Podlog #062 2017-03-03

3. März 2017, die 62. Folge. Ich notiere ein paar Gedanken zum heutigen Schreiberlebnis beim Arbeiten an meiner Dissertation und im Anschluss an die Überlegungen von gestern. Anschliessend lese ich “Miamification” weiter, den Eintrag vom Montag den 26. September, mehr der Vollständigkeit halber, und den kurzen, müden Eintrag vom 27. September, weil dazu habe ich einige, auch müde Gedanken! Ich muss sagen, diese Art ein Buch zu lesen, macht mir einige Freude und ist zumindest zur Zeit eine sehr gute Aneignungsform, um darüber nachzudenken. Vielleicht und auch gerade weil ich nicht darüber schreibe, sondern sprechen kann. Aber dazu vielleicht an einem anderen Tag.

Quelle:

Avanessian, Armen. Miamification. Berlin: Merve Verlag, 2017.
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Moritz Klenk
3. März 2017 die 62 Folge von Podlog. Ich habe heute an meine Dissertation weiter geschrieben und um genau zu sein eigentlich an meiner Einleitung und mich beschäftigt nachwievor dieses Problem dass ich gestern auch schon kurz angesprochen habe und was Micha, jetzt ja schon lange um drei Personen mit so einer Dissertation beschäftigt ist und noch dazu zu einem zu einem solchen Thema des jetzt nicht irgendwie eben spezifisch methodisch empirisch oder irgendwie ganz konkret in kleine Schritte zerlegt, Weineck mich Arbeitsprozess Routinen überführbar oder wie es immer so schön heißt, operationalisierbar ist also in irgendwelche Einzel Operationen zu zerlegen also ich stell mir das dann immer so an Seziertisch vor Amazon.de spiegellampe auf der Stirn, also so ein Spiegel und dann schaut man das rein in den Körper dem Ablaufen macht man erst diesen Schritt und dann am Schluss wird zugenäht Tag fertig, Dissertation also so operationalisierbar ist es nicht wenn man einen solch arbeit schreibt, wie ist die schreibe aber das heißt mich beschäftigt und interessiert dann einfach umso mehr dieses Problem dass ich gestern auch angesprochen habe nämlich dieses nach der Frage wie man solche Texte überhaupt noch schreibt man das Wort in ich eigentlich ein Anachronismus sehen wenn man sie als ein solches Buch schreibt. Und für was ich diese Buchform noch eignet ich habe heute mit Daniela gesprochen und unter genau und sie ist zurecht meines Erachtens, das teile ich auch eigentlich noch fern von Büchern ja also und auch von Monographien und auch die kann man schreiben und nicht jede Dissertation ist nur weil sie eine Dissertation ist. Deswegen eine schlechte Monographie oder ein schlechtes Buch oder so ganz im Gegenteil manche nicht ganz im Gegenteil aber manche Dissertation werden gut Bücher aber wenn es dann gelingt dass eine Dissertation ein gutes Buch wird dann wurde sie das, obwohl sie eine Dissertation war nicht bei. Und das ist glaube ich ein erster wichtiger Hinweis darauf was es heißt eine Dissertation heute zu schreiben. Wann muss ich sehr genaue versichern und immer wieder auch fragen und ganz offen mit sich glaube ich das Diskutieren und mit anderen auch möglicherweise, was eigentlich die Gründe sind warum man eine Dissertation schreibt wenn man es nur für den Doktortitel macht dann gab es bessere Ansätze als eine Dissertation zu schreiben wie ich sie gerade schreibt z.b. ich glaube es ist dann keine besonders kluge alleine sonst schreiben. Wenn man dagegen irgendwie an einem Buch interessiert ist also das man ein Buch schreibt und das habe ich glaube ich auch schon mal angesprochen ja genau, nehme ich nachdem ich in Bayreuth waren mit Sabrina gesprochen hatte und sie hatte gesagt sie ist jetzt dazu übergegangen den Leuten auf die Frage was macht eigentlich du gerade nicht zu sagen ich promoviere sondern zu sagen ich schreibe ein Buch, weil ich das irgendwie viel besser trifft, diese Arbeit sehr viel besser beschreibt und ist auch irgendwie wertschätzt dass man eben ein Buch schreibt das ist dazu verschiedene Arbeit mit davon man sie einfach auch gar nicht jeden Tag immer genau planen kann man weiß nicht was ist heute zu tun was es morgen zu tun so genau kann man das auf nicht sagen außer man hat schon sehr große Routine in der, in Bücher schreiben oder man schreibt Bücher weil man die sagen in der Form ist ja frei sind und sich eigentlich den Dingen. Nachrichten können die er die man so tut als ob das mag ich auch an den Büchern von Amend wenn ich das lese dann sehe ich, bis ich so zeigen dieses Buch an. Nach den Dingen richtet von denen es handelt mich nach diesem denken nach dieser Art in Miami ein Buch zu schreiben Texte zu schreiben darüber mit nachzudenken so etwas zu verhandeln und das macht es so spannend und interessant, und so wichtig darüber nachzudenken wenn man sich die Frage stellt wie man eine Dissertation schreibt für die all diese Dinge erstmal nicht naheliegend, ist nicht ausgeschlossen würde ich sagen aber es ist auf jeden Fall erstmal nicht nein liegen und so habe ich mich mit diesen Fragen wieder beschäftigt als ich heute meine Dissertation weiter geschrieben habe. Noch dazu habe ich an meine Einleitung geschrieben also nicht an meine andere warum soll ich warum sagt man eigentlich. An meine Einladung ich habe an meine eigentlich leid ja nicht mich ein sondern die Situation also den Text also ich habe an diese Einladung geschrieben und, und ich möchte fest dass ihr besseres schreiben läuft umso schärfer wird es der Text ist einfach. In manchen Teilen also wenn es richtig gut läuft dann sind sie meistens so Abrechnungen mit völlig abzurücken Zuständen unter anderem, zum des Ration schreiben wie klug das ist und keine Ahnung ob das diese ob das dann mein