Podlog #068 2017-03-09

9. März 2017, die 68. Folge. Ich kann noch nicht weiter zu “Miamification” denken, weil ich heute über andere Fragen nachgedacht habe. Nochmals zur Frage der Dissertation und ihren Formen und Formzwängen, und wem oder was diese Form eigentlich geschuldet und verpflichtet ist. Das kann es doch nicht sein? Wenn eine Dissertation in erster Linie zum Nachweis der wissenschaftlichen Qualifikation dient, inwiefern darf sie dann überhaupt anders geschrieben werden, als die darauf folgenden freien wissenschaftlichen Texte, die sich den Phänomenen wie der kritischen Fachöffentlichkeit verpflichten? In dem Problem und diesen Fragen steckt viel Ärger, und so ganz weiss ich nicht, woher er kommt…

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Moritz Klenk
9. März 2017 die 68 Folge von Bottrop. Eigentlich wollte ich heute das hätte ich auch gestern mir vorgenommen und hier schon mal so als vorläufig notiz eigentlich hat Hinweis und Ankündigung und so weiter mir notiert. Über die poetische Kraft der Sprache und vor allem über die interventionslogik. Die poetisierung als Strategie worüber es in dem 8 in dem Eintrag vom 28. September den Mittwoch den 28. September ging. In Miami vacation in dem Text den ich gestern gelesen hatte. Aber heute hat mich ein anderes Thema beschäftigt und zwar und dazu möchte ich heute auch nur ganz kurz ein paar Überlegungen notieren weil, das sind Thema ist dass mich weiter begleiten wird und ich heute keine abschließenden Gedanken hatte und sowieso nicht aber davon abgesehen auch schon sehr lange darüber mit Martin heute gab Top und. Und diskutiert habe und ich habe dabei nichts aufgenommen das heißt ich. Ja und das ist wie oft in so Gesprächen wenn man manchmal wenn man Gespräche führt dann sind die für sich eigentlich schon abgeschlossen und wenn man es verpasst hat, die sich währenddessen z.b. Leben mit hier Sprachaufzeichnungen. Werkzeugen wie dem Computer zu Asche zu notieren dann sind Sie vorbei. Also diese Form der Notation ist dann ausgeschlossen und sie kann auch nicht mehr ganz gut oder auch nicht mehr immer gut begründet hinterher noch. Sagen nachgetragen werden. Wir haben unter anderem über das Thema gesprochen dass mich ja jetzt hier gestern beschäftigt hat und was mich nachwievor und oft hier beschäftigt nämlich die Frage nach. Die Frage also alles möglich besprochen aber die Frage unter anderem nach den Texten die man so schreibt, unter anderem für Dissertation und ist ganz interessant. Da jetzt noch mal also deswegen notiere ich das jetzt hier auch noch mal weil ich auch noch mal, weil ich auch noch mal eine eine E-Mail bekommen habe von Wolfgang erst macht er, auch so ähnlich argumentiert in dieser. In dieser E-Mail mit dem Hinweis eigentlich und er hat ja die ein oder andere Dissertation betreut insta. Er in seiner Karriere als, Professor für Soziologie mit dem Hinweis dass es sich bei Dissertationen eben um Qualifikationsarbeiten handelt und die liest in der Regel nur die Betreuerin oder der Betreuer derjenige der oder diejenige die das korrigieren, und dieses bewerten und dann möglicherweise noch eben diejenigen dieses als Zweitgutachter auch noch bewerten müssen und für die schreibt man und dieser Form ist es geschuldet. Und dann arbeitet man an dem Text an dem Text der dann veröffentlicht werden soll, und zum Buch werden soll und dieser muss eigentlich ein anderer werden das muss ein als muss ein anderer Text sein als der den man zur als Qualifikations Schrift als sein. Letzte Prüfungsleistung schreibt. Das hatte ich auch schon mal mit Daniela in einem Gespräch also die sagte mir auch dass es in den USA beispielsweise sehr viel üblicher ist die find die Dissertation, haben dort noch weniger mit dem Buch das hinterher erscheinen zu tun, was man da ein reicht ist ein Text der ist wirklich nur der kann auf alle möglichen Dinge verzichten der kann wirklich für jemanden geschrieben sein der sich damit auch auskennt mit den Themen und zweite der muss auf, auf andere Dinge Rücksicht nehmen der ist anders geschrieben vielleicht etwas technischer vielleicht etwas wie auch immer und die Buchform unterscheidet sich davon deutlich, ohne dass ich das jetzt Groß beurteilen kann oder will darum geht's mir garnicht. Was ich mich allerdings Frage ist der. Was ich mich frage ist was das was das über wissenschaftliche Texte und Wissenschaftlichkeit eigentlich aussagt, weil das Problem dass mich in den letzten Tagen. Hier auch in meinen Notizen beschäftigt hat war ja unter anderem das dass man diesen Texten. Die man schreibt die Transparenz des Denkens die Transparenz in der Arbeit. Die da die sich darin ausdrückt die Text wird oder die niedergeschrieben wird wie man ja sagt. Dass diese Transparenz die eigentlich vorausgesetzt werden muss damit man es als wissenschaftlichen Text anerkennen kann bei theoretischen Arbeiten in der Form nicht gegeben ist, nachvollziehbar sein muss nur das Argument also die Theorie selbst. In der Form der sprachlichen Darstellung muss sie schlüssig nachvollziehbar überprüfbar kritisierbar und so weiter sein, das heißt die Argumente selber bzw die Art wie man eben bestimmte Punkte macht ja, was auch immer das genau heißt bestimmte Punkte macht, er bestimmte Argumente vorbringt oder eben bestimmte theoretische Positionen einführt begründet und so weiter diese Form die muss nachvollziehbar sein denn der Prozess selbst wie man dazu gekommen ist es bleibt unerwähnt oder maximal etwas für die Fußnote. Oder für die Einleitung oder die Danksagung oder sonst irgendwas der Arbeitsprozess selber der bleibt, unerwähnt und da unterscheiden sich theoretische Arbeiten von empirischen Arbeiten deutlich weil in empirischen Arbeiten und auch das hatte ich ja jetzt gestern oder vorgestern schon kurz angesprochen hier, weil empirische Arbeiten nutzen die Transparenz also die Darstellung eben dieser Arbeitsprozesse eben das, was geleistet wird damit man zudem kommt was man dann hinterher das sogenannte Ergebnis nennt also den Ertrag