Podlog #028 2017-01-28

28. Januar 2017, die 28. Folge. Das Thema des Publikums hat mich heute noch weiter beschäftigt. Schon auch, weil die Twitterdiskussion mit Stefan und Christian weiterging. Und so ging auch meine Nachdenken darüber weiter. Jetzt nicht weiter im Sinne eines Weiterkommens, aber immerhin im Sinne einer neuen Folge, eines neuen Nachdenkens… wohin mich das auch führen mag.

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Moritz Klenk
28. Januar 2017 die 28 Folge von Podlog ich habe mich heute. Nochmals mit der mit dem Thema von gestern, beschäftigt bzw ich wurde auch so ein bisschen damit beschäftigt, Stihl Twitter Diskussion von gestern die ich auch nach wie vor Twitter Diskussion nennen weil es hatte alle Kriterien einer Diskussion erfüllt als es wurden Argumente ausgetauscht es ging hin und her die Twitter auf sich auf jeweils anderen, Argumente bezogen wurden, accounts direkt angeschrieben die dann in dieser Diskussion sich befunden hatten und Alters. Hat für mich habe ich beobachten können als eine als eine Diskussion. Stefan hat es anders gesehen der hat der möchte dafür ein anderes Wort er hat gesagt wenn das oder er hat getwittert wenn das. Wenn ich das Diskussion Diskussion nenne dann dann bräuchte er für das eine oder für das andere vermutlich einen ein anderes Wort. Meines Erachtens ist das allermeiste was auf Twitter passiert eben keine Diskussionen aber es gibt auch auf Twitter Diskussionen und es ist völlig unerheblich ob dann. Die einzelnen Cheats bei ihm in einen Zettelkasten und bei mir in einer Timeline oder bei mir im Nichts irgendwo oder in einem Archiv verschwinden. Weil in dem Moment in dem ich ja diese Auseinandersetzung gefühlt habe war das für mich immer noch eine Diskussion. Das war der eine Punkt über den ich heute noch kurz nachdenken musste der andere ist und das führt dann eigentlich es wird dann umfangreicher das geht dann um die Frage, noch mal zu gestern also dem sprechenden Denken und der Frage inwiefern das dann die Geste vor einem Publikum zu treten als inwiefern ich hier vor einem Publikum trete. Und Christian strippel hat heute hat heute sein. Noch mal versucht klarzumachen in de Mar. Oder er hat es nicht versucht der hat sein. Klar gemacht, und hat gesagt für ihn ist das gar kein Problem dass man vor einem Publikum tritt die Frage ist ja was man damit macht und das zeige eben albern anzunehmen ist dass er immer nur Buchdruck oder. Oder so. Man kann auch mit mit einem Publikum neu oder anders umgehen und unter den Bedingungen des Medien Wechsels oder Medienwandels geschieht das eben in Form eines solchen Podcasts auch. Und ich glaube wir sind da eigentlich einer Meinung. Ich habe zwei nachwievor den Eindruck dass ich. Dass ich diese Idee des Publikums nicht brauch. Und das ist für die Art wie was ich wie ich erlebe oder wie ich wie ich. Beobachte was ich tue während ich es tue also dieses dieser Modus dieses reflexiven dieses sich im Denken auf. Das Denken selbst zu beziehen de denken dieses diese Form von beobachten. Die Bedarf eigentlich keines Publikums. Mein. Gestern war eigentlich noch und heute auch noch mal in dem dass ich das noch mal auf Twitter so habe diskutieren können oder müssen beziehungsweise andersrum müssen oder können diese. Hat mir noch mal klar gemacht eigentlich dass mein Punkt von gestern der eigentlich mir wichtige. Von gestern der ist das diese Idee des Publikums Publikums als 1 als einer Öffentlichkeit. Eine Anwesenden oder abwesenden oder einer sonstwie gearteten Öffentlichkeit an die sich irgendetwas richtet das diese Öffentlichkeit letztlich in dem Sprechen in dem aussprechen der Worte bereits steckt. Das darin bereits eigentlich dieser Modus bereits ermöglicht ist. Das macht das Denken schon zu etwas anderem das ist für mich eigentlich noch kein Publikum. Ich meine also die das was Christian mit Publikum mein steckt für mich bereits im sprechen also in diesem sprechen denn denken. Und warum ich das nicht Publikum nennen möchte oder warum ich damit immer noch nach wie vor. Warum ich mich damit auseinandersetzt ist vermutlich nur