Podlog #160 2017-06-09

9. Juni 2017, die 160. Folge. Ein paar Notizen zum zweiten Tag der Konferenz “Hijacked” und der eindrücklichen Einzelwissenschaftlichkeit. Erkenntnistheoretisches Interesse ist dann praktisch die härteste Forderung von Interdisziplinarität… oder vielleicht verkenne ich einfach komplett die fachlichen Probleme. Ich wünschte, ich wäre damit nicht ganz so alleine in meinen Fragen. So sitze ich ein wenig zwischen den Stühlen…

Ah! Und über Raumforderungen habe ich noch gar nicht gesprochen… ein wunderbares Wort! Muss ich Morgen nachholen!!

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9. Juni 2017 die 160 Folge von Podlog,
heute bin ich ziemlich erledigt der zweite Tag der Konferenz in Bonn zum Thema Hijacked,
good or bad Religion und den verschiedenen Kontexten in denen dieses labeling aktiv betrieben wird und wie es gebraucht wird uns weiter zu diesem Thema eine Konferenz eben in Bonn und heute der zweite Tag der mich ja ganz schön geschafft hat muss ich sagen,
und zwar weil ich.
Also ganz ganz unterschiedlichen Gründen und deswegen möchte ich heute auch nur kurz halten morgen kommt noch mal der dritte Tag mit dem letzten Panel zum Thema politics gestern war classroom und abends die Keynote dann,
Ada heute die zwei Panels einmal,
zum Thema Medien und dann zum Thema Universität also Thema fällt eigentlich eher,
genau und ja,
die Überlegungen die ich mir also ich habe so ein paar Fragen einfach irgendwie mitgenommen ich habe mich mehr und mehr eigentlich.
So ein bisschen ich habe mich mehr und mehr,
sauf conscious gemacht wie man so schön sagt auf Englisch im Sinne von.
Dass das plötzlich dass man hört sich selbst,
die Art wie man Dinge sieht und über Dinge nachdenkt einem so soll so ganz plötzlich bewusst wird.
Und dann.
Und so ging es mir so ein bisschen die ganze Tagung über eigentlich ist das ja mein Fach Kontext aus dem ich komme die Religionswissenschaft.
Und es sind alles Religionswissenschaftler bis eben heute auf David Kallweit ja mal für die eine Session mit dabei war zum Thema Universität ansonsten sind es alles Religionswissenschaftler.
Manche meritorisch manche mehr soziologisch sozialwissenschaftlich orientierte am besten alles vom Fach Religion Wissenschaftlerinnen und Reinigung zu Schaeffler.
Und ja also.
Guter Teil aus den USA einen vielleicht so ungefähr ein Drittel aus den USA ein Drittel aus Großbritannien Drittel aus Deutschland.
Wurde es eigentlich mein Fach ist und ich aus dem komme und mir das ja vertraut ist also die Fragen Perspektiven Themen Gegenstände und sofort.
Habe ich habe ich mich irgendwie.
Sehr fremd Wagen um bzw meine Fragen die mir kamen,
die waren so ich bin mir nicht ganz sicher also.
Es war die ganze Zeit eigentlich so an der Grenze zu das dass ich nicht genau ich konnte gar nicht so richtig den Finger drauflegen was.
Habe ich gestern auch schon notiert ist war gestern genau das gleiche ich konnte gar nicht so richtig den Finger drauflegen was das Problem ist mit den einzelnen Beiträgen die waren.
Also die Vortrag ist sowieso die waren interessant,
mal mehr mal weniger aber es ist ja normal und dann die Diskussionen waren eigentlich sehr konstruktiv intensiv Mathe da auch genügend Zeit für nach ein paar Vorträge Garbsen,
mindestens eine Stunde man kann eigentlich so lange diskutieren Mann wollte und dann gab es ausgedehnte Pausen in den 2. gehen und meine Wäsche diskutieren also es war eine hervorragende Organisation der der konferenz und eine,
also wirklich,
genauso wie man sich das wünscht dass es genau auf den auf den Diskussions Anteilen ist die meiste Zeit zur Verfügung,
unterm viel Rahmenprogramm bei dem man bei dem sein einfach normalerweise einfach ganz normal weiter geht mit Diskussionen intensiven Gesprächen.
Unter.
In diesen Diskussionen waren wir waren die Beiträge und fragen und Einwürfe die so kam auch interessant und spannend und doch.
Und doch war das irgendwie.
Wenn ich in der Soziologie schon manchmal Schwierigkeiten habe für Verständnis zu werben.
Das ist auch in soziologischen Fragen und ganz konkreten Untersuchungen Forschung,
auf erkenntnistheoretische fragen und Problem Bezug,
zumindest auf dem Problem Bezug zumindest ankommt dass man das Mitführen muss dann scheint mir das.
In der Religionswissenschaft umso schwieriger.
Na ist noch viel mehr habe ich den Eindruck eingenommen von seinem Gegenstand,
die Diskussion z.b. heute morgen in der in dem Panel zu Medien widmete sich Wald es war so in das Prinzip immer ein,
