Podlog #063 2017-03-04

4. März 2017, die 63. Folge. Ich habe heute Bücher gekauft, drei Bücher von Marcus Steinweg (Behauptungsphilosophie, Inkonsistenzen, und Splitter), und denke einmal mehr über Bücher nach, über die Frage, warum man heute und wozu ein Buch schreibt, oder wo Bücher heute anachronistisch werden. Ausserdem geht es ums Sprechen, Schreiben, Denken, um Theorieformen und ihre Materialitäten… aber nur am Rande. Und um Akrobatik.

Quelle:

Steinweg, Marcus. Inkonsistenzen. Erste Auflage. Fröhliche Wissenschaft 68. Berlin: Matthes & Seitz, 2015.

Weitere Bücher:

Steinweg, Marcus. Behauptungsphilosophie. Internationaler Merve-Diskurs 287. Berlin: Merve-Verl, 2006.
Steinweg, Marcus. Splitter. Erste Auflage. Fröhliche Wissenschaft 103. Berlin: Matthes & Seitz Berlin, 2017.
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Moritz Klenk
4. März 2017 die 63 Folge von Podlog. Bücher kaufen wir gestern bestellt bzw zwei davon waren sogar schon da die habe ich mir zurücklegen lassen und das andere muss ich mir bestellen es war ein altes Buch da wusste überhaupt noch nicht die es noch haben ja. Also bis der Großhändler noch liefert das Buch ist von 2006 das ist vermutlich diese neue, dieser neue Zeit von der alle reden in der Bücher keine Bedeutung mehr haben und eigentlich auch keine Haltbarkeit also ich habe mir drei neue Bücher gekauft man alle jetzt nicht wann es nicht teuer aber. Also bei Taschenbücher ich mag sowieso Taschenbücher sehr viel lieber als gebundene also außer für ganz große habe ich durch auch schon mal notiert. Nicht verlinkt keine Ahnung wo aber ich glaube ich habe schon mal gesprochen das kommt mir bekannt vor jetzt wo ich sag auf jeden Fall drei Bücher von Marcus Steinweg. Marcus Steinweg ist ein Fluss auf der wohnt und arbeitet und lebt so vor sich hin in Berlin. Und er schreibt auch unter anderem in Merve Verlag und im Matthes und Seitz Verlag und. Marcus Steinweg habe ich einmal live gesehen und zwar in Berlin auf einem Vortrag. Zur Frage was ist Kritik und es war ein phänomenal großartiger Vortrag. Und ich habe danach schon oft, und eine mit Christian beim Christian und Alex waren mit dabei als wir somit auf diesem Vortrag über diesen Vortrag gesprochen und über Markus Stein wir können uns unterhalten und so weiter, und der Vortrag war gut. Also er war großartig aber wir haben uns oft darüber unterhalten weil die anderen beiden hatten damit nicht viel anfangen können für die war das sadness es mir so weiß ich nicht, so eine Art getragene Erzählung ein einen eine eine. Er unaufgeregte. Hast monotone Art des Vortrages was mich dabei so fasziniert hat war und, ja ich komme komme ich darauf zurück es entwickelt. So ein Gedanken aus dem anderen ist kein schriftlicher Text gewesen sondern ein mündlicher Vortrag und und und Marcus Steinweg entwickelt das so einen Gedanken aus dem anderen. Dabei wirkt es ganzes Jahr mündlich aber sehr sehr strukturiert. Bis es wirkt gar nicht wie ein schriftlicher Text aber es wirkt auch nicht so so spontan wie ein wie ein gerade sich ausgedacht. Mündlicher Text und es merkt man besonders dann wenn man, Marcus Steinweg an unterschiedlichen Vorträgen gehört hat weil es ist ein bisschen wie so ein so ein Programm auch also aus bestimmten Gedanken entwickelt er immer bestimmte andere, denselben Formulierungen Assistentin wieso, Bausteine aber es ist so ein aus bestimmten Ideen gehen andere hervor und die gehen zwingend erforderlich ist so eine Art wie so eine Art Mnemotechnik so eine Art Erinnerungs Technik bei der man eben wenn man zudem einen Punkt gelangt, gelangt man zum nächsten auch noch weil man erinnert das und wie er sich mit dem gerade erreichten. Eigentlich verbindet. Du bist aber für eine bestimmte Art des Denkens ein unglaublich spannendes argumentieren also ein, glaube ich spann derart einen Text vorzutragen. Und ich habe es in in einer solchen Form habe ich das auch bislang noch nie von irgendjemanden erlebt. Jetzt noch nie so gehört. Ich meine mein Kind ist möglicherweise also wenn man einige Vorträge von Shisha gehört hat kennt man das zumindest von ihm aber mein Kind ist von anderen auch es gibt Leute die wiederholen sich an die wiederholen sich oft. Die bringen z.b. immer wieder die gleichen Beispiele um Dinge zu illustrieren, ob ich jetzt zu dem einen Thema