Podlog #225 2017-08-13

13. August 2017, die 225. Folge. Heute, immer noch vor Anker liegend zwischen Köln und Bern, gibt mir die Metapher die Möglichkeit, über die Situation noch einmal anders nachzudenken. In der Flaute (oder was immer) gefangen bleiben nur Geschichten und Gespräche… Und im Sprechen transformiert sich die Offenheit der Zukunft in die Offenheit des Gesprächs und verschwindet als Offenheit der Vergangenheit. Die Zeit wird vertrieben, eben weil ihre Offenheit verwendet werden kann und in der Vergangenheit nicht verloren geht…?

One thought on “Podlog #225 2017-08-13”

  1. Lieber Moritz!
    In dieser Folge und in den nächsten beiden ist es Dir gelungen mit Hilfe der Metapher “ich liege vor Anker” interessante Gedanken aus Deiner Lebenssituation in die Podcast-Box zu bergen.
    Scheinbar hat dir der leere Zwischen-Raumund, die Abwesenheit der üblichen Geborgenheit, aber auch die fehlenden Bücher und die damit verbundene akademische Gepflogenheiten von einem Text auszugehen geholfen, Deine Gedanken in den freien Raum hineinzusprechen,
    Sehr gelungen !
    Wünsch Dir ein gutes Ankommen in Bern, der Stadt mit den vielen alten Uhren die ich als sehr konservativ und gleichzeitig als junge Stadt erlebte, bei einem Besuch im letzten Jahr im Paul-Klee-Museums.
    Mit Grüßen aus den sich südlich gebenden Bergen!
    Günter




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