der Forschung nennt, die Darstellung dessen wie man dazu kommt wie man dazu kam, des Prozesses selbst der Durchführung der Methoden der zugrunde gelegten Vorannahmen der Enttäuschung dieser Vorname der Korrekturen der Wiederaufarbeitung der, Hypothesen der Überarbeitung der neuen TS Hypothesenbildung der neuen Operationalisierung und 2. die ganze Darstellung dieses ganzen Prozesses wird verwendet um eben die Wissenschaftlichkeit der Forschung zu belegen, nicht um sie zu diskreditieren oder oder ihr etwas anderes entgegenzustellen. Und bei theoretischen texten ist davon nicht mehr viel zu. Festzustellen das mag jetzt vielleicht, da kann so ein großer Kritikpunkt sein aber es ist etwas was auffällt, gerade wenn man eine Qualifikations Schrift schreibt die die anderen die anderen Kriterien genügen muss, um zu sagen die die, die Qualifikation nachzuweisen SO Transparenz, Nachvollziehbarkeit des Prozesses der Nachweis dass man wissenschaftlich solide arbeiten kann und so das ist ganz offensichtlich nicht, Kriterium der Bewertung weil das wird nicht nachgewiesen durch diesen Text den man schreibt, ja kein Mensch kann aus dem Text raus lesen ob man mit der Schlussfolgerung begonnen hat, und dann sich den Weg irgendwie versucht hat er zu arbeiten oder ob man andersrum ging mit irgendwie, andersrum ans Ziel Kampf mit irgendwelchen Vorannahmen gestartet ist und dann sie, nach und nach mühevoll falsifizieren musste bis man dann zu der mehr oder weniger Mittel genialen Schlussfolgerung kommt und eine kleine Revision von weiß dass ich Sport juss 17 Satz in Buch 4 oder so vorschlägt. Und das dann als Dissertation abgibt also da, also das ist natürlich polemisch formuliert und und dir die Arbeiten sind alle viel interessanter ehrlich fleißig. Aber, genau also wenn man zumindest mit dem Schreiben einer solchen Arbeit befasst es stellen sich diese Fragen und gerade im Hinblick auf die auf die, auf den Grund wozu man diese Arbeit schreibt, dann gibt's noch ein Punkt den ich ansprechen muss und zwar auch Wolfgang eßbach, hat geschrieben dass man die Dissertation einfach abgeben muss und danach kann man so lange arbeiten und das und dass das mag sicherlich so sein, und das mag vor allem noch viel mehr so gewesen sein und die Funktion eben von Dissertationen sein, dazu allerdings dazu allerdings mindestens noch zwei. Dinge die mir eingefallen sind als ich das gelesen habe ich also ich sehe den. Aber. Schon mein Professor in Bayreuth hat zu mir gesagt ihm hat man während seiner Dissertation hat seinen Betreuer sein Doktorvater, er gesagt mit der Dissertation wird man zum Mensch mit der Habilitation zum Akademiker. Und darin drückt sich eigentlich eine Frechheit aus, also das ist möglicherweise als Scherz gemeint und überzeichnet so ein bisschen die Bedingungen, in denen man arbeitet, überzeichnet auch ein bisschen die Funktion einer Dissertation aber über Zeichnungen haben wir meistens auch den Effekt dass sie etwas deutlich machen nämlich den. was eine Dissertation bedeutet und welchen Stellenwert sie hat für Tini diejenigen die sie anstreben und dann möglicherweise mit Glück erhalten oder mit sogenannten können, davon abgesehen ist es aber trotzdem letztlich auch eine eine Frechheit aktuell sind viele Mittelbau Bestrebungen, von alternativen Gewerkschaften aber auch einfach anderen Mittel Bauvereinigungen, Diashow in Deutschland feiert aber eben auch in den kleineren lokalen Kontexten bemüht, sich dafür einzusetzen die Promotion bereits als erste, echte wissenschaftliche Arbeit anzuerkennen und zu wertschätzen die Umstellung der Studiengänge von von Diplom Magister Studiengängen auf Bachelor Masterstudiengänge brachte mit sich dass die, dass das Studium selbst sehr viel strukturierte und und. Und wie kann man sagen. Also strukturierte nicht im nur irgendwie geordneten Sinne oder im ordnenden Sinne sondern, strukturierte auch im Sinne von sehr viel stärker in bestimmte Fach Traditionen hinein einführend bestimmend, also sehr viel stärker Schulen bilden oder überhaupt Disziplinen konstituierend. Was man ja unter anderem auch also diese Funktion dieser dieser Studiengangs Reformen erkennt man ja unter anderem auch daran, dass die einzelnen Fachverbände, wie beispielsweise eben für das Fach der Soziologie die Deutsche Gesellschaft für Soziologie Standard Studiengangs Aufbau Leitfäden veröffentlichen in denen sie. Erklären wie, ihrer Ansicht nach also das der Ansicht des Fachverbands nach also ausgearbeitet von gewählten Vertretern des Faches und so weiter und irgendwelchen Gremien Arbeitsgruppen oder was auch immer. Wie ein Studiengang für Soziologie, aufgebaut werden muss damit er von anderen Universitäten als Studiengang für Soziologie anerkannt wird innerhalb Deutschlands. Das ist zunächst möglicherweise, bisschen lächerlich warum muss man den anerkennen lassen von anderen Universitäten man kann ja einfach für seinen eigenen Soziologie Studiengang machen und planen, wie man das gerade an dieser Universität möchte und mit der Ausrichtung uns weiter das scheint ja erstmal unproblematisch, aber es wird problematisch insofern als dass es eben Bachelor-Studiengänge für Soziologie gibt oder zwei Fach Bachelor Studiengänge die Soziologie und irgendwas anderes, beinhalten und dann kommt es immer drauf an ob diese als Zytologie Studiengänge, anerkannt werden für dann konsekutive Masterstudiengänge in der Soziologie die eben einen, Studiengang Soziologie im Bachelor voraussetzen und dann ist die Frage war das einer und für diese anerkennungs Fragen arbeiten die dann diese Fachvereinigung solche Studiengangs Modelle, arbeiten die sie aus um so, jemanden der damit betraut wird so betraut wird betreut das auch aber betraut wird. Einen solchen Studiengang zu etablieren oder einen bestehenden Diplom und Master Magister Studiengang, in ein Bachelor Master Modell zu umzuwandeln dann mit an die Hand gegeben werden kann, warum ich das an der Stelle erwähnen ist weil meines Erachtens diese ganze Umstrukturierung die. Aydin, ja