strategisches Urteil am Schluss überlebt. Also diese Textzeile wie klug das ist in einer Dissertation reinzuschreiben wie fürchte ich es ist dissertation hinzuschreiben und welchen unmöglichen Struktur Zwängen diese und diesen auferlegt wird, die eigentlich den Sachen nicht mehr entsprechen das weiß ich nicht aber das werde ich noch rausfinden. So und eigentlich wollte ich weiter also ich würde heute gerne eigentlich über einen Text also einen Tag, aus Miami vacation Regen und zwei über den Dienstag den 27. September weil ich den Montag den 26. September, noch nicht vorgelesen habe lese ich den jetzt einfach vorsprech dazu aber vermutlich nichts weiß ich nicht ich habe einige Sachen hier angestrichen aber genau ich würde eigentlich lieber über den Dienstag sprechen dass ein ganz kurzer Text den. Der war gut aber ich genau aber weil ich zuvor den Montag gelesen habe ich den jetzt einfach mal vor. Schade der nichts und wenn der Merve Verlag kommt und sagt das ist aber Copyright Technik in technisch vermutlich nichts ja. Dann kann man den Merve Verlag ja gerne mal an deine Entstehungsbedingungen erinnern, also ist wenn das wär ein witziges Gespräch ich hätte da Interesse an diesem Gespräch also man weiß es ja nicht. Gut Montag 26 September Panel im albcenter überwachungs Kapitalismus. Intelligence Agency. Heute Abend geht's zu Augustiner woodgate Stock im ArtCenter downtown ein Pflichttermin soll ausziehen doch als Stipendiat hin über ihren Berlin Aufenthalt im Sommer und ihre Mitarbeit bei discrete erzählen. Ihre Einladung am Panel teilzunehmen hast du höflich mit schlechtem Gewissen abgelehnt no more pics for free. Erstens aus prinzipiellen Gründen dann in der achso politischen Kunstwelt herrscht das Prinzip der Selbstausbeutung wie fast, sonst zweitens um nicht auch diese zwei Wochen mit Auftritten zu füllen, Augustiner hatte noch eine zweite Einladung parat und dann komm vor Ort erfahrungsgemäß immer weitere spontane Anfragen dazu und also gar keine Zeit zur Erholung zu haben. Oder zum Schreiben das ja wenn es wie in diesen Tagen ausnahmsweise linkedin immens befreiend ist und das Gegenteil von anstrengender Arbeit. Aber natürlich wirst du ein paar Worte sagen müssen und wollen am besten du stellst ein paar Thesen zum Thema Überwachung vor und hörst dir an was aus der Perspektive von Miami dazu zu sagen gibt mal sehen was in der Idee tragfähig ist dass ihr eines, poetischen Zugang zu Daten bedürft statt des vorherrschenden ästhetischen Umgangs der die Bedeutung meiner Daten hier und jetzt mit sinnlicher Gewissheit fest schreibt, und inwiefern das ein zentrales Thema für Kunst heute sein sollte und könnte wenn sich die Kunstproduktion endlich aus ihrem ästhetischen Regiment befreiten würde. Zeitgenössische poetische Kunst Überwachungskamera lismus. Während man als Staatsbürger versucht auf der Höhe der Zeit zu handeln und zu argumentieren also gleichzeitig so etwas wie praktische Distanz zwischen euch und den von euch produzierten Daten Massen Zucker, agieren die Realität stiftenden Akteure befreit von jedem ethischen und besoffen Palast vielleicht macht sie gerade das so effizient. Vor allem zwei Klassen von Akteuren sind für die permanente und systematisch Vermischung von Daten und Metadaten verantwortlich. Einerseits politische Institutionen wie Geheimdienste oder Parteien mit ihren Heerscharen an Wahlprognosen, bzw psychometrischen bei beeinflussen andererseits kommerzielle Agenten wie Versicherung oder Bank wobei die ökonomischen und politischen Interessen sich im Zeichen von surveillance und, individual targeting für einen Pass panoptisches Paradigma. Möglicherweise seid ihr Zeugen eines Übergangs zu einem Post ästhetischen überwachungs Modell, vielleicht ist das bekannte und akademisch breitgetreten Bordel des Panoptikums kann nicht mehr paradigmatisch für eure Gesellschaft Soziologie Siegmund Baumann sprechen von der Post. An optical power, ich habe verständlich ist etwa Videoüberwachung auch weiterhin ein wichtiges Mittel der Kontrolle aber wie die einschlägigen Forschungen belegen ist es nur dort effektiv wo Leute außen vor gehalten werden sollen überspitzt formuliert ist es als Panoptikum. Tendenziell das Medium zu Überwachung nicht gewollter Ausgestoßener geworden Jena freilich rasant steigenden zahlen als überflüssig acht. Finanziell interessanter ist der Rest im Westen immer noch die Mehrheit der Gesellschaft der sich nicht mehr mit fixierten Kameras überwachen lässt oder genauer ihr werdet weiterhin problemlos über macht nicht zuletzt weil die meisten von euch, nichts zu verbergen haben. Aber das eigentlich Interesse an euch ist kein kriminalistisches sondern ein ökonomisches und die entsprechenden Daten müssen nicht aus einer Fülle an Bildmaterial zusammengetragen werden hier produziert sie freiwillig unablässig selbst. Das post von optische Zeitalter hat längst begonnen manche sprechen vom Sinn Opticon andere von, dataveillance was den bedeutungs Rückgang des Wahrnehmungsbereich schon genauer trifft Widerstand gegen dieses alte ästhetische wie jenes neue überwachungs Paradigma wird sich nur in rekursive Form hergestellt haben. Das eindrucksvollste Beispiel für inverse surveillance auch sus Balance unterwachung genannt sind die tagtäglichen, online gestellten Videos von Polizeigewalt gegen Afroamerikaner und vornehmlich männliche Jugendliche oder die artistische Bild und Diskus Strategien rund um black live matter für den scheinbar, befriedeten Rest der Bevölkerung eine zunehmend schrumpfenden und zunehmend ängstlichen oder aggressiv auf ihre Privilegien pochenden Mittelklasse