Podlog #061 2017-03-02

2. März 2017, die 61. Folge. Heute notiere ich ein paar Gedanken zu heutigen Schwierigkeiten eine Dissertation zu schreiben; Dissertationen – die Steuererklärung unter den akadmischen Textgattungen… Wie heute noch Dissertationen schreiben? Was für eine Art von Text kann das noch sein? Wie darüber nachdenken? Und welche Bedeutung hat mein Podlog konkret für das Schreiben meiner Dissertation? Alles Fragen, die ich nicht heute beantworte sondern vor allem notiere, um sie weiterverfolgen zu können.

Vollständiges Transkript einblenden…

Moritz Klenk
3. März 2017 die 61 Folge von Podlog. Heute hatte ich mir vorgenommen bzw auch schon angefangen, eine Folge aufzunehmen mit ein paar Notizen unter anderem an den Notizen die ich gestern schon, in Aussicht gestellt hat oder mir selber vor notiert hatte nämlich zu den Typen derjenigen die einem beim zocken so begegnen können der Leute die. Ein grüßen oder nicht grüßen und wie man sie unterscheidet und so ein paar Alltagsbeobachtungen sozusagen. Und ich habe das aufgenommen und ich habe es wieder verworfen weil ich mich während der Aufnahme wahnsinnig gelangweilt habe ich fand dieses Selbstgespräch fürchterlich. Bis mal überhaupt keine relevante Information das ist eine eine Art von Information bzw eine Art von Beobachtung die man jederzeit wieder reproduzieren kann wenn man, wieder läuft und wieder Menschen sieht und man kann sich darüber noch mal Gedanken machen aber, noch habe ich keinen. Oder Zugang gefunden der mir das in irgendeiner Form aufschlüsseln. Was Asus mit solchen Alltagsbeobachtungen anfangen ich habe mich jetzt heute dafür entschieden dass ich dann einfach diese. Diesen kurzen hin diese kurzen Hinweis einfach wieder lösch was will ich damit ja. Die sind mir zu noch nichts zu gebrauchen lieber würde ich gerne über was anderes sprechen was ich heute was mich heute auch beschäftigt hat also seit einigen Tagen. Aber Dich intensiv wieder an meiner Dissertation und, es kommt also dass ich arbeite die ganze Zeit eigentlich da dran aber seit einigen Tagen schreibe ich, was ein deutlicher Unterschied ist zu vorher in den nicht viel geschrieben haben in ganz unterschiedlichen Formaten vor allem in meiner notiz Hefte aber nicht in dieses Dokument. Dass man dann diese Dissertation nennt oder mit der Mann. Die man selber als solche bezeichnet wenn man in ein Dokument rein schreibt wenn man eher sagen. Das dann wächst und länger wird und irgendwann dieses Buch das man abgeben muss. Sein soll oder werden soll. Dieses Dokument das ein einschüchternd vor der Aufgabe irgendwie zurückschrecken lassen kann. In dieses jene Dokument auf jeden Fall schreibe ich seit einigen Tagen wieder und es läuft sehr gut ich kann mich konzentrieren wir sehr lange nicht mehr. Es ist großartig also durch Zufall habe ich das auch wieder bei. Armen Avanessian gelesen in Miami fication. Das stand ja auch schon also auch in Überschrift hatte darüber nachgedacht und das aufgeschrieben also wenn schreiben läuft dann ist es fühlt sich nicht an wie Arbeitern ist es. Nein was befreiendes ein befreiendes schreiben wenn es gut geht dann geht's gleich richtig gut. Dann geht's einem selbst dabei aus Zucker richtig gut. Für meine Dissertation habe ich allerdings so einige Fragen die ich zum Schreiben Entwickler und zwar die ich ja unter anderem in der Beschäftigung und allen Auseinandersetzung mit Texten von Armen Avanessian. Mir überlege aber auch gerade in dieser in dieser Spannung zwischen dem Podlog und. Meine Dissertation oder zwischen dem Podcasten dem sprechende Nachdenken und anderen Formen der Notizen und der Texte die man schreibt oder spricht vorträgt jemanden erzählt oder, was auch immer man damit macht in welcher Form auch immer wenn man sie erstellt. Und es macht eigentlich gerade diese Differenz für mich so produktiv darüber nachzudenken bzw stellt mir überhaupt diese Fragen. Die Fragen kommen auch aus anderen Richtungen oder die selben Fragen kommen auch aus anderen Problemen heraus zustande. Aber unter eben unter anderem eben auch aus dieser aus dieser. Zusammenschau oder Zusammenstellung oder diesen Zusammentreffen unterschiedliche