Podlog #103 2017-04-13

13. April 2017, die 103. Folge von Podlog. Heute war ein Tweet von @Latent_de Anlass zu einer Reflexion über Onanie, meiner Lektüre von Genesis, Kap. 38, 1-10, die Frage nach der Möglichkeit der Verschwendung des Denkens, was das mit dem Systembegriff bei Adorno zu tun hat, der Frage nach der Zurichtung der Welt zum System, das uns als Bestimmung des formalen Denkens wieder begegnet, und dem seltsamen Zusammenklang der Ideen und Textstellen in der Einheit des Tagwerks.

Quellen:

Die Bibel: Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift ; Psalmen und Neues Testament ; ökumenischer Text. Stuttgart: Kath. Bibelanst. [u.a.], 2003.

Adorno, Theodor W. Negative Dialektik. 10. Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2000.
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13. April 2017 die 100 Folge von Podlog.
Heute vormittag habe ich von Stephan auf Twitter latent unterstrich de eine.
Ein Cheat zugeschoben bekommen der da lautete.
Meine provokante Frage ist der Podlog nur und Nanni und wenn nein warum.
Schon erstmal finde ich diese Frage eigentlich gar nicht sehr provokant ich habe zwar drauf reagiert aber.
Sitzt eine Frage auf die man unbedingt reagieren musste aber.
Bis hat mich interessiert ich habe mich ich habe mich dann gefragt warum onani.
Dann hab ich mir gedacht und Anni.
Also schon klar Selbstbefriedigung Masturbation Barbar da hast du bist immer bei mir ich habe trotzdem nachgeguckt und und was ich nicht wusste.
Ich bin zwar katholisch aufgewachsen aber das wusste ich nicht ich kann die Bibel nicht aushändigt.
Was ich nicht wusstest z.b. und das muss natürlich eigentlich vermutlich ein Katholik besonders.
Das muss man eigentlich wissen dass es daher kommt also die Bezeichnung Onanie für Selbstbefriedigung bei Männern kommt der.
Von.
Einem also kommt von dem Typen an eine Geschichte aus dem 38 Kapitel.
In GENESIS im sogenannten Alten Testament und die Geschichte Personen geht ungefähr so.
Also ich lese mal das 8 bis 38 Kapitel.
Vorbiss bis zu hohen an und bis dann auch mit ohne wieder vorbei ist geht aus oder,
was ist ein Kommen und Gehen im alten Dessauer 38. Kapitel um jene Zeit verließ Judah seine Brüder und begab sich hinunter zu einem Mann aus Erdogan,
der Hierarchie,
Judas hat dort die Tochter eines Kanne Anitas namens Schuhe an er nahm sie zur Frau und wohnt bei ihr sie wurde schwanger,
TomTom wohnen gebar einen Sohn und gab ihm den Namen er,
wie passen sie wurde abermals schwanger gebar einen Sohn und gab ihm den Namen ohne an,
und noch einmal gebar sie einen Sohn und gab ihm den Namen Sheila Juda war in Cassie palsy in Gefahr.
Nix zur Sache aber gute Namen für seinen Erstgeborenen er eine Frau namens Tamara aber er,
der Erstgeborene Judas mich viel dem Herrn und so ließ ihn der Herr sterben da sagte Juda zu Ostern gehe mit der Frau deines Bruders die Schwager er einen und verschafft deinem Bruder Nachkommen,
Onan wusste also dass die Nachkommen nicht ihm gehören würden zu oft er zur Frau seines Bruders ging dieser den Samen zur Erde fallen und Verderben um seinem Bruder Nachkommen vorzuenthalten.
Was er tat missfiel dem Herrn und so Lisa auch ihn sterben.
Ich weiß also dann geht das Kapitel an dich noch weiter weil es geht hier ja um Judas aber.
Fyron an was vorbei und um den ging's jetzt also ohne so weit ist es nach geschlagen habe heißt das Zeugnis Kraft,
was macht die Wortbedeutung hat was mit der Geschichte zu tun die man sich vermutlich denken kann und,
Onan.
Onan musste also die schwagerehe eingehen also sein Bruder Staub und.
Er musste jetzt seinem Bruder Nachkommen verschaffen und es ging damals scheinbar,
also wann dann nicht seine Kinder sollen die seines Bruders und und darauf hatte er keine rechte Lust und ließ seinen Samen verschwenderisch zu Erde fallen immer wenn er zur Frau seines Bruders ging,