das Studium tatsächlich sehr sehr viel stärker schon bereits eingreift und formt in das was wissenschaftliche, ja was sagen die Qualifikation angeht im Sinne einer dass man bereits, mit dem Abschluss des Masters eigentlich die Qualifikation für einfach dort ordentlich zu arbeiten, unten um mehr geht jetzt mir persönlich gerade nicht ordentlich zu arbeiten also fachlich korrekt mit toten Instrumente Theorien und so weiter anwenden zu können nachgewiesen hat das hat man mit dem Masterstudiengang, das war, möglicherweise früher anders als die Studiengänge sehr viel offener waren und es beispielsweise das Vordiplom und das Diplom gab aber dazwischen eigentlich keine wirklich relevanten Prüfungen die irgendetwas noch hätten nachweisen können oder so man hätte da irgendwie durchkommen können ohne, Gruß was dafür zu machen und Vordiplom und Diplom sind zwei recht sagen, also sind eben nur zwei und sehr dann alles quasi auf diese zwei Karten setzen den Prüfungen gewesen, dort nachzuweisen dass man schon eigenständig wissenschaftlich arbeiten kann ist vermutlich tatsächlich er, spekulativ gewesen oder es kann zumindest spekulativ es hat andere Vorteile dass man sehr viel freier. Die Studiengangs Gestaltung selbst übernehmen konnte dass man sich für bestimmte Dinge länger interessieren konnte bestimmt die Texte ausführlicher lesen und so und dass man nicht nach 6 Semestern und nach 8 Uhr zum Essen oder nach 10 Semestern fertig dann musst du oder was wie man das Studieren wollte eben sondern man konnte eben auch länger studieren 16 Semester oder was oder 20 oder, wie vielen Semestern mal eben an der Uni bleiben wollte ohne den Abschluss zu machen, davon abgesehen. Bin ich der Ansicht dass die das der Masterstudiengang eigentlich zu einer wissenschaftlichen Arbeit zu der zu der also zu einer wissenschaftlichen Arbeit befähigt und die Masterarbeit Muster Nachweis. Dessen sein dass man dazu in der Lage ist die Masterarbeiten sind auch vom Umfang her mittlerweile mit mit sozusagen halben, Doktorarbeiten vergleichbar allein vom Umfang her wer hat das. Also ist es so steht es außer Frage und sie ist nicht die erste solche Arbeiten soll man hat ja schon eine Bachelorarbeit geschrieben und zwischendrin mehrere auch, Prüfung auf Aussagen Endnoten relevante was auch immer das bedeuten soll. Also da davon halte ich nicht viel aber eben. Auch andere größere arbeiten auf die es ankam wenn man diesen Abschluss haben möchte und die letztlich. Die für die letztlich dieser Abschluss auch steht also dem man dann erwirbt ich bin jetzt kein. Kein Verfechter dieses Modells aber ich mein mein Argument wäre an der Stelle zu sagen solche Abschlüsse sind eben andere Abschlüsse und man hat damit oder das muss man annehmen, eigentlich nachgewiesen dass man eigenständig wissenschaftlich arbeiten kann das ist noch was anderes wenn man dann eine Dissertation schreibt oder ein Dissertationsprojekt, beginn weil ein solches Projekt natürlich und völlig anderen Umfang hat und eine Eigenständigkeit, möglicherweise kommt auf die Betreuer und die Situation an ob man sin Graduiertenschulen in Sonderforschungsbereiche alle zu einem Thema oder in zu einem ähnlichen Thema mit vielen strukturierenden Treffen vorbereiten nachbereiten zwischen Kolumbien und so weiter macht oder ob man das auf eigene Faust am besten, über ein Stipendium finanziert irgendwo 3 Jahre vor sich hin schreiben macht gibt ja auch ganz unterschiedliche Modelle. Auf jeden Fall auf jeden Fall, die die Qualifikation zu einer wissenschaftlichen Arbeit die müsste man eigentlich vorher nachgewiesen haben und. Die Promotion selber ist dann die erste eigenständige wissenschaftliche Arbeit und sie war ja schon immer so eine Art Zwitterwesen also als als letzte Qualifikations Schrift. Bei dir habe ich die Nation ist eben keine solche mehr sondern ist es eine, nach der die Lehrbefugnis beurteilt wird aber, die letzte Qualifikations Schrift die Dissertation und die erste zugleich die erste wissenschaftliche eigenständig Arbeit. Manche achten muss man das heute muss man das heute anders sehen wenn man also man muss ist, man muss es immer muss die Dissertation eigentlich stärker machen also ihr ihr ihr weniger diesen Prüfungscharakter zumuten und das muss man schon deswegen meines Erachtens weil das Ziel der Förderung mehr Doktoranden zu produzieren mehr Studienabsolventen mehr mehr, Leute die studieren und dann letztlich auch mit dem Master abschließen dieses Ziel kann nur sinnvoll sein wenn wenn dann Promotionsarbeiten auch als wissenschaftliche Arbeiten zählen und als heute geschrieben werden können, weiß ich nicht ob das zynisch ist das Argument aber ja. Ich weiß gar nicht ob ich dieses ganze Argument machen will eigentlich. Also wenn ich wenn ich das so höher wie ich es mir wie ich mir das sagt das kotzt mich ja eigentlich schon an dass man es überhaupt so sagen kann. Und zugleich. Also ich bin ich bin ich bin froh und dankbar dass das mein Doktorvater mein Doktorvater in spe zukünftiger Dorf also noch ist ja nur weiß nicht. Schick mir nach Betreuer zeig mir schon Doktorvater die Vater die Vater Sohn Beziehung begann schon früh. Gib dir da alle möglichen Modelle von zur Person Beziehung davon abgesehen bin ich froh und wirklich dankbar dafür dass der Bäcker jemand ist der. Dakine Sohn Standard. 