Podlog #359 2017-12-25

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25. Dezember 2017, die 359. Folge. Gedanken zu Unterbrechungen von Handlungsroutinen zur Beobachtung dieser; und zu experimentellem Arbeiten mit flexiblen Labors und Arbeitsplätzen. Maybe I am holding it wrong…

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Moritz Klenk
25. Dezember 2017 die 359 Folge von Podlog. In den letzten Tagen in den jetzt. Die sogenannte Ruhe einkehrt also an Feiertagen die rausfallen aus dem regulären Alltag oder die zumindest vermeintlich aus dem regulären Alltag rausfallen. Die dann Anlaß geben um. Sich mit Menschen zu treffen die man selten sieht oder zu Gelegenheiten zusammenzufinden zu denen man sich seltener zusammenfindet und die vor allem aber. Einfach als ganz praktisch als Unterbrechung funktionieren von all den Routinen und Zusammenhängen in denen man sonst. Sicher sich findet. Oder sucht also in denen zumindest man sich irgendwie zu arrangieren versucht und in denen man arbeitet schreibt liest denkt in meinem Fall hier spricht oder auch mit anderen Menschen zu tun hat. Denn man sich auch seine Freizeit Inzucht. Oder Zeit zumindest sucht auch einfach in denen man die ganz normalen Momente des das. Eines jeden Tag ist versucht auch einmal also dann noch Zeit haben einfach nur dazusitzen und vor sich hin zu sehen. Als solche Zusammenhänge werden in einer gewissen Weise unterbrochen. Durch solche Feiertage keine besonders außergewöhnliche Beobachtung aber ich finde es erstaunlich wie sehr also wie wie das dann doch eigentlich funktioniert wie man das wie man das auch. Ein Stück weit gewohnt ist mitzumachen. Und wenn es dann zu Konflikten führt oder zu schwierigen Situationen es ist ja jetzt nicht unbekannt so etwas dass ich das gerade an Feiertagen dann läuft in der Familie oder wo auch immer. Weil man sich an Orten zusammenfindet an denen man neben das Jahr über nicht ist oder nicht Zeit verbringt aus. Dann entstehen ja solche Konflikte dann auch oft aus aus eben diesen Unterbrechungen das so leicht das nicht zu unterbrechen ist in was man sonst sich findet. Viele Strategien funktionieren so nicht den den man gewohnt ist zu folgen oder. Von denen man gar nicht weiß dass man sie eigentlich pflegt hat und wozu sie gut sein sollen man folgt ihnen eigentlich mehr. Und dann stellen solche Feiertage oder solche Tage auch Unterbrechung von Praktiken. Da die einem bewusst einfach nicht zur Verfügung stehen über die man so bewusst nicht nachdenkt und erst in der Unterbrechung werden die einem dann eigentlich noch mal klar oder. Oder auch einfach der Beobachtung zugänglich was vorher nicht möglich ist einfach weil sie geschehen oder weil man weil man. Sag ihm Handeln einfach diesen Situationen und auch seinen Umgangsformen ungewohnten Mustern oder so etwas folgt. Und diese Unterbrechung so klein oder unbedeutend sie sein mögen und so sehr wir uns. Vielleicht auch dann andere Muster angewöhnen um das zu rechtfertigen eine solche Unterbrechung überhaupt mit zu machen weil ansonsten wäre man ja wohl kaum bereit alles stehen und liegen zu lassen was man sonst gewohnt ist zu tun. Also Geschichten und und und Rechtfertigungen die man sich gibt Scheiß jetzt. Dem Test einen Namen zu geben oder bestimmte Rituale. Um eine solche Unterbrechung auch in irgendeiner Form dann doch erwartbar zu gestalten. Nichtsdestotrotz geben Sie eine Gelegenheit der Beobachtung dessen was ansonsten unbeobachtbar einfach als Praxis. Bleibt wenn man dann aber schon. Schon lange über ebensolche praktischen Fragen nachdenkt oder über so einen, handeln oder ein denken als Handeln selbst verstehen da dann auch noch mal sollen solche Schlaufen gewohnt ist zu ziehen, dann sind solche Unterbrechungen zunächst fast eigentlich etwas was einem gänzlich alles nimmt worüber man sonst. Oder was zu sehen man so also ich habe den Eindruck dass das mir. Dass mir dass mir schon das zu beobachten eigentlich schwer fällt durch diese Unterbrechung das mag natürlich auch daran liegen dass das eben genau die Praxis ist die unterbrochen ist oder so die die die selbst die selbst geben der Anlass, Gebundenheit der Gespräche und das Notieren sind arbeiten schon schreiben sonst sofort. Diese