sind die Dinge schon anders aus. Internet Veränderung die genannte Veränderungen haben sich parallel zu denen das Internet entwickelt, aber das ist sicher zuverlässig formuliert denn das Internet dieses Phantasma eines nicht lokalisierbar virtuellen Raums existiert ja gar nicht wie du dir anhand der Veränderung in den letzten beiden Jahrzehnten in Erinnerung ruft, deine früheste Erinnerung geht auf die 1990 er Jahre zurück mit einem österreichischen Internet Service Provider ISP, Zugang zu einem absoluten von der sinnlichen Alltagswelt völlig abgelösten Cyberspace erlangte man damals übergroße Rechner Anlagen die meist im jeweiligen Land verortet waren das Gegenteil zur heutigen Lage, danach in den Nullerjahren gab es eine Bewegung hinzu offenen Seiten wie YouTube MySpace Wikipedia, aus dieser Zeit stammt auch noch ein deine bis heute verwendete kostenlose E-Mail Adresse. Die Theorie Aktivisten Meter Haven haben beschrieben wie sich in der Folge eine zu next komplementäre aber zunehmend konträre Ordnung der Cloud etabliert hat die soziale Medien E-Mails sms Finanzdienste und vieles mehr integriert, was für ein Garant für den populären Aufstieg und zugleich das Defizit von Apple aus Expertensicht war nämlich einen möglichst weitgehende Verschmelzung von Hardware und Software wird in der Cloud, und mit den für Sie optimierten Geräten wie dem iPad zum Prinzip sie sind für Nutzer gedacht die Software nicht verstehen. Müssen und auch unbesorgt darum sind was mit Ihren Daten in der Cloud geschieht wo sie effizient durchforstet und ausgewertet analysiert und monetarisiert werden. Das Internet der Apps und sozialen Medien hat wenig mit dem Internet Versprechen des späten 20 Jahrhunderts gemeint die generelle User aktiviert, ist mir in einem weitgehend offenen rhizomatisch Netzwerk sondern in einem zunehmend manipulierten und kostet hier, Netz ein exemplarischer Fall von reterritorialisierung die sicherheitspolitischen und ökonomischen Interessen folgt. Welche datenprodukte Menschen bewegen sich wann wohin und den schon vor seiner technologischen Erfindung literarisch viel besungen in Cyberspace betrifft. Dieser Umschlag lässt sich sogar ziemlich genau datieren er fällt zusammen mit der Jahrtausendwende damals, bist du mehrmals im Monat mit dem Eurostar von Paris nach London und zurück gefahren und irgendwann hast du dich gewundert warum es nicht möglich war in England www.eurostar.com aufzurufen um dort günstigere Tickets zu kaufen. Erst ein paar Jahre später hast du zufällig irgendwo gelesen warum. Im Jahr 2000 führte eine Klage gegen Google in Frankreich dazu das Nazi memorabilia nicht mehr in den Google Suchergebnissen angezeigt wurden seither werdet ihr in Frankreich von google.com automatisch auf google.fr verwiesen. Und auch sonst überall weiß das Internet inzwischen über euren Aufenthaltsort Bescheid. Für die Frage nach einem anderen politischen und poetischen differenzierenden eben nicht ästhetischen Umgang auch mit den eigenen Daten und Informationen ist die Möglichkeit der technologischen Lokalisierung zentral. Da musste irgendwie noch hin in den nächsten Tagen heute früh bleibt ihr aber nur noch eine Viertelstunde bis es um 9 Uhr an den Strand geht. Mit euren Online-Aktivitäten beantwortet ihr nicht einfach fragen wie wer bist du oder wo bist du sondern Wo warst du wann oder wem wirst du wo begegnen. Das kann als Verlust stecktische Flexibilität verstanden werden, ihr werdet auch fixierte ich hier jetzt 0 Punkte zurückgerechnet und als Träger fester Nutzerprofile ansprechbar diese Artikel sollte Dich interessieren jedem Posting stimmst du höchstwahrscheinlich mit diesem Partner wirst du glücklich sein. Die neue Religion des Dadaismus nennt Yuval Noah harari das. Es handelt sich wohl um das was Linguisten wie Elisabeth lies als Denotation bezeichnen Bedeutung, ein zu jedem Zeitpunkt vollständiges wenn auch einige Ungereimtheiten Aufweichen des Klassifikationssystem, zeigt mit Hilfe sprachlicher lokalisator und den generellen Rekursivität von setzen auf einen konkreten Körper, besonders einengen oder identifikatorisch ist das im Fall von Big Data die ja gewissermaßen ein militärisch industrielles fantasma sind wenn auch mit verheerenden realen Konsequenzen. Als Individuum ansprechbar sein bedeutet zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort lokalisiert werden und zwar immer schon vorab. Denn euer Daten Schatten folgt euch nicht er geht euch voran, dieser reziproke Mechanismus verstärkt sich selbst und die customized Feeds und Filter bubbles in den sozialen Medien die tendenziell anderslautenden Meinungen herausfiltern und dich mit immer neuen Varianten der zu Dir passenden, politischen Ansichten und Interessen bombardieren tun ihr Möglichstes damit sich diese identität weiter verhärtet und verengt. Dienstag 27 September kleine Poetik des Deja Vu. Und Äußerungen. Auf der einen Seite das verschlafene Schüle von Palmen und Artdeco dominierte Pension ist in Miami der letzten Zeitzeugen des großen amerikanischen Jahrhunderts, auf der anderen Seite Batterien mindestens 20 stöckige condominium Bauten Ausdruck des gegenwärtigen, trashige in reicheren gewalttätige rin Miami dazwischen ihr mittendrin auf dem Scooter. Und während ihr euch dem Hafennähe schieben sich hinten die Skyscraper das mainland in die Höhe. Als ob Miami nur wie im Film und immer in Bewegung gesehen werden kann oder geht das nur dir so weil es schon spät fahre nach dem ausgiebigen Dinner. Eigenartige viele Dejavue hier besonders in den Morgenstunden und in der Abenddämmerung ist alles in dunkles Licht getaucht, die