08 15 Dissertation text erwartet. Würde auch nicht ablehnen aber er erwartet es nicht also er ist davon ist die Dissertation nicht abhängig. Man kann auch andere Texte schreiben man kann auch damit anders arbeiten. Ich finde es wichtig ich bin überzeugt davon dass es eigentlich so sein muss. Studiengänge universitäre Entwicklung hin oder her aber das ist, auch nicht nur eine Frage von wie sich die Struktur von Studiengängen verändert hat sondern ist es auch eine Frage von welche Art von Arbeiten man in der Wissenschaft heute noch sinnvoll, schreiben kann. Und das gilt eben für alle Arbeiten also für alle Monographien für alle Arbeiten überhaupt für alle Texte und die Möglichkeit Pass oder die sinnvolle Möglichkeit. Was für Texte man heute schreiben kann, noch schreiben muss oder so diese diese Möglichkeit affiziert natürlich auch was man als Qualifikation Schrift oder als Dissertation eben noch akzeptiert bzw was man da eigentlich noch erwarten kann von. Und die Vorstellung dass man da lässt sich einen durch und durch formalisierten ein durch und durch formalisierten, Text schreibt der eben einen Stand der Forschung diskutiert, daraus ein Problem entwickelt, Hypothesen und Thesen generiert Argumente vorbringt begründet ausführt durchführt und dann ein Ergebnis präsentiert diese Vorstellung dass man einen solchen Text schreibt diese Vorstellung die muss ich schon. Die Frage gefallen lassen. Was denn ein solcher Text tut also was das ist ja funktioniert denn so eine Art also. Was macht denn dieser Text also was. Was produziert das denn worum geht's denn da geht es darum dass man, ja also ich habe dass ich habe das Jahr Steuererklärung und die Steuererklärung der. Der wissenschaftlichen Textgattungen genannt also eben eine Form von strukturierte ein Nachweis dass man alles richtig ausgefüllt hat und abgewiesen hat. Also der Nachweis dass nachweisen cycle ich soeben eine Steuererklärung. Und die liest eben nur einer oder eben noch jemand der einem dabei vielleicht zur Seite steht dort auf ein bereit und mal was Korrektur liest und so weiter. Ansonsten gibt es nur ging das nur die Gutachterinnen zu lesen und ansonsten niemand. Aber was weißt man dadurch denn nach. Wenn solche Texte also wenn solche Texte eigentlich nicht veröffentlicht werden können wenn sie eigentlich niemanden, interessieren können wenn man so kein Buch schreiben darf eigentlich nicht sollte wenn ein solches Buch würde es geschrieben niemand lesen würde und auch der Betreuer nur liest weil er muss, weil er der Betreuer ist um daraufhin zu prüfen dass man für ganz andere Texte die man eben gerade nicht geschrieben hat. So eine ganz andere Texte befähigt sein soll. Was prüft denn dann dieser text was weiß der denn nach als was weist man sich denn damit aus dass man einen Schema F. Oder was. Die verinnerlicht hat dass man bereit ist seinen seine seine seine Neugier seine Fragen seine theoretischen Überlegungen einer Form. Unterzuordnen obwohl man möglicherweise damit ringt. Mein Mann mein Mann weiß beispielsweise diese Form ist dem Problem nicht angemessen dass ich zu behandeln mir vorgenommen habe und das zu behandeln ich auch zeigen kann dass es wichtig ist. Das kann es nicht sein und manche achten wird es deutlich eigentlich unter Bedingung, also eigentlich unter heutigen Bedingungen und zwar gesellschaftlichen Wandels wie auch das des universitären Wandels also wann sitzt der, der ja der. Der Arbeitssituation. Der Bedeutung und Relevanz der einzelnen Fächer im öffentlichen Diskurs und sofort der Wandel der Universität. In der Gesellschaft. Und der Wissenschaft in der Gesellschaft das war ein anderes Thema mit dem wo ich wo ich heute mit Martin drüber gesprochen habe nämlich die Frage. Ob dieser ob diese Art von Texten nicht eigentlich auch Ausdruck. Das Problem sind dass man gerne als Bedeutungsverlust der Geistes und Sozialwissenschaften bedauert. Was ist eben problems eigentlich. Die Lösung war bislang immer und das drückt sich in diesen Situationen aus die vom vom Exposé dass man für irgendwelche Stipendiengeber Rinn und Gebert da fängt es nämlich auch schon an, ja also ist mein schreib dir nicht nur die Dissertation, für den Betreuer damit er oder sie ein dann das genetische Plazet gibt er mag sein dass er in Zukunft auch keinen Quatsch macht, ich schätze das jetzt ich bewerte das positiv summa cum laude summa cum laude heißt mit allerhöchsten Lob, bin ich mir fast ziemlich sicher dass er alles möglich in Zukunft sich gefallen lässt bei offensichtlicher da hier sich einiges bieten lassen die Form passt trotz Inhalt sonst sagen. Das natürlich natürlich alles. Das natürlich alles polemisch und überspitzt aber. Aber es betrifft mich eben dann kann ich auch so drüber sprechen das nächste der nächste Punkt an der Stelle ist das. Dass man also nicht nur für den Betreuer oder die Betreuerin schreibt die das dann begutachten muss sondern schon zuvor für Stipendiengeber ein Exposé schreibt und dieses Exposé ist, noch standardisierter unten noch strukturierte als diese Situation letztlich selbst dann sein muss. An dem Exposé arbeitet man aber möglicherweise, wenn man dafür Geld von irgendjemanden anderen möchte als eine Struktur Stelle der Universität der hat es dann eigentlich herzlich egal ist solange da der an dissertationsbetreuer Rendite der Dissertation Betreuer, sagt ihr nehme ich an die Stelle würde ich gerne ihr oder ihm geben dann ist es der Universität völlig egal was für ein Projekt ich mache weil, die Bayern wollten weiter. Der Betreuer eben schon ist okay gegeben hat anders bei Stipendiengeber die. Extrem strenge Voraussetzungen erfüllt haben möchten also Exposés nehmen alle dieselbe Form an, im Internet teilt man dann auch erfolgreich erfolgreicher Exposés nach dem Motto, hier sind die formalen Vorgaben übererfüllt worden und wurden beispielsweise sogar im in der Rückmeldung gelobt von denjenigen dies begutachtet haben an solchen Modellen kann man sich orientieren das verstärkt die diese Modellstruktur ungemein und es werden dann mehr in der Form abgegeben und das wiederum verstärkt die Erwartung dass solche, das Exposé zu auszusehen haben selbst bei denen die es begutachten und es führt dazu dass es immer immer gleiche Arten von Exposés gibt die, immer dieselbe Struktur haben und im Wesentlichen sich unter anderem dadurch auszeichnen dass sie, dass sie verschiedene Punkte haben eben wie Stand der Forschung Hypothesen die daraus entwickelt wurden und Kritik und fragen geplant der Art der Durchführung auf hat, Operationalisierung methodisches Vorgehen empirischer Teil erwartete erwartetes Ergebnis, und das ist meistens dann das Ergebnis ja also die haben es ist keine Erwartung, es ist auch