selbst gegebenen Anlässe oder diese im eigenen Leben arbeiten und denken vermittelten Anlässe Ereignisse, Themen Bezüge und Zusammenhänge die zu unterbrechen ist dann ein, würde ich sagen einfach ein besonders riskantes Unterfangen also etwas was man ich merke zumindest wie wie schwer es mir fällt mich auf manches einzulassen weil mir bei mir so vieles davon, gerade weil ich. Und dass meine Vermutung also gerade weil ich es explizit oder nicht explizit aber gerade weil ich darüber spreche und schreibe und selbst, also dann diese Vermittlungsformen und weißen selbst zu reflektieren zu weil das eigentlich die Arbeit und eine der Arbeiten ist die ich mir dieses Jahr vorgenommen hatte. Gerade deshalb wurde es einen einen einen einen wichtigen Teil den den sich. Super mein Blick von außen in der Form unterbrechen zu lassen. Erstmal eine gewisse Zumutung ist also etwas was sind da einfach nicht mit sich zu machen bereit ist oder so habe ich den Eindruck. Und es äußert sich dann immer wieder mit eigentlich mit Ja. Momenten der Sprachlosigkeit oder das schweigen sollte wo man sich wo man sich auch gern so. Eigentlich kurz zurückziehen möchte. Und für diese sogenannten ruhigen besinnlichen Tage gerne eigentlich erst mal so eine gewisse Vorbereitungszeit. Gehabt hätte weil wie soll das gehen also. Und bevor diese Unterbrechung eigentlich so richtig. Wirkungsvoll werden kann habe ich den Eindruck gibt es dann morgen auch schon nach Leipzig zum 34c 3 und damit zu einmal eigenes Selbst eigentlich. So die die Unterbrechung von von alles oder so zu sein scheint also so. Und auch als als zusammenkommen in der Form fasste. Konzipiert ist also wenn man wenn man einfach nur dem Hashtag folgt auf Twitter und zieht wie Leute darüber schreiben dann. Dann ist das eine eine Form der Unterbrechung die von von allen so begeistert herbeigesehnt und vorfreudig schon lange erwartet wird und. Gedanken einer ganzen in seiner ganzen Unbestimmtheit eigentlich als offen, als eben diese offene Unterbrechung ohne zu wissen worauf man sich da einlässt auch wenn man vielleicht schon so oft dabei war wann weiß dann etwas aber eben doch nicht, eigentlich worum es geht dann das eben nicht dass es dann jedes Jahr neu zu definieren oder so so zumindest lesen sich diese. So ließen sich diese Tweets zum zu diesem Hashtag oder alles was dazu gesammelt wird oder so. Und ich frage mich wie man das dann einbindet also wie wie folgt man eigentlich einen solchen sich überschlagen den Unterbrechungen in in dieser. In dieser frequency kann man wie kann man darauf eigentlich reagieren wie sammelt man so etwas ist es einfach zu viel oder oder fehlt, noch die fehlt mir die Methode das zusammen ist es einfach zu heterogen und man müsste irgendetwas davon einfach aufgeben dann ginge das schon oder ist das etwas was irgendwie zu. Ich bin auf jeden Fall müde und weiß nicht so recht wie wie mich darauf vorbereiten. Aber muss ich das vielleicht auch garnicht also wer weiß vielleicht sind einfach jetzt die. Diese letzten Tage des Jahres einfach so offen. Einmal als Unterbrechung eben des ganzen Jahres irgendwie so in so einer in so einer aus in einem solchen Ausnahmezustand. Die Gelegenheit auch um um den sogenannten den sogenannten Normalzustand einfach mit beobachten zu können. Vielleicht das aus dass dieses ich habe keine Ahnung vielleicht hat es damit auch überhaupt nichts zu tun also. Ich frage mich nur wenn man sich das vorstellt als, unterschiedliche Arbeitsplätze als unterschiedliche Labors zu denen man fahren kann die einfach zu besuchen man in der Lage ist und dann behandelt man die einfach als wären das die eigenen Arbeitsplätze als arbeitet man eben einmal dort und einmal dort und man lebt hier und da und, man hat so unterschiedliche Orte und Zusammenhänge die man sich immer auch mit einem Teil zumindest Zeiss also sei so vermeintlich völlig fremd bestimmte Orte wie Züge denen man eigentlich gar nicht sein eigenen Arbeit, Platz Bedingung Bedürfnis oder so. Die man dort gar nicht umsetzen kann vermeintlich aber seis drum. Nimmt mal an man behandelt sie einfach als solche wie gestaltet man dann diese Ort Ortswechsel oder wie die. Wie kann man sie als Labors ernst nehmen als als Arbeits und