Podlog #038 2017-02-07

7. Februar 2017, die 38. Folge. Ich denke über den Satz von Bertolt Brecht nach: “Erkenntnistheorie muss vor allem Sprachkritik sein”. Die Themen und Fragen der letzten Tage verweben sich, oder ist es mein Denken, dass sie bindet? Die Frage des Denkens, Erkennens, Sprechens, der Kritik, der Sprachkritik und das unter den Bedingungen einer solchen “Öffentlichkeit” wie der heute, eines solch kaputten Diskurses… wie sieht eine solche Sprachkritik aus? Was heisst es heute über Brecht, Adorno, Benjamin, usw. zu denken?

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Moritz Klenk
7. Februar 2017 die 38 Folge von Podlog. Im Anschluss an die Überlegungen gestern und die wiederum eigentlich im Anschluss an die Überlegungen vorgestern. Und die alle in irgendeiner losen Aneinanderreihung mit mehr mal weniger Zusammenhang zu all den anderen Tagen zuvor in diesem Jahr. Habe ich heute versucht so ein bisschen darüber nachzudenken was das eigentlich konkret für Folgen hat. Über Sprache und. Kritik in dieser Form nachzudenken und dabei ist mir ein Zitat und ich kann es nicht mehr finden wo es mir begegnet ist irgendwo in einem Buch in einem dieser Bücher glaube ich die ich, in den letzten Tagen gelesen durchgeblättert, und vermutlich hier auch irgendwas daraus vorgelesen und zitiert hatte war es mir begegnet es war ein Zitat von Bertolt Brecht. Bei Brecht findet sich das inband 21 der großen Berliner und Frankfurter Ausgabe. In einem Text der heißt oder in notizen die heißen über das Ding an sich. Und hier schreibt Bertolt Brecht Erkenntnistheorie muss vor allem Sprachkritik sein. Und der Satz hat es geschafft dass ich heute den ganzen Tag eigentlich darüber nachgedacht habe. Bzw sagen wir mal den wesentlichen Teil dessen Tag ist also den Teil des Tages an dem ich darüber nachgedacht habe und der deshalb der wesentliche Teil des Tages wurde. Man könnte also so eine ganzen naive einfache Reaktion auf den Satz wäre sowas wie ja stimmt klar klingt plausibel. Oder ja was sonst aber der Satz ist so kurz und so eindrücklich und. Und so. Also zugleich ist damit soviel gesagt schon so viel nahegelegt. Dass er das sowieso nach klingt. Erkenntnistheorie muss vor allem Sprachkritik sein. Ich könnte bei victor-klemperer bestanden haben wenn ich einfach nicht mehr finde, sehr seltsam wenn es bei Adorno gestanden hätte er hat von Brecht ja nicht mehr zu unendlich viel gehalten. Blumenberg stand bestimmt nicht was heißt das denn genau. Oder besser was heißt das denn konkret. Erkenntnistheorie muss vor allem Sprachkritik sein. Wenn man über die Oberschichten Sprache und die Unterschichten Sprache in der Form nachdenkt wie es Adorno in dem kleinen, Aphorismus in minima moralia getan hat den ich vorgelesen habe vorgestern und gestern noch mal darüber nachgedacht habe. Anlass Manja die Kommentare, von Günter und der Kommentar von vom sonntagssoziologe den ich eigentlich noch auf den ich eigentlich noch gar nicht so richtig eingegangen bin. Dazu wer viel zu sagen Sprachkritik ist ja vielleicht auch einfach so etwas ja so eine so eine Art empirische Untersuchung. Der sonntagssoziologe hatte daher. Der hatte ja da unter anderem die Studie von William labov nahegelegt. Aus dem Buch language in the inner city stories in the black English Werner Killer und. Und damit klar die Alltagssprache. Die scheint hier eine. Also überhaupt diese Auseinandersetzung zwischen unterschiedlichen Sprachen die scheinbar so ähnlich sind bzw. Vorgeblich. Um