Podlog #036 2017-02-05

5. Februar 2017, die 36. Folge. Heute geht es über den Aphorismus Nr. 65 “Kohldampf” aus Minima Moralia, genauer um die Frage nach Sprache und Dialekt, Herrschaft und FreiheitRede und Schrift, und der Aufhebung der Schrift, “der Konsequenz der strengsten sprachlichen Objektivität” im Sprechen, um so und nur so die menschliche Sprache von der Lüge zu befreien, schon menschlich zu sein…

Vollständiges Transkript einblenden…

Moritz Klenk
5. Februar 2017 die 36 Folge von Podlog. Also ganz besonders Lehrern Sonntagen an denen man fast nichts macht. Ist es wirklich schwierig an den Tagebuch zu führen besonders wenn man sich an solchen Sonntag ganz absichtlich die Mühe gibt nichts zu tun und dann. Sich auch nicht wundern muss wenn man am Ende des Tages oder zumindest am zur fortgeschrittenen Stunde nichts gemacht hat. Also man muss sich nicht nur nicht wundern Zahlmann könntest dich eigentlich beglückwünschen weil immerhin das war das Ziel hat dann hat man erfolgreich nichts gemacht aber, was sagt man dann in seinem denktagebuch es ist natürlich so dass ich nicht nichts gemacht habe ich habe z.b. heute Reisevorbereitung für meine USA Reise ge, treffen Flug gebucht und mich bei dem Visa Waiver, Programm angemeldet und Bestätigung bekommen und so also das für mich hier natürlich auch. Nicht ganz unerheblich weil meine ernst meine erste Reise außerhalb von Europa aber. Bis es etwas was zu sagen erst im ganz im Werden begriffen ist wenn es dann soweit ist und nicht tatsächlich. Die Reise antreten wie man so. Eine Reise antreten oder eine Reise ja dann sieht es sicherlich noch mal ganz anders aus und dann habe ich auch einiges darüber zu erzählen aber so heute. Wann ist erst Vorbereitung also ich würde sagen vielleicht. Ja gut ich meine das gehört vermutlich auch dazu und diese diese praktischen schritte aber es ist letztlich nichts was man. Oder ich weiß es nicht also vielleicht wird es, mal etwas gewesen sein was man dann besser in so ein denktagebuch hätte notieren können immerhin die Reise wird sicherlich nicht ganz unbedeutend also wird mich einige Tage in Anspruch nehmen und nachdem ich auch da. Mir vorgenommen zu Podcast nicht einfach Urlaub vom Podcast mach weil ich meinen denken werde ich auch in den USA vermutlich. Wobei das nicht ganz sicher aber das heißt ich werde das in irgendeiner Form auch diskutieren oder kommentieren und deshalb eigentlich. Das vermutlich auch besser notieren so aber wie das so weiter läuft oder was da passiert. Weiß ich nicht heute kann ich zumindest erstmal nur feststellen dass ich dass ich Reisevorbereitung getroffen habe aber gut. Aber ich habe heute auch nicht garnichts gemacht im Sinne von gar nichts tun sondern ich habe unter anderem. Einen kleinen Text. Einen kleinen Text gelesen der mich der mich ja sagen wir mal beschäftigt bzw über den ich vermutlich noch ein wenig länger nachdenken werden muss. So ganz ist das. SSS schließt so ein bisschen an die Meditation von Body und an die Einleitung dich da schon vorgelesen habe an und es schließt vor allem an den Begriff der Dialektik und den der der, der Kritik an es liest aber auch an die Themen an die mich allgemein hier, bislang bisher interessiert habe nämlich an die Frage der Sprache und dann die Frage des Friedens, und an die Intellektuellen Kritik und da habe ich ja wieder einen also wenn man zu zeigen einen leeren Sonntag hat und nicht weiß worüber man sprechen könnte dann dann, dann kann man immer noch in der minima moralia mindestens einen kleinen Text hinten. Über den sich sicher lohnen kann sicher lohnt nachzudenken und den text möchte ich heute gerne Vorlesen und und darüber. Sprechen. Und der Text selber fordert ist eigentlich dass man darüber spricht und sich Gedanken macht wie man darüber sprechen kann das ist so. Aphorismus Nummer 65 und ist überschrieben mit. Kohldampf die Dialekte der Arbeiter gegen die Schriftsprache ausspielen ist reaktionär. Muse Zucker Hochmut und Arroganz hat der Rede der Oberschicht etwas von Unabhängigkeit und Selbstdisziplin