sprechen oder ob Sie zu einem anderen Thema sprechen an bestimmten Punkten kommen immer mal wieder Fragen zu alt zu, bestimmten Aspekten und dann braucht es eben jenes Beispiel was schon 500 x vorgestellt wird Wasser oder Witze und so weiter die erzählen z.b. Shisha immer wieder, und man kann jetzt nicht darüber einfach so hin weggehen eigentlich wie ich das gerade tue also diese Beispiele diese sogenannten Beispiele und diese sogenannten bitte die Shisha erzählt haben bestimmte Funktionen die können gar nicht so einfach behandelt werden, als Beispiele und als Witze, also man würde sie glaube ich unterschätzen und auch in der Wiederholung würde man sie unterschätzen wenn man einfach nur denkt der wiederholt sich das ist ja ständig immer nur dasselbe das sagt der zwei explizit aber ich habe den Eindruck dass es eigentlich eine Art der Auseinandersetzung ist mitbestimmt, Ding also die wir mit bestimmten Fragen und Problemen die werden immer mal wieder. Gedreht und gewendet von anderen Seiten durchgespielt und immer mal wieder mit denselben Gegenständen Beobachtungen Fällen gespielt und dabei entstehen dann neue Zusammenhänge also. Wenn ein Bein sogenanntes Beispiel hast du die elektrische sitze immer ein bisschen schwierig von Beispielen zu sprechen aber ein sogenanntes Beispiel also er nimmt es manchmal auch Beispiel fälschlicherweise glaube ich also ich. Bin überzeugt davon ist es fälschlicherweise vielleicht würde er das gar nicht so sehen aber es mir auch völlig gleich, also und die fälschlicherweise sogenannten Beispiele wenn, eingebaut werden in dem einen Kontext und da eingebaut werden in einem anderen dann muss es nicht unbedingt dasselbe, illustrieren oder für dasselbe ein Beispiel sein. Denn der der denkt Zusammenhang also von was man zu ihm diesen BB kommt und darüber hinaus zu was man dann damit und dadurch gelangt. Wird sich eben unterscheiden aber das nur so eine Notiz am Rande bei Marcus Steinweg, er kann man das auch beobachten wie gesagt anders allerdings da ist es noch stärker in dieses Denken eingebunden und es gibt bestimmte Denkwege dir vorstellst das sind wieso sagen die Ergebnisse die er erarbeitet hat, das ist sein das Produkt wenn man von Produkt sprechen kann oder so sind, Denkwege oder eben denkt Zusammenhänge die werden immer in einer der Sprache eigenen also dem Vortrag des gesprochenen Worts eigenen, Chronologie Zitat vorgestellt vorgetragen entwickelt und zwar immer wieder neu um was mich daran zu fasziniert ist gar nicht dass es dass ich wiederholt oder was ich wiederholt und ob es bis ins letzte Wort genau das gleiche ist also das ist eigentlich völlig. Uninteressant an den Beobachtungen was viel interessanter ist ist dass es immer dieselbe Zeit braucht es braucht diese Zeit des Vortrags braucht man kann es nicht abkürzen dann kann ich sagen habe ich ja letzte Woche schon gesagt sondern man muss es noch mal sagen, dann kommt sonst nicht weiter man kommt nicht an den nächsten. Und das ist etwas was mir an seinen Vorträgen. Was mich da an dieser Art zu denken fasziniert und mein Eindruck ist dass das etwas ist was mein was für für meinen Podlog für diese Art des Denkens dass ich hier such, oder Versuch, ich glaube versuchen ist es zu kiffen suchen möglicherweise zu tief gestapelt aber es ist egal irgendwas in diese Richtung. Was mich interessiert zumindest oder genau was mich umtreibt oder ja. Fasziniert vielleicht auch dafür ist es wichtig dafür ist diese Art zu denken wichtig. Und ich habe da war auch so ein buechertisch von den ganzen Lieder vorgetragen haben also auf dieser Veranstaltung damals in Berlin. Die die ich da besucht habe und da habe ich ihn in 2-3 Büchereien gesehen von Marcus Steinweg und es hat mich erstmal nicht so wahnsinnig begeistert ich glaube ich habe auch einfach die falschen, Bücher mir angesehen oder es war zu der Zeit einfach, kann ich so für mich so interessant ich hatte irgendwie gehofft da etwas irgendwie möglicherweise vielleicht systematisches zusammenhängende rauszufinden aber. Jetzt zwei oder ich weiß nicht 3 Jahre nie zwei Jahre weiter oder später nicht weiter später zwei Jahre später, interessieren mich die Texte die er geschrieben hat sehr und ich habe mir heute drei Bücher, gekauft von ihm in die ich schon zum Teil also und in die ich alle schon rein geguckt habe und