Luft ist grau passt hellgrau hier mehr Straßen nicht in der Umgebung sind und aus dem Grau strahlen die blau grün und weiß leuchten in Hochhäuser und drücken um so deutlicher raus. Vor allem hängt ab dem späten Nachmittag ein dickes rot unter den Wolken bis tief in die Nacht, ein rotes dass ich in den feuchten Straßen nicht einfach reflektiert sondern zusätzlich von unten von den Warenzeichen den Bremslicht an und Ampeln speist. Miami die exotischsten Stadt Amerikas das willst du dann immer gerne glauben. Wo hast du das alles schon einmal gesehen ist das nicht wieder so als kennst du das gegenwärtig aus der Vergangenheit. Würdest du es wieder erkennen könntest du es identifizieren als er isst du die Dinge überhaupt nur so intensiv weil sie Erlebnisse von anderswo entsprechen. Kann es auch Dejavue geben aus denen zu lernen wäre was ihr hier und jetzt schon bist. Die euch mehr verraten würden wenn ihr verschwindet warum sie euch wie Echos von Vergangenem erscheinen. Sind Gegenwart und Zukunft in Zeit komplexen Gesellschaften nur wegen der zunehmenden Beschleunigung immer weniger zu unterscheiden weil die Gegenwart immer schneller in Ihre Zukunft übergeht. Oder scheint das nur aus einer chronologischen Perspektive so wenn man die Frage nach der Richtung der Zeit übersieht. Handelt es sich um eine Verengung des generellen Zeithorizont oder um so etwas wie eine ökonomisch vorprogrammierte Prädestination. Angesichts einer automatisierten Zukunft würde der Gegenwart einfach die Zeit fehlen sich anders zu entscheiden. Leicht bedeckt der Eindruck von Dejavue ist diese Tatsache gibt es zu diesem passiven sinnlichen Dejavue eine Alternative. Gewiss ist das Gefühl das gegenwärtige schon erlebt zu haben der Eindruck des Immergleichen ein Ausdruck des Verlust einer tatsächlichen Zukunft. Bei diesem wahrnehmungseffekte stehen zu bleiben wäre aber um einen Ausdruck der früheren Ästhetik des 18 Jahrhunderts zu missbrauchen ein typisch aesthesia logischer Denkfehler. Was aber wären poetologische oder poetische Strategien. Eines wenn nicht das Grundprinzip des Kapitalismus besteht darin seinen zahlreichen Kritikern zufolge dass ein berechnen zukünftiger Gewinne in den gegenwärtigen Preis von diesem und jenem. Über die ökonomische fundierter verwirrenden Dejavue Effekte musste noch genauer Nachdenken. Mehr schreiben musst du aber nicht jetzt die sind schon wieder die Augen zugefallen weil die Frage ja lautet ob es nicht so etwas wie eine ökonomische Basis dieser Zukunft DejaVu gibt. Im Alltagsverständnis bedeutet die Erfahrung eines DejaVu die Gegenwart als bereits zuvor erlebt zu erfahren. Bei der Verschmelzung von Gedächtnis und wahrnehmen handelt es sich also um ein ästhetisches Phänomen. Könnte es sein dass jede Zukunfts Dejavue poetische Phänomene sind Ausdruck einer die übliche chronologique derzeit verwirrenden Interferenz zwischen zukünftiger Gegenwart und gegenwärtiger Zukunft. Diese Dimension übersieht Paolo virno in seinen spannenden Überlegungen zum Dejavue das als politisch. Signifikantes oder symptomatisches Phänomen beschreibt um zu verstehen warum musst du noch einmal in deinen Exzerpten zu seinen sprachtheoretische Büchern suchen was deine Z philosophischen Einwände waren. Du mir eine vage Erinnerung ganz und gar kein DejaVu müde bist du aber wäre es nicht besser aus der nicht Erinnerung heraus zu schreiben. Aus und in dieser Erschöpfung schreiben vielleicht könntest du das dann mit dir löst denken warum keine gegen Wand mehr sie selber ist, sobald eine Vergangenheit mit ihr gleichzeitig ist und ob nicht jede Erinnerung Referenzen verschieben kann was die Vergangenheit ist was die Zukunft war und immer schon Zukunft gewesen sein wird. Ein solches aktives erinnern wer kein simplistisch auf US evozierte alternative gegen warten hier und jetzt. Aus der Zukunft erinnern die implizierte Apokalypse Text Apokalypse Text Dämmerung. So wie in dem zwei Tage vor der Premiere gefilmten ende von halbe Station mit zwei vor dem demolierten Haus der Kulturen der Welt mit dem hundert Jahre Gegenwart Plakat Melancholie. Dem Schlaf will fahren oder nicht denkst du an deinen eines deiner Lieblingszitate von Benjamin. Aber du bist einfach zu schwach Hier und Jetzt morgens um 3 Uhr was ich gerade definitiv wie 9 Uhr früh alt kontinentaler Zeit anfühlt. Morgen heute einmal länger schlafen. Dafür eine spätere nachmittag Sitzung oder einen Tag nicht schreiben zumindest eine nachmittag Pause. Soweit also die zwei Texte aus Miami vacation die ich heute Vorlesen wollte den einen weil ich ihn davor Vollständigkeit habe Vorlesen wollte und den anderen weil ich. Weil ich darüber nachgedacht habe diese Müdigkeit im Text und diese Frage ob die Müdigkeit eigentlich. Die eigentlich diesen Text hilft oder oder ihn verhindert und ziehen kürzt. Oder bereichert. Und das ganze bei der SS während oder für die Behandlung von Dejavue eingebracht oder umgekehrt ich küsse eigentlich als Thema. In den stehen beobachten während oder weil man müde ist oder wie wir hier geschrieben hat. Aus und in diese Erschöpfung schreiben. Im Wesentlichen hatte hier fragen notiert also. Deswegen kann ich diesen diesen Textabschnitt diese notizen vom 27 September auch so interessant sind Fragen an sich. Tödlich. Es sind Fragen an sich bzw eigentlich sind es Fragen an diese Sache an diesen und dieses Phänomen der Dejavue. Der Gegenwart der Frage nach Gegenwart und Zukunft nach Verhältnis von Gegenwart Vergangenheit Gegenwart und Zukunft. Gegenwärtige Zukunft und zukünftigen Gegenwarten der Unterscheidung. Der Frage wie sein Gegenwart in Zukunft über geht