keine keine Vermutung keine Hoffnungen oder so sondern das ist letztlich das Ergebnis und die Aufgabe der Dissertation ist eigentlich nur noch den text auszuarbeiten also da auch rauszukommen wo man hin wollt. Und ein Zeit, dann in dem man das gedenkt zu tun und der sollte wenn möglich eigentlich zwei Jahre sein weil die meisten Stipendien eben auf 2 Jahre gegebenenfalls 3, verlängerbar aber das ist ja sagen nur für die glücklichen, die sich nicht trauen ihr Exposé einfach in einer längere Form dann als die Situation abzugeben also das heißt, diese Struktur Alicia diese strukturierte Form, wird verstärkt und führt dazu dass es immer mehr diese Art von Arbeiten gibt und immer mehr von Exposés und an solchen expressis arbeiten viele, ein ganzes Jahr. Ja also von eben von drei Monaten bis hin zu einem ganzen Jahr wird an solchen Exposés geschrieben und dann ist es vollkommen verständlich dass die arbeit letztlich das kleinere Problem ist wenn man das passiert einmal gut ausgearbeitet hat dann ist die Arbeit schon abgeschrieben gutes Exposé, ist die halbe Arbeit so zumindest heute die, also ich kenne sehr sehr viele bei denen das genauso läuft und lief. Also ich bin mir sicher dass eigentlich jeder sowas schon gehört hat und jemanden kennt der so arbeiten als so zu Arbeiten gezwungen ist. Und es hört dann auch nicht auf ja mit der Dissertation hört eben nicht auf dass man solche Bücher so schreibt und es liegt unter anderem daran dass man das erste Mal dass man wirklich eine eigenständige wissenschaftliche Arbeit. Erbringen leisten musste man so unendlich, fest in dieses Korsett der Form einer Dissertation gepresst wird das ein. Es völlig also nahezu unmöglich ist hinterher so etwas wie einen freien ein freies Denken sich. In die dann da in das dann, befreite Dasein als Wissenschaftlerin und Wissenschaftler hinüber zu retten. Also. Das im übrigen. Weiß ich nicht aus irgendwelchen Gespräch mit irgendwem weil ich glaube so etwas würde kaum jemand wirklich zugeben. Die allermeisten sagen einem dann hinterher nein nein jetzt kann ich wirklich frei arbeiten nein das nächste Buch schreibe ich ganz anders. Ist natürlich Bullshit wenn man diese Bücher liest sieht man dass das einfach Quatsch ist, belügt sich dann einfach selbst in die Tasche man hat, die Geschichte einfach geglaubt dass man die Dissertation schreiben muss wie es man sie schreiben muss damit man promoviert wird, und danach kann man frei arbeiten und dann kann man auch tun was man möchte das ist vollkommen absurd die Annahme ist schon absurd die ist heute noch absurde als sie vielleicht, vor 50 Jahren oder vor 30 Jahren oder so schon war heute ist sie gänzlich es ist wirklich nur noch eine Farce und man bekommt auch explizit von von Professoren gesagt er schreiben, also, auch auch ich wieder persönlich von Professoren gesagt bekommen schreiben Sie Ihre Dissertation zu einem Thema das unbedingt ihr Thema ist lassen Sie sich dann nicht reinquatschen weil. Hinterher haben sie keine Chance mehr ein Thema zu schreiben das genau Iris ist die Habilitation, bei der Diss kann man schreiben worüber man möchte bei der Habilitation muss man dann strategisch schreiben das zweite Buch muss strategisch geschrieben werden damit man sozusagen eben die Lehrbefugnis. Nachweisen kann also komplementär zu der Forschung die man zuvor getan hat damit man nicht nur in die Einrichtung sondern vielleicht so ein bisschen das Gebiet ausweitet, ein zweites stand, Bein und so dass man sich strategisch so gut positionieren kann hinterher berufen werden zu können dass man irgendwie interessant ist etwas hat was andere nicht haben und so weiter und so fort also mann mann beißt sich für dieses leer für dieses Fach aus, die Idee dass man hinterher danach der Dissertation also in dem man quasi sich in in in die in die Knechtschaft des der des Textes begibt hinterher dadurch, durch diese Knechtschaft der dass der der Formalisierung der Dissertation als, Qualifikation Schrift nicht als wissenschaftliche Arbeit dann als Prüfungsleistung ja mit allem Negativen, was man mit dem Wort Prüfungsleistung verbinden kann er verbundenen Text. Wenn man sich in dieser Situation begibt und zwar für 3 Jahre oder 4 oder 5. Die Vorstellung zu haben dass man das unbeschadet übersteht. Und hinterher dadurch zu freiem denken und freien wissenschaftlichen Arbeiten perfekt wird. Ich verstehe nie also das kann man nicht glauben. Kann man mit ganz viel Suppe mit mit mit ganz viel zu passiv Energie möglicherweise als geheime Strategie. Verfolgen, während man eine Dissertation schreibt sozusagen gegen alles innerlich rebellieren und sich dieses weiß nicht rebellische Feuer oder was, bewahren damit man hinterher dann noch irgendetwas hat von dem erzählen kann und die Flamme wieder anfangen und dann loslegen und was anderes machen oder so aber diese Flamme möchte man dann auch sogleich wieder in ein kleines Lämpchen sperren beim Mann, immer sofort im Anschluss an der habe ich nicht Aktion arbeiten muss wenn man nicht irgendwie verlaufen will sofort auszusteigen. So und die Frage ist. Die Frage also und das sind jetzt so sag nur die Rahmenbedingungen, das sind ja nur Rahmenbedingungen in denen das passiert und das sind nur die direkten Auswirkungen die man beobachtet wenn man in der Situation selber steckt und wenn man mit anderen spricht denen es ähnlich geht. Ja das ist Alltag für alle die promovieren promoviert werden Entschuldigung. Genau das heißt es ist für für Aldi Alltag. Die diesen Weg eingeschlagen haben und nur Rahmenbedingungen und die eigentlichen fragen. Die damit berührt sind oder die eigentlichen Probleme sind ja was wird dadurch nachgewiesen und wem und warum. Und das war eben da was ich vorhin kurz schon ansprechen wollte ein Thema wo ich mit Martin heute drüber gesprochen habe nämlich. Das. Dass die Reaktion auf den immer wieder beobachteten Bedeutungsverlust der Fächer geisteswissenschaftlicher sozialwissenschaftlicher Fächer einhergeht mit einer Verschärfung, das essen was man