denselben Geltungsbereich nicht vor gelblich nicht vorgeblich sondern die um denselben Geltungsbereich streiten. Im Sinne von sie sagen in denselben Geltungsbereich. Ja ihre ihre Verwendung zu behaupten suchen. Neben ihren Geltungsbereich behaupten. Und die Bedeutung der Alltagssprache also ich hatte das ja schon kurz notiert die Bedeutung der Alltagssprache ist auch beispielsweise in der Soziologie jetzt keine, neue Perspektive oder irgendetwas womit man jetzt noch mal 2017 kommen könnte und sie noch mal neu entdecken kann die überhaupt die Alltags Perspektive oder die Soziologie des Alltags, ist eine gängige Perspektive gerade in der Wissenssoziologie und die Wissenssoziologie allgemein ist natürlich auch eine Art der Beschäftigung gerade auf mit so einer. Von der Sprache und überhaupt den Formen der Sprache der Wissensgenerierung und so weiter. Und die Sprache der Theorie die Sprache der Philosophie die Sprache der Reflexion allgemein die Sprache der Kunst der Dichter die Sprache der Bildungs Bildungsbürgertums. Die Sprache der Lehrer tue die als solche gilt. Also sozusagen die Sprache der Lehrer tut die nicht schuld ist die nicht. Diese bildungsbürgerliche Sprache gilt als. Mit dieser Alltagssprache oder mit Alltagssprache es gibt ja da sehr viele nicht nur Dialekte sondern auch. Berufsspezifische oder milieuspezifische anderweitige Unterscheidung nicht nur Dialekt und Mundart and andere Wortschätze andere. Ja andere Sprachregeln und II. Diese Sprachen ringen miteinander um um diese um diesen selben Geltungsbereich. Und wie schwierig diese Auseinandersetzungen sind das merkt man dann an den Kommentaren aber auch eben an den an diesen Texten über die ich jetzt nachgedacht hatte den letzten Tag. Wenn Adorno Oberschicht Unterschicht eine Sprache nicht gegeneinander auszuspielen denkt weil Denkmale das für Reaktion erhält allerdings Unterschichten Sprache dieses Element der. Dass der Freiheit nicht gänzlich abspricht aber aber. Sozusagen. In ihr vor allem die Spuren den Ausdruck der Herrschaft. Der Unterdrückung und eben der Herrschaft. Die auf die Sprecherinnen und Sprecher dieser Alltagssprache der Dialekte und 2. ausgeübt wird sieht und erkennt. Und in der Sprache der Oberschicht eine zwar eine gewisse Arroganz und Überheblichkeit, und vielleicht möglicherweise Alltags Ferne oder lebensferne oder überhaupt, aber aufgrund dieser Arroganz und Überheblichkeit und lebensferne auch eine gewisse Freiheit einen Freiraum, sich über diese Dinge hinwegsetzen zu können uns war klar Sprache also mittels dieser Worte und der Arten darüber nachzudenken. Und wie schwierig das ist diese Unterscheidung zwischen Alltagssprache und also oder zwischen Dialekt und, Hochsprache oder zwischen, Oberschichten Sprache und Unterschichten Sprache oder einfach Klassen und Milieu Unterschiede hier festzustellen und es ein bisschen differenzierter zu betrachten dann wie schwierig das ist merkt man sofort an den an den. An den unmittelbaren Reaktionen die das in einem Jahr selber auch hervorruft wenn man das liest und sich denkt das kann der doch nicht ernst meinen das ist ja völlig elitär und intellektualistisch und ist doch Quatsch das. Was heißt es denn jemand der in Mundart spricht nicht mehr über Freiheit nachdenken kann der davon davon keine Ahnung hätte oder was. Das natürlich absurd. Diese Idee der Revolution die nur von oben geht weil die armen Arbeiter schon so lange ausgebeutet werden dass sie überhaupt kein Begriff mehr von Freiheit, zustande