Arten der aufzeichnungs Prozesse, unveränderten Formen des eben darüber nachdenken und mit aufzeichnungs Formen zu arbeiten und zu experimentieren und Dinge auszuprobieren und II. Ganz konkret geht's dabei um die Frage also um für mich die Frage wie man wie man diesen Text schreibt wie man ihn angeht. Welche Art von Text eigentlich diese Dissertation sein muss. Wollte man jetzt einfach konventionell diese Dissertation irgendwie nur abgeben oder möchte man damit nichts weiter als verbinde würde man damit nichts weiter verbinden als eine. Ja etwas was man abgeben muss ja so wie, eine Steuererklärung beispielsweise die muss ich auch irgendwann abgeben da mache ich mir keine großen Gedanken dass sie. Das irgendwie sich interessant liest oder so sondern sie muss einfach den formalen Kriterien genügen und da muss alles drin stehen was drin stehen soll und dann muss ich sie zum richtigen Zeitpunkt abgegeben haben und am Schluss kriege ich was dafür ja möglicherweise eine Rückzahlung und oder wenn ich ja anders meine Steuererklärung, ein anderen finanziellen zusammenhängen unterwegs wäre die Hoffnung dass ich nicht so viel nachzahlen muss oder was, also ganz unterschiedlich aber bei der Steuererklärung würde ich mir zumindest keine Gedanken über die Form machen die Form ist soweit eigentlich vorgegeben. Man könnte das gleiche über Dissertation sagen. Die Form ist eigentlich vorgegeben letztlich auch nichts weiter als eine Steuererklärung und es ist auch ähnlich ich würde sagen. Möglicherweise werden Steuererklärungen ähnlich häufig gelesen wie Dissertationen in der Soziologie z.b. Liest nämlich einer ja der der das prüft und das ist bei der Steuererklärung jemand vom Finanzamt und. Bei der Dissertation ist es in der Betreuer der Dissertation, und dann möglicherweise noch jemand in einem Verlag ein lecker aber die muss man auch dafür bezahlen dass er das tut und den Verlag muss man dafür bezahlen dass es verlegt und dann verkauft und verschickt der Bücher und die stehen dann irgendwo in den Regalen in irgendwelchen Bibliotheken müssen sie stehen in irgendwelchen Buchhandlungen werden sie, vielleicht aus Versehen verkauft so ungefähr geschieht es auf jeden Fall mit den allermeisten Dissertationen die wenigsten Dissertation werden geschrieben und gelesen. Was ist so besonders interessant oder besonders gut oder so auch sein sondern sie sind ähnlich wie Steuererklärungen sehr stark standardisiert und haben kaum Leser. Man könnte sich also aus diesem Grund schon fragen wenn es denn keine Pflicht, zur Steuererklärung also das pondon dazu in der Lister zu zur dissertation gibt man könnte auch etwas anderes tun, warum überhaupt dann schreiben bei der Steuererklärung stellt sich diese Frage nicht weil man muss ab einem gewissen Einkommen die Steuer erklären. Ob man will oder nicht und wenn man nicht will dann muss man zahlen dann wird die Steuer veranschlagt und man muss in der Regel sehr viel mehr zahlen als Mann. Müsste würde man sie dann doch erklären wenn Welt also die Möglichkeit ist erklären. Für Dissertation gibt es keinen Zwang man muss nicht promovieren bzw promoviert werden. Man muss nicht promovieren man muss keine Dissertation schreiben man kann irgendetwas anders mit seinem Leben machen zugleich stellt sich dann aber die Frage wenn man es denn doch tun wollte. Welche Formen dafür eigentlich wählen kann. Ob damit die Frage der Stand des Hirten der standardisierten Promotionen schon geklärt ist oder nicht. Meiner Ansicht nach Geld für Promotionen wie für alle anderen Texte die man schreibt. Eigentlich nur ein einziges sinnvolles wirklich sinnvolles Kriterium. Ja bei der Promotion kommt noch ein zweites mindestens hinzu aber zumindest gilt erstmal zum Schreiben ein einziges wichtiges Kriterium die für alle Texte auch. Man sollte einen Text nur dann schreiben wenn man ihn gerne gelesen hätte aber ihn nicht lesen kann weil er eben noch nicht geschrieben wurde. Und aus dieser Motivation und mit dem Anspruch kann man Texte schreiben und die werden gut werden gut Texte. Vibration kommt hinzu dass man dafür hoffentlich promoviert wird sonst kann man es immer noch veröffentlichen aber man