genau und, und dann und ich bin sehr gespannt was das an Lektüren bringt. Ich würde eigentlich auch mal interessieren was. Was denn so Leute wie Marcus Steinweg und Armen Avanessian sich wechselseitig zu sagen haben wir sind beides eigentlich Philosophen die außerhalb der akademischen Philosophie Arbeiten und Schreiben beide für den Merve Verlag, und beide setzen sich mit dieser Form des Denkens in einer anderen Form auseinander beide schreiben manchmal kurze, hast schon also Steinweg noch viel mehr ins aphoristische Gehen der Texte und irgendwie habe ich trotzdem den Eindruck, ja und bei der interessieren sich z.b. für Kunst. Bis hinzu dass sie fast mit Künstlern verwechselt werden wie es am Neumann ist Jan schreibt mich würde das interessieren aber vielleicht interessiert die beiden eben nicht und dann. Ist mir letztlich auch egal ich kann die Verbindung re herstellen wie ich möchte genau also die drei Bücher die ich mir gekauft habe heißen. Einmal Inkonsistenzen. Matthes und Seitz Verlag erschienen und zwar 2015 und es sind eine Sammlung von 136. Prismen beginnen bei AVI Akrobatik und Enten bei NW Nichtstun. Und dazwischen ist natürlich nicht alphabetisch sortiert so daraus lese ich gleich den ersten vornehmlich zu Akrobatik. Aber davor noch die anderen beiden titel und zwar dann habe ich mir dieses sogenannte alte fast schon vergriffen fast schon nicht mehr lieferbare aber ist natürlich noch lieferbar Buch gekauft es heißt, Adresse Merve Verlag erschienen 2006 wie gesagt und es heißt Behauptung Philosophie. Und die These oder das Argument dass damit so so ein bisschen verbunden ist dass ich es bei Philosophie um etwas anderes handelt als. Die Arten von Wahrheiten der es und der ist die der. Der sogenannten per Wissenschaft geht die man irgendwie falsifizieren prüfen mit apothesen und so weiter belegen kann. Sondern Wahrheit für also philosophische Wahrheit Wahrheit um dies der Philosophie geht ist eben eine die. Also eine Qualität von Sätzen geben in urteilen oder wie ich hier Marcus Steinweg nennt Behauptung also deswegen auch Behauptung Philosophie. Und da bin ich ja sehr gespannt was für meine Dissertation wichtig ist. Da habe ich aber noch nicht für ein gelesen. Alles ganz kurz Bücher deswegen also bin ich begeistert von mir ich würde gerne so ein kurzes Buch mal. Mir zutrauen oder so einfach mal so solche Texte schreiben. Immer noch bin ich wirklich. Bringen was was die Beziehung zwischen gesprochenen und geschriebenen Denken in einer solchen. Koexistenz wie sie in meinem Arbeitsalltag finden. Notgedrungen weil ich sie einfach zusammen zwingen weil ich eben mach, was dafür Zusammenhänge eigentlich entstehen oder auftauchen oder erscheinen oder deutlich werden oder ob dort möglicherweise gar keine gibt. Bin da nachwievor auch etwas unsicher aber aber. Also und sich auf der einen Seite weil ich nicht weiß inwiefern ob sich mir das überhaupt jemals erschließen könnte und es auf deine Seite verhärtet sich eigentlich der Verdacht schon mehr und mehr dass es sich dabei um etwas handelt was, wie so eine Art. Ja das eine bestimmte Bedeutung hat heute unter diesen Bedingungen in. Der heutigen Gesellschaft zu denken und Reflexion zu betreiben und II. Reflexion zu betreiben so ein Quatsch das geil das erinnert mich an den an den Rück Text von. Von Inkonsistenzen oder steht hinten drauf Zitat. Philosophie ist eine gezielt Anti obscurantis Tische Praxis die sämtliche Tatsachen esoterisme opponiert. Bin ich cool bin ich gut also wenn das mal nicht. Flexion betreiben ist weiß ich auch nicht so also das zweite war eben behauptungs Philosophie und III ist. Splitter das ist ganz neu erschienen also tatsächlich Extreme neu ich glaube sogar im März erst nee März ganzen. Keine Ahnung auf jeden Fall 2017 ist noch nicht so laut Splitter. Und der Klappentext liest hier. Von Splitter fahren unter die Haut provozieren Schmerzen und Entzündung sie sind Bruchstücke einer Totalität deren Integrität illusorisch bleibt. In splittern zu denken heißt eine Welt zu denken deren Intaktheit bezweifelt werden kann dieser Zweifel muss sie doch nicht in Enttäuschung Münden. Steinweg denken spiegelt eine in ihrer Zersplitterung ebenso inkonsistente wie offene nicht restlos determinierte Welt. Ganz offensichtlich steht das in irgendein Zusammenhang mit Inkonsistenzen