Podlog 2017-01-03

3. Januar 2017, dritte Folge von Podlog. Heute ohne Themen und die in ungefähr folgender Reihenfolge: Themenmangel; protestantische Arbeitsethik im Urlaub; Bücher, die man nicht gelesen hat; Gespräche bei Familientreffen an Weihnachten; globaler Kapitalismus und seine Kriege.

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Moritz Klenk
3. Januar 2017 dritte Folge von Podlog meinem täglichen Podcast Logbuch. Und nachdem ich gestern. Die Möglichkeit hatte sollen Bypass anzusprechen ich hatte Kommentare zum Vorlesen ich hatte einen Thema dass mich. Zumindest einen Teil des Tages beschäftigt hatte habe ich heute gar nichts mitzubringen. Wird deswegen auch eine relativ kurze Folge aber zumindest das wollte ich gesagt haben ich habe derzeit Urlaub und hatte somit nichts. Zu tun auch nichts vor es ist auch dringend nötig dass ich mal nichts mache. Und da habe ich einfach den Tag ich habe wie schlechtes Gewissen wenn man Urlaub hat. Und im letzten Jahr habe ich noch 17 Resturlaubstage dich, auf Antrag hoffentlich ins nächste Jahr mitnehmen kann nur um sie natürlich für meine Situation einzusetzen und dafür Zeit zu haben die dann auch fertig zu schreiben. Davon abgesehen habe ich trotzdem selbst in meinem Urlaub einen einem freien Tag ein schlechtes Gewissen wenn ich einfach garnichts mache. Wenn nichts sinnvolles zustande kommt protestantische Arbeitsethik würde jetzt mal jemand sagen. Ich weiß nicht warum ich sie hat mir das glaube ich neulich mal auf Twitter nahegelegt dass sei der Grund. Auch wenn die These Webers auf den sich das bezieht Bingokarte sogar bei mir im Podcast Logbuch auch wenn sich diese These Webers ja nicht als ganzen haltbar ausstellen. Aber gut. Was heißt rum ist es die protestantische Arbeitsethik mich als Katholik juckt es natürlich sowieso nicht. Ich wollte heute ein bisschen über Bücher sprechen aber ich bin zu denen nicht gekommen. Jetzt könnte ich natürlich über Bücher sprechen die ich nicht gelesen habe Pia war ja der französischen ein französischer. Ich darf unser ein französischer Literaturwissenschaftler hat ein Buch geschrieben das heißt wie man über Bücher spricht die man nicht gelesen hat das Buch zu lesen kann ich allen empfehlen die. Wo haben weiter Bücher nicht zu lesen ich vermute es trifft alle also alle haben vor Bücher in Zukunft nicht zu lesen. Die könnten dann mindestens dieses Buch lesen dann müssten sie nämlich wie sie drüber sprechen und das ist auch nicht so ein gewöhnliches ist sondern dass das alle tun. Und über die ganz konkreten Bücher über die ich sprechen wollte heute die ich noch nicht gelesen habe dass es einmal die politische Autobiographie von Daniel Ben said. Ein ungeduldiges leben darf ich nur rein gelesen. Dazu gleich was das zweite ist absoluter Gegenstoß Versuch eine neue Begründung des dialektischen Materialismus von Slavoj Zizek. Das ist ein fischer Verlag in der letzten Jahres rausgekommen ist und dann habe ich ein Buch geschenkt bekommen von einer Freundin die hat mir das aus den USA. Schick und zwar e-teaching.org country von Richard Rorty. Und über die drei Bücher hätte ich jetzt heute mal was sagen können aber ich habe noch nicht wirklich Gelegenheit gehabt reinzulesen. Zumindest bei Daniel Benzer jetzt Autobiographie habe ich schon mal angefangen und vor Weihnachten habe ich dann auch so einen 10 Uhr Tweed. Nächstes mal bei Stefan Seydel gelernt habe. Der das über viele Jahre mit unterschiedlichen Tweets gemacht hat so ein 10 Uhr Tweed abzusetzen. Einfach auch mal auszuprobieren was das eigentlich tut mit einem und ich fand die überraschen es gab nämlich tatsächlich fast jeden Tag irgendeine Reaktion auf den Zelten Tweed ich hatte das einprogrammiert. Mit irgendeinem Twitter Programm. Mit dem man automatisch Tweets absetzen kann und programmieren kann. Und so habe ich gefüttert Einsatz aus dem Buch ich lese das mal ganz kurz vor. Es geht um die Frage also er schreibt das eine politische Autobiographie und er fragt sich warum er das denn überhaupt schreiben sollte. Unterschreibt. Jedes autobiographische Geständnis trägt die Spur das Sünde in sich und erfolgt nicht ohne lässt sich selbst zu portraitieren ist fast unmöglich. Niemand kann die Wahrheit über sich selbst sagen ohne in die Therme Lichter des Unbewussten eingeweiht worden zu sein. Den subtilen Heine konnte man schlecht hinters Licht führen doch schrieb auf seinem Sterbebett nichts weniger als