verlin. Dadurch wird sie im Gegensatz zu ihrem eigenen sozialen Bereich gebracht. Sie wendet sich wieder die Herren welche sie zum Befehlen missbrauchen indem sie ihnen Befehlen will und kündigt ihren Interessen den Dienst. In der sprach der unterworfenen aber hat einzig Herrschaft ihren Ausdruck hinterlassen und sie noch der Gerechtigkeit beraubt die das unverschlüsselte autonomen Wort, all denen verheißt die frei genug sind ohne ranküne es zu sagen. Die proletarische Sprache ist vom Hunger diktiert der arme kaut die Worte um an ihnen sich satt zu essen. Von ihrem objektiven Geist erwartet er die kräftige Nahrung welche die Gesellschaft ihm verweigert er nimmt den Mund voll der nichts zu beißen hat. So recht er sich an der Sprache er schändet den sprach Leib den sie ihn nicht lieben lassen und wiederholt mit ohnmächtiger Stärke die Schande die im selber angetan wart. Selbst das Beste der Dialekte des Berliner Nordens oder, der cockneys Schlagfertigkeit und Mutterwitz krank noch daran dass es um verzweifelte Situationen ohne Verzweiflung überstehen zu können mit dem Feind zugleich auch sich selbst verlacht, und so dem Weltlauf Recht gibt. Wenn die Schriftsprache die Entfremdung der Klassen kodifiziert dann lässt diese nicht durch Regression auf die gesprochenes sich widerrufen sondern nur in der Konsequenz der strengsten sprachlichen Objektivität. Erst das Sprechen dass die Schrift in sich aufhebt befreit die menschliche Rede von der Lüge sie sei schon menschlich. Als ich den Text gelesen hatte dachte ich dass es sich wirklich sehr seltsam liest fast wie. Eine Art Rechtfertigung für für einen. Nicht abzustellen intellektuellen Habitus oder die Sprache der intellektuellen. Der Mann sich so sehr ausgeliefert weiß ausgeliefert im Sinne von man hat keine andere mehr. Oder nicht nur nicht mehr vielleicht hatte man sie nie weil man so aufgewachsen ist. Auf jeden Fall weil man sich in irgendeiner Form gesellschaftskritisch auf der Seite der Armen der unterdrückten und so weiter weiß oder sieht. Sich aber sprachlich längst. Von Ihnen zu weit entfernt hat das man dass man in arge Gewissenskonflikte Gerät. Und dann schreibt man so einen kleinen Text und kann erklären warum das alles kein Problem ist denn die Sprache der Armen ist eine Sprache die. Die nicht nicht die Mittel an die Hand gibt darüber nachzudenken was damit falsch sein könnte. Und das ist sowieso dieser Sprache der Oberschicht Bedarf bzw hier wird es vermischt mit der Sprache der Schriftlichkeit oder die Schrift. Wer so I I zeig mir mal. Das war meine erste Reaktion auf den Text die zweite Reaktion aber. War dann sofort eigentlich ja was wäre wenn eigentlich da was dran ist. Was wenn. Die Dialekte der Arbeiter gegen die Schriftsprache auszuspielen tatsächlich reaktionär wäre wenn das Ideal der einfachen Sprache der einfachen armen Menschen oder so. Wenn es mir so ein Wind wenn dieses Ideal der der. Der Einfachheit im Ausdruck aber auch sollen in den Ausdrucksmöglichkeiten. Und dass Einfachheit jetzt nicht despektierlich gemeint sondern als eine mögliche normative Forderung bei spitz weiß man muss Dinge so einfach wie man wie man es von mark dazu darstellen, wenn diese Einfachheit möglicherweise selber zu ein ideologisches in eine ideologischen Wert hat. Wenn möglicherweise tatsächlich an dieser Idee dass die Schrift die Schriftlichkeit und die die Sprache der Reflexion der intellektuellen der der Oberschicht. Spezifische Mittel mit sich bringt die die wichtig sind um überhaupt diese Verhältnisse reflektieren zu können. Meine dritte Reaktion war dann, das ist eigentlich fast albern fand oder mir diese Opposition dieser I und II Reaktionen eigentlich mich unbefriedigt gelassen hat bzw das hat mich dann. Diese Opposition hat mich dann. Sie mir dann problematisch warum muss es das eine oder das andere sein das warum kann es sozusagen nur das eine oder das andere. Richtig sein entweder die Sprache der Armen, muss verteidigt werden die einfache Sprache muss verteidigt werden gegen die die, prätentiöse gehobene Sprache