und das sind beide so wunderbare Matthes und Seitz Bücher, also in der Reihe fröhliche Wissenschaft völlig wissenschaft sowieso gut aber das Format finde ich großartig mag diese, von ganz schmalen Taschenbuch Bücher. Die in einer Hand passen und zwar ganz locker in eine anpassen die man. Also ein geiles Buchformate wirklich am Anfang dachte ich noch. Was für ein Scheiß haben sich die denn da überlegt ab was ist es großartig die Seiten sind lang und schmal man kann sie leicht lesen weil eben kurze Zeilen wenig Worte. Aber lange muss dann deswegen nicht gleich viel öfter kletterndes wird nicht viel. Weiß verschwindet hier ist richtig gut gemacht und sie sind hart und robust also der Rücken bricht ganz schwer man kann sie eigentlich kaum so einen brechen. Sind richtig gute Bücher und günstig kosten weiß ich nicht meistens unter 15 €. Ich bin Fan von solchen Bücher ich bin wirklich das. Ich mag dieses haptische und es gehört auch dazu er hat es gehört für mich auch zu diesem Schreiben oder Lesen es gehört für mich dazu mich mit der Frage nach büchern auseinanderzusetzen dann gehört es dazu diese zu haben in der Hand zu halten. Dazugehört ist für mich unter anderem auch sie einzubinden und ihnen eine Signatur zu geben und so. Und die Pappe vom Einband durch selbstklebende Folie zu verstärken das sieht quasi. Unzerstörbar werden für windundwetter. Und mein Freund auch mein Buch es wird einfach dadurch meins habe ich mir angeeignet. Mit der Signatur spätestens mit dem Einband aber egal also was das mit was diese Bücher diese Texte dieses geschriebene auf Papier dieses gebunden verleimte. Stapelbare auch sowas was ich von Stefan Seydel gelernt habe eigentlich erst und der hat's von irgendwem anders gelernt diese umgedrehten Bibliotheken diese Staffel Bibliotheken die. Mit dem Schnitt sozusagen zu. In den Raum gestapelte Bücher von denen man eben nicht weiß was steht da wo und so aber überhaupt dass man das mit Büchern kann ich also. Das muss ich anordnen kann und auslegen und so das gehört alles mit zu. Zu diesen Fragen auch nach dem Denken und. Und den na wenn man es nicht Ergebnis oder Produkte des Denkens nennen möchte dann zumindest oder Interpunktionen aber zumindest diese. Ja auch die Materialität dieses Denkens was ist so für Formen finde und so nah egal. Also ich lese einfach mal einen kleinen Text den er diesen erst nach Brust muss ja vor weil erst kurz und pass gut. Und ich habe heute gelesen und drüber nachgedacht also aus Marcus Steinweg Inkonsistenzen Akrobatik. Es gibt eine Akrobatik des Denkens die Sprünge und Salti ein schließt man könnte meinen mit ihr verlasse das Subjekt den Boten der Reflexion. Doch impliziert nicht gerade dieser Begriff eine Biegung die die Vernunft hinter sich zurück reist so dass sie zu zerreißen droht. Reflexion hat nichts mit sicherer Schrittfolge auf stabilen Grund tun. Reflexionen heißt auf Bedingungen rekurrieren die die Garantie losigkeit des Denkens garantieren. Das ist die einzige Garantie dir dem Subjekt bleibt das ist an einen Abgrund grenzt den es nicht überbrücken kann. Und dennoch ist es eine Brücke aber eine Brücke die ins unbestimmte reicht. Also Reflexion und dieses diese Biegung und dieses zurückreisen und Zahl zur zerreißen drohnen.de. Reflexion heißt auf Bedingungen rekurrieren die die Garantie losigkeit des Denkens garantieren. Da wird der Abgrund der dann zwei Sätze später auftaucht schon deutlich. Und es ist eben jene Abgrund. Über den ich hier auch schon gesprochen meines Erachtens. Also was was ich mich was ich mich momentan Frage und zwar länger schon jetzt immer wieder, und eigentlich durch all diese Fragen dich auch hier schon gestellt und bearbeitet habt hindurch immer wieder frag ist. Wozu braucht es Bücher heute wozu braucht es heute. Bücher für welche Art des Denkens und für welche Gegenstände kann man das sinnvoll noch in einer Monographie fordern und. Unterm und vorlegen. Und wo sind diese Grenzen also wo sind wo tauchen heute Grenzen für Monographien auf wo tauchen Grenzen für Bücher auf und zwar für, Bücher jetzt im Sinne von Papier gewordenen texten die einen Einwand haben und gekauft werden können eine ISP Nummer bekommen und einen bestimmten Preis haben wofür da Auto etwas zahlen muss oder, Binz. Mit dem Teufel zu Kit er sogar was dafür bekommt also gar nicht in