großen größeren Vortrag auf den sich die anderen Vorträge dann irgendwie beziehen zu Beginn eines solchen verletzt der Vortrag,
bezog sich auf eine Serie von ziehen an einen einzelnen Person Infotainment documentary das heißt,
die heißt believer mit Reza Aslan ein ein bekannt,
ein und relativ bekannter Wissenschaftler öffentlicher intellektueller so der Sohn eben auch solche Dokumentation und solche,
Interviews zu Sachen macht unter Ording veröffentlicht auch schriftliche sagte und.
Und der hat so eine recht reißerische aber doch irgendwie ja.
Reiten Reiserücktritt schon so ein bisschen also so eine event IV und auf,
Dokumentation zum Thema Religionen gemacht indem man in der ersten Staffel 6 verschiedene Religionen glaube ich,
hatte Touch verrückte und das Prinzip ist erst da geht da hin und und macht dann mit,
also er glaubt das dann der wird dann einfach ein believer und es geht dann um die Erfahrungen die er macht unser und es passt wunderbar in den in den ganzen Kontext von Individualisierung ideologischer Selbstverwirklichung Spa was also dann geht der Vorlauf und nimmt den Zuschauer die Zuschauerin mit und sei es ist toll wenn du das auch so erlebt und so fort und so weiter und so fort und,
die ganze Diskussion im Anschluss daran ging unter anderem im Wesentlichen.
Also nicht nur dann würde man die mir Unrecht tun aber im Wesentlichen ging es um die Frage ob er Wissenschaftler und Religionswissenschaftler ist oder nicht und es ist eher nicht und es,
versuchte auch nicht so sein und das ist einfach ein Infotainment und es kommt ist es so eine ganz krasse Verwechslung von dem was,
was da geschieht und und wie man wie man darauf reagieren damit umgeht und man behandelt das dann diskutiert es als wär's Wissenschaft ist es.
Aber einfach nicht und es erinnert mich in vielerlei Hinsicht an die Fake News und altholzeffekt Zumba Debatte und in Malchow sein sind an diese ganzen ständigen Verwechslungen DIY unterkommen.
Und ich habe den Eindruck es ist umso schlimmer ein G mehr diese Einzelwissenschaften von ihrem von ihrem Gegenstand eingenommen sind.
Und das ist bei der Religionswissenschaft dann doch schon sehr sehr deutlich zu beobachten.
Ich habe einen Vortrag von Crack will nicht versenden nach einem ich habe ich den mir aufgeschrieben.
Jack Francis und der hat ein sehr vor,
also ein ganzer Vorrang Kommentar zu dem zu,
dieser Serie und dem Vorträgen zuvor abgegeben nehmen also auch einen Vortrag quasi also ein Kommentar von dem Fordring.
Indem er auf die ideologischen Gesellschaft,
gesellschaftliche Zusammenhänge einer solchen Darstellung eines solchen Infotainment und sagen den dem,
inwiefern das Ausdruck eigentlich einer kapitalistisch individualistischen Selbstvermarktung Ideologie ist die auf Selbstoptimierung auf das Individuum auf alles als eine Art Wal zu verstehen und als einsetzt Verantwortlichkeiten und sofort,
zu begreifen und er sprach ein bisschen überhaupt nicht,
Religion in dem Zusammenhang sondern als Religionswissenschaftler Visa drauf finden dass das ist dabei eigentlich,
also was man dabei erkennen kann was man eigentlich dabei raus analysieren müsste bei einer solchen Serie ist hat überhaupt nichts mit Religion zu tun eigentlich also könnte man schon auch,
was zu Religion sagen aber gerade weil es um Religion geht kann man daran er gesellschaftliche biologische und so weiter Zusammenhänge aufzeigen.
Und das und ich fand das ich fand es für den Moment sehr überzeugend das eigentlich dass der Beitrag von Religionswissenschaft zeigen könnte darauf hinzuweisen dass es da das interessante sei gar nicht,
Religion in dem Fall sondern ja,
solche solche ideologischen Zusammenhänge die sich in solchen Infotainment,
Dingen ausdrücken aber die allermeisten haben dann sich doch einfach wie wild drauf gestürzt ob der Typ,
ein ob der ob der sich selbst fetischisiert und ob er,
ob er ein Wissenschaftler ist und ob man das so machen darf und was wieder nein religionswissenschaftliche korrekt,
die serie außer das ist grauenhaft wenn man sich das vorstellt würde keine Sau anschauen wollen eine religionswissenschaftliche korrekte Serie über Religion also die also wirklich manche manche Vorstellungen und Fragen von Region zu sich auf den Sinn zu Schreck,
das ist was ich wirklich bin also wie es wie ich dazu kommen kann,
und alles außer Crack der so ein bisschen da da so.
So eine andere Perspektive reingebracht das hatte ich den Eindruck ist es wirklich schwierig irgendwie.
Weitere.