Wissenschaftlichkeit. Oder Wissenschaftlichkeit versteht was einem Modell der Wissenschaftlichkeit scheinbar der Wissenschaftlichkeit. Alle Naturwissenschaften geschuldet ist letztlich aber einen vollkommen durch ökonomisiert das Verständnis von Wissenschaftlichkeit ist. Also diese Formalisierung von Qualifikationsarbeiten in der Form ist durch keinerlei wissenschaftliche. Gründe gerechtfertigt durch keinerlei Erkenntnis Gründe gerechtfertigt. Das ist es nicht das sind letztlich Ökonomisierung Folgen. Die treten die kommen zu sagen, daher als eine Art von Modell von Wissenschaftlichkeit was noch so den Anschein erweckt es sei Wissenschaftlichkeit wie es sich in den Naturwissenschaften versteht in denen ebend. Experimente Projekte Forschungsprojekte empirische Beobachtung, Laborstudien uns weiter was nicht alles naturwissenschaftlich irgendwie methodisch theoretisch sonstwie bearbeitet werden kann, was in der bestimmten Form bearbeitet werden kann Teilprobleme bestimmte Teil Probleme bestimmt der größere Problem Zusammenhänge können herausgegriffen und bearbeitet werden weil, bei bestimmte Problem Zusammenhänge eben sowieso Baukasten Form haben und man kann dass man kann die dann quasi auch unabhängig voneinander bearbeiten man kann sie nach bestimmten Strukturvorgaben Mustern und so weiter bearbeiten und es gibt, bestimmte eben als wissenschaftliche Forschung anerkannte formen. In denen das geschehen muss und so ein bisschen hat man den Eindruck dass sozial und geisteswissenschaften, das immer wieder verzweifelt gerade immer in den Situationen in denen sie ihre eigene Bedeutungslosigkeit mal wieder zutiefst bedauern. Nur noch stärker versuchen zu imitieren alles letztlich völlig hoffnungslos und zum Scheitern verurteilt, zum Scheitern schon schon deswegen verurteilt weil weil man weil man wenn man das Modell der Wissenschaftlichkeit aus den Naturwissenschaften übernimmt. Früher oder später erkennt dass man eben keine Naturwissenschaften betreibt das ist wirklich funktioniert und es ist lächerlich. Das ist absolut lächerlich Mann ist überhaupt keine Erkenntnis kein Wahrheit Begriff kann ich nichts mehr verpflichtet nur noch einer Form die die Form der Wissenschaftlichkeit, imitiert das ist das ist wirklich nur noch das ist nur noch Nachahmung. Das ist nur noch ein sein das ist ein ein ganz ängstlich nach amendes. Denken und Arbeiten. Und es muss gar nicht ängstlich sich für diejenigen die das Verfolgen anfühlen oder sie müssen gar keine Angst haben damit es ein ängstliches arbeiten ist. Es ist also es ist in der Form also ist verschärftes Problem, es ist eine es ist Zusagen eine Reaktion auf einen beobachteten Bedeutungsverlust der damit reagiert dass man etwas kopiert was nicht sein eigenes ist und das verschärft den eigenen Bedeutungsverlust. Wenn man nicht begreift dass man besser heute als morgen anfängt texte anders zu schreiben. Andere Texte zu schreiben. Und die Texte die wir schreiben an das zu schreiben über unsere Methoden anders nachzudenken ja beispielsweise. Also ist von Seminar Situationen angefangen in denen man beispielsweise anstatt eine Hausarbeit jemanden auch ein denktagebuch abgeben lassen könnte, als Prüfungsleistung ja anders über über Textformen nachzudenken, jemanden auch dazu ermutigen andere Dinge zu schreiben andere Texte zu schreiben das heißt ja nicht weniger streng oder so. Als wir streng ist denken auf die Form Einleitung Hauptteil Schluss festgelegt ist doch ist doch Wahnsinn wenn man sich das vorstellt. Ist vollkommener Quatsch ist einfach vollkommener Quatsch und ich merke das umso mehr wenn ich dann so Büchele ist wie eben Miami vacation von Armen Avanessian. Das ist als Tagebuch geschrieben am Strand in Miami. Zumindest Pop das ist der Text mir völlig egal ob das stimmt oder nicht es ist als Tagebuch geschrieben es liest sich als Tagebuch es liest sich gut, es ist gut geschrieben und ich nehme daraus genau dasselbe mit was ich daraus mitnehmen würde wenn es den so genannten Kriterien sogenannter wissenschaftlicher Texte, entsprechend würde wenn es also weiß es ich, umfangreiche Literatur zitieren würde und systematisch durcharbeiten und dann eigen einzelne Argumente entwickeln und so weiter und dann am Schluss irgendwie ein, ein Ausblick auf zukünftige Arbeiten die man jetzt noch machen muss und für die man zukünftig dringend Geld brauchen wird und schon mal seinen nächsten Antrag hier in der im Ausblick vorbereitet wenn die so geschrieben werden diese Texte, da wird dann nimmt man doch auch nicht mehr mit Mann nimmt doch nicht die Form mit, man nimmt doch nicht also wenn ich jetzt weiß es ich irgendeinen standardisiertes Buch einen Text der in der Form der anerkannten Form wissenschaftlicher Arbeiten geschrieben ist erst in dieser fürchterlich, unlesbaren Form der Redundanz Erzeugung der Einschreibung in Diskurse der Schul Gerechtigkeit oder was auch immer da irgendwem, wieder fallen lassen werden soll Texte die in der Form geschrieben werden da nehme ich ja nicht mit. Also ich würde dich kann daran ja gar nicht anschließen im Sinne von der Text entspricht den formalen Kriterien die wir an wissenschaftliche Arbeiten haben besonders gut, und deshalb überzeugt mich Argument 18 auf Seite 317 sehr. Ich kann das also an dieser Stelle zitieren weil es ist den Kriterien entsprechend aufgeschrieben worden. So will ich diese Text ja nicht zitieren also so könnte ich damit überhaupt nicht arbeiten soll ich mich interessieren bestimmte Ideen, bestimmte Argumente bestimmte Formulierungen manchmal sogar nur einzelne Wörter die mich irritieren die ich interessant finde ich in andere Kontexte einbauen kann nutzen kann für ein Weiterdenken meine eigenen arbeiten und so weiter bestimmte Beleg bestimmt die Überlegungen die, klug und gut formuliert herausgearbeitet sind dadurch einfach dass sie klug formuliert werden und die an die kann ich anschließen die kann ich mit anderen ebenfalls klug formuliert, Gedanken kombinieren und, damit weniger klug formulierte Gedanken