oder wie auch immer abgehobene Sprache oder wie man das auch nennt shanggong oder was auch immer und es jetzt nicht direkt mit Fachsprachen zu identifizieren und zu verwöhnen weil darüber spricht ja nicht das so würde ich das jetzt tatsächlich erstmal ausnehmen, vielleicht aber die trotzdem diese Opposition zwischen dem einen und dem anderen als dieser. Position anzunehmen mag möglicherweise schon genau das Problem sein um dem um dass es diesen kleinen Text geht. Ein Fehler lag ist sozusagen darin anzunehmen dass ein Vorteil oder die Möglichkeiten. Einer in Schriftlichkeit erlernten Schulten übten Sprache oder Sprachbeherrschung. Die sozialstrukturellen oder die die die Klassenunterschiede in denen oder durch die eine solche Differenzierung der Sprache möglich ist rechtfertigen. Ein anderer Fehler Lege aber vermutlich dann auch ebenso darin anzunehmen dass in der Sprache der, der Armen der sogenannten einfachen Leute in einer solchen einfachen Sprache eine Art Ursprünglichkeit und eine Art moralischer moralisch überlegene Position. Verborgen steckt die eine gegen die andere Sprache auszuspielen. So so beginnt der Satz so beginnt dieser Text die Dialekte der Arbeiter gegen die Schriftsprache auszuspielen ist reaktionär es kann also nicht um die eine Wii um die andere. Extrem Position hier gehen. Es geht aber auch nicht um eine Vermittlung dieser extrem Position als etwas mittleres sozusagen ein im Mittelweg zwischen, ganz das eine ganz das und ganz das andere also eine Art. Kompromiss oder ähnliches bis würde, auch der Art wie hier formuliert ist also diese man diese Art des dialektischen denken sehr gänzlich widersprechen an anderer Stelle. In dem Text den ich gestern aus dem ich gestern noch ein Nachtrag im zitiert habe da geht's ja doch nur noch mal explizit da oder zumindest ja explizit darauf ein. Dass ein solcher Mittelweg keinesfalls gemein sein kann Vermittlung als big, als zentraler Begriff der Dialektik heißt nicht dass man zwischen, zwei Extremen vermittelt um dann einen Kompromiss irgendwo in der Mitte sich zu treffen oder ähnliches sondern Vermittlung bedeutet dass man durch die extreme hindurch, zu ihrer Aufhebung gelangt durch die Widersprüche dieser extreme hindurch zu ihrer Aufhebung gelangt und damit ist zugleich gesagt was es hier gilt zu entdecken, in diesem in diesem kleinen Text und worauf dieser Text hinweisen möchte. Oder Adorno mit diesem Text hinweisen möchte nun aus oder. Was meines Erachtens diese Text mir sagt. Wenn ich so das will ich das überhaupt so individuell sagen könnte wollte. Will ich nicht kann ich auch nicht egal auf jeden Fall an der Stelle. Sind die extreme eben diese Positionen. Die Sprache der der Oberschicht in Schriftlichkeit erlernt geübt. Differenziert und vermittelt also weiter gegeben ist. Noch keine Entschuldigung. Für die Verhältnisse die diese differenzierte Sprache hervorgebracht haben zugleich. Aber auch nicht ein Einstieg ma. In der Form dass dadurch diese Sprache gänzlich unbrauchbar wird. Warum dazu braucht es sozusagen den anderen Widerspruch die Sprache der Armen das erfordert den oder das andere Extrem die Sprache der Armen die Sprache der Arbeiter. Beschreibt Adorno drückt nur noch einzig die Herrschaft aus und die Spuren. Der Herrschaft die ihren Ausdruck hinterlassen. Und diese Sprache noch der Gerechtigkeit beraubt die das unverschlüsselte autonome Wort all denen verheißt die frei genug sind ohne ranküne zu sagen also ohne. Ohne bösen wählen ohne ja ohne. Wie sagt man Danone. Die frei genug sind ohne Bitterkeit vielleicht ja das ist vielleicht da bist du auch so ohne Bitterkeit es zu sagen. In den Figuren die Adorno hier beschreibt nämlich Kohldampf heißt der Text in der Sprache der Armen der Arbeiter drückt sie ist vom Hunger diktiert. Er nimmt den Mund voll weil er an ihr. Zubeißen versucht was die Gesellschaft ihm versagt. Und dann der gewöhnungsbedürftig oder schwierig ist Herr download hier erscheint es den Sprache während der Arbeiter er schändet den sprach live den sie ihn nicht lieben lassen. Und