bringen würden uns bei dem Begriff eben jetzt in dem emphatischen umfangreichen dialektisch oder wie auch immer Gartenzimmer. Das ist ein elitenprojekt oder etwas was immer noch darauf setzt dass man das von oben in irgendeiner Form unterstützen könnte oder Steuern da oder nur noch von oben kontrollieren kann und von unten ist nichts mehr zu leisten. Und in all dem und das macht für mich momentan so also deswegen treibt mich das so um in alldem hat es. Unheimlich viel mit unseren mit der mit den aktuellen Diskussionen zu tun und zwar auf eine Art und Weise, dass ich den Problem dass dass mich um 3 Uhr dass ich in den Texten hier lese und sehe und in der Art und Weise wie ich hier, in meinen Selbstgesprächen und in meinen Sprachen in Notizen, und in meinem sprechenden denken mich damit auseinandersetzen kann dass ich den tatsächlich noch eine gewisse Chance zu schreib oder eine Hoffnung für, für diese Art des Umgangs hege die sich unterscheidet von dem was ich momentan so unendlich vertan. Dafür so unendlich fatal Halte wie es beispielsweise in den Feuilletons verhandelt wird. Stefan Seydel hatte heute morgen so eine so eine so eine Erscheinung indem er so ein. Text wieder von. Dann hat Taxen gelesen hat den ich gar nicht so schlecht fand wie den letzten den ich hier schon mal noch mal diskutiert habe aber auch da kann ich seinen Ärger natürlich verstehen ist und immer wieder diese. Dies Professoren stimmen die sich ja in den Diskurs der. Überheblichkeit und weltfairsteher einmischen die. Dieses Element des Scheiterns ist Dialektik oder diese Lehre des Zerfalls wie man das vielleicht. Mehr vielleicht nicht ganz so pessimistisch wie Touran aber. Immerhin also niemals mit Touran und dialektisch gewendet vielleicht formulieren kann diese diese Dialektik des Zerfalls diese. Die also diese Lehre des Zerfalls oder des Scheiterns einfach nicht. Vielleicht noch begreifen können. Bis dann allerdings erstaunlich gut für sich zu behalten Vermögen oder es eben auch nicht einmal begreifen. Und ständig zu ihren Wahrheit Aussagen gelangen die in einem Anspruch formuliert sind die. Die Mai in einem Anspruch formuliert sind und einem in einem Tempo widerlegt werden dass es einem schwindelig wird und zwar von der Gegenwart von der Gesellschaft von der Kultur vom Diskurs selbst von alle möglichen. Wissenschaft hat dann oft noch die Ausrede zu sagen ja widerlegen ist doch gut so unsere Logik geht hier ja um Kritik und widerlegen ich sage etwas dass es so lang war bis es falsifiziert ist wunderbar, es ist zu nennen wir das so läuft das Spiel dass wir Wissenschaft nennen und wir sind die Experten aber. Aber bei dem also bei dem momentan laufenden Spiel. Scheinen mir diese diese Verhältnisse einfach nicht. Die scheinen mich in keiner Form streng genug behandelt zu sein. Mir ist fast jede Antwort scheint mir zu schnell jede Position scheint mir zu zu schlicht. Fast alle Aussagen fast alle Diagnosen machen sich dass das von Ihnen selbst kritisierten problems schuldig. Und ich habe den Eindruck es geht dann keine Stelle in irgendeine Richtung weiter also so nicht. Und dann kommt dieser Satz von Bertolt Brecht daher von 1930 glaube ich. Erkenntnistheorie muss vor allem Sprachkritik sein. Und es fallen einem dann ja augenblicklich die Beispiele aus den aktuell aus dem aktuellen Diskurs ein ja wenn man den amerikanischen Wahlkampf bb20 verfolgt hat. Denn. Natürlich auch zuvor aber hier ist ja prominent die die die Interessen der. Der sogenannten LG BTU place