bei Stefan mich die ganze Zeit damit nervt ich hätte das vermutlich überhaupt nicht so angesprochen oder so. Wer überhaupt kein Thema geworden ich hätte da nicht selber drüber nachgedacht weil schon zuvor ging es mir eigentlich um sprechen also ich hatte ihn bis bis Stefan das angesprochen hatte hatte ich. In diesem in diesem Aufnahmen in diesen Selbstgesprächen hatte ich ja nie über das Publikum gesprochen. Die dem Publikum war mir völlig wurscht. Ich meine ich habe mich auf Kommentare bezogen wenn sie mir zu denken gegeben haben oder wenn ich darüber nachgedacht hatte. Ich habe das jetzt also ich habe jetzt auch dieses herbstgespräche nicht als heimlich als Gespräche mit anderen und gebraucht oder so soll ich habe darüber nachgedacht. Und mehr und mehr hat sich eigentlich in den Folgen würde ich so habe ich das zumindest beobachtet oder lebt. Und so erinner ich das auch hat sich in den Folgen eigentlich. Eben dieses Thema des Sprechenden Denkens und vor allem dieses Arbeitsgedächtnisses entwickelt. Diese Ideen sind da in diesem ersten 28 Tagen jetzt entstanden und haben sie auch so ein bisschen verbunden mit den anderen Ideen, wie sie den des Sprechens des Sprechenden Denkens und dieser dieser Rede der freien Rede wie das alles ja sein Ursprung genommen hatte nämlich eigentlich mit meinen Überlegungen zu den Podcast die ich letztes Jahr vorletztes Jahr schon gemacht habe und letztes Jahr dann in diesem Vortrag zur freien Rede in München, ausführen können ausführen dürfen können oder so. Damit hat es begonnen und das heißt für mich ist dieses frei reden diese Sprache dieses sprechende denken diese Form des aussprechen ist des Denkens, das vielleicht niemals irgendeine Schriftlichkeit sieht ja diese Form der Gedanken, oder wenn dann weiß ich nicht also wie ist ihr Leben jetzt erstmal auf keine Verschriftlichung das ist ich spreche hier nicht wie man es ja auch machen könnte beispielsweise her. Wie ist ja noch in den, in der Hochphase der der Universität beispielsweise viele der Professoren gemacht haben sie entsprachen in ein Diktiergerät oder aufs Band auf Einband auf eine Kassette und die Frau Sekretärin, die hat es dann aufgeschrieben für den Herrn Professor. Wann diese Verhältnisse da gab es mal so einen wunderbar Hessel also wunderbar scheußlichsten. Bild in der Zeitung in der FAZ glaube ich. Wo drüber stand die Damen die uns helfen und der Professor hatte sich so halbe informell halbe. Formell über. Die am Schreibtisch sitzen die Sekretärin gebeugt und hat dir gerade was erklärt vermutlich ein fürchterliches Bild aber das in dieser Ausdrucksstärke auch. Vermutlich völlig unironisch damals aufgenommen wurde. Also diese Formen des diktieren Sven etwas zum Text wird. Die gibt's die gabs auch schon früher das hat aber mit dem hier nichts zu tun. Würde ich sagen also Unfall, möglicherweise spricht man anders wenn man also ich bin mir ziemlich sicher wenn man davon ausgeht dass das Text werden soll was da angesprochen wird dann muss man anders sprechen mal macht andere Pausen man überlegt sich das, der einzige das einzige was anders ist es vermutlich letztlich. Dass man es spricht und nicht schreibt oder tippt. Da müsste ich eigentlich noch mal mit stefan Schulz reden der ja sein Buch Redaktionsschluss komplett ein gesprochen hat. Hättest nicht getippt hat sondern mit Sprachsoftware weil Windows ist ja noch mal deutlich besser als beim beim Mac. Komplett ein gesprochen hat und danach bearbeitet vermutlich also sicherlich. Was was ist mit dem mit der Art des des Textes macht würde mich noch mal interessieren aber. Mein Eindruck ist auf jeden Fall dass ich. Dass diese Form des Arbeitsgedächtnisses also von sprechenden denken das eigentlich nicht Text wird. Das möglicherweise Text wird so wie eben beispielsweise und trifft sich mit jemanden und fühlt ein interessantes Gespräch und es bringt einen auf eine Idee und dann schreib, und etwas dazu auf wenn man wieder zu Hause am Schreibtisch sitzt oder auf dem Rückweg in der Bahn sein Heft rausholt oder so in solchen Fällen würde dann, angesprochen ist auch Text werden