oder ihre Zukunft also das was so eben noch Zukunft war dann Gegenwart wird und ob das z.b. möglicherweise heute immer schneller geschieht, das immer schneller die gerade noch gegenwärtigen Zukünfte plötzlich zukünftige Gegenwarten also eigentlich nur Gegenwarten geworden sind. Auf das sein immer schneller passiert. Top die Gegenwart geraubt wenn man wenn man sie als ein Dejavue erlebt wenn man sie als ein wiederkehrendes als ein bekanntes. Entdeckt. Dann diese Frage und das finde ich auch natürlich spannend die Frage nach dem nach den kapitalistischen Zukunft der chamues die ist vielleicht ja nicht nur in Kapitel ist zu charlo gekippt. Also wenn heute schon eingepreist wird. Was morgen als erwartete Effekt eintreten kann und es tritt dann ein wenn es eingepreist wurde. Bis auch mehr oder etwas völlig anderes was ihr bezeichnet oder beobachtet wird als seine einfache selbsterfüllende Prophezeiung darum geht's ja nicht sondern es geht um so ein eigentlich Einzug eben was er hier ein Zukunfts Dejavue nennt. Und eine eine Interferenz in diese. Übliche chronologique derzeit etwas geschieht nach etwas anderem. Wiederum danach etwas anderes wiederum danach etwas anders und so weiter eine Chronologie etwas geschieht eben der Reihe nach der Zeit Reihe nach. Und diese Einpreisung von zukünftigen verwirrt diese Reihe. Und was macht man damit also was macht man mit solchen so und jetzt zu dem Text noch mal leer ich habe ja. Darüber noch gar nicht gesprochen am Anfang habe ich gesagt dass ich ihn schön finde also erst schön gesetzt und tatsächlich das ist was was man beim Erbe Verlag auch ab und zu mal beobachten darf und notieren darf weil es kommt nicht immer vor, dass der Merve Verlag Dinge auch schön sitzt hier auf jeden Fall in dem Fall ist es so ein bisschen so wie ich mir das für meine Diss auch man schon vor langer Zeit überlegt hatte, ich hatte den ich hatte da die Überlegung dass ich so eine marginalienspalte habe, also am Rand so eine sehr breite marginalienspalte verwende in der ich beispielsweise Kommentare selber schreib, zu meinen eigenen Texten das fehlt hier leider das finde ich noch mal gut das wäre auch noch mal eigentlich eine ganz gute. Eigentum eine ganz gute Sachen mit so einem Text zu arbeiten das ist nicht nur als Tagebuch zu schreiben sondern dann noch mal in so einem Rand, soll eine Randspalte später darüber hinausgehende Anmerkungen weitere Verbindungen zwischen den Texten oder so herzustellen, soll ich noch mal interessant gefunden aber egal, hast du das hatte ich eben für meine Dissertation interessant gefunden dass man aber z.b. Zitate also wichtige Textstellen über die man gerade schreibt an der Stelle dass man sie extra setzt hier ist es so gemacht dass die quasi in zu kleinen Textfeldern im Text, also vom Text umflossen vom Haupt textumflossene leicht ausgegraute. Zitat Boxen gibt, ohne Boxen also einfach nur Texte Blöcke die hier auftauchen mit Zitaten eben und zwar nur Zitaten an nur Zitate werden so gesetzt ansonsten tauchen eigentlich keine zumindest keine längeren Zitate auf. Und hier geht's eben mein Zitat von Paolo virno und 1 von Walter Benjamin die benannte Lieblingsstelle von Walter Benjamin. Und ich finde es gut diese Texte zu sehen die sind so leicht ausgegraut in dem Hintergrund ja die sind sowieso eine Erinnerung. Auch eingestellt wie etwas was eben, nicht explizit verhandelt wird sondern irgendwie in den Hintergrund tritt oder zu dem Text hinzutritt, oder aufgerufen wird aber nur als Abbild seiner selbst also garnicht als vollständiger Text das geht gar nicht nur darum sondern der wird einfach nur benannt und dann taucht dieses Zitat halt auf das ist da das war eben, gerade Teil dessen worüber hier gesprochen wird aber eben auch irgendwie zugleich dem Buch irgendwie entrückt deswegen auch dieses ausgegraut und ich finde es extrem gut dargestellt. Was ich habe dass ich kann damit viel anfangen bei mir ist viel sagt also bzw ja ich habe den Anubis unterstützt noch mal diesen Text via gesetzt ungeschriebenes. Und die Frage nach der Müdigkeit die dann hier in diesem Text auftaucht eigentlich diesen ganzen diese ganzen. Diesen ganzen 27 September ja ich weiß gar nicht ob er ihm so lieb ist es wirkt tatsächlich wie ein sehr müder Text nur 23 Seiten lang. Und überschlägt sich gar nicht so sehr an verschiedenen Einfällen hat ein kleines Thema nämlich dich habe ich mal kurz eben darüber nachgedacht und. Und. Man merkt ihm diese Müdigkeit an die sich immer mal wieder so dazwischen schaltet sowieso bleiern irgendwie vielleicht bilde ich mir das auch nur einmal da steht er es sei müde gewesen oder ist vielleicht putzmunter und es muss nur rein geschrieben aber. Ich mag diese Idee ich mag dass ich mag es dem Text anmerken. Und ich kann es dem Text anmerken also egal ob es so war was auch immer das heißen soll oder nicht. Es sich wirklich so zugetragen hatte. Als wäre das von irgendeiner Bedeutung was auch immer eben das heißen soll ich kann es dem Text anmerken und und ich und ich mag es an dem Text also ich ja. Ich schätze an den text dass ich neben sein. Nee also weiß ich gar nicht ob neben seinen sondern als Teil seiner seines Inhalts seines Gegenstands diese Müdigkeit auch drinnen erkenne. Ich mag das unter anderem deshalb weil ich weiß mir hier im Podlog auch auf zu geht, was denke ich daran liegt dass ich meistens abends aufnehme und ganz oft dass mich überrascht wie lange es dann doch dauert und ich wie lange ich dann vielleicht doch noch irgendwas zu sagen habe und dann werde ich irgendwann müde und es schlägt, beim Sprechen natürlich noch viel deutlicher