wiederholt mit ohnmächtiger Stärke die Schande die ihm selber angetan wart. Den Satz finde ich deshalb schwierig weil er weil es sozusagen dieses senden als eine aktive als als eine aktives Handeln des Arbeiters ansprach Leib. Sprachland das klingt fast wie Volkskörper der jetzt. Anscheinend von irgendwem diskutiert wird als problematischer Begriff oder was auch immer aber also sagen der sprach live als. Als ein als ein empfindlicher Leib dem dem dem Gewalt angetan werden kann. Dem Schande zugefügt werden kann. Und noch dazu von jemanden der der der Schutz Tag nach den Aussagen hier ist gar nicht anders vermag weil diese weil dieser die ihm zur Verfügung stehende Sprache ausdrückt Bass. Ihm und ihr angetan ist. Aber in dem Satz zugleich also so so sehr der einem vielleicht aufstößt beim ersten Lesen oder ein abhält, es für völlig überzeugen zu nun zu finden in der in derselben Art möglich der Zusagen möglich dr mir darüber nachzudenken was was damit ja. Was damit dann doch noch gesagt werden kann. Das Beste der Dialekte des Berliner Nordens oder der cockneys nämlich Schlagfertigkeit und Mutterwitz. Krank noch daran. Das ist um verzweifelte Situationen ohne Verzweiflung überstehen zu können mit dem Feind zugleich auch sich selbst verlacht und so dem Weltlauf Recht gibt. So schlagfertig so hart und so pointiert und so trocken und so genau und zugleich gegen den scheinbar gegen den, anderen oder den auf den es sich bezieht oder ging gegen den man wettern kann in all diesen Dialekten und Mundarten und und, und unterschätzen. Diese Härte und diese diese Schärfe wendet sich zugleich gegen die Sprecherinnen und Sprecher. Und verlacht sie. Weil sie sozusagen scheitern daran dass die Sprache selbst eigentlich nur Spuren dieser Herrschaft trägt und nicht mehr Spuren der Freiheit. Keine Möglichkeit keine Möglichkeiten zu dieser Freiheit beinhaltet. Ob das nicht zu extrem gedacht das weiß ich nicht also ich hätte ich habe meine. Aber hat es erinnert mich an eine Stelle von Rainald Goetz. Der sowas ähnliches über die Berliner sagt er kommt ja aus aus dem Süden. Und ja. Finde ich die jetzt und wo hat er das überhaupt geschrieben. Vielleicht war es auch nur ein Zitat vielleicht hat er hier Adorno zitiert. Also ich finde es nicht aber aus meinem Gedächtnis zumindest versucht frei zu reproduzieren. Sag der das dass die Berliner so ein eine einen preußischen Untertanen. Eine preußische Untertan Sprache haben im Gegensatz zu den zu den, zu der Münchner zu dem Münchner arroganten elitären, Sprachduktus oder irgend so in dieser Art der Unterscheidung also es geht eigentlich um eine ähnliche Differenz also ist die Münchner sind jetzt nicht unbedingt dem, Prinzip der Schriftlichkeit bei bei Reinhard Götz nee aber zumindest diese, dieses preußische Untertanen tum dass ich in den Berliner Dialekt ausdrückt ist von Götz ähnlich beobachtet aber es mag sein das ist ein das mag sein das ist ein. Wenn Adorno Zitat war hier. Also anzunehmen dass es hierbei sich um einen. Um einen irgendwie romantisiert waren Sprache in der Einfachheit der Sprache der ArbeiterInnen und Arbeiter. Dass ich darin eine. Eine eine Ursprünglichkeit oder eine eine moralische überlegene Position findet diese Hoffnung. Zweifelt Adorno hier an das geht gar nicht so sehr darum würde ich meinen hier. Auf die auf die auf Zusagen eine Art Inkompetenz oder ein Unvermögen der Sprache hinzuweisen sondern eigentlich eher auf die auf die. Auf die Korrumpiertheit oder die kaputt halt der Sprache die nichts weiter als eben Ausdruck. Der der Herrschaft ist und der jede Freiheit die jeder Freiheit beraubt wurde. Über hunderte von Jahren der Unterdrückung eben bis hinein in die angenommen selbst angenommene Sprache. Also auch in einer Art ja in einem annehmen dieses sprachlichen Dickmanns oder so wie man vielleicht ist. Mit Norbert Elias sagen kann also. Wenn das wenn das sozusagen zum vierten mit zum Positiven zum verstärkten zum selbstbewusst hervor gekehrten Identifikationsmerkmal. Der eigenen Zugehörigkeit der eigenen Klassenzugehörigkeit