seine. Geständnisse diese letzte Entwicklung war zweifellos Ausdruck eine Verzweiflung und eine Sub Hells. Es bedurfte auch eines Bruchs mit den Geheimnissen der Konvention und des Anstands um 2 Uhr, der eine extrem Note ausgeliefert war dazu zu verleiten in der grausamen Szene mit den roten Schuhen die Rücksichtslosigkeit zu besitzen den. Charmantes während ihrer modernen Vergnügungen seinen baldigen Tod anzukündigen. Dem alten Abenteurer. Raimond Molly nee oder so hatte ich vorgeschlagen seine Lebensgeschichte zu berichten. Er fand den Vorschlag beleidigend von seiner selbst zu erzählen ist gut für diejenigen die die Hand oder Fussballschuhe an den Nagel hängen. Solange man lebt wird gehandelt keine Rente in der Revolution. Solange man lebt wird gehandelt keine Rente in der Revolution das war mein 10 Uhr Tüte. Mit einer einem analogen Vorschlag konfrontiert wird mit sie schüles Fourier, Wetterradar Volksfront des spanischen Bürgerkriegs und der resistance ebenso wie flüchtiger aus Mauthausen der Sache nur zögerlich als ob das doppelte etwas schamlos ist tunwörter, das waren Menschen vor der medialen Ehre, vor der Zeit des Scheins die für das üppige Aufblühen des Egos das neue Road ship dürfen ist nach Anerkennung das narzisstische schmeicheln des Bildes so förderlich ist wie ein tropisches Gewächshaus, der Cavaliere Silvio Berlusconi sagte eines Tages man Tag Team nach dem kostbarsten seinem Bild. Schwierig den Zeitgeist besser auf den Punkt zu bringen das Bilderverbot der alten Juden war nicht frei von zukunftsweisender Weisheit. So schreibt ja auf jeden Fall Danielle bin seit. Und diesen 10 Uhr Tweed den habe ich bis zum 24. Aus Faulheit nicht länger jeden Tag abgesetzt. Solange man lebt wird gehandelt keine Rente in der Revolution und so ein bisschen habe ich den Eindruck. Bei mir das hat's wichtig falls was ist was mich irgendwie umtreibt auch so jetzt in den Überlegungen zum, zum einen eigenen Gestalten des sinnvollen eines eines sinnvollen Tages. Ich habe Urlaub könnte nichts tun und habe schlechtes Gewissen. Solange man lebt wird gehandelt und ich höre dabei irgendwie so ein bisschen so lange man lebt wird gearbeitet solange man lebt wird was Sinnvolles getan. Kein Urlaub in der Dissertation. So ein bisschen hört man diese maanden stimmen. Hey aber wer Stimmen hört sollte zum Arzt oder erkennen dass irgend Quatsch macht. Das sind eben diese aus dass du neben diese Arbeitsbedingungen unter denen man heute zur seine Dissertation schreibt den sondern prekär Beschäftigten Verhältnis vielleicht. Auch ein Thema worüber ich hätte reden wollen ist was was ich irgendwann die nächsten Tage vielleicht noch mal ansprechen kann. Rufe ich dann vielleicht hoffentlich noch ein bisschen mehr drüber nachgedacht habe ich habe mit meinem Onkel nämlich diskutiert an Weihnachten an einem dieser Familientreffen, bei den ja manchmal gegen jegliche Wahrscheinlichkeit wirklich. Spannende Gespräche entstehen können und so auch an dem einen Abend mit meinem Onkel. Justin dann bis 3 Uhr nachts da und dann diskutiert über Freiheit und Politik Verfassung Gerechtigkeit. Kapitalismus und was auch immer. Und er arbeitet in so einem international internationalen global operierenden Unternehmen. Und reißt da viel rum und leite Teams unvernetzte um die ganze Erde. Und mit dem habe ich über Kapitalismus diskutiert und er sagte mir er sieht das nicht so kritisch. Wie ich von Ausbeutung bis der nicht wieder da sprechen kann das sein. Extremfälle wenn er seine kinetischen Firmen DC. Mit denen sie zusammenarbeiten wenn er die besucht oder mit Menschen spricht die dort arbeiten dann sagen Sie ihm. Dass es ihnen besser geht als es jemals ihren Familien zu vorging. Das noch ihre Eltern Hunger leiden mussten und sie jetzt viel besser da stehen und auch im Vergleich zu anderen arbeiten in China sind sehr viel besser geht. Und das ist eigentlich konstant aufhört geht vor allem in China. Und das ist möglicherweise im Vergleich zu Arbeitsbedingungen hier bei uns in Deutschland oder in Europa wobei der lange nicht so einheitlich ist wie man sich das gerne verschweigt. Das ist vielleicht im Verhältnis dazu. Ein Standard ist der uns wie keiner vorkommt aber ist ja doch. Relativ gesehen und so müsste man es betrachten eine Verbesserung und es ginge konstant aufhört, und ja es gäbe natürlich andere Probleme die der Kapitalismus so mit sich bringt und so seine eigenen Probleme auch mit