Podlog #042 2017-02-11

11. Februar 2017, die 42. Folge. Zwischen Tür und Angel ein paar Gedanken zu Andi Bischofs kritischen Anmerkungen zur Folge gestern. Was bedeutet es zu sagen, dass eine Delegitimierung von differenzierenden Positionen zu beobachten sei? Wer hat hier ein Problem und was ist das Problem überhaupt? Das sind nur die Fragen, zu denen ich heute aber keine Antworten habe.

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Moritz Klenk
11. Februar 2017 die 42 Folge von Podlog. Heute notiere ich eigentlich nur dass ich ja dass ich kaum etwas zu notieren habe ich bin heute unterwegs auf dem Weg nach Bayreuth in meine alte Studenten-WG die heute feiern, anlässlich verschiedener Geburtstage und überhaupt um mal wieder die alte WG zusammenzubringen, unten und da werde ich ja wohl kaum Zeit haben heute noch irgendwas weiteres zu notieren, letztlich eigentlich habe ich heute deshalb auch nur zwei ganz ganz kurze Notizen des eines. Das Sams das Micha. Das Andi Bischoff mir auf Twitter. Ganz interessant eigentlich so eine so eine so eine kritische Hinweise oder kritische Kommentare zu dem was ich gestern zu dem Text von Michael Hagner, gesagt habe geschrieben hatte, und diese kritischen Hinweise ist also der Kirchen war es war eigentlich der dass es eine dass er soll zunehmen, Tendenz beobachtet dass die. Also eine zunehmende Delegitimierung differenzierender Position und meine erste Reaktion war. Mein ersten Position war was was er damit wohl meint ob damit vermutlich sowas wieder. Die Klimaerwärmung der Konsens zur Klimaerwärmung gemeint ist wohl kaum vermutlich ist es eher ein Gegenbeispiel, sondern TV mit differenzieren der Position ist vermutlich eher sowas gemeint wie, eben er hat es auch klargestellt eben z.b. geisteswissenschaftliche differenzierende Position die in den Diskus angebracht werden wie beispielsweise gender stehe was unter dem Ständer, Begriff verhandelt wird also geschlechterdifferenzierung oder in dieser Form diese Form von Differenzierung eben, und. Und ja also ich würde dazu gerne eigentlich mal mit ihm reden aber. Zunächst. Die Frage die sich mir stellt hier ist letztlich Team inwiefern differenzierende Positionen an sich schon ein wert sind. Bisweilen scheint mir der Diskurs in den Geisteswissenschaften und auch in den Sozialwissenschaften so gefasst zu sein das Differenzierung selbst ein Wert ist. Also die Pluralität der Ansichten die Pluralität der Theorien der Methoden der Zugänge und so weiter die ist ganz. Unhinterfragt eigentlich einen Vorteil an sich eine Stärke der Fächer hör zu nachdem. So eigentlich nach dem Motto die komplexe Welt erfordert dass wir. Intern differenzieren dass wir intern Komplexität aufbauen um damit besser auf die komplexe Welt reagieren zu können. Was dabei oft. Unterschlagen wird es dass diese differenzierenden Positionen in starken Widersprüchen zueinander stehen das also das Lob der Differenzierung nur bedingt funktioniert weil es weil es sozusagen mit unterschlagen muss, das. Dass diese differenzierten Positionen innerhalb der Geisteswissenschaften diese verschiedenen theoretischen Ansätze und innerhalb der theoretischen Ansätze noch mal oder innerhalb der einzelnen Fächer noch mal verschiedene Schulen verschiedene erkenntnistheoretische Grundlagen auf deren man dann die Theorie Archetyp, Turnhout und so weiter dass die. Dass die nicht in der sachdimension gerechtfertigte Differenzierungen sind, die sozusagen behaupten würden na das ein entspricht dem Teil der