beispielsweise Verwendung findet dass ich darin eigentlich. Nur sehr bedingt wenn überhaupt irgendeine Chance verbirgt und was ist Adorno hier. Fordert bzw seine Konsequenz oder wie er das zu Ende denkt ist er stellt die hier ja Schriftlichkeit und und. Und gesprochene Sprache gegenüber oder sagt es wäre einfach naiv anzunehmen dass man die, die Klassenunterschiede damit oder gesellschaftliche Ungleichheiten oder so ideologische Verhärtung und was auch immer, dadurch begegnen könnte dass man wieder die Sprache neu, entdeckt oder sich neu zurück besinnt Abschied von all dem Firlefanz den diesen ganzen zoldo elaboriert, differenzierten sprach Möglichkeiten, unter Bedingung der Schriftlichkeit und was ich hier natürlich mitdenkt ist auch unter Bedingung des Buchdrucks ganz besonders aber es geht ihm hier nicht um medindex ist und es geht ihm hier um sozusagen konzeptionelle Wechsel zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit, die dieser Zeit gleich passieren es geht ihm gar nicht um eine historische Unterscheidung von von Mündlichkeit und Schriftlichkeit was war sein bevor die Schrift erfunden wurde was war danach oder so sondern es geht um diese diese, in derselben Gesellschaft zu findende selbstzuordnung und Zuordnung einfach quar Machtverteilung von Schriftlichkeit und Mündlichkeit, in dieser Form und zwar als Ausdruck zeigen oder ausgedrückt in den unterschiedlichen Dialekten und in den unterschiedlichen, sprach Abitur oder in diesen unterschiedlichen Sprachen Wortfetzen und Möglichkeiten sich auszudrücken und über Welt nachzudenken und mit anderen auszutauschen und so weiter. Also in der Einfachheit der einfachen Sprache liegt keine Möglichkeit dorthin zurückzugelangen bevor die Gesellschaft in, in dieser in diesem verdorbenen Zustand geraten ist in dem sie sich lauter Sonne hier befindet. Ebensowenig mag aber innerhalb der. Makaber in in der Sprache der Oberschicht die Lösung oder das Heil liegen es ist nicht einfach eine weiterentwickelte Sprache bin gleich ist sogar Hochmut und Arroganz als eine als ihr. Unabhängigkeit und Selbstdisziplin verleihen de verleihen die Faktoren wertschätzt gleich im zweiten Satz, Muse Hochmut und Arroganz eigentlich. Schon eine schräge Mischung ist wenn man sie wenn man bedenkt dass es so ein positive Faktoren sind oder positiv gewertschätzt der Faktoren sind die ja hier auf Zeit. Die verschaffen aber dieser Sprache der Oberschicht oder der Schriftlichkeit gibt eine Sprache eine eine gewisse Unabhängigkeit. Eine gewisse Freiheit im Ausdruck in der Möglichkeit zur Reflektion. Bauch da liegt nicht das Heil weil sozusagen ja eine solche gänzlich auf sich selbst bezogen Sprache. Würde würde nur den Status Quo zu Gunsten der gerade überlegenen Machtposition irgendwie stabilisieren. Es geht so auch also Kritik ist so auch unmöglich Gesellschaftskritik und überhaupt. Reflexion dieser Zusammenhänge was ist also bedarf. Ist sozusagen die Quadratur des Kreises oder hier die Möglichkeit. Die Schriftlichkeit in voller Konsequenz im sprechen. Aufzuheben eshakti als letzten Satz und nicht umgekehrt ja also es geht ihm nicht darum dass die gesprochene Sprache in der Schriftlichkeit aufgehoben wird. Und das finde ich tatsächlich sehr interessanten. Also gerade jetzt für mein hier gibt es sprechendes denken und etwas. Was ich nicht vermutet hätte bei Adorno zu finden der ja sozusagen war also bekannt war dafür dass er auch gute Vorlesungen hielt und die freigehalten hat was er, also es gibt es die verschriftlichten Vorlesungen die zeigen eindeutig dass er sich dann nur sporadisch an notizen gehalten hat und im Dux wie es geschrieben ist ist dann verschriftlicht wurde es klar das ist, nicht Aufschrift hin produziert ist sondern dass es gesprochene Sprache aber also, ich hätte man trotzdem bei ihm sagen als klassischen Bücher Schreiber und Gesellschaftstheoretiker und Philosophen nicht vermutet dass er dass er das so. Dass du das so rum endet und ich hätte es nicht vermute aber hier sagt er die letzten zwei Sätze sind wenn die