kann es eben nicht Promotionen und man nicht hinterher eben kann. In den Auseinandersetzungen zumindest mit diesen Formen des Denkens in anderen Texten. Vorzugsweise in meinen notiz heften oder hier als gesprochenes denktagebuch. Stellt sich mir aber immer mehr die Frage wie viel Formalisierung und Standardisierung eigentlich. Ich bei einer solchen Dissertation bereit bin zuzulassen. Und wie viel sinnvoll ist. Wenn man wirklich der Ansicht sein sollte dass ich unter Bedingungen des Medienwandels gesellschaftliche Strukturen verändern. Und daraus. Echte Konsequenzen Folgen für die Art wie man diese Strukturen beschreiben erfassen verstehen erklären denken theoretisieren in Texte fassen. Dann möchte sollte wollte ja für welche Gründe auch immer wenn sich das in irgendeiner Form bedeutsam verändern soll. Und wenn auch nur ein Funken an diese These glaubt dann kann man unmöglich einfach so weiter. Standardisiert Texte schreiben in der Hoffnung dass diese standardisierte Form die schon, in den letzten 50 Jahren keinen Menschen mehr interessiert hat und nur für viel Geld von irgendwelchen Verlagen die sich daraus unter anderem auch noch über Wasser halten. Überhaupt noch veröffentlicht werden das kann kein Mensch glauben dass es auch nur im Ansatz die angemessene Form dafür ist. Und letztlich muss ich eine Promotionsarbeit also einen Dissertation muss ich diesen. Vor allem diesen Sachzwängen könnte man vielleicht soll mit Luhmann differenzieren diesen Sachzwängen. Unterwerfen. Und Sachzwänge heißen in dem Fall Zwänge des Denkens das jetzt nicht mehr mit Touran aber egal. Es gilt also sozusagen einen gerade den den die Gratwanderung erfolgreich zu meistern so viel. Strukturen Formalisierung zu gewährleisten dass wir uns noch als Dissertationsarbeit erkennt und annimmt annehmen kann. Aber sich den Herausforderungen eines solchen Denkens oder eines solchen Textes oder den Möglichkeiten auch einen solchen text heute unter diesen Bedingungen unter Bedingung des Internets unter solchen gesellschaftlichen, kulturellen und sonstigen Bedingungen zu stellen. Wenn ich die Bücher von armen lese und ihn nachdenken hör darüber. Wie sich akademisches schreiben wissenschaftliches geisteswissenschaftliches schreiben verändert. Und ich dann heute z.b. auch einen Kommentar gelesen habe. Die letzte vorletzte Folge glaube ich auf Podlog die sagt Armen Avanessian zeigt kein Wissenschaftler sondern. Künstler und Günter sei kein Künstler sondern Wissenschaftler. Dann frage ich mich wie dieses heillose durcheinander eigentlich entstehen konnte. Ich bin noch lange nicht bereit zu akzeptieren dass Wissenschaft und Kunst nur noch ihre standardisierten. Modelle sein sollen. Das wenn ein Künstler aus Versehen zuviel über Hegel Heidegger und sonst was schreibt in irgendeinem Podcast. In dem Kommentar Möglichkeiten unter den jeweiligen Folgen dass er dann ein Wissenschaftler sein soll wohingegen jemand der zwar keinen Professor Titel trägt und kein Lehrstuhl innehat nur weil er. Andere Texte schreibst deswegen kein Wissenschaftler sondern gleich Künstler sein soll. Und ich bin es deswegen nicht bereit anzuerkennen oder diese Verteilung zu akzeptieren weil ich der Ansicht bin dass man heute. Texte schreiben können muss die diesen Formen des Denkens und dieser Gesellschaft und ihren Veränderungsprozessen entsprechen. Und ich kann nicht sagen was das genau bedeutet also wie ein solcher Text tatsächlich schon aussieht. Aber ich weiß auf jeden Fall wie er nicht mehr aussehen kann. Diese Standardmodelle von es bedarf eines. Genau beschriebenen Problem ist dass es dann darauf folgt dann der Stand der Forschung allein die Idee eines Stand der Forschung. Die kann so leicht heute eigentlich niemand akzeptieren vor allem nicht als eine als ein formalisiertes als eine formalisierte Standard Erwartung. Keine weiteren Begründung Mehrbedarf. Sondern wenn man eine Arbeit schreibt in dir es für nötig hält einen Stand der Forschung zu beschreiben. Müsste man ihn zumindest erklären warum es hier an dieser Stelle gilt einen Stand der Forschung aufzuführen. Und so einfach wird da heute keine Argument raus meines Erachtens. Mir stellt sich