Podlog #131 2017-05-11

11. Mai 2017, die 131. Folge. Heute, zweiter Tag der Klausur, Notizen zur Position der Negation als konstitutives Element in Forschungsinstituten. Die Position des Joker. Wie erreicht man Kritikfähigkeit in Kern- und Schlüsselbegriffen? Eine nicht ganz unheikle Frage.

2 thoughts on “Podlog #131 2017-05-11”

  1. Lieber Moritz!

    Versuche es mal über diesen Weg um dir eine Nachricht zukommen zu lassen zu deinem letzten Podlog. Die Idee mit dem Joker finde ich sehr gut. BB hatte uns 19 69 diese schon vorgetragen und eigentlich ist er bis heute der Joker geblieben. ich selbst habe bei vielen Kongressen und im Gymnasium auch die Rolle des kritisch wohlwollenden Denkers gespielt.

    Diese kritische Position könnte unterschiedlich institutionalisiert werden, in dem regelmäßig jemand eingeladen wird von dem man weiß, dass er diese kritisch wohlwollende Position einnimmt.

    wobei auch bedacht werden muss, dass sich dieser Kritik auch jemand stellen wollen muss und das ist nicht immer einfach, gerade für denjenigen, der dann vorne steht und sich der Kritik aussetzt.

    Es kann auch allgemein Kritik geübt werden – wenn es ritualisiert ist, ist die Befragung einer
    Vielleicht gehört dazu auch eine dritte Position, nennen wir sie Moderator, Vermittler der würde beiden Beteiligten helfen.
    Versuche über Messenger Diktiergerät die Botschaft zu schreiben da da mir mein Rücken das Schreiben schwer macht.Position berechtigt!

    Ich verstehe dein Anliegen sehr gut, habe ich mir doch ein,zwei Vorträge von Professor Stichweh angehört und dabei bemerkt, wie er selbst nicht wahrnimmt,in welche Abstraktionshöhe er die Themen abhandeln. Zumindest in den Vorträgen die ich hörte.

    Seine Thesen des pro Kopf Einkommens im 17. 18. Jahrhunderts weltweit schien mir absurd, vielleicht theoretisch berechtigt, aber da müsste schon die absurde eigenartig dieser Konstruktion rechtfertigt werden.

    Grüße aus den Bergen

    Günter




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  2. Nachtrag:

    Eine Institution die Weltgesellschaft heißt und die Welt umfassend forschen möchte, ist von ihrer Konstitution her schon gefährdet.
    Du sprachst es schon an: die erkenntnistheoretischen Fragen der Universalien, der Singularität, der Verallgemeinerung werden hier zum Thema.

    Wem dienen die Ergebnisse?

    Für den einzelnen Bürger, sofern sie ihn betreffen, bleiben sie allgemeinen Moral.

    Während die weltweit agierendene Institutionen, wie die UNO und NGOs, auf der einen Seite stehen, auf der anderen das weltweit agierende Kapital Interesse an allen Daten, die genützt werden können, hat.

    Insbesondere ist, dass Kapital gerade an so genannten moralischen Fragen interessiert ist, alles was in unseren Ohren positiv klingt, wird dort zu Geld gemacht.

    Agieren können Menschen in demokratischen Zusammenhängen in ihrer näheren Umgebung und können dort auch Veränderungen herbeiführen, alles andere wären strukturelle Änderungen die nur indirekt demokratisch gesteuert beeinflusst werden können.

    Von daher wäre es unbedingt notwendig institutionell eine kritische Position in das Institut für Weltgesellschaft einzubauen.

    Günter




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