kritisieren und mit meinen eigenen irgendwie noch was weiteres schreiben oder uns weiter und sofort wie man halt so Texte schreibt, ich kann nicht alles mit Miami vacation auch und es ist nicht so geschrieben. Ist die überhaupt kein Grund warum ich das damit nicht kann. Steht er überhaupt kein Grund mir jemand erzählen will dass es weniger Wissenschaft die ist dann kann man eigentlich nur auslachen. Warum denn also was ist daran also das müsste man ja erstmal zeigen. Mann zeigt eben die Wissenschaftlichkeit. Man weiß die nicht nach indem man der Standard Form der Wissenschaft der wissenschaftlichen Texte besonders genau vorauseilen Gehorsam entspricht. Damit weiß man nichts nach außer Gehorsam eigentlich. Englisch die Abwesenheit von denken weiß man danach. Ich glaube nicht dass man das man das als Qualifikation Schrift überhaupt akzeptieren kann. Die Form des Textes muss dem Gegenstand und nur dem Gegenstand angemessen sein. Weil der Gegenstand ist wenn überhaupt sozusagen in diesen Text der ist dieser Text. Und wenn ich nicht ständig einfach nur beobachten will dass ich promoviere muss sondern, etwas beobachten möchte einen Gegenstand mich für ein Phänomen interessiert dann muss ich diesem Phänomen diesem Phänomen muss meinen Text in seinem Aufbau in seiner Art geschrieben zu werden entsprechen dürfen. Und ich weiß das ist alles eigentlich über, zu scharf formuliert es weil ganz viele Leute schreiben ihre Destination und sind erstens zufrieden mit den Möglichkeiten die sie haben Ihnen in diesem Dissertation also als diese Bücher die sie schreiben. Zum anderen aber auch. MC bestimmte Freiräume haben innerhalb dieser Arbeiten. Die sie ausnutzen und die sie ganz kreativ bespielen können also auch zum Teil möglicherweise nur sehr kleine Freiräume die dann äußerst kreativ genutzt werden können und damit eigentlich ganz tolle. Dinge Zustandekommen auch tolle Arbeiten geschrieben werden können uns weiter. Das will ich auch nicht in Abrede stellen und dann gibt's natürlich diese ganzen verschiedenen empirischen Arbeiten die die manchmal dieser Form anders entsprechen können, die überhaupt ihre transparent ja bereits aufzeigen können na gut. Aber dann anders. Das sind die Probleme an anderer Stelle wenn zu einem Kranz brennt erzeugt wird wo eigentlich keine keine also wenn die Transparenz letztlich. Täuscht er wenn wenn Autorität erzeugt wird durch mit Toten durch. In der Darstellung von Methoden und so weiter was nun. Deinem ganz gut nachlesen kann in dem Aufsatz von Markus und Carmen. Es noch Gucci Songtext wo sie versuchen dass du ein bisschen also Ethnographie Nals. Der radtour sprach also sprachwissenschaftlich mal zu beobachten und zwar mit den Werkzeugen und Begriffen von eben wie man, belletristik auch untersucht welche Auto anrollen welche rhetorischen Mittel welche Besprecher Position und so weiter kann man daraus arbeiten um zu zeigen dass eigentlich so Wissenschaftlichkeit in diesen Text na Zeit wird auch das Geld für natürliche empirische, oder ethnographische Texte genauso dass das sowas möglich ist dass du dass die Transparenz möglicherweise auch nur. Eben scheinbar ein ein ein ein legitimes Mittel sein kann möglicherweise auch genauso formalisiert ist genauso standardisiert ist und genauso verpflichtend. Egal ob so stattfand oder nicht das ist völlig unerheblich es ist für die Darstellung unerheblich wichtig ist dass es so geschrieben wird. Also ich weiß dass es Dissertation gibt die so. Die damit freie umgehen können ich weiß dass es Dissertation gibt für die diese Form nach wie vor gut geeignet sein kann und dennoch habe ich den Eindruck dass dass es darum, in mancherlei Hinsicht gar nicht gehen kann. Es gibt meines Erachtens und da folge ich so Leuten wie Armen Avanessian, da bin ich völlig überzeugt davon es gibt es gibt es gibt. Felder oder oder Fragen. In denen die herkömmliche Art wissenschaftlicher Texte. Letztlich hinterfragt werden muss. In den die Buchform nicht zwingend ist in denen texte anders geschrieben werden könnten. Und dass sie nicht anders geschrieben werden liegt nicht an den Phänomenen und Gegenständen die sie behandeln sondern. An den an den Sachen fremden gründen und. Und das ist erkenntnistheoretisch mindestens schwierig wie auch immer ich habe ja es ist keine. Ich habe viel zu lange darüber gesprochen heute. Vermintes nie mehr an ich würde es am liebsten alles wieder löschen. Totaler Quatsch auch. Ich verstehe diese Position und ich bin auch von dem ich bin auch von diesem, von diesen Auseinandersetzung und den Problemen mit Dissertation texten nicht vollends überzeugt bei, ich ich mag Bücher sehr ich lese gerne es gibt so viele gute Bücher die so gut als Bücher geschrieben sind und geschrieben wurden und nach wie vor werden. Und doch interessiert mich diese Frage nach nach den Darstellungsformen nach den Textformen. Und wie man diesen diesen Teufelskreis. Beschissene Bücher eigentlich durchbrechen kann und. Ich mag die Situation geschuldet sein dass ich gerade in dieser titrationsphase steckt aber oder an ihrem Ende eigentlich angekommen bin. Aber ich bin nicht bereit da eine pragmatische. Nicht inhaltlich begründete Unterscheidung zu Treffen zwischen einem Text den ich für meinen Betreuer schreib und einem Text den ich aus. Aus wissenschaftlichem Interesse oder aus Erkenntnisinteresse schreib. Es darf meines Erachtens da keinen Unterschied geben. Das kann man vielleicht im im Bachelor in den ersten drei Seminaren würde ich das will ich das noch durchgehen lassen euch sagen okay. Hier Einführungsseminar kulturwissenschaftliche Fragestellungen Teil 1 oder so will ich sagen wer deine Hausarbeit schreibt der soll, einfach erstmal zeigen dass er weiß was eine Hausarbeit ist und das soll er nicht nur zeigen weil das muss ja jetzt erstmal lernen das machen wir gemeinsam wir besprechen wie baut man das auf wie wie zitiert man richtig was wie kann man so Argumente passen überhaupt, Fragen für solche Texte und wie bearbeitet man die TAN und wie gibt man