oder verschriftlicht oder so aber man spricht dieses Gespräch ist nicht zum Zwecke der Verschriftlichung. Also ich glaube da passiert einfach was anderes ich habe den Eindruck da passiert was anders und diese Idee des Publikums die wär mir überhaupt nicht die wäre mir jetzt gar nicht da rein gekommen ich hätte einfach über diese sprechende denken weiter nachgedacht. Und ich habe den Eindruck dass das dass diese Idee des Publikums jetzt aber irgendwie. Mir das so hingesetzt wurde. Hat mir zumindest klar gemacht also oder hat mir zumindest die Möglichkeit gegeben drüber nachzudenken warum das. Warum das damit in der Form nichts zu tun hat ich sage jetzt in der Form weil. So wie es Christian gemeint hat. In dieser Diskussion so so kann ich mir das schon vorstellen ich glaube das meint genau dieses was ich mit dem sprechen schon eigentlich meinen. Meines Erachtens ist es eine Qualität im im sprechenden im entsprechenden denken. Das ist dieses die Qualität des versprachlichen ist das ja der Versprachlichung eigentlich und zwar nicht der und zwar das Aussprechen ist. Und ich hatte ja auch in einer der ersten Folgen schon. Dieses diesen Text von Kleist diesen Brief glaube ich was oder so von Kleist zum allmählichen verfertigen der Gedanken beim Sprechen. Aber also den hatte ich erwähnt aber da geht's glaube ich auch noch mal um was anderes. Da geht's ja darum dass man beispielsweise um sich zu um einen Gedanken zu ermöglichen. Mit jemanden spricht es ist auch völlig egal wer derjenige ist dass man in diesen zu jemanden sprechen aber. Dieses allmähliche verfertigen der Gedanken beim Sprechen ermöglicht also Gedanken dazu ermöglicht. Und auch wenn das sicherlich was damit zu tun hat aber manche achten ist bei Selbstgesprächen noch etwas anderes. Das hätte nämlich Gleis z.b. sobald ich den Text jetzt richtig erinner. Nicht völlig gereicht. Interessant ist auch dass er da ein Beispiel also ich müsste den Text wirklich noch mal rausziehen interessantes aber glaube ich dass es so ein Text also ein Beispiel aus der französischen Revolution Welt. Erwählte des Beispiel von Mirabeau wenn ich das richtig erinner also von einem französischen Politiker aus der französische Revolution und der eine Rede hält. In der EM. Damit endet dem dem dem König sozusagen ein Ultimatum zu stellen oder so ähnlich ich kriege es nicht mehr ganz auf die Reihe von und von dem Heinrich von Kleist. Der konnte nicht wissen dass er damit endet also mit dieser Konsequenz mit dieser Schaufel seiner Forderung. Und das hat er in der Rede selber erst realisiert dass er das jetzt fordern wird und entwickelt. Warum ich aber trotzdem glaubt dass es zwar etwas damit zu tun hat was. Was ich hier mache oder was ich aber oder was. Was ich hier mache ich weiß woher soll ich das denn wissen aber von dem wie ich das erlebe aber warum es eben nicht dasselbe es ist meines Erachtens weil weil. Weil er Kleist davon ausgehen dass man sich jemand anderen suchen muss zudem man das spricht und das geht so ein bisschen Richtung das dem was Christian sagt und aber auch in das Wasser Stephan. Meinte alles geht in diese Richtung des Publikums irgendein. Und wenn auch fiktiven Gesprächspartnern muss man haben aber ich habe den Eindruck und ich hoffe also nicht ich hoffe aber ich denke da habe ich. Und ich denke so lese ich zumindest diese Stellen bei Hannah Arendt. Und ihrer und ihrer ihrer und Diskussion von Sokrates und da Bedeutung dieses mit sich uneins sein und überhaupt mit sich sich selbst ein anderer sein und so weiter. Diese Überlegung lese ich so dass es beim Selbstgespräch etwas anderes ist man sucht sich. Im Selbstgespräch nicht jemand anderen mit dem man jetzt erst sprechen müsste der ein möglich macht so ein über den Trick. Der der face-to-face-Kommunikation Situation oder so. Zu etwas gezwungen werden z.b. Ballei, ein komisch anschaut wenn man plötzlich aufhört zu sprechen und man deswegen weiter spricht und dann weiter spricht und weiter spricht und sich um Kopf und Kragen geredet und wenn man Glück hat hat bei einem Argument rauskommt dass ein irgendwie dann doch gefällt, wenn