und daher der Name und Nanni also einfach ein verschwenderisches zu erden fallen lassen und Verderben des Samens eine Verschwendung der Zeugungskraft.
Und danach dich dann schon.
Drüber nach was das damit zu tun haben könnte also ob eigentlich dieser Vorwurf der Onanie.
Nicht vielleicht eine Frage genau danach ist nämlich die Frage.
Der Podlog so eine Art von Verschwendung von Ideen oder von.
Text ist die man möglicherweise besser hätte aufschreiben sollen als diese Art von Verschwendung Gedanke.
Und ein zugleich nicht nur ein verschwenden sondern auch einen verderben also nicht nur einen verausgaben sondern einen verderben.
Und das war also das war für mich ja sie mir eigentlich ein gar nicht so blöder Gedanke ich halte zwar für.
Abwegig und ich habe dann auch Stefan Gründe dafür versucht zu nennen.
Also zum einen glaube ich nämlich dass in diesem Vorwurf wenn man ihn so versteht nämlich als Verschwendung von Ideen und also text erzeugungs Kraft.
Vielleicht wenn man das so versteht diesen oder nie Vorwurf oder diese Frage provokante Frage dann.
Dann ist darin eigentlich impliziert Einverständnis von von Text und Produktivität.
Wie diesen Gedanken der Verschwendung entgegensteht und damit offenlegt was als erwartet enorm hier.
Ein positiv bewertet wird nämlich einen Text der produziert wird der möglicherweise in Reinform gebracht ist,
dessen Ideen nicht verschwendet werden dessen ID nicht einfach mal verausgabt werden veräußert werden,
abgelegt in München Podcast rein gesprochen sondern die man hütet die man,
privat hält die man auch nicht in der Öffentlichkeit diskutiert bis man sie dann veröffentlicht,
um sie dann als seine eigenen Ideen beispielsweise auszugeben und dafür andere Mechanismen der des Eintretens dafür dass sich rechtfertigen müssen Soda wollen's und aber auch denn dass das so ein bis eigenen,
also nicht nur das gerade stehen sondern auch das dafür dann z.b. defending Verdienst einstreichen.
Dieses diese diese Form von gewinnbringender.
Ideen Verwendung eigentlich die CD von Nützlichkeit auch ja.
Also.
Seine text erzeugungs Kraft nicht einzusetzen wenn sie nicht irgendwie nützlich in wirklich tatsächlich ein Produkt,
Dann investiert werden kann oder wenn sie so veräußert werden kann wie eben die Kanäle bislang vorgesehen sind in denen man solche Texte zu produzieren hat z.b. wie Stefan Zeitler Messer,
deine Dissertation ab also dafür so sagen die auch den Aufwand doch zu investieren.
Und die nicht zu verschwenden meine Ressourcen meine Energie oder was auch immer was man zu verschwenden könnte.
Ich muss sagen.
Diesen Onanie Vorwurf dahingestellt weil eigentlich ging Stefan ja um was anderes er hat es dann nachher noch mal klargestellt es ging um Exhibitionismus und quasi öffentliche geistige Selbstbefriedigung wird es genannt hat.
Was ich dann sehr viel weniger provokant fand als meine Auslegung davon.
Er hatte noch vermutet vielleicht Geltungssucht Bühnen Geilheit Aufmerksamkeit Sehnsucht die durch Anschlussfähigkeit vermehrungs Geräte versteckt wird.
Aufgrund welches arguments wäre der Podlog sowas nicht hat er dann noch gefragt.
Das alles da hingestellt weil war so das hat mich dann nicht mehr über an sich interessiert.
Aber diese Frage nach nach der Verschwendung.
Ist eine Frage die ich mir schon fertig aufgestellt habe also.
Ob ich Zeit und Ressourcen verschwendet zum 1 habe ich bislang jetzt 103 Folgen also heute die 103 Folge den Eindruck gehabt dass ich eigentlich dadurch immer was.
Also dass ich keine Zeit zumindest verschwendet habe sondern das oben dieses aufnehmen und nachbearbeiten eigentlich mein Tag immer länger wurde,