das als eine Frage und als ein Problem des Schreibens da. Das sozusagen aus den formalisierten standardisierten. Textgattungen oder Textformen wie man sie kennt liest. Und wirklich bis zum Abbrechen publiziert hat. Wie man sich aus diesen Zwängen befreit aber nicht um einfach ins wilde formlose palavern oder so ins ins. Ja was weiß ich ja möglicherweise sogar ins ins künstlerische oder in in in ästhetisch summoning oder. Oder was auch immer man sich vorstellt, spirituelle mystisch religiös Zusammenhänge oder so weiter zu eng steigen oder zu auszubrechen oder so etwas oder sich zu verlieren oder wie auch immer man positiv oder negativ man das darstellen möchte oder sieht, sondern aus diesem zwängen sich befreit um der Strenge des Denkens Willen. Und dann diese Frage bzw an dieses Problem führt zum einen mich mein Thema meine Auseinandersetzung mit meinem Thema. Darüber würde ich heute will ich heute gar nicht sprechen zum anderen aber fühlt mich an dieselbe Frage und dann dieses selbe Problem auch diese Arbeit am Podlog. An so einem Arsch eben sprechenden denktagebuch und Arbeitsgedächtnis parallel zu einem Text den ich Dissertation nennen. Die ich irgendwann möglicherweise abgeben. Eigentlich erst diese Begegnung der unterschiedlichen Arbeitsweisen dies das verschiedene Dinge. Eigentlich erst mein mein Tag der die Einheit des Tagwerk zur Verfügung stellt diese Dinge auch zusammenzubringen und sie als. Irgendwie gemeinsam auftretende Arten des Schreibens des Denkens des Reflektierens des Arbeitens. Begreifbar zu machen zusammenzustellen und miteinander in ein Gespräch zu bringen. Dieses führt mich an das selbe Problem zu derselben Frage. Das Problem stellt sich mir ohne dass ich momentan hier eine Lösung anbietet. Stefan Seydel hat auch heute morgen wieder z.b. auf Twitter geschrieben mir das schon so oft geschrieben hat. Dass er stur bleibt ich soll meine Diss abgeben man kann ich Podlog und dissertation gleichzeitig machen dann kann ich zwei Herren gleichzeitig dienen. Der Wissenschaft unter dem ich weiß nicht was das zweite sein soll oder der Dissertation und dem Podlog dem Podcast also. Meines Erachtens geht aber geht es aber erstens sowieso nicht um einen dienen. Also wie man diese strenge der Formel ist Hirten Dissertation zurückweisen muss. Also ihr nicht dienen kann sondern eigentlich eben etwas Neues denken muss damit man überhaupt. Ein Beitrag zu irgendwas schreibt und nicht nur nichts oder nur Papier füllt ist am Ende sogar gedruckt wird wer weiß. Dass man zugleich aber auch in den Podcast nicht einfach nur diesen Podcast bedient auch da ist ihnen völlig unangebracht. Ich erfahre das zwar manchmal als Herausforderung dass ich jeden Tag Podcast und immer mal wieder gerade an Tagen an denen es mich besonders auch zeitlich herausfordert oder kräftemäßig herausfordert. Und da waren jetzt in den 61 Tagen schon einige dabei und es dann sehr spät wird beispielsweise wenn ich erst so um 1:30 Uhr offiziell am nächsten Kalendertag bereits die Aufzeichnung beginne. Sogar was auch schon vorgekommen ist dann. Dann fällt es einem schwer das nicht als ein bedienen zu sehen und manchmal ist das tatsächlich dann eine Herausforderung aber in dem Moment in dem man sagen beginnt damit sich dieser Herausforderung zu stellen, in dem Moment begreift man dass es kein bedienen sein kann. Und mehr und mehr habe ich auch den Eindruck dass es nicht nur kein bedienen sein kann sondern dass sich eigentlich diese diese ganz unterschiedlichen. Arbeitsweisen und Notationsformen. Sich erst gegenseitig in den Zusammenhang stellen indem sie heute beobachtet werden können möglicherweise sogar. Müssen. Dass man sie eigentlich heute erst in der Unterscheidung von anderen aufkommenden Formen des Reflektierens des Denkens des beschreibens des Gesellschaft und Kultur Beobachtens. Erst in diesem Differenzen so richtig begreifen lernt. Natürlich ist auch das nicht neu also die Situation wäre albern anzunehmen Dissertation seinen früher mal konkurrenzlose Projekte wissenschaftlicher Beobachtung von Gesellschaft Kultur oder was immer gewesen, 20 noch nie, sie hatten immer andere Formen des der der Welt des Welt