man mit sich alleine spricht in Selbstgesprächen der nehme ich zumindest das anders war ich habe keine Hemmungen vor Pausen. Was kostet nur Speicherplatz aber ansonsten nichts und man kann notfalls auch Pause also man kann auch die Aufnahme pausieren wenn man einfach Pausen Pause. Eine Pause braucht. Und die Abbrüche machen mir nichts aus sondern im Gegenteil an den Stellen wird es interessant dass dieses reden diese Selbstgespräche die funktionieren. Für mich momentan nur mit dem aussprechen und das letztes zuhören voraus das setzt voraus dass ich mir selber zuhören kann. Und es ist vielleicht, für manche anstrengend oder schwer vorstellbar oder so ich habe mir am Anfang hätte ich mir das selber erzählt oder mir jemand anders erzählt dass man sich beim Reden zuhört in der Form dann hätte ich vermutlich, hätte ich vermutlich gesagt ja klar hört man sich zu man hört ja was das so aus dem Mund an Geräuschen kommen und die kommen dann die eigenen Ohren mal so man hört das. Aber dass dieses zuhören was das bedeuten kann also welche Form von zuhören das annimmt. Das tatsächlich lernen kann und zwar ein also in nur 28 volkenshagen sich tatsächlich zuzuhören. Sich selbst ein anderer sein sich ein Zuhörer sein dass das geht das finde ich schon wirklich erstaunlich. Sicher staatliche finde auch das dann und das ist das ist was was ich nicht mehr in diesem Publikum da hilft mir der Begriff nichts der zeigt mir nichts. Dann kann man das immer noch annehmen dass man das vor einem Publikum tut oder vor ein Publikum tritt und so und so wie das Christian formuliert hat. Dem kann ich mich auch in Teilen anschließen. Er mich besonders in dem Teile anschließen wo er sagt dass es hat nichts mit Buchdruck zu tun das sehe ich auch so. Genauso wenig wie Chronologie Zitat dieses nacheinander des Sprechens in einer bestimmten Zeit Abfolge und so weiter dass das irgendwas zwingend mit der Logik des Buchdrucks zu tun hat. Zeitabfolge und nacheinander Kapseln lange vorher. Was bei dieser Form von Selbstgespräch passiert ist einfach. Das ist etwas anderes ich habe den Eindruck dass es für mich nein ich habe nicht den anderen schon ich erlebe als als für mich etwas anderes. Und einer der z.b. für mich ganz konkret wichtigen Unterschiedes. Dass wir nicht zu jemanden spreche am besten vor einem Publikum also auf einer Bühne dann habe ich in der Regel einen ausformulierten Text dabei schon deswegen weil mir sehr wichtig ist. Da kommt es mir meistens auf die genauen Worte an. Und ich bin ich auf einen Vortrag Halte oder wenn ich ein in einem Referat in einem Seminar oder wenn ich einen. Ich einen Text vorlese den ich geschrieben habe oder so oder irgendein ebenso einen Input geben soll. Bei irgendeiner Veranstaltung und was dann möchte ich etwas zum Ausdruck bringen was ich mir vorher überlegt habe und von dem ich überzeugt bin. Wenn mein Thema Selbstzweifel sind okay dann kann ich auch mir vorstellen dass ich z.b. über Selbstzweifel spreche auch gegebenenfalls über meine aber wenn ich einen Vortrag halte dann hat der Anfang und ein Ende und ich habe dazwischen, Argumente und ich trage etwas vor und und ich habe diesen Text. Produziert zuvor oder Halbinsel Crailsheim zuvor ich weiß ungefähr wo ich hin will mein Argument kenne ich ich weiß worauf ich mich eingelassen habe oder es geht mir eben wie dem Herrn Mirabeau. Im in der Beschreibung von Heinrich von Kleist. Was ich aber nicht habe ist dass ich tatsächlich meine Selbstzweifel an meinen eigenen gedachten. Und ausgesprochenen Ideen. Für das eigentlich wesentliche an dem in dem Prozess halte und die Möglichkeit das zu kritisieren. Ja vielleicht nicht für das Wesentliche aber zumindest für den für etwas völlig also. Für etwas für eine eigene Qualität ja das ist wirklich sich selbst ein anderer sein warum soll ich das denn anders sagen muss ich das anders sagen. Sich selbst ein anderer sein sich selbst ein Freund sein das heißt ja auch bei Arendt für sie ist ja diese diese Freundschaft diese Freundschaft für diese Form der freien Rede und dieses Design. Dieses dieser Form des gemeinsamen