aber das ist auch nicht der Grund ist es zu tun also es motiviert überhaupt nicht hinreichend dafür das zu machen es gibt einfach genug Tage an denen man sagen,
also an dem man sofort bereit wird zu sagen nein okay heute nicht,
oder an denen es möglich gar nicht passt und dann den Mann fünfmal das vorbereiten muss und sich überlegen wann genau jetzt in diesem sowieso schon wirklich absurd vollen Tag dann auch noch so eine Aufnahme,
ich passe eigentlich nicht rein und man muss es eben dann doch machen und dann sitzt man notfalls da und nimmt nachts um 1 Uhr bis,
F22 auf und bearbeitet dann noch mal nach und es um 2:30 Uhr im Bett und am nächsten Tag Ihr Gerät hat als dass es etwas,
also an Energien irgendwie wiederhergestellt hat oder so.
Also diese Momente gibt es einfach einfach auch und dafür kann man es kaum machen also man.
Ich habe nicht den Eindruck dass es das ist für so eine Art von.
Für mich ist es ein ein Experiment in.
Deswegen vielleicht wirklich einfach einen ein eine gute Überlegung ein ein Experiment in Verschwendung.
Und zwar Verschwendung jetzt indem genau missverständlichen Sinne also ein Experiment das zunächst so scheint wie Verschwendung auch wenn es von mir zu sagen.
Von Anfang an schon nicht so gedacht war.
Dem Gedanken der Verschwendung der ein sofort kommt der einem tatsächlich von Anfang an kommt waren weiß man hat nur an bestimmten bestimmten,
Zeit zur Verfügung am Tag in den man in der man wach ist und man hat aber genügend,
Dinge zu tun dies das verschiedene Dinge die man tun muss jeden Tag.
Also warum dafür jetzt Zeit aufwenden verausgaben.
Also diese Idee dass es eine Verschwendung wäre was man da tut oder gar eine riskante Verschwendung wenn man drüber nachdenkt.
Dass man am Ende über den gesprochen hat die man tatsächlich noch für irgendwelche Texte verwenden wollte also.
Und sie sind nicht aufgeschrieben hat weil man sie eben auf gesprochen hat und dann möglicherweise wer weiß.
Nie mehr findet oder für behandelt erhält oder was auch immer aber diesen Gedanken von Verschwendung.
Nicht traurig ganz grundlegend weil er für mich.
Also repräsentativ ist für ein durch und durch ökonomisiert das Verständnis von.
Von denken oder von was Alfred sohn-Rethel geistige Arbeit nimmt.
Diese durch und durch ökonomisierte Vorstellung von.
Nützlichkeit dieses Denkens ist muss ein Gewinn abwerfen es muss etwas produzieren da muss etwas entstehen es muss was geschaffen werden es kann nicht einfach geschehen das kann ich einfach verschwendet werden es kann nicht einfach,
was passieren und dann verschwinden.
Sondern man muss eigentlich am besten schon bevor man beginnt abschätzen können.
Wozu man es macht und was dabei herauskommt und so ganz kann ich mich.
Nicht immer davon befreien dass ich das nicht bei vielen Tätigkeiten oder bei vielen Dingen die man so macht einfach immer mit denke eigentlich ja wozu mache ich das denn jetzt eigentlich was was bringt das denn.
Beim Podlog habe ich die an den Eindruck dass es dass es eine Art von.
Scheiß gabung aber jetzt eigentlich im Sinne.
Na ja nicht ganz im Sinne von Marcel muss aber zumindest schon in einem in diese Richtung gehen und Sinne eine Art von voraus gabung.
Auch auf die auf das eigene Denken hin eine Art von Verschwendung die.
Die nicht die nicht rechnet also die nicht rechnen kann die das nicht aufwiegt das eine gegen das andere die kein Preis daran knüpft die nicht ein Produkt dafür als,
das Produkt sieht das dabei entstehen soll.
Sondern eine Art von Verschwendung die die eine.
Die sagen auf einer ganz grundlegenden Ebene eigentlich wieso dieses Denken zusammenhält.
Diese Tätigkeit zusammenhält.
Und zwar zusammenhält insofern als dass sie sich dadurch diese Tätigkeit sich dadurch eigentlich rettet gegenüber den Zumutungen.
Der kolonisierten Reflexion einer solchen Tätigkeit als eine irgendwie zweckrationales handeln eindenken um zu.
