Podlog 2017-01-04

4. Januar 2017, vierte Folge. Warum mache ich das, mit diesem Podcast, wie kam ich auf die Idee? Die Frage kam heute über Twitter von Stefan M Seydel. Das weiss ich noch nicht genau, aber vielleicht ungefähr und mit offenem Ende… In meinem Versuch einer Antwort geht es u.a. um Selbstgespräche, um die Frage, was dieses Medium mit einem macht, was es kann, und wie man es kennenlernen kann, im täglichen Miteinander. Ich lese ein bisschen Hannah Arendt, und kommentiere Kommentare – über die ich mich sehr freue! Über die (Selbst-) Suggestivität von gesprochener Sprache, das immer mitgeführte und so naheliegende Nein, und andere Anmerkungen.

One thought on “Podlog 2017-01-04”

  1. Lieber Moritz!
    Schön was Du zu H. Arendt gesagt hast, ja, diese Aufspaltung des Ich – von der auch Søren Kierkegaard spricht – kann im Selbstgespräch genutzt werden, wenn man – und das ist das schöne an dem Sprachbild von Hanna Arendt – sich selbst wie einem Freund gegenüber stehen der einem kritisch beobachtet…………………..darin liegt aber auch die ganze Problematik und Möglichkeit: In dem permanent daneben laufendem Nein, das, wenn es zu stark wird alles blockiert, dem ich aber auch wie einem Freund vertrauen kann, der mir grundsätzlch wohlgesinnt gegnüber steht.

    Es gehört aber auch ein Vertrauen in die Sprache dazu, ein Vertrauen in die eigene Sprechfähigkeit.

    Zu dem – aus dem Moment sprechen – im verfertigen der Gedanken im Sprechen gehört auch dieses hinhören auf das was die Sprache einem sagt, die einem dann zur Hilfe eilt und dem Gedanekn schon voraus ist, oder dem Gedanken der hinterher ist auf die Sprünge hilft …………das Medium das Dich in dem täglichen Prodcast fordert, ist die Sprache, die Aufnahme und Übertragungstechnik (das prodcasting) verstärkt, potenziert Fähigkeiten die der Sprache eigen sind, die Sprache hat schon die Redner auf der Agora, die Prediger auf den Kanzeln verführt unf geleitet …

    Das mit der Selbstbeherrschung ist ganz nett……….. als Künstler hab ich gelernt mit Vielem zu arbeiten wovon ich nichts weiß und gerade nur so viel zu beherrschen vermag, dass es nicht mich ganz beherrscht!

    Grüße aus den verschneiten Bergen




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