Podlog #192 2017-07-11

11. Juli 2017, die 192. Folge. Heute wieder Notizen aus dem Leben – das sich mit Distanzgewinn zwischen meine Arbeit schaltet und doch als mir fremd beobachtbar bleibt, sich der Identifikation entzieht, auch wenn seine Notwendigkeit und praktische Bestimmung fasziniert. Aber wie hierzu Notizen machen? Und eignen sich hier Selbstgespräche überhaupt dafür?

One thought on “Podlog #192 2017-07-11”

  1. Lieber Moritz !

    Zuerst möchte ich dir alles Gute wünschen für deinen Umzug, auch in Aussicht auf deine neue Lebensphase in der Schweiz: die besten Wünsche!

    Deine wiederholten Überlegungen welche andere Form des Sprechens du für den Podlog noch finden könntest, gehen wahrscheinlich in die richtige Richtung der folgenden Beobachtung.

    Dass jemandem in bestimmter Lebenssituation die Worte fehlen ist verständlich und oft lebensnotwendig. Es ist kein Hinweis darauf, dass man etwas nicht aussprechen kann was man aussprechen sollte.

    Trotzdem kann ich ein gewisses Erstaunen nicht unterdrücken, das mich, als ich dich auf dem Festival sprechen hörte, befiel.

    Du hattest dort sicher viel Musik gehört, auch visuell sehr viele Eindrücke gehabt und dir wird das eine gefallen haben, das andere nicht …….

    Mich würde, gerade so eine Situation ungeheuer reizen meine sprachlichen Fähigkeiten darauf hin zu überprüfen, ob ich beschreibend und nachdenkend vollziehen kann was da geschah.

    Du reagierst eher auf das was du gelesen hast. Regt Dich das, was Du siehst, hörst, wahrnimmst nicht an, dafür Worte zu finden?

    Das ist das, was Erzähler, Poeten, Künstler machen, willst du nur Philologe bleiben?

    Grüße aus den sonnig und gewittrigen Bergen

    Günter




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