Ein denkendes seinen schon zuvor seine Bestimmung bestimmt hat.
Ein denkendes sagen schon zuvor seine Bestimmung bestimmt hat.
Ist in keiner Form mehr in der Lage zu etwas zu gelangen für dass es eigentlich.
Nicht schon zuvorbeschnitten wurde.
Bestimmt wurde und diese Form von Bestimmung ist dann und muss also konsequent eigentlich dem,
dem Denken selbst eine ein eine fremde Bestimmung sein diese Zweckrationalität kann dem.
Denkt euch nicht selbst nicht entnommen sein.
Das verbindet sich mit einem anderen Gedanken der mich heute beschäftigt hat nämlich der Bestimmung des Systembegriff bei Adorno in der negativen Dialektik der.
Das hat zuletzt Dirk Becker zitiert was mich so ein bisschen.
Ja was mich eigentlich so ein bisschen überrascht hatte auf dem Terrorismus Workshop in Witten hat er verschiedene Begriffe,
bestimmt auf so nah übersichtsfolie und System war im Anschluss an Adorno bestimmt eben.
Wie Adorno ist in der negativen Dialektik auf Seite 31 sagt.
Zitat von Adorno das Becker auch notiert hatte hieß System ist die negative Objektivität.
System ist die negative Objektivität.
Was ist für Bäcker bedeutet in dem Kontext weil ich mir nicht ganz sicher ist hat er auch nicht weiter ausgeführt das war sein wie so eine Art eben,
so eine Art Fixpunkt indem dann,
indessen begrifflichen Rahmen mit anderen Begriffen zusammen eben seine Überlegungen eingespannt waren oder so,
was ist für die Adorno bedeutet wird dann aus dem Kontext des Zitats gleich letztes mal noch mal ein bisschen weiteren Kontext vor.
Die traditionelle Spekulationen hat die synthesis der von ihr auf kancha Basis als chaotisch vorgestellte Mannigfaltigkeit entwickelt schließlich jeglichen Inhalt aus sich heraus zu spinnen getrachtet.
Demgegenüber ist das Telos der Philosophie das offene und ungedeckte so Anti systematisch wie ihre Freiheit Phänomene zu deuten mit denen sie unbewehrt es aufnimmt.
Soviel aber bleibt ihr am System zu achten wie dass ihr heterogene als System ihr gegenübertritt darauf bewegt die verwaltete Welt sich hin.
System ist die negative Objektivität nicht das Positive Subjekt.
In einer geschichtlichen Phase welche die Systeme soweit Sie ernstlich Inhalt,
gelten ins ominöse Reich der Gedanken Dichtung religiöse und von ihnen einzig den blassen Umriss des Ordnungsschema übrig behielt fällt es schwer lebendig sich vorzustellen was ein mit den Schlüsseln Geist zum System trieb.
Die Typen der Partei Streit darf die Betrachtung der Philosophiegeschichte nicht daran hin verhindern zu erkennen wie überlegen es mehr als zwei Jahrhunderte hindurch rationalistisch oder idealistisch seinen Widersachern war,
sie erscheinen damit verglichen trivial die Systeme führen ist aus interpretieren die Welt die anderen beteuern eigentlich immer nur es geht nicht,
resignieren Versagen im doppelten Sinne,
hätten sie am Ende mehr Wahrheit zu spreche das für die Vergänglichkeit von Philosophie an ihr wäre es jedenfalls solche Wahrheit dass du bald Herrn IT zu entreißen und gegen die Philosophien durch zu fechten die nicht aufgeblasen sich die höre nennen zumal dem Materialismus hängt bis heute nach dass er ihn ab,
darauf unten wart nach Nietzsches Kritik documenta dokumentiert das System bloß noch die geleert,
eine Kleinigkeit die für Position macht sich entschädigt durch begrifflich Konstruktion ihres gleichsam administrativen Verfügungsrecht über sein,
aber das systematische Bedürfnis das nicht mit den membra disiecta des Wissens vorlieb zu nehmen sondern,
absolut zu Alarm in dessen Anspruch um willentlich bereits in der Bündigkeit eines jeden Einzel Urteils erhoben wird war zu Zeiten mehr als,
Pseudomorphose des Geistes an die unwiderstehlich erfolgreiche mathematisch naturwissenschaftliche Methode.
