeschlossenheit hin.
Im Ergebnis ja also.
Das Schreiben verlangt von einem sehr viel stärker eine Form der Abgeschlossenheit.
Also mir zu meinen zumindest geht es los mag es sein dass Leute anders schreiben gänzlich anders.
Zettel kann ich in der Aufzucht kann ich das auch nicht in der Form in Listen vielleicht.
Mag einer der Gründe sein warum Stefan Seydel so ein Fan auch von Listen ist und von Twitter und so.
Mit dem lauten aussprechen probiert man manchmal einfach deinen Gedanken aus wie der sich so anhört wenn man ihn ausgesprochen hat also.
Der Gedanke ist ein erster wenn man ihn denkt es ist ein zweiter wenn man ihn sprechen muss und es ist ein dritter wenn man ihn sich selbst sprechen gehört hat.
Also auf diesen drei unterschiedlichen in diesen drei unterschiedlichen Momenten.
So entsteht der Gedanke als die Einheit dir dann im weiteren bezugnehmend darauf auch im eigenen Denken darauf dann.
Darauf dann wird was er dann gewesen sein wird oder was er dann sein kann in dem nächsten bezugnehmend auf.
Ich weiß dass du dass ich mich mit Dingen beschäftigen intensiver beschäftige die möglicherweise nur viel flüchtiger mein Alltag irgendwie durchstreift.
Hätten dich super schnell vergessen würde.
Den ich nur wenig hinterher gedacht hätte ich habe den Eindruck so ein bisschen verhindert das eigentlich was.
Pierre Paillard über Bücher sagt die man gelesen hat mich dass man sie vergessen.
Dass man sie alle vergisst und so ein bisschen ist dieses und so ein bisschen ist dieses Podcasten das ist sprechen über die Dinge die einen an einem Tag so beschäftigt haben.
Das ist ähnlich natürlich wie ein Tagebuch oder ein denktagebuch ich habe mir jetzt vor Weihnachten beispielsweise das zweibeinige denkt Tagebuch von Hannah Arendt,
mir gekauft das kam endlich als Taschenbuch raus davor,
hatte man das unter 200 € quasi nicht mehr bekommen die Ausgabe war längst vergriffen die gebundene und man konnte sie in der Regel nur noch so für zwei bis 400 € kaufen und jetzt kommt dieses zweibändige taschenbuch,
da uns kostet nur 48 € also und und dann habe ich mir das.
Durchmesser geleistet und dann diese diese Art von von Notizbuch von von Tagebuch das ist eins was ich gerne lese und was ich.
Flug Finder zu schreiben ja also in dem das man nicht möchte Realitäten nur notiert wie heute habe ich folgendes gegessen und dann habe ich mit der Oma Erna telefoniert und.
Sowas.
So ein denktagebuch ist eine Form diese Notizen aufzuzeichnen.
Und es ist eine Form die meines Erachtens.
Eben schon sehr nahe kommt es gibt beispielsweise texte größere Texte oder Artikel an denen man arbeitet.
Ja wenn man jetzt so wie ich z.b. an Texten oder mit Text nach wartet dann dann hat man größere Texte oder kleinere Text aber auf jeden Fall Dinge an denen,
den Ergebnis irgendwann dann das Produkt der arbeit ist so dann die man dann abgibt einreicht,
veröffentlicht jemanden anderen gibt mit dem Wunsch das zu lesen für jemand anderen geschrieben hat oder Probleme,
die zu lösen man sich vorgenommen hatte und die dann irgendwann in einer Form gelöst werden dass man sagt so jetzt beschäftige ich mir mit was anderem ich also sowie Aachen das in diesem berühmten.
Raus Interview gesagt hat sie sagt er wenn ich mit einer Sache fertig bin ja dann bin ich mit dir fertig.
Dann interessiert mich das nicht wie es auf andere Menschen wirkt sondern dann bin ich mit dieser Sache fertig dann mache ich was anderes.
Also auch diese Art von Texten gibt's die man schreibt ein denktagebuch ist Sinn Eis in andere Arten ist ein andere Art von Text würde ich sagen da schreibt man Dinge auf die man.
Die im Prozess des Denkens noch aktuell gehalten.
Werden also fast schon eine Art von.
