Podlog #080 2017-03-21

21. März 2017, die 80. Folge. Heute ein paar kurze Notizen zur Frage nach jüdischer Mystik als Mystik mit Geschichtsbegriff, nach Schreiben und Denken als Erbe jüdischer Philosophie und Theologie; zu sozialethischer Selbstdarstellung reflektierten Essverhaltens als diesseitiger Hoffnungsschimmer jenseitiger Erlösung im Calvinistischen Sinne doppelter Prädestination, und andere Fragen eines normalen Dienstag Abends in Brooklyn

One thought on “Podlog #080 2017-03-21”

  1. Lieber Moritz!

    Hab Dir per twitter ein reenactment einer Veranstaltung mit, von, zu (?) J. Derrida aus dem ZKM geschickt, die sich auf Fragen der Podlog-Folge 80 bezieht.

    Zum lokalen Denken hatte ich viele Gedanken, diesen einen möchte ich, bevor Du diese Stadt wieder verlässt, doch formulieren:

    Im Zusammenhang mit amerikanischer Kunst, ist mir immer wieder die Frage der wirklich großen Dimensionen in amerikanische Kunst begegnet. In die Moderne hat das große Großformat Amerika in die Kunst eingebracht:

    Jackson Pollock, Willem de Kooning, Mark Rothko, Barnett Newman (Field Painting), Michael Heizer ( LandArt), letztlich Christo und Jeanne-Claude…….

    Mir wurde erzählt, man verstehe wieso Monumental-Formate bei amerikanischen Künstler überzeugend wirken, fährt man durch Amerika oder besucht man New York.

    Auch habe ich gehört, die Häuser in New York könnten nur so hoch sein, da diese Stadt auf einer Grantplatte stehen würden, die Häuser sozusagen das fortsetzen, was schon geophysisch für den Ort bestimmend sei.

    Solche Formate kann man sich nicht einfach ausdenken, diese haben sicher etwas mit dem Erleben der Menschen an dem Ort zu tun (Field Painting war ein NYer Phänomen) Ob das, bei einem Besuch auch schon erlebt werden kann, frage ich mich.

    Die Basaltbrüche bei Kassel wie an der Irischen Küste, sehen wir die nur, oder fühlen wir die auch?

    Grüßen aus den etwas
    jüngeren Kalkalpen

    Günter




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