Zugangs der Beschreibung der Analyse und so weiter der Aneignung oder was auch immer also gab es schon immer eine ganze Bandbreite. Was ich von eben künstlerischen Reaktionen auf Fragen oder künstlerische Reaktionen auf Lösungen. Die dann die andere Fragen sein. Andere Textformen auch schon eine Liste für beispielsweise. Und aber auch noch nicht zur dissertation ausgereifte oder. Bin noch nicht in diesem Umfang vorgelegte kürzere Textformen innerhalb der Wissenschaft Essayist beispielsweise kurz Argumentationen kleine Vorträge und II auch das gibt so ein gab es schon immer an. Also es ist nicht erst jetzt dass ich das irgendwie dass ich da irgendwie eine Konkurrenzsituation aufbaut aber manche 81 ist es nicht dass da eine Konkurrenz ist sondern welche Konkurrenz eigentlich. Nicht Konkurrenz im Sinne eines Wettstreit oder so sondern eigentlich im Sinne eines ja eines gemeinsamen auftauchen. Wie Import ob diese Frage behandeln kann dass mir relativ klar ich kann sie einfach diskutieren in der Form in der ich. Möchte ja ich habe hierfür es gibt hierfür keine Kriterien ich tue was immer ich da tue. Und entweder. Gelten die Kriterien bereits ohne dass ich sie weiß ohne dass ich sie reflektierte dass sie mir bewusst sind dann fällt es mir nicht schwer ihnen gerecht zu werden oder ich erfinde sie ja oder ich ich. Ich denke sie mir neu dann kann ich auch jederzeit reagieren wie ich darauf zu reagieren. Denk. Für die Dissertation allerdings stellt sich dabei andere Fragen weil man muss diesen Text oder dieser Form in irgendeiner Form versuchen gerecht zu werden. Wie man diese Reflektion in einem solchen Text mit zum Ausdruck bringt. Das ist momentan für mich so eine. Eine Frage eine der Fragen die dieses Schreiben eigentlich die ganze Zeit begleitet. Aber die ist auch so spannend macht und dies im übrigen auch nicht als eine. Als Einschreiben die diese Dissertation nicht als Einschreiben bestehen lässt dass man, schreiben kann ohne irgendetwas anderes dabei zu tun man kann nicht nur das tun also zumindest kann man es nicht wenn man, wenn man sich nicht voll und ganz auf diese formalen Strukturen und Standard Erwartungen der Dissertation verlassen möchte. Wie man das tun dann kann man das einfach wie einen ganz normalen Job betreiben ja dann kann man 8 Stunden am Tag an seiner Dissertation schreiben man hat ja einen sehr starkes Korsett dessen, wieso was du von Dissertation erwartet wird mich aufgebaut sind wie argumentieren wie umfangreich wie wie wie genau wie tief wie methodisch ausgearbeitet. Weiß eigentlich auch vorher schon was rauskommt das weiß man spätestens wenn man die Einleitung gelesen und das Problem irgendwie geschrieben hatte damals. Da muss man bereits schon wo es hin läuft ist alles in recht durchschaubare Geschichte mit. Einen geringen Ertrag zu einem Thema das weiß ich nicht sich nicht groß. Kann durch Fragen nach Relevanz oder. Nicht durch große Fragen der nach Relevanz aufhalten lässt. Wenn man sich allerdings auf das nicht verlassen möchte oder darauf nicht verlassen kann wenn man mit dieser Form und inform Erwartungen sich. Auch kritisch auseinandersetzen möchte. Dann ist ein solches schreiben eigentlich nicht und man kann das nicht betreiben oder zumindest ist mein Eindruck man kann das nicht betreiben wie ein eben einen Nine-to-Five-Job. Ich belasse es heute mal bei diesem kurzen Notizen oder bei diesem kurzen Nachdenken über die Frage nach text Verhältnissen text Zusammenhängen von Podlog und die Situation. Und den Fragen die sich stellen wenn man heute überhaupt noch eine Dissertation schreiben möchte ich muss auch immer wieder dran denken dass. Ja dass das und wie stefan Schulz beispielsweise gesagt hat dass er mit diesem dass er seine Dissertation abgebrochen hat. Konntest du überhaupt nicht vorstellen noch eine dieser seltsamen Fragen zu beantworten die irgendwie eigentlich letztlich niemanden interessieren und die nur irgendwelchen formalen Kriterien gerecht wird eben dass es von Marl eine Dissertation würdig ist und man sich da für diesen Titel verdient wenn man, dann aber nicht das Buch schreiben darf oder kann. Dass man gerne schreiben möchte und in