Nidda man kann es auch nicht einfach morgen noch mal ergänzen 2-3 Sätze umstellen oder so sondern so wie es besprochen es ist es gesprochen und dann ist es auch fertig die Müdigkeit ist also drinnen die ist in dem Text drin, die ist in meiner Aufzeichnung drin und zugleich hat man, oft in die Erwartung dass bestimmten Texten zumindest wissenschaftlichen philosophischen theoretischen oder sonstwie sogenannten ernsthaften texten texten mit irgendeinem Geltungsanspruch, dass man ihnen solche solche ärgerlichen. Körperlichkeiten nicht anmerken darf wie beispielsweise die Möglichkeit der Autoren oder des Autors und ich mag es. Am text will nicht dann doch sehen wenn es jemand sieht wird wenn es Gegenstand ist wenn es Teil dieser Verhandlung ist. Weil wir hier schreibt dass du diese Idee drüber nachzudenken was was bis an bestimmten Ideen und Überlegungen eigentlich zustande kommt weil man müde ist. Aus und in dieser Erschöpfung schreiben was heißt es was macht es mit dem Text. Wäre es nicht besser aus der nicht Erinnerung heraus zu schreiben er spricht der hier aber noch mal, nimm dir die Sprache theoretischen texte sich raussuchen sollte und überlegen was damals seine Einwände waren aber ist es nicht besser aus der nicht Erinnerung heraus zu schreiben, das werde ich ein ketzerischer Gedanke. Heute hat hier auch etwas Luki auf Twitter nicht mit einer ähnlichen seiner ähnlichen hört das Podlog. Angeschrieben und gesagt und unten und festgestellt dass er das. Ist eine Nichtbehandlung von Nichtwissen versteht also womit sich Wissenschaft heutzutage. Heute so auch sein anzusetzen scheint oder eben nicht was hatte noch mal geschrieben. Dass die Fortführung der Form von Dissertation eine Nichtbehandlung von Nichtwissen darstellt und damit hinter dem wissenschaftlich Anspruch zurückbleibt. Noch eine Nichtbehandlung von Nichtwissen und hier ist es eine Behandlung von Nichtwissen. Wenn er schreibt ist es nicht besser aus der nicht Erinnerung heraus zu schreiben und das finde ich so wichtig dafür. Wenn man kann sich diese Frage stellen ist es nicht eigentlich oder könnte es nicht sein das ist der Sache selbst. Geschuldet sein könnte und für die Sache selbst. Sich rechtfertigen lässt das man aus einer nicht Erinnerung heraus schreibt. Dass man eben nicht zu den Texten zurückgeht und noch mal schaut was hat man eigentlich damals dazu geschrieben sondern man schreibt es auf Mann hat am Strand von Miami Beach. Miami Beach Strand ha seine ganzen Bücher nicht so bin dabei. Zur Hand. Man hat seine ganzen Bücher nicht dabei man kann nicht noch mal nachschlagen man hat nur seinen Zettel und sein Stift oder in dem Fall vermutlich sein iphone oder was immer. In meinem Fall wärst Zettel und Stift. Also man kann nur aus den Dingen herausschreiben aus den man heraus schreibt man merkt es wissenschaftlichen Texten oft nicht an aber sie sind in der Regel so geschrieben. Die Korrektheit der Fußnoten wird oft hinterher erst hinzugefügt. Weshalb manche Wissenschaftler z.b. eine Unterscheidung machen zwischen Artikeln die sie einreichen können einfach chillen und so nannte Artikel die Sie in Wien zu sein so Kunstzeitschriften also ein. Reichen Kinder oder so zu Magazinen mit irgendeinem intellektuellen. Mit irgendeiner intellektuellen Ambitionen wo auch gerne mal die eine oder der andere Professor einen Beitrag ein Recht der Unterschied ist hier. In dem einen Fall muss man einen komplizierten Fußnotenapparat ergänzen das heißt die Texte und Zitate überprüfen daraufhin. Der andere dass die man da zitiert hat tatsächlich so gesagt hat wohingegen in Magazin kann man nicht einfach schreiben, das völlig unerheblich ob das der tatsächlich gesagt hat, es würde jemand ein Magazin ausschlagen und dann die Textstellen die Zitat den Zitaten hinterher recherchieren oder es ist zumindest eher selten oder wenn dann nur aus seyntex kritischer Absicht heraus und so. Um ein. Ein Argument ein etwas vorzustellen einen etwas auszuführen etwas zu sagen, eine Position zu haben und dafür ist es in Magazin völlig unerheblich und möglicherweise eben auch in solchen Texten. Wie in Miami fication was diesen Text so spannend macht und es ist ganz sicher der Fall für z.b. meinen Podlog. Meine Aufzeichnungen hier wenn ich hier notiere, und spreche dann erinnere ich nicht immer jedes Zitat korrekt manchmal sage ich das dazu manchmal nicht manchmal nenne ich das Zitat überhaupt als ein Zitat andernfalls nämlich den text wie er mir einfällt und bauen direkt ein, aber es ist eher selten manchmal suche ich auch das Buch raus und lese vor und dann gebe ich das an und so dann ist es schon ein Zitat wie ein wie ein Zitat aber also ein wie ein übliche Zitat. Und doch ist es kein Fußnotenapparat. Und keine angehensweise an solche Verweise wie das in wissenschaftlichen Texten gemeinten erwartet wird. Und deshalb jetzt das hat ja noch lange nichts mit Plagiat zu tun oder mit dem Vorwurf des Plagiats also der einfach der Übernahme. Von Ideen und Gedanken anderer Textteile und Texten anderer. Um sie als die eigenen auszugeben darum geht's in dem Fall eher gar nicht oder nicht nur oder nicht allen oder so aber vor allem jetzt in dem Fall nicht mir. Und auch. Ach jetzt Armen Avanessian habe ich nicht den Eindruck dass es darum geht der schreibt ja ganz explizit also wer wer das will der kann an jeder Stelle an der was zitiertes erkennen dass da was zitiert wurde ja. Ich komme an diese Textzeile bekannt vor ich hatte habe ich den Anspruch hier die ganze Zeit streng zu unterscheiden ist das mein Gedanke, und ist das jemand anderes Gedanke und das heißt es überhaupt ist