denkt Zusammenhänge als Zusammenhänge auch in denen man Menschen trifft und kennenlernt und fragt und in Gespräche sich verstrickt und weiter denkt und arbeitet kann man ihnen. Sein aus ihrer je eigenen. Ihre eigenen Vielfalt vielleicht auch etwas sagen an Praxis an. Anime Toten oder so abgewinnen könnte man sich so auf auf solche Wechsel einstellen. Eben nicht super nicht zu denken mein Mann fährt jetzt zu etwas wo man überhaupt nicht weiß was das ist sondern sondern sich so für einen Moment vorzunehmen man fährt jetzt zu einem Ort an dem man, auch versucht solang seine Arbeitsweise zu formen oder zu entwickeln und. Und dort zu sein und etwas kennenzulernen etwas zu lernen etwas zu denken zu sprechen zu schreiben und sofort. Also wer weiß vielleicht ginge es genau um solche um solche mobilen Arbeitsplätze an denen. An denen dann je eigene Formen des Arbeitens möglich sind und darauf auch acht zu können also ich meine was heißt das z.b. wenn man wenn man bei den Eltern über Weihnachten und der Bedienung des. Dortigen Internetzugangs und seinen miserablen Geschwindigkeiten wenn man dort zur Podcast untersucht oder auch nur. E-Mails abzurufen oder etwas hochzuladen jemanden etwas zu schicken oder sonst etwas in dieser Art was erfordert das, von mir auch also welche welche Umgangsweisen oder welche Welches arbeiten und welche welche Zeithorizonte also wie reagiere ich darauf kann ich das. Mit beobachten kann man das nutzen kann man darauf irgendwie anders reagieren als z.b. verärgert und sich dann über die Nachricht freuen das jetzt im Februar doch Glasfaser verlegt wird unter. Oder eben wenn man im Zug unterwegs ist und 7 Stunden von A nach B fährt oder 8 oder dann überraschen doch 10 haha sehr überraschend. Kann man sich das nicht einfach auch als Büro als Arbeitsplatz oder als Platz auch zu leben und so vorstellen und was dann tun also wie dann damit umgehen. Vieles an Ärger oder an an der, sein an dem was auch anstrengend sein kann in solchen Situationen mag ja auch einfach nur schlicht daher kommen dass man mit irgendwelchen Erwartungen dort einsteigt und hoff, dieses und jenes zu tun und es geht einfach an dass es geht so nicht es ging aber an das man ist aber überhaupt nicht in der Lage darauf zu achten was denn jetzt möglich wäre oder was man auch sein für sich selbst entdeckt, könnte oder was zu entwickeln man jetzt überhaupt erst das erste Mal die Gelegenheit oder auch nur den Anlass hat. Und eben auch dann erschöpft und müde von diesem ganzen Jahr und die vor allem von den letzten Monat, guten und dann zu wissen jetzt morgen fahre ich auf den 34c 3 und freue mich eigentlich auch schon das ganze Jahr darauf wusste das nehme ich mir vor und trotzdem die Erschöpfung kommt natürlich jetzt gerade ungünstig. Aber eben egal also was sehe ich nicht was ich in meiner Erschöpfung. Erstmal so disqualifiziert oder. Wenn ich nichts zu erwarten hätte könnte ich dann nicht eigentlich könnte das dann nicht eigentlich sehr viel. Entspannter und zugleich. Zeig aus sich selbst heraus entwickelt werden aus dem einfach da sein aus dem. Dort sein mit Menschen sprechen sich auf Situationen einlassen kein Zeitplan haben nicht wissen wohin einfach so. Und schauen was was ist das eigentlich für ein Arbeitsplatz und wie kann ich denn dort etwas tun. Also also vielleicht ich habe die gesagt keine Ahnung. Wie damit umzugehen ist und ich weiß gar nicht ob ob nicht so etwas auch limitiertes durch eben Kraft und Nerven wie man so schön sagt. Oder nicht schön wie man sagt. Na gut das wäre spätestens morgen. Alle spätestens am 27 dann doch irgendwie. Ist auch kein Problem also ich meinte das gibt sich dann letztlich ja doch irgendwie von selbst. Ich frage mich nur ob mein Leben aus dieser Idee dass man das als Arbeitsplatz oder als unterschiedlichen Arbeitsorte oder so als eigene Werkstätten oder Labors oder so, wenn man das so begreift ob man damit eigentlich etwas anderes zu entwickeln oder zu sehen bekommt. Wenn das so so mit umgehen könnte man dann einen vielleicht irgendwie eine einen kreativen Zugang oder so etwas. Bekommen kann das wäre nur einfach meine Frage und mit dieser in diesem Sinne dann bis morgen.

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