Podlog #324 2017-11-20

20. November 2017, die 324. Folge. $ Sekunden Irritation am Anfang – mehr zur Sammlung, als zur Verhinderung und dann wieder als meist unterdrücktes Schweigen, das als solches aber immer jedem Sprechen voraus geht. Überlegungen zur Praxis des immer wieder (mittendrin – Deleuze/Guattari, Avanessian, etc.) neu anfangen wie neu (Goetz). Winzige Fragen zur methodischen Vielfalt des Sprechens nach Philipp Meiers kurzer “Frag mich irgendwas” Präsentation, und zum Arbeiten an der Form (‘Modell’ bei Porombka) experimenteller Kulturwissenschaft im Chaos des Lebens (inklusive körperlicher Grenzen), Arbeitens, und dem unaufhörlichen Strom anderer Aufgaben.

One thought on “Podlog #324 2017-11-20”

  1. Ich vermute Du bist bei den vier Minuten an einem entscheidenden Punkt angekommen !

    An dem Übersprungen von gemessener Zeit, die wir als Realitätsmassstsb nehmen und der Zeit des “GEISTES” ,
    – Der Realzeit des Geistes
    – Der intentionalen Zeit
    – Einer Wirklichkeit die jenseits der kontinuierlich im nacheinander sich zeigenden Wirklichkeit wirkt…
    – einer Wirklichkeit die über Ortsmetaphern, über Kontexte, über Kontimgenz, in Anschlussfähigkeit sich ausdrückt…….

    Hier setzt mein Spott auf das Wort Anschlussfähigkeit an, welches die Abgeschlossenheit von Ereignissen in der bemessenen Zeit voraussetzt und das Netz übersieht in dem ein Knoten aufleuchtet, der mit anderen, über die Zeit hinaus verbunden ist.

    Der Gest kümmert sich nicht allzuviel um dieses Nacheinander, um das empirische VorhandenSein, der Wind weht, wo er will.

    Sich in den Wettervorhersagen des Gestes zu üben darauf kommt es an ….

    In diesen Vierminutenlücken blitz etwas von dem auf ….

    Ich vermute mal ( mit Lacan) , mehr als solche Ahnung kann es – von dem Unsagbaren – nicht geben ….

    Dieses zeigt sich nur im gehörigen Respekt…

    Übung, Mut, Wagnis, Geduld und Wiederholung kommen u.a. Dem Unsagbaren zugute…..

    Ihm können nur Lücken eingeräumt werden…

    Das Wesentliche entzieht sich dem Zugriff, der Systematisierung,….

    Systematisiert kann es nicht werden …und letztlich auch nicht wissenschaftlich genutzt…….nur die Poesie, die Kunst und das Theater wissen um jene Formfragen, die der Philosophie Hebammendienste leisten …….

    Grüße aus den Bergen
    Vom Zeichner und Maler
    Der hinausschaut und denkt:

    Es ist so schön in die Welt blicken zu dürfen!

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