jedem anderen Kontext in dem man einfach ein Buch schreiben kann dass man möchte dass man schreiben möchte wie man das Schreiben möchte weil man es gerne so gelesen hätte ist aber leider, noch nicht gibt also man dieses Kriterium als dass sich ein sich das Schreiben bestimmende Kriterium setzen kann. Warum man dann noch eine Dissertation schreiben soll und nicht einfach nicht. Und nicht einfach was anderes dass diese Frage gar nicht so leicht zu beantworten ist oder beziehungsweise eben relativ schnell auch beantwortet werden kann mit. Ja warum eigentlich noch eine Dissertation schreiben. Aber meines Erachtens muss man sich damit also oder man kann sich damit eben auch innerhalb von Dissertation auseinandersetzen und wenn man jetzt nicht gerade den. Was solche Form Zusammenhänge und Erwartung an wissenschaftliche Qualifikation Schriften. Angeht, den strengsten aller Betreuer hat die da die standardisierten Erwartungen an einen solchen Text haben und zu denen Zelt Dirk Becker Gott sei Dank nicht. Wenn man die nicht hat dann glaube ich dass das geht also dass man das kann und dass diese Anspruch dass man ein Lets sich doch ein Buch schreiben kann. Dass man gerne gelesen hätte dass man das auch trotz Dissertation nicht aufgeben muss. Und ich bin auch der Überzeugung dass das letztlich diese Schwierigkeiten wissenschaftliche Monographien zu schreiben. Oder diese Infragestellung überhaupt der grundsätzlichen Sinnhaftigkeit eines solchen Unterfangens heute. Dass ich auch diese Frage innerhalb einer Dissertation verhandeln lässt bzw ich versuche das einfach. Mir bleibt nichts anderes übrig eigentlich. Ich habe also ich hätte gar kein Interesse daran eine solche standardisierte. Besten empirische wenn man in der Soziologie ein möglich standardisiertes Forschungsprojekt machen möchte dann behandelt man am besten eine Stunde sistierte. Empirische Frage mit einem ganz kleinen methodischen Zuschnitt. Ein spezifisches empirisches Phänomen dass man sehr gut abgrenzen kann wenngleich auch noch nicht unbedingt begründen. Was man kann es unterscheiden von anderen Phänomenen aber man kann niemanden erklären warum man das anschauen möchte das ist auch noch nicht so wichtig wichtig ist dass man unterscheiden kann von anderen Phänomenen und dass man weiß mit welcher mit Tod. Das ist z.b. ein hilfreicher Hinweis für jemand der in der Soziologie einfach nur probieren möchte ich glaube dass es. Vielleicht sogar der pragmatische Zugang zu einer soziologischen Promotionen wenn man sich einen methodischen Zugang überlegt und ein abgrenzbares Phänomen. Und sich nicht aufhalten das mit Relevanz fragen. Dafür einfach den App die erfolgreiche Fertigstellung einer Dissertation ich unerheblich. Tut es das natürlich noch nicht erforscht sein so aber ist er schafft es so voller Phänomene die noch nicht erforscht wurden. Dann viele davon wunderbar abgrenzbar. Ganz wenige davon wirklich interessant aber eig ist das shit. Welche nichts was interessant ist schreiben schon wieder aus was dein Doktortitel sichert. Dafür ist man glaube ich gut beraten andere Texte zu schreiben als sie halt wenn man ein Buch schreiben möchte oder einen Text den man gerne lesen will. Nicht mal Soziologinnen und Soziologen lesen gerne soziologisch Dissertation davon bin ich absolut überzeugt und es muss einen Grund haben und es muss einen Grund haben das. Das quasi alle ignorieren dass es so ist. Inklusive der Armen Betreuerinnen und Betreuer die es erwarten und dann trotzdem leiten wenn sie es korrigieren müssen. Und dann alt derjenigen die verdonnert werden dieses frisch erschienene und teuer bezahlte Buch auch noch rezitieren zu müssen und es ist immer noch wieder nur einer dieser vielen Arbeiten die keiner lesen möchte. Die allermeisten Dissertation in der Soziologie will wirklich niemand lesen erst recht keine Soziologinnen und Soziologen. Und es fällt wirklich schwer dann nicht an die Geschichte des von des Kaisers neue Kleider zu denken. Bei der man sich auch fragt warum eigentlich alle mitspielen aber die Frage die. Kann sich auch noch für wann anders aufheben für heute belasse ich es bei den Notizen und in diesem Sinne bis morgen.