seiner eigenen Logik die Schere zwischen Arm und Reich oder die Beschleunigung oder was auch immer. Und es können vermutlich auch nicht ewig so weitergehen und ja da müsste man drüber nachdenken aber. So einfach von Ausbeutung zu sprechen ist heiß nicht und da denke ich jetzt seitdem intensiver drüber nach nicht weil das Argument so gänzlich neues. Das ist eigentlich so alt wie der Kapitalismus selber. Aber Waldsee sozusagen SooNahe Ausnahmen. Reisen kommt aus der Familie und von Leuten die man schätzt und mag und von Leuten die im Unterschied zu mir hin nicht nur ihre Gegend hier Ihre Leute Freunde Bekannten und. Kolleginnen und Kollegen kennen sondern die rumreisen und mit Leuten am anderen Ende der Welt sprechen über Arbeitsbedingungen in Ländern in denen. Für dich sehr viel komplizierter ist zu arbeiten und einen Lebensunterhalt zu bestreiten als hier. Und ich rede von prekär beschäftigt sein wie auch immer auf jeden Fall. Ja das sind Thema über dass ich noch mal gerne gesondert. Übersetze mir noch mal Gedanken machen muss dass mich z.b. vor allem interessiert ist. Dass dieser Gedanke unterschlägt dass dieser. Unter anderem diese globalen Wirtschaftsverhältnisse mitkriegen bezahlt werden das also. Die Aufrechterhaltung dieser dramatischen Unterschiede zwischen Ländern und Gegenden in der Welt, und den Arbeitsbedingungen der Menschen und Lebensbedingungen der Menschen dort dass diese Aufrechterhaltung dass es nicht einfach umbricht in. Sozusagen in chaotische Zustände in revolutionäre Zustände oder dann einfach tatsächlich in dramatische veränderungs Veränderungen. Ausgelöst von einzelnen Individuen oder größeren Gruppen kollektiven oder wie auch immer die rebellieren gegen diese. Verhältnisse die ja sehr wohl wissen wie wir leben und wie sie leben und dass das für ein Unterschied bedeutet den es eben also nicht nur darum geht, geht's jetzt mir besser als meinen Eltern zuvor und geht's mir besser als den Nachbarn 200 km weiter weg sollen dieses Jahr wohl genauso wie wir über Medien verfügen die Ihnen. Also in China vielleicht schwierige aber dann noch zeigen am anderen Ende der Welt. Jetzt Leuten besser und alles was die dafür getan haben ist sie sind am anderen Ende der Welt geboren worden und dann geht's Ihnen schon besser. Also unter solchen Bedingungen ist es eigentlich nicht wirklich. Da ist es eigentlich erstaunlich bzw notwendig zu erklären warum es sich nicht verändert und. Eine solche these nein eine Hypothese warum sich nicht verändert ist das diese Stabilität der Verhältnisse mitkriegen gekauft werden mitkriegen bei denen selbverständlich wir wer sonst wieder verdienen. Na wie die Waffen dafür produzieren und verkaufen aber wir vor allem auch verdienen und gewinnen. Weil unsere den anderen überlegenen Lebensstandards normal Zustände gesichert werden. Die überhaupt nicht auf alle anzuwenden wären dann könnte sich das wohl nicht leisten. Also weder wir noch die noch sonst irgendwer noch der Planet. Spreche nicht so viel Rohstoffe her wie notwendig werden damit jeder so viel Zeug haben könnte was wir kaufen und wollen und Denken und brauchen dass wir denken dass wir es brauchen Leben. Aber gut also über dieses Thema um diese Problematik. Vielleicht noch mal anders mal ein bisschen genauer. Wer dazu irgendwelche Hinweise hat oder so ich freue mich mehr oder Lehrer tourempfehlung ich würde mich freuen über Tipps. Weil wenn sie habe ich noch hier schon einiges gefunden oder bei anderen aus diesen. Zahn aus dieser Richtung politische Theorie aber gut also für Hinweise echt dankbar ansonsten. Habe ich das Thema jetzt zumindest mal eingebracht weil es heute so höchstens minimal das Thema war was mich so ein bisschen beschäftigt hat. Immer wieder irgendwie mir entglitten Tag des Nichtstuns irgendwie ziemlich frustrierend finde und das ist frustrierend finde und nicht mal genießen kann nichts zu tun wenn ich dann gleich wieder um frustrierend. Morgen wird sicher besser morgen kann ich meinen freien Tag sicher sehr kreativ produktiv nutzen als guter. Kannst du tiefer Teil der Gesellschaft irgend einen positiven Beitrag geleistet zu haben. Da fühlt man sich doch dann rechtschaffen müde am Ende des Tages und happy end of days das ist doch worum es geht. Ein produktiver Teil der Gesellschaft zu sein. Die meisten der Stille Schluss. Belsun bisschen handeln solange man lebt wird gehandelt keine Rente in der Revolution dann bis morgen tschüss.