das mein Gedanken und jemandes anderen Gedanken wenn ich es lese verstehe, und in einen meiner Gedanken Einbau ist es dann nicht mein Gedanke ja ist das nicht etwas aus wenn ich darüber nur schreibe was ich denke also wenn ich ein Tagebuch für oder wenn ich einen Vorschlag machen wenn ich darüber nachdenke wie dieses Ding funktioniert wenn ich mit mir sprechen mir zu hör mir selbst erzählen, dann erzähle ich sowieso mir ja dann brauche ich diese Stufe nicht mehr. Ich weiß was ich mir erzählt ich höre dass ich schreibe es mir auf wozu brauche ich diese Nacht Prüfungen. Also wozu sich dieser Sachen vergewissern und manchmal kann man den Eindruck gewinnen dass diese Arten von Versicherung tatsächlich nur davon abhalten soll. Ein neues Argument zu machen etwas wirklich Neues zu denken. Und das um und das funktioniert dieses Akku also dies funktioniert dieses Mittel. Neues zu verhindern funktioniert obwohl die meisten das eigentlich wissen obwohl die meisten eigentlich das genauso einschätzen würden. Und man hört nicht und wird nicht müde. Es allen Erstsemestern und zwei Zimmer ist und trotzdem Esther und sechs Semestern weil manche. Hoffentlich bist du Abschlussarbeit nicht oder so ein zu schärfen dass es. Auf diese formalen Kriterien ankommt und alles andere ist Plagiat und das sei das allergrößte übel in der Wissenschaft und überhaupt. Meines Erachtens ist ja Trivialität und völlige Relevanz losigkeit das eigentliche Übel in der Wissenschaft. Bauch damit es keine Dissertation zu schreiben gleich mit dieser Einstellung. Auch gut ist eigentlich dieser Hinweis darauf morgen vielleicht mal länger schlafen oder eine spätere nachmittag Sitzung zum Schreiben oder gar nicht schreiben eine Pause oder so. Dann folgt ein ziemlich langer Text am nächsten Tag Mittwoch 28 September ist dann relativ lang. Und endet mit am besten einfach immer weiter schreiben wenn ich Gott so kommt am. Mir geht's so oft so dass ich hier schon anfangen die Aufzeichnung anfangen mit dem Einsatz heute nur eine ganz kurze Notiz eigentlich ich bin in zwei Minuten welche wieder raus. Ich mache mich ja garnicht verrückt und dann sitze ich da eine Stunde oder eineinhalb und die Aufnahme endet nicht und ich habe mir fällt immer mehr ein zu sagen. Und ich denke mir morgen wenn ich doch morgen einen Tag frei hätte und dann setze ich mich am nächsten Tag hin weil ich weiß gar nicht also ich weiß nicht gar nicht zu stoppen ich muss unbedingt noch was notieren noch was einsprechen und so weiter. Also der 27. September war zwar ein kurzer Text aber für mich deswegen nicht weniger. Aufschlussreich oder anregend aus meiner eigenen Müdigkeit heraus habe ich sagen damit, viel anfangen können. Heute ganz besonders noch mal als ich es jetzt das zweite Mal gelesen habe und das muss ich auch noch notieren ich habe sowieso den Eindruck, leicht müde und leicht hungrig ist der absolut optimale Zustand um etwas zu schreiben egal was. Leicht müde lässt sich nämlich ein auf den Text konzentrieren den man schreiben möchte und leicht hungrig hält einen. Also mich zumindest hätte so ein bisschen hungrig. Und dadurch getrieben also das kompliziert zum bisschen die Müdigkeit und setzt diese Müdigkeit in eine konzentrierte, so einen konzentrierten Fluss um und man muss immer der Körper ist nicht verdauen beschäftigt hat natürlich wahrscheinlich auch irgendwelche biologischen Gründe warum man sich dann ganz gut konzentrieren kann, der Körper ist wenn man hungrig ist vermutlich irgendwie auf Jagd aus oder keine Ahnung weiß der Geier hast diese biologist min sind sowieso immer nur Mittel plausibel davon abgesehen, habe ich für mich festgestellt leicht hungrig und leicht müde ist der optimale Zustand zum Arbeiten wenn man das irgendwie hinkriegen kann deshalb ich, bitte morgens oft nur einen Kaffee trinkt und nichts frühstücke, wenn ich wirklich arbeiten möchte ich weiß eigentlich ungesund mache ich nicht sollte man nicht tun außer gerade wenn der Tag lang würde so ist wichtig dass man erst mal was ordentliches essen kann oder so aber wenn ich hier gleich morgen Schluss arbeiten möchte dann darf ich nur einen Kaffee trinken weil ich sonst nämlich Satz, wenn und wenn ich sag, und gerade ausgeschlafen habe es ist nichts anzufangen dann kann ich mich hin zur sie kann alles mögliche machen E-Mails schreiben irgendwie ich das Zeug machen aber ich kann nichts Neues schreiben, dazu müsste ich leicht müde was am besten ein bisschen zu früh aufgestanden eine Tasse Kaffee getrunken und dann leicht müde leicht hungrig bis zum mittag durch, und dann was essen kurze Pause am besten ausruhen weil wenn man den Vormittag ohne Essen zugebracht hat und nur gearbeitet hat ist man am. Ist dieses mittags tiefen bisschen. Schlägt ein bisschen stärker zu Buche bei mir und dann am Nachmittag noch mal weiterschreiben bis abends und dann, irgendwas zu machen Sport und dann was essen und dann kann man noch mal weiterschreiben bis man wirklich so müde ist dass man gar nicht mehr schreiben kann also immer wenn man diesen Verdauung überstanden hat und dann zum bisschen entweder nicht mehr satt oder schon bisschen hungrig und ein bisschen müde, geh mal die besten zu schnell zum Schreiben. Aus und in der Müdigkeit heraus sein was der geschrieben aus und in der aus und in diese Erschöpfung. Merschöpfung weiß ich nicht aber. Müdigkeit von dich da eigentlich in den wichtigen Hinweis für mich weil ich genau für mich so eine das ein wichtiges. Etwas Wichtiges was man über sich lernen kann wenn man Dinge schreiben möchte oder so auch immer. Gut ich belasse es bei diesem anmerkung und bis morgen.