Welt ist andere entspricht diesem Phänomen sondern eigentlich um konkurrierende. Appositionen es sich handelt und und diese Form der Differenzierung, von konkurrierenden Positionen kann man eigentlich nur ungefragt gut finden wenn man von so einem Arzt die Konkurrenz belebt den Markt und bringt für den Kunden das beste Theorie Modell raus wenn man, so eine Position irgendwie. Unterschwellig annimmt nicht unterschwellig wenn man wenn man eine solche Position im Hintergrund mit laufen lässt. Hermann kann dann vielleicht noch argumentieren wenn man das nicht ganz ökonomisch verstanden haben möchte dass man dann mit Paradigmenwechsel argumentieren möchte oder mit wissenschafts historischen Prozessen die zu beobachten erst einmal möglich, Dann Kia Alternativen. Aufzuzeigen und zu sagen die Pluralität innerhalb der Wissenschaften führt zu besserer Erkenntnis und so weiter. Man könnte das sogar vermutlich am allerstärksten machen wenn man das auch so Leute wie Paul Feierabend und seine ist ein wider den methodenzwang, unter ausgearbeiteten Überlegungen bezieht aber man müsste sich schon fragen ob das tatsächlich der Fall ist Visus wie das praktiziert wird also wie das Lob der Differenzierung überhaupt praktiziert wird, dieser dieser andere Artikel den ich nicht mehr erinner von wegen man hätte auf die falschen auf auf die falsche Post gesetzt mich auf diese post, moderne Theorie Traditionen die alles möglich in Frage stellen als möglich relativieren und so weiter und jetzt hätte man eben kein starkes, gehaltsangebot mehr in den Geisteswissenschaften wie es die Naturwissenschaften haben jetzt hat man keine starke Position mehr dieses Argument halte ich zwar, auch für unzulässig oder naiv oder bzw auch an der an dem, wie formuliert man der an der Sache an der Diskussion vorbei aber in dem Zusammenhang müsste man das noch mal. Neue Andenken mit meinem 181 gelbes der kann zurück hinter diesem hinter dieser. Infragestellung der großen Theorie Entwürfe aber es gibt auch kein stehenbleiben bei dieser Infragestellung einfach. Zugunsten einer Differenzierung um der Differenzierung wählen als wenn man beobachtet dass es eine allgemeine Tendenz gibt, differenzierende Position sich zunehmend delegitimiert werden oder zunehmenden oder selbst möglicherweise ins Abseits schicken indem sie auf Differenzierung nur um der Differenzierung Willen setzen. Dann kann man mit dieser Beobachtung mit dieser Feststellung mit der kommt man noch nirgends hin. Allmann kommt dann noch nicht zu einem zu einem klugen Einwand oder einer einer einer theoretischen Intervention oder einer meiner Entwicklung einem eigenen Vorschlag der dass das. Das ist eigentlich streng genommen würde ich sag noch nicht mal eine Diagnose das ist letztlich nur, maximal ein Symptom und selbst das, also müsste man erstmal zeigen inwiefern es lohnt das zu beobachten was heißt das denn was heißt denn diese Delegitimierung von differenzierenden Positionen. Wo ist das Problem sozusagen und wer hat das Problem hat das Problem und es nicht vor allem geisteswissenschaften. Und haben sie dieses Problem. Aus einem anderen Grund als dass sie selber nicht begründen können warum sie eigentlich dieses Lob der Differenzierung von Theorien Position Methoden und ansetzen zu ungefragt. Immer weiter tragen also eigentlich bräuchte da wirklich mal ein soziologischen Podcast dazu. Gerade in der Soziologie begegnet einem das immer, immer wieder dieser diese Ansicht dass man eben für den einen Gegenstand möchte man