2 thoughts on “Podlog #061 2017-03-02”

  1. Hey Moritz!

    Alltagsbeobachtungen sind meist irrelevant, Du weißt doch, alles was wir wissen haben wir von den Massenmedien. Das nur nebenbei.

    A. Avanessian ist ein künstler, da er sätze schreibt die sich gut anhören (der rilke styl ;)) G. Lierschof ist ein wissenschaftler, da er gedächnissstützen herstellt.

    Das ist wahrscheinlich etwas erklärungsbedürftig.

    Mit der erfindung des vokalalphabets gelang die verbindung der oralen sprache mit der materiellen welt. Nun konnte man informationen aufdauerstellen. Geschichte wurde möglich, das Denken linear. Im Wettstreit mit den alten oralen mythen wurden texte selber heilig. Dabei vergaß man die eigentliche funktion als gedächnisstütze. Bibiliotheken endstanden, als tempel des wissens man begann, sie als eine über den Menschen schwebende transzendenz anzusehen. Paulus schrieb auf griechisch und unsere westliche kultur war geboren.
    Wir identifizieren uns als “Subjekte” (untertanen) einer “immateriellen” bibliothek, als in der welt der erscheinungen verschobende. Im inneren finden wir die unsterbliche seele, den geist oder was auch immer, eine art prozessorkern, der die erworbene Information speichert oder verarbeitet und an die bibliothek weiterleitet. Wir haben hier also eine Idiologische Verdinglichung des kulturellen Gedächtniss.
    Heute werden Informationen völlig andere verarbeitet. nur eins noch, das lineare denken hat ausgespielt und damit auch der “mensch”. wir sind raus, oder wieder am beginn. wer kann das schon sagen?

    gute nacht und schrieb deine doktorarbeit aufjedenfall zu Ende. Kannst ja ehe behaupten, was du willst, alles unüberprüfbar. nur die form waren, Steuererklärung halt.
    mfg pete

  2. Lieber Moritz!

    Nachtrag zur Frage der Zeit

    Bei Armen Avanessians Miamification gehen, wie bei den meisten Menschen alle möglichen Zeitbegriffe durcheinander. AA huscht speedig darüber hinweg und kommt mit verwurstelten Zeitschlingen dann doch irgendwo an…………….