das ab und macht mein Deck, Blatt unten Titel und Untertitel wie schreibt man eine Zusammenfassung die mehr ist als nur eine Wiederholung dessen was man schonmal gesagt hat und wie oft man, ortet man das ein und wie entwickelt man überhaupt Fragen die sich auf Literatur oder vorangegangene Fragen wissenschaftlicher Arbeiten beziehen und sofort, da lass ich mir das Eingehen dann ist es eine sehr gute Arbeit wenn man das zeigen kann dass man dazu in der Lage ist dass man eine Frage hat die zu dem Thema passt, Einführungsseminar haben auch Themen oder irgendwelche bestimmten Interessen Forschungsschwerpunkte oder Fächer Schwerpunkte dass man also dieses ist diese Perspektive verstanden hat dass man da dass man da weiß was es heißt da hinein. Problem ein Phänomen zu befragen und dass man das formal gut macht und dann kann man damit eine sehr gute Arbeit schreiben. Da lasse ich mir das noch eingehen Es ist absolut. Also da bin ich also das ist lächerlich wenn man solche Anforderungen an eine Dissertation stellt. Es muss eine ernstzunehmende wissenschaftliche Arbeit sein die kann keinen anderen Kriterien gerecht werden müssen als denen der Wissenschaft selbst. Der Art des Textes selbst und zwar als ein Text der Erkenntnis produziert nicht ein Text der einen Titel verleiht. Weil sonst könnte ich wirklich mal meinen mein Vorhaben in die Praxis umsetzen und einfach statt meiner Dissertation eine Rezension darüber schreiben über meine Situation wie hervorragend eigentlich ich da, meine Qualifikationen als Doktor der Philosophie nachgewiesen habe oder was ist dann. Ich sehe da keinen ich sehe da keinen. Dann nimmt man sich nicht ernst als Geisteswissenschaftler Sozialwissenschaften. Dann nimmt man sich nicht ernst das würde im übrigen kein Naturwissenschaftler tun. Kein Naturwissenschaftler würde würde würde an einen Dissertationsprojekt andere andere Kriterien ansetzen als an. Allsun Forschung die man dann danach produziert. Insbesondere bei all den sogenannten kumulativen dissertation bei denen beispielsweise dreieichcon oder überhaupt Review channel Einträge Artikel Pflicht sind, vor die mal eine Einleitung und an die man einen Schlusskapitel hängt und dann sagt zack fertig roter Faden folgender, fertig ist die Doktorarbeit das ist exakt dasselbe. Mann reicht 3 Artikel 1 in channels in denen man danach weitere Artikel einreichen wenn man dann erstmal promoviert wurde. Es ist völlig absurd wenn man da eine Unterscheidung macht die man nimmt sich doch nicht ernst was ist denn das dann für eine Wissenschaft wenn ich. Wenn ich während der Dissertation noch so tue als ob wenn ich irgendwelche ist doch Quatsch. Der Text muss in Geistes und Sozialwissenschaften umso mehr weiß ist alles was wir haben also oder ich zumindest alles was also. Den Text den man schreibt der ist ja sozusagen. Der ist ja Text geworden dieser Prozess der Erkenntnis der Kritik der Befragung Alters. Wozu man Wissenschaft schreibt und schreibt er nicht ein Buch. Weiß ich nicht. Hör Medientheorie beispielsweise um dann hinterher damit etwas machen zu können was dann der eigentliche Zweck ist sondern mal schreibt er etwas um etwas zu verstehen und es tut man in diesen Text. Man versteht es selbst und man zeigt. Dieses verstehen jemanden anderen und ermöglicht in der Lektüre anderen anderes verstehen. Damit umgehen und so weiter da gibt's ja kein. Darüber hinaus und dazu des Textes das ist ja das Ergebnis. Wo ist denn da mein Denkfehler ich also wo ist denn da. Kann ich warum kann ich das nicht so radikal sehen ich kann das sogar die kalt ich kann ich glaube ich kann das so radikal sehen ich habe nicht gesehen keinen Grund warum man es anders sehen kann, außer dass es eben so ist, das ist so funktioniert das man eben mit Dissertationen vor allem einen Doktorvater umstimmen muss von der von der, im Zweifel gegen den Angeklagten, Einstellung das außer den bereits habilitierte Professoren niemand befähigt ist Wissenschaft zu treiben gegen dieses Urteil kämpft mal an mit seiner mit seinem schreib versucht der Dissertation und wenn man Glück hat, Atman schafft man dass es ist absurd die also. Nee ich komme nicht weiter ich merks ich habe keine Ahnung also wie das was. Wo wo wo ist denn das was ist denn daran noch falsch was was fehlt an der Darstellung. Was sehe ich denn nicht was ist denn da der blinde Fleck wenn man das so radikal sieht. Muss ich das historisch einordnen Funktionen von dieser Nation im Wandel der Geschichte oder was ach quatsch ach quatsch interessiert doch auch keine Sau. Warum kann das nicht einfach das wichtigste Kriterium sein dass man einen klugen guten Text schreibt, der in der Form des Textes dem Gegenstand und dem Problem und der darin errungenen und erstritten und gewonnenen möglicherweise all diese ganzen Klicks Metaphern einmal ignorieren. Erkenntnis geschuldet es in der Form diese Erkenntnis geschuldet ist und dieser Erkenntnis sich verantworten muss und niemandem sonst. Der Text ist meine Methode hinzuschreiben ist meine Methode. Das ist ja mein Werkzeug das ist wie ich das beobachte. Welcher habe ich den Eindruck dass solche Formalisierung von Texten eigentlich sowas wären wie wenn man empirische Arbeit und sagt ist scheißegal egal was du beobachtest du musst unbedingt eine korrelations und Regressionsanalyse durchführen. Oder so oder du musst unbedingt Interviews machen ohne Interview keine Promotion hier aber aber ich möchte doch ich möchte doch. Teilnehmend beobachten was sie machen und wie die Akteure nein. Regressionsanalyse ohne wird nix aber mein Gegenstand der ist doch. Quatsch nicht Regressionsanalyse so ungefähr. Also ich komme ich komme nicht weiter und ich komme vor dem heute nicht weiter deswegen vertrage ich das einfach. Vielleicht auf morgen vielleicht auf irgendwas anderes Thema läuft mir nicht weg 12 überhaupt niemanden weg. Das Problem ist ich an meiner Dissertation schreib läuft mir auch nicht weg und in diesem Sinne dann bis morgen.

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