4 thoughts on “Podlog 2017-01-03”

  1. Manche Bücher lohnt es sich ja dann doch auch mal zu lesen. Zum Beispiel Bensaids “ungeduldiges Leben”. Du wirst vieles finden zu Themen, die Dich interessieren und begeistern (Marx, Medien und Marranen, um nur Weniges zu nennen). Zur Frage der Gewalt als zentrales Moment menschlicher Wirtschaftsbeziehungen (das ist jetzt nicht sonderlich glücklich formuliert) sei mal wieder v.a. Graeber empfohlen (eines der Kapitel in Debt, bzw. ein knapperer Artikel, den ich Dir per Email schicke). In diesem Sinne: Bleib dran! :)

  2. So lange man lebt wird gehandelt – heißt auch wird mit einem gehandelt – so lange man lebt wird gehandelt und nicht-gehandelt, das ist die Frage ………. der zweite Teil, das Nichthandeln ist viel enscheidender: Nicht handeln zu können, ZB. faul sein zu können, die Welt sich nicht erklären zu müssen………. DieThese: “Kriege halten den Kapitalismus am Leben” könnte auch lauten: Kriege sind Kriege und Kapitalismus ist Kapitalismus – beide ursächlich zu verknüpfen wird weder dem Kapitalismus noch den Kriegen gerecht…………

  3. Es gibt Techniken, die das Nichtstun ausblenden und eine “freundliche Imitation” der Arbeit leisten, zum Beispiel Fotos machen:

    “Most tourists feel compelled to put the camera between themselves and whatever is remarkable that they encounter. Unsure of other responses, they take a picture. This gives shape to experience: stop, take a photograph, and move on. The method especially appeals to people handicapped by a ruthless work ethic — German, Japanese, and Americans. Using a camera appeases the anxiety which the work-driven feel about not working when they are on vacation and supposed to be having fun. They have something to do that is a friendly imitation of work: they can take pictures.” (Susan Sontag)

    Oder lesen: Für meine “Urlaube von der Dissertation” könnte man die Kamera einfach durch Bücher ersetzen, die auf eine fast schon technische Art eins nach dem anderen “weggelesen” werden. Unsure of other responses, she reached for a book.

  4. Hi Moritz,

    toll, dass es dir gelingt, so positiv mit der Aussage deines Onkels umzugehen. Vor allem, weil das eben so ist, dass dein Onkel seine Sicht zum Thema Ausbeutung auf der Grundlage seines Wissens hervorgebracht hat. Persönlich kann ich seit etwa einem Jahr nicht mehr gut mit Menschen umgehen, die eine solche Sichtweise haben und dann auch noch äußern.

    Meine Antwort dazu:

    Ausbeutung heißt in erster Linie, dass die Arbeiter nur einen Teil von dem bekommen, was sie erwirtschaftet haben, weil die Ausbeuter ‘ohne Arbeit’ bzw. allein vom Ausbeuten leben können möchten und in der Regel darüber hinaus durch Ausbeutung reich werden möchten. Da spielt es ERST EINMAL keine Rolle, ob der Arbeiter vom Lebensstandard dabei besser dasteht als seine Vorfahren.

    Dass ein gewisser Teil der Arbeiter dazu gebracht werden kann, mit seiner ausgebeuteten Lage zufrieden zu sein, ist nicht damit gleichzusetzen, dass diese Arbeiter nicht ausgebeutet werden. Die meisten Arbeiter kommen ja aus einem Milieu heraus, dass die Notwendigkeitsorientierung (Bourideu) kultiviert hat, so dass sie nun leicht dazu verleitet werden können, mit ihrer Lage zufrieden zu sein, so lange sie im chronologischen Vergleich eine Verbesserung darstellt.

    LG, Dominik

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