diese eine theoretische Perspektive verwenden nehmen anderen passt die andere besser also hier kann ich mal mit Bordüre argumentieren dort mal mit Niklas Luhmann Systemtheorie, ein Dritter Gegenstand ist am besten mit rational-choice beschrieben und es ist, absurd es ist fast schon pervers wenn man solche solche. Also wenn man dieses wenn man so sagen Feierabend in einem anything goes tatsächlich missversteht aber das steht da nicht diese Art des anything goes. Dies dies dies was schon das ist obszön das ist. Dann nimmt man sich weder ernst noch kann man damit ernst genommen werden. Mon Dieu Luhmann und rational choice um jetzt nur diese drei die ich teils aus einfach so zufällig genannt hat bei mir die, nicht ganz zufällig weil mir die eben schon mal in einer Diskussion genau als in einem solchen pluralistischen Paradigma irgendwie man könnte verschiedene Methoden und Theorien kombinieren je nach Gegenstand und, Perspektive könnte man das eine Mal da und das andere Mal da ansonsten genau diese drei wurden eben in dem Fall genannt von dem gegenüber und, und und das ist deshalb so absolut weil sie sich sagen erkenntnistheoretisch widersprechen was man kann nicht alle drei Perspektiven. Zu also Montag diese Dienstag jene. In der Woche drauf III verwenden also das geht nur unter Bedingung. Höchster kognitive Dissonanz oder sagen fast schon einer Paradigmen Schizophrenie. Oder unter absehung, alle erkenntnistheoretische Ansprüche und das ist mein Verdacht dass es in der Regel der Fall ist wie das Adorno schon für die Einzelwissenschaften diskutiert hatte im Unterschied, zur Philosophie der Philosophie beginnt zu sagen bei den bei den ersten Fragen die ist hier ist ihre erkenntnistheoretische Grundlagen sind ihre eigentliche fragen. Außer damit beginnt sie und Einzelwissenschaften wie unter anderem auch die Soziologie sie nehmen die Gegebenheit ihres Gegenstandes eigentlich an, hinter diesen wird nicht mehr zurück gefragt und das ist eine gewisse Art von erkenntnistheoretische Verweigerung oder Erkenntnis ja. Ja genau nee ist eine Farbform erkenntnistheoretischer Verweigerung die dazu führen kann dass man die Schizophrenie sich wieder erkenntnistheoretisch widersprechende Paradigmen nicht mehr beobachtet. Schon weil es darum eigentlich dann gar nicht mehr geht ja. Na gut das waren auf jeden Fall das war nur die das war nur die Hinweise heute. Und wirklich jetzt einfach nur so hingeworfen also nicht viel drüber nachgedacht aber an anderen Stellen. Sonnenschein habe ich das schon mit einigen Leuten diskutieren und ich hätte große Interesse das noch mal im Kontext weiß ich nicht. Antrag Gespräche noch mal zu zu diskutieren ist wer, es ist auch in es ist auch interessant für die Diskussion aber nicht also für die Diskussion im Rahmen von Post Fake News Brava es ist im Rahmen dieser Diskussion interessant, also oder für diese Diskussion oder die Diskussion ist vor dem Hintergrund dieser zu den führenden geisteswissenschaftlichen Debatten interessant. Aber die geisteswissenschaftlichen Debatten sind kein interessanter Beitrag zur Diskussion über Post oder fake News die haben da meistens überhaupt nichts verloren. Meine Verwechslung Nummer verwechselt sich mit der mit der Welt die zu erforschen man ausgezogen ist und man jammert einfach nur über. Den eigenen Bedeutungsverlust ohne sich ernsthaft kritisch selbstkritisch zu fragen wie es dazu kommen konnte oder vielleicht kommen musste. Na ja okay soweit die Notizen für heute dann bis morgen.