dieser Form. Bücher sondern Bücher in der Form eines einer Konvention von Text etwas was man erwartet von einem Buch. Von den rein materiellen Bedingungen eines Buches abgesehen. Also beispielsweise wenn ich jetzt ein Buch kaufe und dieses hat 300 Seiten. Und davon sind aber nur die ersten zehn mit einem relativ kurzen Essay oder. Oder dergleichen oder einem Brief beschrieben und der Rest ist leer dann wäre es nach allem. Was so ein Buchmaterial bedeutet ist nach wie vor ein Buch aber es ist diese Erwartung an ein Buch oder ob man das hätte als Buch veröffentlichen schreiben produzieren sonstwie. Machen müssen. Diese Frage würde sich einem dann vermutlich sofort stellen lassen warum als Buch was was soll das hier was sollen diese leeren Blätter ist es nicht Verschwendung. Es ist überhaupt ein Buch wenn es zu großen Teilen eigentlich leer ist. Wartet der Autor die Autorin hier dass ich mit schreibt dass ich Briefe zurück schreibt und wie soll der oder sie das dann lesen ich meine schreib sehr in mein Buch in dieses Buch in dem da nur dieser eine dämliche Brief steht oder so. Spricht da sowieso ein bisschen mit der Vorstellung was man mit Büchern machen kann oder wofür Bücher eigentlich geeignet sind und. Mehr und mehr frage ich mich wo eigentlich denkt Grenzen sind für. Die Buchform bzw an welchen Stellen eigentlich das Denken auf Buchform angewiesen ist ist es das überhaupt ja und was hat das und unseren und Vivi. Wie ist diese Medialität diese Vermittlung und diese Materialität des Denkens in unterschiedlichen vielleicht. Nebeneinander laufenden Prozessen eigentlich praktizierbar. Habe ich das auch deshalb weil man also bist du auch gute Freunde. Mahnen immer mal wieder an dass ich doch bitte nicht so viel Podcasten solle sondern meine Dissertation schreiben worauf ich hin immer 1 Gegner dass ich ohne den Podcast gar keine Dissertation schreiben würde. Möglicherweise haben wir beide Unrecht. Zugleich habe ich den Eindruck dass sich eigentlich dieses sprechende denken und dieses schreibende denken. Mindestens ergänzen wenn ich eigentlich gegenseitig in Frage stellen und dadurch überhaupt beides zu etwas gelangen was es ohne das andere niemals hätte werden können. Da hätte es zwar nachwievor sprechen oder schreiben. Möglicherweise sogar so etwas wie denken werden können aber ich frage mich mehr und mehr ob das dann einen denken wie es Stefan Seydel und Tina Piazzi formulieren Andenken aufführte. Also ein Umgang mit Information auf Höhe der Zeit oder in dem Fall eben einen denken. Für derzeit sein könnte was auch immer das heißt ja aber ist auf Höhe der Zeit aber egal also. Diese Grenzen der Buchform bzw die. Was kann ein Buch wie z.b. das dass ich gerade zu schreiben versuche was kann dieses Buch gewinnen durch ein sprechen, das mein Arbeitsprozess begleitet oder nicht begleitet sondern das zum Teil dieser Arbeitsprozess ist also dass ich parallel etwas anderes mache sprechen. Z.b. in einem Park. Könnte jetzt sagen es wäre sein eigentlich eine Form von prokrastinieren des Podcasten ist nur ein prokrastinieren also irgendetwas eine. Ein sich selbst die Produktivität assistierende ablenkungs Beschäftigung. Wieso tut oder wirkt nach außen oder nach innen hin als wäre sie auch sinnvoll dass man es tut aber letztlich eigentlich nur eine. Billige Entschuldigung dafür dass man nicht tut was man sich selbst. Vorgenommen hat zu tun oder was man tun muss oder von einem erwartet wird zu tun uns weiter oder was soll wofür man jetzt nicht mehr so viel Zeit hat und eigentlich schon eine Deadline tot oder. Was auch immer mein Verdacht ist allerdings dass ich in dieser Neigung das zum prokrastinieren. Eine gewisse mindestens eine gewisse Schwierigkeit. Oder Widersprüchlichkeit derjenigen Tätigkeit zeigst. Die man sich vorgenommen hat tatsächlich zu tun die dann nicht das Programmieren sondern die eigentliche Arbeit wäre. Meines Erachtens drückt sich im prokrastinieren oft auch diese Widersprüchlichkeiten dessen aus was man sich als Arbeit vorgenommen hat. Seines z.b. Widersprüchlichkeiten eines zermürbenden Nine-to-Five-Job sind irgendeinem. In deinem Büro oder so ja was ändern. Leitet ständig irgendetwas zu tun irgendetwas im Internet zu recherchieren irgendwelche anderen Dinge zu machen lustige Spiele mit den Kolleginnen oder Kollegen sich ausdenken