Flüssiger von von von flüssigen texten jetzt in Erinnerung an den vorgestern.
Verstorbenen Siegmund Baumann also eine Form von ja.
Eben von von eigentlich nur zufällig notierten texten.
Die in der Notation eigentlich gar nicht die dem der Form des aufgeschrieben werden.
Möglicherweise noch gar nicht völlig zustimmen würden.
Und dennoch werden diese Formen diese Form der auf geschriebenen Texte dieser Tagebucheinträge dieser denkt Tagebucheinträge werden.
Gehen.
Ja die ist die setzen sich so ein bisschen ab ja ja.
Wir immer auf jeden Fall.
Mir ging es eigentlich um Podcast das heißt was ich mein Eindruck ist von den Dingen die ich ja auch sprech von den Gedanken die ich hier ein spricht diese Form der Notation ist eine.
Ist wieso eigentlich im im im aktiven.
Wieso eine Form der Notation im aktiven Gedächtnis ja dieses sprechen ist was das ist so eine notationsform das Gesprochene die.
Die überhaupt nicht.
Die überhaupt nicht dieses die verliert nicht völlig den den den den Aspekt der.
Zeitlichkeit oder nicht so sehr wie das aufgeschrieben auch das wieder hervorholen das anhören,
aber auch das einsprechen und die Art das dann ein gesprochen zu haben darauf wieder Bezug genommen zu bekommen von anderen von Kritiken von Kommentaren aber auch von den Dingen wenn man sich beispielsweise jeden jedes Mal wenn ich hier anfangen mein Podcast ein zu sprechen denke ich mir an was habe ich denn eigentlich,
also dann denke ich vor halt einfach drüber nach was habe ich eigentlich gestern ein gesprochen und oder ich habe da die ganze Zeit schon drüber nachgedacht weil es mich nach wie vor beschäftigt und so und dann kann ich darüber auch sprechen aber das ist eine Form von,
von Bezug nehmen.
Ausgedachtes im Denken und im sprechen auf gesprochenes die diese Zeit die es braucht das Denken,
dieses zu denken und dieses wieder zu sprechen diese Zeit auch wieder braucht,
Twin gegen wenn ich was auf schreibe dann kann ich mir das in ganzer Länge und Breite in ganz viel langsamer aber auch sehr viel schneller wieder,
hervorholen überfliegen überblättern überspringen kann es Wochen und Monate später wieder darauf bezugnehmend wohingegen ich den Eindruck habe auf,
auf so eine Sprachnotiz in so einem Podcast,
mag sein dass ich da in zwei oder in 10 oder in 500 Jahren noch mal darauf Bezug nehmen wenn ich dann 4000 bin und mich das noch mal interessiert aber.
Aber ich glaube nicht wirklich dran dagegen habe ich den Eindruck dass ich,
jeden Tag neu auf die Ideen und Gedanken von gestern Bezug nehmen und von vorgestern und,
in den Gedanken von gestern und vorgestern stecken Bezugnahmen und Anschlüsse an die Gedanken von vorvorgestern drin was tatsächlich so eine Art von.
Also von von Entwicklung nicht im Sinne von hin auf ein Ziel oder also keine.
Keine Vorstellung von einer Stufenleiter oder es gibt immer besser und toller ganz im Gegenteil ich habe oft den also was heißt oft es ist jetzt XI aber immerhin 11,
11 Tage die man schon ein solches Projekt laufen lässt ja hat man schon den Eindruck.
Also da meine ich nur ich habe auch,
an welchen Tagen den Eindruck jetzt ließ Quest das war Quatsch oder da habe ich mich bisschen verrannt oder was habe ich denn da gesagt dass du und ich bin nicht bereit das alles zu schneiden und rauszuholen und alles noch mal anzusprechen,
also ich möchte das einfach so einfach wie möglich so schlicht wie möglich und so ehrlich und direkt wie möglich mir gegenüber auch,
aufzeichnen und hochstellen und und dann aufgezeichnet haben und den Bezug am nächsten Tag herstellen müssen.
Oder den Bezug 5 minuten später nachdem ich es aufgenommen und hochgeladen habt weil ich drüber nachdenkt was habe ich da gemacht was habe ich da was habe ich da gesagt.