miteinander Denkens selbst für. Das Denken alleine von Bedeutung. Also ich habe heute noch mal über diese Frage nachgedacht und mich hat diese Diskussion heute auch wieder. Beschäftigt und. 18 Teiler recht einfach wieder mal genervt aber vielleicht hat da Stefan schon recht wenn er sagt wenn wenn sich jemand ärgert dann ist da irgendwie Energie drin das weiß das Sozialarbeiter in solchen Situationen. Aber gut diese Energie kann auch zum Teil sein das ja. Eine Energie ist die einen abhält davon. Jetzt mal weiter an den Dingen zu arbeiten also ja noch viel länger muss ich mir vermutlich nicht über dieses Publikum Gedanken machen ich freue mich sehr auf die. Auf die Diskussion am Montag allerdings wenn wir das gemeinsam im Podcast besprechen. Ich hoffe das wird. Ich hoffe das wird gut ich hoffe da. Wir kriegen das irgendwie hin ohne dass es so sehr sprunghaft wird wie es manchmal passiert in dieser NoRadio Show na mal sehen. Und eine Idee dich überhaupt noch nicht jetzt mit eingebracht habe in diese Diskussion mit Christian und aber ich wollte es mir noch mal notieren und zwar. Möchtest du nichts was wir vergessen hätte stefan Schulz hat auch kommentiert und das fand ich auch extrem spannend eigentlich. Und zwar nachdem ich da in dieser Reihenfolge eine Stunde Aufnahme komplett weggeschmissen habe. Und dann nur eigentlich nur noch eine Notiz hinterlassen habe dass ich darüber so nicht reden will und kann. Es ging um ein ähnliches Thema bei denen die hatten nämlich so eine ganz ähnliche Situation im aufwachen-podcast wo sie einen halbstunden Folge weggeschmissen haben weil das Gespräch so gar nicht funktioniert hat. Aber das ist zu und dann sagte er dass es hier in das nur noch grob ich müsste draußen aber ich glaube er sagte dann das ist so ein bisschen wie wenn man Briefe schreibt. An jemanden und sie nicht wegschicken sondern wegschmeißt. Das man ist also an irgendjemanden adressiert. Was völlig unerheblich ob der irgendwas kriegt oder so. Die die Funktion hat der Brief erfüllt in dem Moment indem man ihn geschrieben hatte so hat er glaube ich geschrieben. Dass wir auch noch mal so einen das gehört eigentlich auch noch mit in diese Diskussion. Ich bin mir nicht ganz sicher ob das ob das wirklich ob da diese, das und Vergleich mit so einem mit so einem mit so einem Schreiben funktioniert weil wirklich ich habe den Eindruck in diesem sprechen da steckt einfach noch mehr drin da ist einfach, da ist der ist eine ganz andere Dynamik dabei. Wenn ich etwas schreibe und es dann lese das kann ich auch schreiben und lesen aber. Na ja ich werde am Montag noch mal drüber sprechen und hoffentlich morgen mal den Tag über für andere Dinge frei haben. Wenn ich mich gar nicht konzentrieren kann ziemlich mich einfach irgendwas zu lesen. Das hilft immer. Jetzt kam eigentlich die Verabschiedung bei der ich immer sag dann bis morgen tschüss. Aber Dich dieses ganze Gequatsche über Publikum und so ist mir das völlig verdorben. Ich das jetzt sagt komm zu mir albern vor weil ich weil ich das Gespräch so nicht wahrnehmen das war für mich mehr so was wie ein Marker ja. Sowas wie wenn man unter dem Text schreibt die Jens oder so dann muss es vorher auch kein Roman gewesen sein oder ein Theaterstück oder was oder ein Filmdrehbuch. Dustin vielleicht einfach nur zur zur Beendigung wie kann man wie kann man denn sowas beenden die Folge. Und der weiß es geht morgen weiter mit einer anderen Folge und da fiel mir das plausibelste bei mir verfügbar ist. Man sagt tschüss, ja auch in Selbstgesprächen. Das Gespräch das auch ein Selbstgespräch muss man erstmal lernen wie man das beendet. Kann auch oder kann man kann man zu sich selbst sagen dann bis morgen und was macht man mit sich dann bis dahin. Z.b. eben nicht mit sich sprechen vermutlich. Also wenn ich wenn ich jetzt sage dann bis morgen. Vertrage ich das Gespräch dann heißt es soviel wie Schlag mein Notizbuch zu. Ich beende die Aufnahme. Und ich weiß morgen mache ich eine neue Aufnahme und zwar es morgen ich brauche halt keinen Schiss. Das bisschen albern in diesem Sinne würde ich sagen dann bis morgen.