Lass kurz was aus und weiter ich bin schon auf Seite 32.
Adorno im Schatten der Unvollständigkeit seiner Emanzipation muss das bürgerliche Bewusstsein fürchten von einem fortgeschrittenen kassiert zu werden.
Essence das ist beides nicht die ganze Freiheit ist nur deren Zerrbild hervorbringt,
darum weitet es seine Autonomie theoretisch zum System aus das zugleich sein Zwangs Mechanismen endet,
bürgerliche ratio unternahm es aus sich heraus die Ordnung zu produzieren die sie draußen negiert hatte.
Jene ist aber als produzierte schon keine mehr.
Deshalb unersättlich solche widersinnig rational erzeugte Ordnung war das System.
Gesetztes das als an sich sein Auftritt.
Seinen Ursprung musste es in das von seinem Inhalt abgespaltene formale denken verlegen nicht anders konnte es seine Herrschaft über das Material ausüben.
Zu weit.
Aus der negativen Dialektik die ganzen Details zwischendrin eigentlich bisschen für den Gedanken der mich heute dann im Anschluss daran beschäftigt hat.
Anders außer jetzt für meine Notiz hier garnicht so sehr interessant.
Ich muss mir jetzt geht es die Frage nach dieser Zweck Bestimmtheit des Denkens ein denken dass.
Das von dem Mann,
von dem man sagen könnte dass es wenn gesprochen wenn in einen solchen Podcast gesprochen verschwendet werden könnte das ist Onanie sei also dass der Samen zu Boden fällt unproduktiv verdorben wird.
Und die und diese Verschwendung der der erzeugungs Kraft von Text von denken von Gedanken.
Lässt eben auf eine auf eine Nützlichkeit Phantasie.
Eine eine Zweckrationalität eine vorab Bestimmtheit des Denkens schon vor allem denken schließen.
Und dieses ist.
Meines Erachtens das was man mit Adorno hier negative Objektivität nennen kann das also sich selbst zum System zugerichtete.
Das in dieser scheinbaren Ordnung dem Denken entgegentreten de.
Im Schatten der Unvollständigkeit seiner Emanzipation sich zum System.
Stilisieren bürgerlichen Bewusstsein.
Gesetztes das als an sich sein Auftritt.
Und diese gesetztheit als seinen Ursprung von seinem Inhalt abgespalten ins formale denken verlegt hat.
Und im formalen denken heißt hier und in dem Fall ganz nichts anderes als dass es dem Denken selbst.
Wieder kehrt als Idee der Verschwendung dass man es verschwenden könnte,
darin drückt sich bereits dieses System aus und zwar System tatsächlich eben als negative Objektivität.
Als diese zu Richtung als die uns die Gegenstände.
Die Objektivität entgegentritt und sie tritt uns.
Nur insofern entgegen als dass sie sein also man erkennt das nicht mal mehr weil weil diese zu Richtung.
Ist scheinbar ins formale denken Verlag dass es sie ist ins formale denken verlagert aber sie erscheint uns als eine Notwendigkeit formalen Denkens.
Und das drückt sich meines Erachtens ganz vorzüglich in dieser Vorstellung aus.
Dass man das Denken verschwenden könnte und dass man es in einem solchen Podcast z.b. verschwenden kann.
Und deswegen war mir von Anfang an.
Wenn ich mich nicht ganz davon befreien konnte und immer immer wieder auch drüber nachdenkt ob ich nicht da eigentlich Zeit verschwende oder ob ich dann nicht mein Denken verschwände oder Ideen verschwände oder gar Text oder was.
Verschwende verausgabe irgendwas verliere dadurch in solchen,
Gewinn Verlust Kalkülen in so einer Buchhalter man ihr eigentlich über das Denken zu urteilen mir erlaube oder mich eigentlich fast schon genötigt sehe durch.
Ganz unterschiedliche Kontexte die mich dann da scheinbar hin zwingen beispielsweise eben.
Mein Alltag der mir es immer wieder von mir verlangt dass ich in solchen.
Gewinn und Verlustrechnung in Bilanz ihr.
Arbeitsverhältnisse die von einem verlangen dass man sich selbst zumindest wenn schon sonst niemand es wissen möchte Rechenschaft darüber ablegt ob man für sein Geld auch was tut z.b.