oder was auch immer. Oder sei es eben. Sprechendes denken zu üben in einem Podcast. Darüber nachzudenken was es heißt dieses dieses diese Form der Vermittlung. Für das Denken und sich auch diese Frage zu stellen gerade im Kontext des Schreibens. Und ja möglicherweise hält mich das an dem ein oder anderen Tag auch davon ab, mehr zu schreiben als ich es hätte schreiben können wenn ich nur geschrieben hätte aber auf der anderen Seite ist in diesem Schreiben dieses Buches in der Form als Dissertation das sind so viele. Also ich habe ich ja jetzt auch ich war mit Stefan habe ich das oft diskutiert oder mit Regula auch und, auch schon hier und mit vielen anderen vor allem mit anderen mit leitenden die auch promovieren, und dass ich aus irgendwelchen Gründen dann noch nicht dagegen entschieden haben und Armen Avanessian der das, immer wieder thematisiert diese Problematik der Texte der akademischen Texte und dem Widerspruch zwischen der Art der Textproduktion der Formen der Texte und der Organisation der Wissenschaft der Anstellungsverhältnis Arbeitsverhältnis und so weiter und so fort diese selbst ausbeuterischen Zusammenhänge, der arbeit dieser geistigen Arbeit wie das Alfred sohn-Rethel in the Dollars. Diese Widersprüche drücken sich meines Erachtens in diesen Spannung aus und sie. Sich also zu zwingen schlicht zu zwingen zu tun was man sich vorgenommen hat zu tun. Von dem man glaubt man muss es tun und das ist bei dissertation wirklich nur ein glauben ja, niemand muss promovieren niemand muss dieses Buch schreiben und man muss es auch nicht in der UN derzeit fertig bekommen das ist ein, das sind strategische oder egoistische oder Lebens planerische oder sonstige Gründe aus denen man das tut aber es liegt nicht an der Sache selbst der Dissertation, ist das nicht inhärent dass sie in so und so viel Zeit fertiggestellt werden muss man kann ein Jahr oder. 40 oder wie auch immer wie viel Jahre an einer Dissertation schreiben. Ist ja der Dissertation völlig egal kann sein dass zwischendrin zweimal der Betreuer stirbt oder was aber davon abgesehen auch dass es für die Dissertation kein Problem. Wenn man sich dazu zwingt zu tun was man sich vorgenommen hat aus welchem Grund auch immer, heißt es dann nicht dass man eigentlich diese Widersprüche nicht nur ignoriert was noch relativ harmlos wäre sondern tatsächlich unterdrückt also glättet. Sie explizit verheimlicht. Darüber hinwegtäuschen wenn man also eine Dissertation schreibt als ginge ist dabei um ein Haus das man baut und man macht das Schritt für Schritt Stein auf Stein von der Planung bis zum fertigen Gebäude. Meines Erachtens wird es dem Verständnis von Wahrheit. Und das ist zumindest mir auch als als Frage als Gegenstand zumindest auch das Thema geht nicht gerecht und ich kann mir. Mittlerweile nicht dann bei mir vorstellen dass es wissenschaftlich überhaupt noch so einfach funktioniert. Ich habe auch mit Daniela drüber gesprochen weil habe ich auch schon erwähnt bei. Weiße verständlich gibt es andere Fächer und Zusammenhänge in denen man Bücher noch schreiben kann gerade wenn es um Wissensbestände geht. Aber diese Frage des der der des Wissens der Bedeutung von wissen. Ist eine die nicht notwendig irgendetwas mit Wahrheit zu tun haben muss. Wissen und Wahrheit muss nicht notwendig. In der Form aufeinander verwiesen sein wie das gemeinhin angenommen wird also was macht Wissenschaft sie schafft wissen. Ist die eine mögliche minimaldefinition. Die fast schon mehr in Richtung Nützlichkeit als in Richtung Wahrheit tendierte und die andere ist eben zu sein Wissenschaft. Schafft Wahrheit also sie beschäftigt sich mit der Frage von wahr und falsch. Diese Unterscheidung dass es je Medium ist Wahrheit und das ist was sie leistet letztlich wissenschaftliche Wahrheit ist was Wissenschaft. Was durch Wissenschaft überhaupt existiert konstruiert wird. Und wenn man an Wahrheit interessiert ist oder sich zumindest zur Wahrheit Fragen stellt und sich zudem noch dem Problem. Des Denkens des Reflektierens in der Materialität der Texte dieser Form des Schreibens und so weiter stellt dann kann man das nicht mehr so einfach. Dann kann man heute ich glaube man also dann einfach eine Monographie zu schreiben das ist ein. Ein fast ein fast komisch wirkende Anachronismus, auch Daniela auch mit Daniela habe ich mich