One thought on “Podlog #028 2017-01-28”

  1. Lieber Moritz!

    Das ist ja alles gut was Du da sagst, aber gestern wie heute dachte ich mir: „Ganz schön naiv!“ und dann kam mir auch das Wort „Selbstgerecht“ in den Sinn, das sich mit dem Wort „naiv“ verband und der Selbstgerechtigkeit so seine Schärfe nahm.

    Da Du ein Selbstgespräch – wie Du es nennst – öffentlich führst, kommt der Hörer nicht umhin all das, was er an Selbstgesprächen kennt mitzuhören.

    Meister der Selbstgespräche sind Samuel Beckett („Malone stirbt“ Roman), Peter Handke könnte hier auch genannt werden, wieso nicht auch Jean-Paul Sarte mit seinen Theaterstücken (zB. „DasSpiel ist aus“) und da Du es dein 28.ter Prodcast ist gehören die Anfechtungen der 40 Tage in der Wüste nicht auch hierher?

    Und natürlich gehören die unzähligen Selbsterfindungen von Erzählern hierher – die Erzähler genannt werden, weil sie erzählen und nicht Bücher drucken – die ihr Selbst im Erzählen erfunden haben. Als Beispiel – neben den obigen – möchte ich hier nur Paul Nizon anführen.

    Die Frage nach dem Publikum lenkt geschickt die Frage des Anderen nach außen ab und verstellt die Frage des Anderen im Selbst, das mit „Gesellschaft“ eher banalisiert wird.

    Im Lutherjahr kommt mir natürlich auch Luther als Meister des Scheiterns am Selbstgespräches in den Sinn, der sich und seinen Augustiner Beichtvater mit Selbstzweifeln gequält hatte.

    Und es kommen mir auch die Sphinxe in den Sinn, die auf dem Weg zu den ägyptischen Tempeln aufgestellt waren und mit ihrem zweideutigen Lächeln den Tempelbesucher vor dem, was auf ihn zu kommen warnt, denn er nähert sich Gott ( er nähert sich dem dem Selbst).

    Nur weil wir heute das Selbst auf die biedermeierhafte Lächerlichkeit (Gesellschaft) verniedlicht haben, heißt es nicht, dass das Selbst nicht immer noch die gleiche Gewalt besitzt, die uns in der Hiop-Erzählung, in den Versuchungen der vierzig Wüstentagen, im Golgathaerlebnis und und und vorgeführt werden.

    Um bei den Bilder zu bleiben, gehört zur Frage des Selbst unabdingbar das Bild von
    Francisco de Goya „Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer“ hierher. Zeigt es doch welche Wirkung die Vernunft auf das Selbst hat, welche Wirkung der Andere in einem Selbst hat!

    Man könnte auch Lacan erwähnen, aber ich belasse es mit dieser Aufzählung.

    Mit lieben Grüßen aus den Bergen!

    Was hilft es bei Formalien (Tschüss) genau zu sein
    und vom Wesentlichen abzusehen?

    Günter

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