Also diese Form von also da gibt's auch so Höhen und Tiefen meine ich aber es ist trotzdem eine Art der Entwicklung also und zwar eine eine eine,
viel stärker narrativen Entwicklung als ich das bye bye geschriebenen.
Bei geschriebenen Texten hab dass ich es erinnert mich so ein bisschen an so Art ja also an so Nemo technische Techniken ja also so wie man sich viele Dinge merken kann wenn man,
ja achso weil ich nichts gibt dir das so Künstler die sich.
Ich die Leuten beibringen so Nemo Künstler Nemo Künstler wie spricht man das aus dass das dass man das hört und ist nicht klingt wie ein Emo oder.
Memo das Büro Versandhandel für nachhaltige büromöbel Möbel also egal also,
Nemo Technik gibt so Leute die da so mit Schuhtechnik nacharbeiten um sich viele Dinge zu merken,
mein Palace oder sowas ja oder,
stellt sich ein Zimmer vor und das sind dass man sehr gut kennt sein Büro sein so ein Wohnzimmer oder seine Küche und in die Gegenstände,
kann man bestimmte Gedanken reinpacken und dann geht man so durch die Küche durch und merkt sich eigentlich nur den Weg wie man von A nach B kommt und was man bun anschaut und wo man hingeht und dann greift man die Tasse raus und steckt Anfang der Gedanke drin und so findet man diese Dinge wieder und kann dann eins mit dem anderen verbinden und so ein bisschen ist dieser Form von.
Podcast Logbuch wie mir das jetzt so.
Die Tage passiert ist ja weil ich habe nicht viel geplant dazu ich habe mir ja kein großes Konzept überlegt.
Also in der ersten Folge habe ich so ein paar Sachen gesagt aber sagen wir mal also oder da war ich noch in München habe ich noch nur kurz rein gesprochen was ich mir gedacht habe was machen könnte und ich muss dann die Hälfte oder so,
mehr nicht die Hälfte,
ein anderes Esel Quatsch Konifizierung irgend so ein Teil davon ist mir auf jeden Fall erst in dem Moment eingefallen ein Teil davon habe ich mir vorher schon überlegt und ein Teil davon war vor allem Aufregung Spannung was da jetzt passieren kann also was,
was macht das eigentlich dieses Jahr schon jeden Tag was einsprechen zu müssen und wirklich jeden Abend habe ich bislang so ein bisschen im Stress,
Situation damit gehabt das hat mich jeden Abend herausgefordert vor allem weil Abende also ich bin jetzt kein,
ausserordentlicher Nachtarbeiter auch wenn ich nicht mehr so früh aufstehen mag wie ich das früher mal mochte mochte ich früher sehr und konnte ich auch sehr gut,
aber ich bin jetzt kein Grund kein wirklicher Nachtarbeiter das heißt irgendwann abends reicht mir dann auch.
Dann bin ich durch dann so und seitdem ich diesen täglichen Podcaster habe ich den Eindruck.
Sind diese Abendstunden noch mal.
Oft sehr intensiv vielleicht einfach die intensivsten Stunden überhaupt des Tages.
Bei mir noch mal über den ganzen Tag nachdenken kann man kann noch mal also in einer Form in der ich das.
Indirektes wenn ich das aufschreiben müsste in der ich das nicht könnte man überlegt dann zu lang.
Und wenn man es nicht sprechen muss man schreiben kann kann man auch notfalls 10 15 20 minuten überlegen und wenn man 10 15 20 minuten überlegt dann liegt mein Stift Weg und geht ins Bett also mal ehrlich.
Verstehe jetzt nicht Hunden Stunden rum und überlegt sich was zum Teufel man da gemacht hat den ganzen Tag oder was man da worüber man sonst nachgedacht habe irgendwas bedeutsames eigentlich dabei rumgekommen ist anzunehmen sein lässt man halt den,
das Tagebuch Tagebuch 62.
Ja mache ich für mich was du sollst und das mache ich auch für mich könnte ich auch jeden Tag denken aber ich habe mir das vorgenommen als Herausforderung und bin nicht bereit das gleiche aufzugeben.