One thought on “Podlog #062 2017-03-03”

  1. Lieber Moritz!

    Kann ich dem zusehen, dem Gedrehe, der permaneten Beschleunigung, dem vollen Speed, kann ich nacherleben wie guter Armin A. sich fühlt inmitten der Zeit, die da ist und in der er vermeintlich angekommen ist, kann ich ihm zusehen, jetzt in der Distanz von bald 45 Jahren, dann wird die große Leere wieder deutlich, das mich damals schon oft überfallen hatte.

    Denn, auch ich war einer der Jungs, der in der Kunstszene gehaypt und rumgereicht wurde, dem alle Türen von Hamburg, Berlin über Düsseldorf, bis New York offen standen.

    Ich hatte mich damals bewusst eingebremst, bin aus dem Kunstbetrieb ausgestiegen. Mitstudenten wie Martin Kippenberger hatten mich angeekelt, ich sie aber auch, denn sie ahnten, dass ich mich für meinen Erfolg nicht den selbst-zerstörerischen Zentrifugalkräften der damaligen Zeit (die heute genauso noch wirken) aussetzen wollte.

    Und wie ich an Armin A. erlebe ist heute jemand der so intelligent und sprachlich begabt ist – wie ich es so nie war – wie er, wie er selbst sagt, der ökonomischen Zeitbeschleunigung immer noch, wenn nicht noch mehr ausgesetzt.

    Nur merkt er nicht und Du auch nicht, wie leer dieses schillernde Faszinosum ist, wie wenig in den Texten wirklich gesagt wird, wie flüchtig das eine erhascht und schon vom anderen abgelöst wird, wie nur mehr eine verzerrte Landschaft an einem vorbeizieht die im Vorwärtsstürzen alles verzerrt und nicht zwischen wichtig und unwichtig scheiden kann.

    Natürlich gehört hierher die Müdigkeit, ist sie vielleicht der einzige Zustand indem er zur Ruhe kommt und sich ihm Dinge eröffnen, da nicht mehr das Übernächste das Nächsten schon staut.

    Frage: Meinst Du, es kann Buch schreiben genannt werden, wenn Du in dem Buch (der Dissertation) Doktorarbeiten kritisierst. Doch nur, wenn das dein Thema ist ………….Vergiss es und schreib interessantes, den gesamten Rahmen der Narration ausnützendes zu deinem Thema.

    Wenn ich lese was Leute aus dem Umkreis von Dirk Baecker für unzählige Dummheiten über Schrift, Sprache und deren Entwicklung von sich geben, dann denke ich, da musst Du dich ganz schön auf die Hinterbeine stellen um nicht auch all diesen Verkürzungen zum Opfer zu fallen.

    Nur ein Beispiel aus den Unzähligen, die mir aus dem Baecker-Umkreis begegnet sind: („Vokalschrift“ in einem Kommentar zu deinem PL) Die ägyptische Schrift war lange Zeit eine Konsonantenschrift und erst viel später gab es erste Zeichen für Vokale (siehe J. Assmann).

    Stefan M. Seidel und ein P. Lustig auf Twitter sind andere Kandidaten, die mit einem Halbwissen, ja Viertelwissen vermeinen den Hebel gefunden zu haben, der die Zeit bewegt, faktisch aber immer wieder völlig Ungenügendes zur Sprachentwicklung schreiben.

    Wieweit der Lehrer (d. Baecker), das Original da selbst schon verkürzt hat, kann ich nicht beurteilen, aber vermutlich schon……………….!?
    Mit dem Stand, den andere aus diesem Stall mitbringen wirst Du kein Buch schreiben können, das über das Buchgewicht von zwei, drei Kilo hinausgeht.

    Ich vermute ja, dass, um das Thema einigermaßen in den Griff zu bekommen, du viele Quellen nachprüfen musst, willst Du von einer größeren Fachwelt ernst genommen werden.

    Nach dem, was ich auch bei Baecker lese, liegt der Haken schon bei der ungenügenden Darstellung früherer Medienwechsel. Wenn in der Sicht des Damals schon so viel im Argen liegt fehlt das Instrumentarium, den jetzigen MW sachgemäß zu beschreiben.

    Grüße aus
    einer Anhäufung von Massen
    die sich Berge nennen

    Günter

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