Überhaupt nur Fragen zu stellen warum bestimmte Themen bestimmte Phänomene warum bestimmte Fragen überhaupt spannend sein sollen das ist.
Warum ich das jetzt so lange erzähl es weil ich heute die die ganze Zeit damit gerungen habe.
Mit der Frage ob ich entweder einfach nicht begreift worums geht was warum alles diskutieren was,
was eigentlich die Argumente sind aber immer wenn ich also ich habe alles ich hatte den Eindruck ich habe die Argumente habe ich verstanden ich fand sie einfach nur nicht interessant.
Also manche schon und auch gerade,
das ist nicht interessant fand ich natürlich auch spannend und ebensolche Vorträge wie Crack oder den Vortrag den Adrian Hermann gehalten hat oder den Vortrag den David Kaldewey gehalten hat die fand ich sehr spannend also,
klug interessant und somit auch die Serie von die interessant und ich fand interessant zu beobachten wie das diskutiert wird,
also ich denke es ist nicht alles Internet aber die Fragen die Carmen und die die Perspektive die da eingenommen wird und diese gänzliche dieses Kind sich Ausblenden von erkenntnistheoretisch gesellschaftstheoretische,
zusammenhängen die die die für den Gegenstand selbst also für überhaupt die Frage was ist der Gegenstand und wie wendet man sich diesen zu,
für diese Fragen schon unabkömmlich also unersetzlich ist sind.
Diese ganzen Dinge wurden meines Erachtens ausgeblendet und so und so habe ich ja ich komme zu dem Schluss dass ich das vielleicht.
Am Ende also ich habe zwei Optionen.
Entweder ich habe das wirklich wesentliche warum es einfach wirklich alles sehr sehr klug war und und und hervorragende Beiträge und alle durch die Decke gehen und.
Wenn ich das jetzt nicht so übertreiben würde also es gibt die Möglichkeit dass ich einfach das Wesentliche nicht verstanden habe oder.
Ich war vielleicht gar nicht so interessant.
Und ich bin so ein bisschen hin und hergerissen weil ich nicht ganz weiß was das also wie man damit jetzt weiter macht also.
Wie diskutiert man dann weiter.
Ich war völlig erledigt von diesem von diesem von diesen Fragen die immer so ein Stück zu spät angefangen haben oder ein Stück zu früh aufgehört habe oder irgend.
Die immer die immer so.
Meter links von dem wo man einsetzen hätte müssen oder ein Meter weiter rechts oder so ein Stück vorbei an dem was irgendwie spannend war.
So oder so schien es mir.
Passt schon als wäre es Absicht da war ich so erledigt dass ich dass ich heute abend nicht mehr mit zum Essen mitgehen konnte ich musste heimfahren und jetzt.
8 Stunde Fahrrad fahren ich also falls ich dich niemals angekommen.
Es ist ein schon so fast so ein bisschen an einem zweifeln.
Dann auch so eine Distanz das finde ich schon spannend auch eigentlich diese Distanz zu so schwach so so eine eigenen Fach Herkunft.
Wenn man sich ja schon ja also ich habe irgendwie den Eindruck für diese an erkenntnistheoretischen zusammenhängen interessierte.
Perspektive für Gesellschaftstheorie.
Kulturwissenschaft Religionswissenschaft in diesem Bereich das was mich interessiert.
Das gibt's schlechthin kaum einen disziplinären Zusammenhang.
Schon bisschen schräg und umso mir scheint es dann aber wirklich also,
ich habe eigentlich gar keinen ich habe gar keine gemäßigte Position also entweder im einen Moment denke ich mir es ist alles Quatsch damit wird niemals werde ich niemals irgendwas,
irgendjemand irgendwie irgendwas erreichen solche Fragen Zielen anscheinend an allem vorbei was irgendwen interessiert also außer mich und,
und dann denke ich mir.
Im nächsten Moment gerade deswegen ist es zentral die müssen das Hören irgendwann.
Das kann doch nicht sein dass man das ich bin so hin und hergerissen zwischen.
Einen vernichtenden selbstkritischen Urteil und einem hoffnungsvollen da liegt irgendwie ein.
Wesentlicher Beitrag noch verborgen ich hoffe mal.
Ja kann die Frage zumindest Unentschieden lassen bis meine des aufgegeben habe.
Ja auf jeden Fall und sofifa so morgen dann noch die letzte Station zu politics und hoffentlich spannende Diskussionen im Anschluss im Zusammenhang.
Also bin ich mal gespannt heute muss ich jetzt erstmal einfach den Abend.
Schweigend und ruhig ausklingen lassen.
In diesem Sinne bis morgen.

One thought on “Podlog #160 2017-06-09”

  1. In der Kunst gibt es die Kunstvermittlung, wieso gibt es nicht Religionsvermittlung?

    Damit könnte doch die Religionswissenschaften entlastet werden!

    Grüße

    Auf dem Weg nach Wittenberg

    Günter

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