11 Tage es wird man ja wohl durchhalten können bonding ich mir dann hey 12 Tage das ist ja wollten Taxis nee nicht mal zwei Wochen Bauch zwei Wochen nicht mehr kommen Monat kannst du schon hinkriegen Monat,
werden dann schnell zwei und dann ist auch schon bald ein halbes Jahr wenn man halbes Jahr hat warum soll man das so dann sollte man auch schon so reingekommen Sahne.
So ein bisschen aber also auf jeden Fall,
nimm es spricht man es ein und lebt es diese diesen diesem Zusammenhang diese denkt Zusammenhänge des Tages ja die zu Themen und.
Bereichen des Lebens aber auch des Arbeitens die möglicherweise nie einen solchen Zusammenhang erfahren hätten dadurch dass man dass sich erzählt und wieder in Erinnerung ruft noch mal viel intensiver also.
Also ich habe den Eindruck ich habe fast sowie den Eindruck dass dieses Jahr jetzt sind 11 Tage alt.
Dass dieses Jahr schon viel älter ist ja.
Also dass wir in einen Zeitgewinn oder so auch wenn es jeden Abend eigentlich ein Verlust an Freizeit ist wenn man wenn man das in der,
vom möchte weil es anstrengend und aufwendig und,
und schon auch in vielerlei Hinsicht weil ich mich mit Gegenständen und Themen beschäftigen die mich auch in meiner Arbeit beschäftigen oder die für meine Arbeit dienen und ich das garnicht sogar ausrechnen kann ich das nicht eindeutig als Freizeit,
bezeichnen kann weil weil.
Ja weil es halt eben nicht wandern oder Bier trinken nur dein Bild malen oder oder Gitarre spielen.
Oder sich mit Freunden treffen oder kochen soll es ist halt denken und mit diesen Gedanken arbeiten aufnehmen sind technische Dinge die man noch erledigen muss und so weiter.
Sind schon auch Dinge die einem Freude machen aber das ist ja jetzt nicht unbedingt.
Der große Unterschied zur Arbeit oder man würde sich zu einfach machen.
Und ganz im in dem Sinne indem ich indem ich.
Hat Karsten auch kennengelernt habe und indem ich in den in den Jahren in den ich jetzt auch also in diesen einhalb Jahren in den ich auch aktiv selber Podcast.
Gelernt habe das für mich zu reflektieren gibt dieses tägliche sprechen in so ein Podcast.
Auch in der Form dass man seine eigene Stimme auf dem Ohr hat und dass man sich zuhört gibt diesen gib dem Tag einen ein eine.
Eine politische Dimension ich kann mir vorstellen dass das jetzt gar nicht für jeden gilt auch nicht für jede Podcast,
podcasterin vielleicht ja,
möglicherweise spricht man über weiß ich nicht Kuchen backen oder oder über das Neueste Brettspiel dass man spielt oder übers Flipper nee ich weiß gar nicht.
Was mit dem Flipper Podcast passiert ist aus von dem ich habe seinen Namen schon wieder vergessen aus Zürich.
Ich weiß gar nicht ob man dann weil man einen solchen Podcast macht ob man wenn man ihn anspricht an dem Tag denkt Mensch das war ein politischer Tag kann mir vorstellen dass es eher nicht der Fall ist aber aber.
In der Form mich wie ich für mich Podcasten auch verstehen gelernt habe oder zurzeit verstehe oder drüber nachdenke ist dieses diese Form des Redens der also das.
Dieses öffentlichen Redens oder öffentlichen Ablegen von reden und dieses,
Bezug nehmen und Stellung nehmen sich positionieren und gegen seine eigenen Positionen und andere Positionen zu sprechen oder mit oder mit zu denken sich damit auseinanderzusetzen diese Form ist eine ist für mich hat für mich eine politische Dimension,
ohne dass es mir leid jeden Tag weiß ich nicht um wie es um diese Briefwechsel geht oder.
Oder weiß ich nicht oder dass ich jetzt erzähl lass am Samstag eine antinazi Demo hier von Deutz nach Kalk stattfindet.
Muss gar nicht im im Gegenstand so sehr um diese um um gemeinhin oder alltagssprachlich als politische Gegenstände oder Themen gehen sondern schon das Sprechen.
Selbst dieses.
Diese freie Rede und dieses dieses Nachdenken in der Form ist hat diese politische Qualität.