Dass man es nicht verschwendet dass man es nicht ungerechtfertigt verdient also nicht verdient sondern nur bekommt und sofort.
Und solche Vorstellungen von Verschwendung drücken sich dann einfach bis in das Denken selbst hinein aus.
Und es ist es ist sein das spiele so perfide dass es als eine als eine Notwendigkeit des Denkens selbst Auftritt also ins formale denken verlagert ist.
Es wird also an manchen Tagen selbst mir so als würde ich.
Z.b. ernsthaftes denken verhindern dadurch dass ich einen Podcast aufnehmen.
Manchmal glaube ich mir nicht dass ich irgendetwas Sinnvolles damit tun könnte als.
Als könntest du nichts führen als wäre das überhaupt möglich sozusagen.
Es gab es tatsächlich eine Gefahr dass es zu nichts führt was immer dieses nicht sein soll wozu ist dann.
Führt was als solches ja schon wieder eigentlich nur ein anderer Name für die Idee des Verlustes die Verlust von Produktivität.
Oder so und auch nichts anderes als Verschwendung heißt also dass man etwas verschwendet was man anderenfalls hätte besser Produktiv konstruktiv hätte irgendwie gewinnbringend einsetzen und nutzen hätte können.
Oder garmissen eigentlich müssen.
Und so oft ich an diesen Gedanken eigentlich selber hinterher denk.
Und an manchen Tagen auch schon verzweifelt.
Also in Grenzen zum Glück so so unendlich suspekt ist er mir zugleich und eigentlich.
Auch wieder zum Glück an allen an den aller meisten Tagen.
Aber aus dieser wieder aus diesem Widerspruch der Sorgen in dieser Arbeit selber steckt und ja das ist ja verständlich Arbeit.
Aus dieser aus diesem.
Also ich sehe auch überhaupt nicht ein warum wenn ich meine Notiz Hefte voll schreibe mit meinen mit meinen Exzerpten und Überlegungen die ich für Texte verwende warum das Arbeit sein soll und wenn ich in einem.
Wenn ich in einen Podlog spreche warum es nicht Arbeit sein soll davon abgesehen diese.
Diese Widersprüche die in dieser Form der das Arbeiten selbst auftreten.
Sind eben genau die Widersprüche die die Erkenntnis über diese Form von Zurichtung.
Und Widerständigkeit gegen das Denken und das freie Denken überhaupt.
Erkenntnis darüber meines Erachtens überhaupt erst ermöglichen.
Und das scheint mir immens wichtig also zumindest ist es mir wichtig geworden im im Laufe dieses Podlog,
diese Art und Weise oder überhaupt das Thema das in der Form eigentlich lag nämlich über sprechendes denken über diese Form des,
ihm sprechen selbst zu sprechen und nachzudenken.
Also diese Verbindung von Medialisierung von Vermittlung dieses Denkens im sprechen und umgekehrt.
Das darin eben eine ganz bestimmte Widerständigkeit auftritt und an manchen Tagen hat diese Widerständigkeit diese Form des Denkens die Form von.
Demon Nanni Vorwurf versus ein freiheiz Bewusstsein dieses Denkens ein Onanie Vorwurf der Verschwendung.
Für möglich hält wärst du es einem Freiheit Bewusstsein dass sich als.
Als.
Zeig über diese durch ökonomisiert Rationalität hinausgehen das Denken weiß.
Oder zumindest vermutet.
Aus dieser Widersprüchlichkeit habe ich den Eindruck.
Generiert sich wie ein wie eine Art.
Wieso eine artmangel Motor oder eine Art.
Daraus entsteht eine Art Spannung die in einem Weiterdenken nicht in einem.
Sie führen daran denken oder so sind an einem weiter denken an einem echten ernsthaften weiterdenken.
Sich darin eigentlich hinein bewegt also eigentlich diese Bewegung.
Ja verursacht oder so ich weiß nicht vielleicht alles bisweilen völlig.
Nastätten Partytisch zu formulieren.
Eigentlich unerträglich aber zumindest in diesem Onanie Vorwurf.
Versteckte für mich auch wenn es möglicherweise Stefan gar nicht so.
Gemeint hatte und er hat es ja dann leider so ein bisschen kaputt erklärt hinterher.
Stecke für mich eigentlich genau diese Fragen mit drin.