Schriftsprache die Entfremdung der Klassen kodifiziert. Dann lässt diese nicht durch Regression auf die gesprochenes sich widerrufen. Sonnenuhr in der Konsequenz der strengsten sprachlichen Objektivität erst das Sprechen dass die Schrift in sich aufhebt befreit die menschliche Rede von der Lüge sie sei schon menschlich. Also die Schriftsprache ist die Sprache die die Entfremdung der Klassen kodifiziert die so zeigt die H, Unterschiede zwischen den zwischen den unterschiedlichen war schätzen der den unterschiedlichen Sprachen und damit den unterschiedlichen Möglichkeiten über Welt nachzudenken eigentlich, bieten die Möglichkeit zum weltzugang schlechthin oder die die Möglichkeit über Welt und seine eigene Situation nachdenken zu können die Möglichkeit sich überhaupt die Möglichkeit zur Freiheit wenn man das sagen sogar mit, Hannah Arendt die lesen wollte aber schwierig ist weil eben nicht elektrisch und so weiter aber trotzdem eben wenn man das so denken wollte dann diese Möglichkeit zur Freiheit, in der Sprache sieht so sieht er in der Schriftsprache die Entfremdung der Klassen kodifiziert das ist sein der findet fixierte Form was, was ist ein schon in der Unterscheidung des Schreibens mächtig oder nicht mächtig ganz ganz reale, ganz reale Macht und verteilungs Verhältnisse innerhalb der Gesellschaft auch betrifft und ideologische Unterschiede betrifft. Und sie kann aber nicht einfach im in einem in einem zurück auf die gesprochene Sprache sich aufheben das kann dadurch nicht einfach widerrufen werden wie er schreibt sondern nur. Widerrufen werden, und zwar da darum geht's ihm aber widerrufen eigentlich ist hier der falsche Ausdruck würde ich meinen also soll es geht ihm tatsächlich um dieses aufheben was dann im Satz danach folgt dieses widerrufen vielleicht eher als ein. Wiederholt rufen dieses widerrufen der. Der. Dieser dieser verderblichen Unterscheidung dieser. Dieser Klassenunterschiede dies ist zu widerrufen. Also zu nennen zu benennen und zu und und sich diesen zu widersetzen oder wie auch immer das man hier. Verstehen kann ich mir unschlüssig keine Ahnung. Das geht auf jeden Fall nicht in der Regression auf die gesprochene Sprache sondern in der strengsten in der Konsequenz der strengsten sprachlichen Objektivität. In der Konsequenz der strengsten sprachlichen Objektivität und mit objektivität ist hier schon auf Schriftlichkeit hin. Bedeutet dieses objektivieren, diese Vergegenständlichung von Sprache in medium der Schrift das aufschreiben des geschriebenen Textes bei Hannah Arendt sie schreibt darüber also es muss vom lebendigen, ins Tote transformiert werden damit überdauert und das tote ist also das nicht belebt das nicht selbstlenkendes sozusagen das, Objektive das Gegenstand geworden das nicht mehr lebendige das Gegenstand geworden auch hier die strengsten in die in der strengsten sprachlichen Objektivität in der strengsten sprachlichen Gegenständlichkeit. Also in der Art von Schrift und in der Konsequenz der Schrift. Kann das widerrufen werden und das bedeutet für Adorno in einem sprechen dass die Schrift in sich aufhebt. Und erst dadurch befreit die menschliche Rede sich von der Lüge. Sie sei schon menschlich das Reden des Menschen sei schon menschlich weil sie sorgen. Eben Merkmal des Menschen ist im Unterschied zu Tieren beispielsweise dass man diese Menschlichkeit aber mit einer. Menschen würde ich einer einer Menschenwürde einem oder einem Verständnis von Menschlichkeit im Sinne der Menschenwürde. Verwechselt und diese Verwechslung Absicht ist weshalb sie hier lügt genannt ist dass sie also Funktion hat dass sie, Bedeutung hat dass sie nicht einfach gestrichen werden kann es ist nicht eine Verwechslung zu bei der Irrtum auftaucht könnte man einfach darauf verzichten sondern die ist sozusagen System stabilisierend und zwar von uns, anzunehmen man spricht menschlicher weil man beim Mann, der auf diesen ganzen pompösen auf diesen ganzen pompösen sprachlichen Exzess der Schriftlichkeit verzichtet zweimal schon menschlicher dadurch man würde sich sozusagen