Und es ist auch interessant zu erleben was das was das heißt für den eigenen Tag ja und auch für die eigene Arbeit und und und was ist mit so einem Tag macht.
Heute z.b. habe ich.
Heute habe ich den ganzen Tag eigentlich nur Hegel gelesen.
Das so eine Sache ist mir fast peinlich zu sagen in so einem Podcast.
Ich habe vorher auch drüber nachgedacht ja es hat mich heute ja offensichtlich den ganzen Tag beschäftigt habe den ganzen Tag nichts anderes gemacht,
also natürlich noch so die Dinge des Lebens des des Überlebens noch essen trinken aufräumen,
Katze zum Tierarzt bringen und solche Sachen aber darüber hinaus.
Habe ich nur das heute gemacht und trotzdem habe ich mir überlegt wie ich dazu Stellung nehmen was ich was ich dazu sage.
Zum einen weil ich ich habe mich heute mit Kristina getroffen und habe mit ihr.
Hat mir mit ihr habe ich so ein Hegellesen Kreis wir sind zu zweit und kannst ja trotzdem Kreis nenn es egal.
Und wir lesen momentan die Wissenschaft der Logik und.
Mit ihr habe ich da heute 3 Uhr in dreieinhalb Stunden oder so haben wir diskutiert,
davor habe ich den Text gelesen den wir für heute besprechen wollten und dann haben wir dreieinhalb Stunden diskutiert und,
nach dreieinhalb Stunden diskutieren heimfahren um zu wissen dass man jetzt noch mal einen Podcast ein spricht über indem man noch mal notieren möchte worüber man nachgedacht hat nachdem man schon dreieinhalb Stunden darüber gesprochen hat es ist gar nicht so leicht das auch gar nicht ohne und dann ist es noch dazu Hegel,
ja der mir als Thema schon als Name weil das also ja unangenehm ist.
Weil ich Hegel unangenehm finde oder ich müsste sich schämen über Hegel zu arbeiten oder ihn zu lesen und so ganz ihm wenigstens ist unglaublich klug ich bin völlig begeistert an oder so,
es ist sehr spannend interessantes ist superschlau anstrengend und hilft für meine Arbeit mehr ungemein ich,
keine Frage ist also altes außer Frage oder nicht außer Frage Alter.
Bei der alten würde ich irgendwelche positiven Gründe finden können warum man das tut aber aber Hegele Sohn name,
gibt nichts schlimmeres als wenn auf einer Konferenz oder intention öffentlichen Vorleser ist jemand sagt sich melden soll ja aber der Frühe Hegel also.
Tiptoi Steinbach kalten Rücken runter man denkt sich so.
Und deswegen ist es einem deswegen ist es mir peinlich.
Bist schon unangenehm zu sagen dass ich über dass ich heute den ganzen Tag Hegel gelesen habe.
Dessert.
Und das alles obwohl eigentlich Hegel so jemand,
so ein Auto ist das ein Text zu dem Gesprochenen zu dem laut sprechen also auch dem Vorlesen dem lauten Denkens passt wie es wenige die mir bislang begegnet sind.
Petra Gehring von die so eine,
hervorragende Hegellesen Vorlesungen gehalten hat die man auch als Podcast oder runterladen kann die heißt Hegel denken,
Petra Gehring von der TU Darmstadt kann ich allen ans Herz legen erstens weil,
Petra Gehring fantastisch klug ist und eine hervorragende Art hat Vorlesung zu halten und zweitens war das Thema in dem Fall sehr spannendes,
aber sie sagte Hegel ist ein Auto den muss man sehr schnell lesen was erstmal seltsam anmutet wenn man Hegel anfängt zu lesen weil es,
ist etwas schwierig,
aber man muss diese Texte schnell lesen dann versteht man sie deutlich besser und es stimmt tatsächlich wenn man sie laut vorliest und in einem flüssigen Tempo das versucht vorzulesen sich selbst also nicht beim Vorlesen ins Nachdenken über die einzelnen Worte Unterteil und so weiter geht sondern tatsächlich sich auf das Vorlesen konzentriert dann kommen die Zusammenhänge der langen Sätze in ihrer Kompliziertheit.
Irgendwie,
treten besser Formen hat auch in dem lauten aussprechen zugleich eine die notwendige langsam also die die die.