Und insofern war die Frage ist ja wohl provokant aber halt eben nicht als Vorwurf von.
Aufmerksamkeit Sehnsucht oder sowas Bühnen Geilheit.
Die Frage nach der Möglichkeit dass man denken verschwenden kann.
Ist schon eigentlich eine ziemlich eine ziemlich heikle Frage die zeigt schon ziemlich die Zeit schon ziemlich kaputte Vorstellungen an eigentlich.
Die schreit schon zu förmlich nach Nachricht an schrägen.
Widersprechen dass man es kaum ignorieren kann.
So auf jeden Fall so also den Sohn Judas wohnen.
Mit dem Onanie Vorwurf des Podlog sind Adorno verbunden.
Bist schon manchmal spannen was an so einem Tag.
Ein Team zusammen auftaucht die wirklich nichts miteinander zu tun scheinbar zu tun haben und dann so zusammen klingen.
Könnten alle in anderen Kontexten auch irgendwie.
Ein Ton machen oder von sich geben oder so aber in dem Tag in einem in einem Tag.
In der Einheit von einem Tag haben sie sozusagen ein Zusammenklang.
Sie haben den darüber hinaus vielleicht nicht also hätten sie wären sie an zwei unterschiedlichen Tagen aufgetreten aus was werden verklungen oder anders.
Beobachtbar nur gewesen aber an einem Tag haben sie einen Song in der Einheit des Tages haben sie einen Zusammenklang.
Sing ich habe mit Martin auch ganz oft diskutiert der ja in dem.
Indem sfb2 Muse Praktiken der freien Zeit in Freiburg an der Uni Freiburg promoviert und mit dem habe ich schon ein ganz am Anfang also.
Ganz am Anfang als er dort angefangen hat und als dieses SFB auch noch recht jung war dies FFB.
Habe ich mit ihm viel diskutiert über den Begriff der Arbeit und der Freizeit der Muse der freien Zeit wie man das voneinander abgrenzt.
Und.
Ich sagte so und habe danach mit tagelang drüber gebrütet und was also wie man das voneinander trennen kann begrifflich definitorisch oder sonstige Verrenkungen aufwenden,
und was mich immer wieder und wieder überzeugt hat weil weil ich den Begriff so schön und so hilfreich finde weil es so eine ganz seltsame Art von Einheit Stift des eben der der Begriff des Tagwerksreflexion,
im Unterschied z.b. also sein gegen,
wegen Arbeit und Freizeit zueinander Bestimmungen des Tagwerksreflexion zu leisten imstande ist in der Einheit eines Tages,
eines Tages der,
denk dass ein nächste folgt also dass man ihn nicht soweit nutzt das ein Excel nicht mehr folgen kann das man sein Dani Dali,
am nächsten Tag sondern das Tagwerk das immer in Rechnung stellt es kommt ein neuer Tag also ein ein Tag dann ein neuer Tag dann wieder ein neuer Tag,
und diese Einheit des Tagwerksreflexion.
Und ich finde ich immer einfach irgendeinen ich find's einfach einen großartigen Gedanken ganz unabhängig von seinen anthropologischen oder.
Anthropozentrischen.
Anlagen oder so oder Erbe seinem anthropozentrischen Erbe.
Das ist eben der Mensch ist der einen Tag in der Form bestimmend und Tagwerk ist davon abgesehen von dir diese Einheit des Tagwerksreflexion.
In unterschiedlichen Kontexten eigentlich sehr produktiv auch wenn man über so eine Arbeit wie geistige Arbeit oder so ist aber etwas mit der ich mich halt hier um Schrank.
Nachdenkt jemand das überhaupt trennt von Freizeit und von,
nicht Arbeit und so das scheint dann auf dieses dieser Begriff von Tagwerk ist wie der hilfreiche und an solchen Tagen und an solchen Themen wie heute wenn dann ein so scheinbar.
Unschuldig in Klammern provokant daher kommen da Tweet.
Einem die Frage nach ohne an aus dem Buch Genesis stellt und dem zu Boden fallenden verdorbenen Samen der verschwendet ist die Zeugungskraft verschwindend.
Diese got erzürnen Tätigkeit ohne ans für dir dann auch mit dem Leben bezahlt hat armer Kerl.
Dass das dann plötzlich in einem Zusammenhang auftaucht mit der mit dem Systembegriff bye bye Adorno.
Mit diesen Notizen zum Tagwerksreflexion heute.
Dann bis morgen.