den Menschen der Menschlichkeit nähren wenn man darauf verzichten könnte und dass sie eine Lüge und diese von dieser Lüge wird, die Sprache und das Sprechen erst befreit wenn es die Schrift in sich aufhebt und nicht umgekehrt. Also man soll sagen es wäre hoffnungslos zu schreiben. Und versucht zu versuchen dass das Sprechen darin aufzuheben. Wie sollte das funktionieren wird mir auch gerade nichts ein aber ist ja genau umgekehrt. Also diese Bewegung dass ihm sprechen die Schrift aufgehoben ist. Und sich dadurch die die die Rede von der Lüge befreit sie sei schon menschlich nur weil es menschliche Rede ist. Und für meine Überlegungen hier müsste ich eigentlich hinzufügen oder müsste man hinzufügen die. Die die freie Rede von der Lüge befreit sie sei schon frei. Auch da gilt genau dasselbe mich erinnert es unter anderem an die Fälle die ich in Vorbereitung für den. Für meinen Vortrag zur freien Rede versus Meinungsfreiheit gelesen hatte in den in den Rechtsvergleich in den Texten die sich mit dem Vergleich der Verfassung der, vereinigte Stadt von Amerika und Deutschland beschäftigt haben und dann mit dem Vergleich von freier Rede versus Meinungsfreiheit und wie das unterschiedlich dort in den Verfassungen, gesichert ist bzw welche bzw welche Bedeutung diese diese Paragraphen diese, diese Texte haben die sich mit, der Freiheit der freien Rede befassen und und die Fälle die dabei diskutiert wurden also Fälle in denen Gerichte entscheiden ob sie diese entsprechenden Stellen der Verfassung den Vorrang geben oder einschränken das sind Fälle von hate speech, also von von Beleidigung und Ehrverletzung und weiter und so fort und. Auf auf solche auf eine solche Art von sprechen spielt Adorno hier auch an, wenn er sagt den Mund voll nehmen dann meint er nicht nur einfach Kohldampf damit er nicht einfach nur eine Sprache die von Metaphern des Hungers geprägt ist sondern eher mein schon den Mund voll nehmen auch im Sinne von einer einer einer sehr sag mir. Museum ja eine Ansprache von der Ausdrücke und Flüche und so weiter und ganz interessant finde ich weil daran erinnert. Erinnere mich das war diese Stelle dieses Zitat von Winfried Brugger. Der da in dem in dem Text geschrieben hat das so lang und darauf hinweist dass die dass der Schutz der. Der der Schutz der Ehre der Schutz der Ehre vor der Meinungsfreiheit. Im in den Richter Entscheidung der der deutschen Gerichte dass der auch ein. Seit einen negativen Beigeschmack hat bzw, eine Dimension die so leicht vielleicht nicht zu identifizieren ist er schreibt hier man könnte auch sagen Deutschland benutzt das Strafrecht, um die äußere Zivilität des Umgangs vorsorglich hoch zu Zonen auf der Strecke bleibt manchmal oder auch öfter, die Spontanität der Auseinandersetzung und weniger gebildete oder disziplinierte haben er das Nachsehen, gleichheits Verstoß gegenüber dem einfachen Volk. Und das finde ich als Frage genau den entscheidenden Punkt hier der hier auch der hier auch angesprochen ist. Und was heißt das dann. Dass die Schrift im sprechen aufgehoben ist befreit die menschliche Rede von der Lüge sie sei schon menschlich. Das also das Sprechen nicht einfach sich dieser dieser Sprache, der beleidigenden Sprache oder der Ausdrücke oder der der Rauheiten einfach so solange ich oder naiv romantisch am besten noch oder romantisierend bedienen kann. Sondern nur insofern sie die Konsequenz. Der strengsten sprachlichen Objektivität der Schrift in sich aufhebt aber was das heißt ja. Das scheint mir hier noch die entscheidende Frage also was heißt das für das Sprechen selbst höher. Und hat das eine Bedeutung für sowas wie wie dieses Podlog. Ist es ein Thema oder ist es ist es eine Form. So zu sprechen und sich darin diese strengsten sprachlichen Objektivität. Um diese strengste sprachliche Objektivität zu bemühen im sprechen was heißt das im sprechen das aufzuheben. Das wären die Fragen die sich mir Stellen nach dem Text. Ein eigentlich kurzer Text aber. Geht das sind mehr Fragen aber das muss für heute genügen in diesem Sinne bis morgen.