2 thoughts on “Podlog #042 2017-02-11”

  1. Lieber Moritz!

    Damit es nicht in den täglichen Streckübungen untergeht –
    muss ich Deinen Überlegungen zu der Bewegung vom Weltgeist, zur Arbeit und weiter zur Gesellschaft, in der Du Adorno gefolgt bist, etwas hinzufügen.

    Der Geist, wie ihn Hegel als Begriff verwendet geht nicht in diesen folgenden Differenzierungen auf. Lässt Du ihn in Arbeit aufgehen ( ähnlich im Begriff Gesellschaft) führt dies unweigerlich zu einer Diktatur der Arbeit, wie wir das im realen Kommunismus sowie im Faschismus vorgeführt bekamen.

    Der Begriff des Geistes ist viel mehr!

    Das Argument er wäre historisch überholt schlägt sich selbst, wie wir in der Gegenwart beobachten können auf den Kopf, wo der Geist, über die Hintertür der gesellschaftlichen Präsenz von Religion sich deutlich bemerkbar macht.

    Ein Denken das vermeint, wir hätten den Geist in Form von Arbeit oder im Begriff der Gesellschaft liberal, sozialistisch, marxistisch, nationalistisch überwunden hat nie den ganzen Satz von Friedrich Nietzsche „Gott ist tot“ gelesen, oder wenn, die Dimensionen dieser Vision nicht begriffen!

    Hiermit ist aber das gesamte Problem nur angedeutet, denn:

    Spielst Du den Begriff der Arbeit auf seine Totalität hin durch – die Du ja als Charakteristik des Geistes vorausgesetzt hast – landest Du wieder in der Gegenwart – wo alles Arbeit geworden ist: Sex ist Arbeit, Freizeit ist anstrengende, bis an das Leistungslimit fordernde Arbeit, Konsum, Gesundheit, Trauer, Beziehung, das Soziale …………….alles ist Arbeit geworden.

    Das alles ist auch nicht mit dem klassisch Denkmodel der Ausbeutung durch das Kapital zu erklären.

    Außer Du nimmst das Kapital als den großen Anderen (J.P.Sartre und und ) , oder als das objet petit a von Jacques-Marie Émile Lacan.

    Wir können heute die Frage des Geistes gar nicht angehen, ohne die Einsichten von Freud mitzudenken, ohne Lacan mit am Radar zu haben.

    Die Frage des Begehrens, der „große Andere“ begegnet uns in jeder Subjektsetzung. Er ( oder anders gesehen Ich …) ist derjenige der den Begriff der Arbeit in sein Gegenteil wendet, der den Begriff Gesellschaft als Zwang gegen Gesellschaft richtet.

    Er ist die permanente Schizophrenie in der wir leben, wenn wir, wie Hans im Glück meinen ein gutes Geschäft gemacht zu haben und beim nächsten Mal wieder nichts gelernt haben und so weiter.

    Aus dem Grund ist Slavoj Žižek so wichtig, weil er den Zusammenhang ( Lacan-Marx/Lacan-Hegel)) immer wieder zur Sprache bringt.

    Dieser von ihm angesprochene Widerspruch ist nicht intellektuell zu lösen, das ist eine Arbeit an der eigenen Moral, an der Geste des Denkens.

    Denn der „Große Andere“ trickst uns gerade dort aus, wo wir moralisch sein wollen, wo wir gut und richtig sein möchten, wo wir entsprechen möchten, wo wir aus einem moralischem Impetus heraus handeln…………….

    Klingt jetzt selbst auch moralisch ……..geht aber vielleicht nicht anders…….

    Schauen wir uns an, wie Hegel den Geist aus dem göttlichen Geist ableitet, der einmal die einzige Begründung des Selbst war – Gott = der aus sich selbst Hervorgehende – dann erahnen wir vielleicht die Dimension des gebietenden „Großen Anderen“.

    Ihm wir in unserem Selbst, das wir als unser ganz persönlich Verfügbares ansehen, ausgesetzt.

    Aus dem Grunde ( hinter der Maske des eigenen Selbst) ist es auch so schwer wahrnehmbar. .

    Wie sich das Fremde des „Großen Anderen“ als unser eigens zeigt hat Lacan unter dem Titel, „Name des Vaters“ Turia-Kant Wien, abgehandelt.

    Grüße aus den hohen Bergen,
    hinter denen immer noch etwas sich versteckt

    Günter

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