    Um mich nicht selbst zu sehr zu verschlingen einige Nachklänge:

    Meine Behauptung, „Es gibt keine Zukunft!“ – der Satz stammt nebenbei von Bazon Brock – stellt sich der naive Auffassung entgegen, Gegenwart, Vergangenheit, Zukunft wären gleichwertige Zeiteinheiten die genannt werden können, wenn etwas war, ist oder sein wird.

    Letzteres sagt, was von mir behauptet wird: Es wird sein, IST aber nicht. Das „Sein-werden“ ist ein Entwurf (J.P. Sartre), eine Vorstellung, ein Konstrukt, eine Fiktion usw. das Teil der Gegenwart ist.

    „Zukunft gibt es nicht“ heißt, sie findet nie statt, außer in unseren Vorstellungen, Wünschen, Plänen, Zielen, Ängsten, Erwartungen, im Begehren (u.a. J. Lacan).

    Als diese sind bestimmende Element der Gegenwart. Bei den französischen Philosophen ist das Begehren – Désir – sogar der bestimmende Faktor von Gegenwart.

    Das Verhältnis von Vergangenheit und Gegenwart wiederum ist ein ganz anderes:
    Vergangenheit wird vergegenwärtigt, muss vergegenwärtigt werde um als Vergangenheit zu existieren ( mindestens schematisch). Gegenwärtigkeit ist Vergangenheit sobald sie als Gegenwart betrachtet wird.

    Der Augenblick und das, „Es ist“, oder allgemeiner, „das Sein“ ist das, wo die drei Tempi ihren Platz und ihre unterschiedlichen Qualitäten ausbilden.

    „Das Dasein ist sich immer voraus“ (M.Heidegger) und „Dasein ist immer schon da“, sowie: „Wir finden uns, Ich finde mich im Dasein vor“ sind einige der eigentlichen Bestimmungen für Gegenwart, Vergangenheit, Zukunft.

    Das Gewicht, das in unserer aktuellen Zeitgeschichte auf Zukunft gelegt wird – positiv( Medienwechsel) wie negativ( Angst vor Terror) – ist eine Spiegelung des Vergessens jener Geworfenheit die das Klima der Nachkriegszeit bestimmte. Der Existenzialismus war ein nicht unwesentliches Element, das den damaligen Aufbruch mit motiviert hat.

    Zu dem Punkt: Ich sei kein Künstler sonder Wissenschaftler.

    Mich haben immer alle Fachleute, Künstler, Techniker, Pädagogen, Psychologen, Kunstvermittler, Soziologen…………..genervt, die nur so weit denken, wie sie es für ihr Fach brauchen, um ihre Arbeit, Methoden usw. begründen zu können.

    Die Denken als Garnie ansehen. In einer Ausstellungseröffnung musste dann mindest ein Derrida-Zitat enthalten sein und alle anderen Termini, die gerade ganz angesagt sind, man/frau markiert sich als bedeutend und wieso auch mehr?

    Die Ver-Fachschulung, die Ver-flachschulung der Welt ist das Ergebnis dieses Ansteckdenkens, das, in dem man sich Begriffe ansteckt den Betreib ansteckt.

    Auch wenn ich im Denken oft etwas schwerfällig bin will ich den Begriffen auf den Grund gehen, bis dorthin, wo die Abgründe sich auftun und wo es dann erst richtig komisch wird!

    Und die Kunst? Die ist dann doch noch etwas ganz anderes!

    Seiltanz ist mein Disziplin
    das Seil zwischen Hochhäusern
    oder über Berge gespannt

    Günter

    Bitte unterschätze nicht Alltagsbeobachtungen, auch wenn sie nicht sofort sinnbringend schein mögen, sind sie im Beschreiben gute Denkübungen.

Kommentare? Fragen? Widerpruch? Links? Bitte gerne...