drüber unterhalten sie sagte in den USA muss jetzt Zeit ist da ist es, da schreiben Leute andere Bücher die schreiben nachwievor solche Bücher auch als Dissertation und sie werden, und sie werden zum Teil auch sehr schön also man schreibt eine Dissertation und dann, arbeitet man die gibt mein ab die die ist auch nur der Betreuer und dann arbeitet man noch mal an dem Text bis es ein Buch wird und dann sieht es auch anders aus liest sich anders und so weiter seiner auch ein anderer Text dann, aber dieser Text ist dann ein Buch und herzlich geht der aus dieser Dissertation hervor. Aber aber solche. Solche Überlegungen in Buchform gebracht. Die nehmen auch als Überlegungen die Buchform an nicht nur ich nur umgekehrt. Das Buch nimmt nicht nur seinen Inhalt auf und bereitet ihn. Liegt in uns vor uns die wir das dann lesen können sondern die Buchform selbst. Erzwingt sich zwingt sich auch diesem Inhalt auf. Ich frage mich in welcher Hinsicht das nicht für viele Zusammenhänge eigentlich anachronistisches. Bestimmten zusammenhängen und dann schickt man das auch dann auf Theorien und auch oder auf die sogenannten großtheorien die heute nicht mehr möglich sein ist es, ganz offensichtlich und für fast alle also kommen sind, und dass man solches heute nicht mehr schreiben kann und kann heute nicht mehr die Gesellschaft der Gesellschaft von Luhmann schreiben, kann heute nicht meine große Theorie wie es ist Themen Theorie oder body oesfeld Habitus Kapital Theorie oder, oder Focus Diskurstheorie neues man kann solche Theorien heute nicht mehr schreiben in dieser Form solche groß Theorie Projekte sind heute nicht mehr zu schreiben und kann heute auch nicht einfach noch, die Kritik der reinen Vernunft neue Bücher in der Form des in einer solchen Systematik oder so man kann sowas eigentlich nicht mehr schreiben. Also ähm oder die Phänomenologie des Bewusstseins. Diese Bücher sind geschrieben und sie hatten vor allem auch ihre Zeit in denen, denken diese Form von Buch annehmen musste das heißt ja nicht nur das zu dieser Zeit also, wurde das geschrieben und das war eben eine Aufgabe die die Menschheit noch erfüllen musste auf dem Weg zu weiß der Geier was das heißt wenn es jetzt Hegel nicht geschrieben hätte und bis heute hätte niemand die Phänomenologie des Bewusstseins geschrieben dann hätte man heute noch dieses Buch so schreiben müssen und können, also können und müssen. Das absurd das also die Vorstellung ist schon absurd weil sie davon ausgeht dass es eine bestimmte also wieso eine bestimmte. Wieso ein bisschen malen nach Zahlen als wert. Der Menschheit malen nach Zahlen irgendwann muss mal alles ausgemalt haben das muss man mal gemacht haben das muss man mal gemacht haben und diese und jene Forum musst ist alles mal gehabt haben ist ja absurd, seit heute würde das vermutlich nicht mehr so geschrieben werden können selbst wenn es nicht geschrieben worden wäre und man kann sich ja gar nicht vorstellen was, dann überhaupt dann denken überhaupt möglich gewesen wär oder nicht möglich gewesen wäre wie es anders gelaufen aber ich bin davon überzeugt dass es trotzdem heute nicht mehr so geschrieben werden hätte können. Und die Frage ist auch so ein bisschen Warum und mir und mehr wird mir dabei auch die sagen. Dialektisch materialistisch Perspektive wichtig also eine DZB Arbeitsbedingungen innerhalb der Wissenschaft ernst nimmt und nicht einfach so tut als wären das die bedauerlichen Rahmen Umstände. Sondern das sind. Die Kontexte in denen diese Arbeit stattfindet und sie beeinflussen diese Arbeit sie gestalten maßgeblich was dort erwartet wie geleistet und dann wird werden kann und erwartet wird. So aber das ist gut ich kam von einem zum 100.000 also eigentlich nicht weil das ist diese eine Frage nach den nach den Texten und der Frage nach dem Denken, der Reflexion als zurückbiegen der Abgrund der da eigentlich auftaucht und diesen. Der Frage nach der nach dem Podlog während man ein Buch schreibt oder umgekehrt. Diese unterschiedlichen Modi des Denkens und Arbeitens und Sprechen zum Schreiben sind so was ist miteinander zu tun hat. Ich belasse es heute bei dem. In meinem Leben dieses Selbstgespräch heute waren es jetzt höchstens 20 minuten aber ich sehe gerade mit erschrecken es sind 40. Wie auch immer aus diesem Grund und in diesem Sinne bis morgen.