2 thoughts on “Podlog #103 2017-04-13”

  1. Nun gut. Den Verschwendungsaspekt finde ich tatsächlich nicht so spannend, denn er ist für mich absurd und gar nicht (mehr) bedenkenswert.

    Hatte mir – darum „provokant“ – allerdings mehr Selbstreflektion in Richtung des selbstgefälligen Selbstgefallens bei der Befriedigung der eigenen Denklust erhofft. Auch, um der Frage der Motivation von uns allen, die wir mit Dingen das Netz füttern, etwas näher zu kommen. Onanie als Freude mit sich alleine plus die anderen zugucken lassen. Was, nebenbei bemerkt, seit 10 Jahren mein Verdacht gegenüber Stefan Seydel ist – trotz aller Rationalisierungen mit Ablegen-Zettelkasten-ich-mach’s-anders usw. (und gerade wegen dieser Rationalisierungen ist er als Überlegungsobjekt so spannend…) Aber mit diesem Verdacht wird man schnell in die Das-Internet-ist-böse-Ecke gestellt … und womöglich zum Buchdrucker gemacht ;-)

  2. Lieber Moritz !

    Bin wieder auf Michel Foucault “Hermeneutik des Subjekts” gestoßen, das 2004 in deutscher Übersetzung erschienen ist und ich damals fasziniert laß. In ihm geht es u. a.um die Parrhesia, die freie Rede und darum, wie das Subjekt durch die freie Rede zu sich selbst kommt…………. könnte Dich interessieren?

    Dein Podlog schließt an die Tradition an, die mit “Alkibiades” (Platon) beginnt und die sich in der Frage der “epimeleia heautou”, der Sorge um das eigene Selbst ausweitet. Michel Foucault beschreibt von der Antike bis in die christliche Tradition der Geständniskultur hinein, in wunderbaren Vorlesungen, wie das Subjekt, in dem wie es angesprochen wird, sich wandelt.

    Bei deinen Überlegungen zu “Tagwerk” fiel mir ein Gedicht ein, das ich vor Jahren geschrieben habe, es heißt “Heute” und verwandelt das Tagwerk in eine Werteinheit ……

    http://guenterlierschof.blogspot.com/2017/04/heute-aus-der-hutehunde-sinneslehre.html

    Ostergrüße aus Tirol

    Günter L.

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