Die ja die notwendige die die notwendige gleichmäßige Langsamkeit wie auch die notwendige Geschwindigkeit damit man den Satz nicht verliert.
Also es würde sich anbieten darüber zu sprechen ich habe auch schon so eine schöne Stelle rausgesucht.
Die hätte vorlesen können aber.
Music.
An dir schnell habe ich jetzt tatsächlich schon geschnitten.
Bitte ich habe bis zu der Stelle gesprochen dass ich so eine kleine Hegel Stelle rausgesucht hat die man gut hätte vorlesen können um das deutlich zu machen was da,
auch was mich heute so beschäftigt hat aber bzw auch warum man das so sprechen müsste und irgendwie scheint es ihm sprechen eigentlich noch eine ganz neue Qualität bekommen und dann,
hatte ich jetzt einfach in 10-15 Minuten fertig.
Warze einfach meiner Zellen abgebrochen habe ich aufgenommen aber da war nichts zu hören natürlich.
Also Hegel sprich jetzt nicht überhaupt was ich mich heute einfach mal mit denen Beobachtung.
Begnüge ich mich jetzt mal mit diesen mit diesen Meter Beobachtungen zum Podcasten aber auch zu diesen Schwierigkeiten das Podcast uns möglicherweise.
Ich habe schon ein paar Texte rausgesucht auch jetzt schon in den vergangenen Tagen immer mal wieder überlegt dass,
was könnte ich denn eigentlich machen an Tagen an denen ich an denen wir jetzt wirklich nichts einfällt und ich keine Kraft mehr habe oder keinen Nerv mehr noch irgendwas anderes zu sagen was womit könnte ich mich denn beschäftigen oder wieso als wiederkehrendes Moment,
da lesen.
Vielleicht lesen wir eine gute Form das ist einfach immer eine gute Form.
Ein Zusammenhang zu halten oder ihn neu zu ermöglichen.
Oder etwas Neues einzubringen auf jeden Fall.
In meine Überlegung was ich dann lesen könnte habe ich ja natürlich zuerst mal an Daniel Wenzel gedacht weil ich den in den letzten Monaten viel gelesen habe vor allem auch als eine Art.
Forschungs begleitendes lesen.
Was immer so an der Peripherie dessen auftaucht was man womit man sich beschäftigt.
Ja aber nicht nicht nur ein zentraler Text jetzt für die nächsten Arbeitsschritt für die nächste Zeit oder das nächste Argument ist oder so.
Aber da bin ich mir nicht ganz sicher was ich lesen sollte bzw ich finde es interessanter wenn ich auf was lest was jetzt neues die Biografie könnte man lesen aber sehr lang und.
Und ich habe keine Lust dass das so eine Art nur so ein biographisches Format annimmt dieser dieser Podcast auch für mich dieses Ding.
Dieses Ding Logbuch hier in dieser Podcast Form.
Und ich habe keinen also ich habe jetzt noch kein langes Leben auf dass ich zurücklegen möchte und deswegen ist mir das noch so ein bisschen fremd vielleicht muss ich auch noch selber ein Stück weiter lesen und kommt dann reinsicht,
das ist eigentlich sich doch angeboten hätte dieses Buch vorzulesen wo ich momentan,
gelandet bin was ich gerne Vorlesen würde und alles ich zumindest mal irgendwann die nächsten Tage die Einleitung vor ist.
Das Buch von Pierre Bourdieu.
Meditationen zur Kritik der scholastischen Vernunft.
Ich habe den Eindruck dass das was worum es mir geht was mich auch so stört bewegt oder worüber ich so an ganz ganz offen hörbar.
Hör mal das kann man sagen anstatt so offensichtlich auf dem höher war offen ist aber auch visuell oder.
Und nicht laut klar vielleicht klar hörbar.
Wenn die Effekte Stimmen zumindest was man klar hörbar.
Was man klar hörbar kennen kann ist es ein Thema.
Das ist zu dem passt was mich eben umtreibt und dieses Buch scheint da also das glaube ich es nicht gute Gelegenheit das jetzt anzubringen.
Das könnte das so ein bisschen auch fortführen bzw immer wieder von der Seite rein grätschen.
Und ich glaube auch einiges in Frage stellen von dem also so ein paar Sachen habe ich ja schon gelesen draus da da sind ein paar auch.