One thought on “Podlog #063 2017-03-04”

  1. Lieber Moritz!

    Durch das hochschaukeln des Themas Medienwechsel, gerät auch die Frage von Sprechen, freiem Sprechen, Sprechen in diesem Podlog in Schieflage.

    Hanna Arendt wurde in einem Interview gefragt wie sie schreibt, ob sie lange an Sätzen herumarbeitet, sie unformuliert, bevor sie die endgültige Fassung findet.

    Sie denkt Gedanken so lange durch bis sie Klarheit erlangt, sagte sie, dann setzt sie sich hin und schreibt den Satz so, wie sie ihn gedacht hat und muss daran nichts ändern.

    Das klang für mich so, als würde sie die Gedanken, Begriffe so lange in sich umwälzen, drehen und wenden, bis diese in die richtige Lage gekommen waren und damit auch als Texte hingeschrieben werden konnten.

    Das Verhältnis sprechen, schreiben ist doch letztlich ganz einfach. Es wird etwas so lange gesprochen, laut oder still für sich, bis es sich geordnet hat und dann wird es hingeschrieben und ergibt so einen Text.

    Ein Buch ist dann nur noch ein Schritt weiter in dieser Richtung. Ich denke den Zusammenbau von Texten, komponiere den Ablauf, füge die Groß-, Klein-, Neben- und Haupträume, Gänge und Aborte so zusammen, dass diese in der Zeit durchquert werden können und stelle während der Ausführung einiges um, sobald neue Orte, Unorte sich auftun.

    All das kann ich tun ohne einen Stift zur Hand zu nehmen, das kann ich mir im Stillen erzählen und dann hinschreiben.

    Die Umkehrung, dass Bücher Bücher produzieren, gibt es auch. Sobald ich so denke wie man zu denken hat, möchte man Texte zusammenzubauen, entsteht ein Buch nach Büchern.

    F. Nietzsche schrieb in der Einleitung eines seiner Werke – ich weiß nicht mehr wo – dass, da ihm sein letztes Werk nicht als Buch zur Verfügung steht, es wurde wohl gedruckt, aber, wie ihm berichtet wurde liegt es nicht einmal im Hauptgeschäft des Verlages auf, aus dem Grunde weiß er auch nicht, ob in dem letzten Werk nicht schon viele der dort ausgebreiteten Gedanken niedergeschrieben wurden.

    Was sagt das über das Schreiben?

    Das Hingeschriebene ist nicht so wichtig. Das Denken ist entscheidend auch auf die Gefahr hin, dass der Gedanke schon einmal genauso oder ähnlich niedergeschrieben wurde.

    Aus dem Grund sind uns ganz unterschiedliche Ausführungen, z.B. des Gedankens „der Wiederkehr des Gleichen“, zugänglich.

    Für Nietzsche waren einige Bücher – die mit Aphorismen – wie ein Tagebuch, bei denen es ihm darauf ankam, Gedanken in ihrer Flüchtigkeit zu erfassen, ohne sie im Gefügten (Buch) auf-zu-bewahren .

    Reflektiert das Denken seine Begriffe und Instrumentarien, z.B. die Zeitlichkeit, braucht es nicht um sich selbst zu kreisen, da hätte es schon einiges zu beißen!

    Grüße aus dem Steinigen

    Günter

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