2 thoughts on “Podlog #036 2017-02-05”

  1. Ich glaube, bei diesem Thema kommst du um “The Study of Nonstandard English” von Wiliam Labov nicht drum herum. Jedenfalls wäre es fahrlässig, vor dieser Lektüre irgend einen weiteren Gedanken zur Unterschichtssprache zu denken.

    Die Frage, ob es der Sprache der Oberschicht bedarf, wird in der Soziolinguistik zwischen der Bernstein-Hypothese und der These William Labovs diskutiert. Nach ersterer ist die Unterschichtssprache defizitär. Häufig stützen sich Linke darauf, wenn sie mehr Bildung in die Unterschichten tragen wollen, die Unterschichtsdefizite beseitigen wollen.

    Nach Labov sind Ober- und Unterschichtssprache hingegen gleichwertig. Mit beiden lässt sich alles gleichgut sagen, erkennen, analysieren. Die Studien von Labov weisen Bernstein methodische Mängel nach – wichtiger jedoch – zeigen sie, wie selbst Wohlwollen gegenüber den gesellschaftlichen Verlierern diese noch weiter diskriminieren kann. Die Unterschichtssprache erweist sich in der Studie mitnichten als einfach, sondern als facettenreich, funktional und der Oberschichtssprache ebenbürtig. Da Bildungsbürger diese Sprache aber nicht gelernt haben, verstehen sie vieles nicht und folgern daraus einen Mangel. Tatsächlich handelt es sich bei den Defiziten um reine Zuschreibungen, um Wunschdenken und Anmaßung.

    Diese Anmaßung wird sich so schnell auch nicht beseitigen lassen, da für viele Bildungsbürger die sprache das Hauptkulturkapital darstellt, dessen Wert verfiele, würde man jene Sprache gleichwertig danebenstellen, von der sich die Bildungssprache distinguieren möchte.

  2. Lieber Moritz!

    Vielleicht hast Du mir mit dem Aphorismus Nr. 65 “Kohldampf” aus Minima Moralia von Adorno ein gutes Beispiel geliefert, an dem ich meine Vorbehalte gegen die Methode der Dialektik, insbesondere der Frankfurter Prägung, klarer formulieren kann.

    Denn gerade hier wird deutlich wie Momente der Negation, in der fortschreitenden Bewegung des Geistes von Adorno übersprungen werden.

    Er sagt, die Sprache der Arbeiter – und ich erweitere dies auf alle Dialekten die heute zu finden sind ( der Schweizer Dialekt, der Zillertaler Dialekt, der Wiener Dialekt, die Hamburger Sprache des Hafens und sogar der Graubündner Dialekt…), denn auch diese sind allesamt proletarisiert – beißt an den Worten, wie an einem Brot, das sie nicht bekommen.

    Adorno spricht der Sprache der Armen und Unterdrückten kein Selbstbewusstsein zu, sondern aus deren Sprache spricht nur ihr unterdrückt sein, aber keine Freiheit.

    Das scheint mir eine jener Verkürzungen zu sein die gebraucht wird um Dialektik aufrecht zu erhalten. Oder anders, in der Dialektik gebraucht wird um das Telos zu verdecken.

    Wo bleibt da die zweite Negation, durch die ein Etwas nur zum Etwas werden kann ?

    Nimmt man diesen Satz Hegels ernst, muss auch in dem Dialekt der Proletarier die ausgeschlossene Freiheit eingeschlossen sein!

    Und, das ist auch der Fall, denn so viel Trotz und Eigensinn, so viel kräftige Abwehr gegen die Obrigkeit, so viel aufgehobene Anarchie wie Dialekte beheimaten, ob aus Industriegebieten oder aus bäuerlichen Gesellschaften, bietet keine Hochsprache. Diese Dialekte bieten immer wieder eine Art Agregat für gesellschaftliche Veränderungen!

    Genau das, was Adorno dem Proletarier abgesprochen hat versucht er über die Verschriftlichung der Hochsprache hereinzubekommen, deren Strenge in die gesprochene Sprache überführt werden sollte.

    So ein Blödsinn!

    Scheinbar ahnt Adorno den nächsten Schritt: Die offen gesprochene freie Sprache. Er kann sich aber keine andere, als eine am Akademischen sich messende vorstellen (Vielleicht hat er gerade deshalb mit Heidegger seine Probleme, denn der hatte den Mut, eine aus der Alltagssprache generierte philosophische Sprache zu entwickeln).

    Es gibt ja Dichter denen dieser Spagat gelungen ist: Heinrich Heine und Bertolt Brecht werden hier immer wieder genannt, wunderbar ist das James Joyce gelungen und H.C. Artmann hat in dem Gedichtband „med ana schwoazzn dintn“ die Fähigkeit von Dialekten Pardoxien zu erschaffen (auch eine Form des Selbstbewusstseins) aufgezeigt!

    Vielleicht gehört hierher auch die völlige Unfähigkeit Adornos dem Blues, der Rockmusik und ihrer Wurzeln aus dem Proletariat etwas abgewinnen zu können.
    Er hatte deren Freiheitspotential völlig falsch eingeschätzt!

    Gerade hier wird Adornos Akademismus aufgedeckt, dessen Maßstab Schönberg und Anton Webern waren. Adorno lehnte Jazz und Rockmusik, ähnlich arrogant und überheblich, wie die Sprache der Proletarier einfach als Lärm ab, denn ihnen fehlt jede Freiheit.

    Auch Adorno hatte eine Vorstellung von Freiheit (hatte ein Telos) auf die Dialektik hinauslaufen soll.

    Meine Vorstellung von Freiheit ist eine andere!

    Grias Di und tua Di pfiatn

    Günter

Kommentare? Fragen? Widerpruch? Links? Bitte gerne...