Ja so.
Ist ein bisschen wieso Schläge in die Magengrube einfach Dinge die einen plötzlich treffen aber merkt man es sich wenn es sich dieses Vergehens bewusst,
oder man macht man fühlt sich bisschen wieso ertappt.
Und dann und mit einer scharfen Kritik konfrontiert in dieser Form.
Fehlt mir die fehlt mir die professorale gesetzt hat zu sagen er irrt sich ich habe recht.
Und und ich finde es sehr darüber hinaus sowieso interessanter.
Den Gedanken zu prüfen was was denn daran wäre also da lese ich dann die nächsten Tage vermutlich was vor.
Vielleicht lese ich morgens gar schon die Einleitung vor.
Bin ich unterwegs abends da habe ich vielleicht sowieso für wenig anders Zeit.
Noch zum paar Kommentare will ich eigentlich auch noch eingehen könnte hat geschrieben ich muss gar nicht jeden Kommentar zitieren der schreibt es auch so für sich.
Finde ich finde ich gut und nett Rauch.
Das ist schreibt aber ich würde auf die Kommentare an nicht eingehen bin ich also.
Wenn sie mich nicht interessieren oder ich dann halt eben auch darüber nachgedacht habe ja,
in solche Kommentare ist ja letztlich auch nur ein Thema oder ein Gegenstand über dem man dann an dem Tag nachgedacht und es beginnt in dem Fall meistens schon frühmorgens wenn dann wenn ich den ersten Kommentar lesen kann,
und bereits also eigentlich der Tag dann schon.
Dann schon mit dem Podcast beginnt oder mit dieser Frage nach dem.
Diesen Podcast Logbuch also mal sehen was da die nächsten Tage passiert.
Für heute mache ich mal Schluss.
Wo ich wirklich eigentlich noch so na ja nee ich für heute mal Schluss das muss jetzt mal reichen heute war heute war ein Einreicher voller Tag.
Ein reicher voller Tag.
Also dann bis morgen tschüss.

One thought on “Podlog #011 2017-01-11”

  1. Lieber Moritz!

    Hab gestern auch den ganzen Tag Hegel gelesen, bzw. über Hegel im Metzlers Hegel Handbuch. Möchte in diesem Jahr meine Gedanken zu Hegel weiter vertiefen und wie im letzten Jahr dieses Studium in eine Lecture Performance münden lassen. https://www.youtube.com/watch?v=lyg9DEyeJoE

    Hatte dazu auch Zizek “Weniger als Nichts” gelesen ………und hatte ihn mit Bazon Brock verglichen: Sofern man beide als Figuren ansehen kann die dem Denken Hegels verpflichtet sind hat, aus meiner Sicht Brock dessen Denkansatz stärker in die Gegnwart gebracht als Zizek,. Theoretisch ist Zizek sicher besser aber wenn es praktisch wird weicht er auf wird oft auf Beispiele aus ( meist aus dem Filbereich) die alles verflachen………………

    Hegel war Schwabe………vielleicht hört man ihn gelesen desshalb auch so gerne..?

    Ich konzentriere mich lieber auf die Phänomenologie des Geistes, immer wenn ich danach in der Logik gelesen hatte kam mir vor, als wäre darin wohl alles klarer, logischer – aber es fehlte mir viel von dem Offenen das in der Phänomenologie sich noch ausspricht…………….

    Es gibt wenig Philosophen die so verflacht wurden wie Hegel……..meines erachtens sollten Denker, wenn sie heute über etwas sprechen nie mehr das Wort Dialektik, oder dialektisch in den Mund nehmen ——eines der Worte, die es so peinlich machen den Namen Hegel zu nennen……….

    Habe mir schon überlegt ob ich nicht eine Hegel-Prodcast machen soll um die Gedanken dazu zu ventilieren….hab aber keine Ahnung wie das technisch gehen könnte …..? Sprachlich wäre ich dem gewachsen?

    Mein Schlüsselwort im letzten Jahr zu Hegel war: “Negation” – was das sein kann hat mich ein halbes Jahr beschäftigt……….und jetzt denke ich: Ich muss das auch noch mal neu bedenken!

    Grüße aus den Bergen,
    heute taut es!

    Günter

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