Community früher waren es mal weniger. Buchstaben dann waren es mal mehr dann wirds mit einem Plus abgekürzt glaube aktuelles mal wieder Beine relativ knappen LG oder LG t. Oder so etwas Abkürzung. Also in die Abkürzung heißt wenn ich das. Also das Plus steht für man könnte sich jede weitere beliebige unter unter Klassifizierung noch vorstellen aber ich glaube LGBT Cube steht für lesbian gay. Bei Sexsucht Transgender queer. Community was ist eine Community. In dem Fall ist es vermutlich eine Interessensgemeinschaft und in meinem Beispiel oder in meinem Leben wie es mir jetzt auffällt, wie ich das jetzt hier als Gegenstand habe ich es vor allem eine eine Interessenvertretung einer gewissen Sprachkritik. Es geht hier beispielsweise um die Verwendung von Pronomen. Dass man das Recht hat zu kontrollieren und zu bestimmen mit welchem Personalpronomen angesprochen werden möchte oder über einen gesprochen. Haben möchte. Aber auch beispielsweise Sprachkritik im Sinne von einer rassismuskritik. Und das sind alles mit Sicherheit absolut vertretbare wenn ich überhaupt. Zentrale Anliegen. Die man nicht nur haben kann sein wenn man davon betroffen ist vermutlich haben muss vermutlich gar nicht anders kann als dieses Anliegen zu haben. Die Not und Leid des Menschen da erfahren die unter diesen Sprachgebrauch. Die alle ihre eigenen Unterschiede und alle ihre eigenen betriebsbezeichnung Selbstverständnis nicht berücksichtigt Wissen erleiden kann ich hier und will ich in keiner Weise in Abrede stellen. Zugleich geschieht momentan so zumindest meine Beobachtung sein. Fast. So eine Art schrille Übersteigerung und polemisierung. Und Polarisierung dieser Diskurses überlagert sich und überlappt sich und es wird immens laut vor allem. Und hasserfüllt und und aggressiv. Mit denen sich hier diese sprach kritischen Anliegen. Verstärken und gegenseitig bezichtigen und so weiter. Und es läuft fast alles von einer Seite in Richtung der anderen. Also die diese diese extreme Kritik die momentan geäußert wird die ist so gut wie überall zu lesen. Also die Position in der LGBT Cube las Community Positionen gegen rassistische gegen. Nationalistische white supremacists Sprache gegen. Ja sexistische chauvinistische. Und es scheint ein also ein. Ein absurder commonsense zu sein und absurd meine ich nicht weil es sei abwegig das als commonsense anzunehmen. Das ist eigentlich gar nicht für abwegig wie gesagt ich halte diese diese diese Form der Kritik für absolut berechtigt nur. Nur der commonsense darin der scheint mir völlig verdächtig. Das lässt sich nicht mal aufbrechen da gibt es Allianzen zwischen sprach kritischen Anliegen die nichts miteinander zu tun haben und im Gegenteil sich vermutlich ausschließen. Und und da ist nichts dazwischen zu bringen da ist da passt kein Blatt dazwischen auf dem diese Anliegen geschrieben sein können. Nach der Definition von von einem guten Troll. Die von Linus Neumann habe und immer wieder auch mir selber klar mach die Definition eines guten Trolls war. Der schreibt einen Beitrag in einem Forum der relativ unschuldig daherkommt. Gar nicht so sehr unter die Gürtellinie zielt also ein recht schlichter Beitrag und dann schreibt er nie mehr aber das Forum muss geschlossen werden bei plötzlich dieser Beitrag Auslöser war das man erkennt. Dass der vermutete common sense der vermutete die vermute in die vermute der Einheit. Dessen was stillschweigend nicht gesagt wurde. Eigentlich übersehene Unterschiede sind und man zerreißt sich kurz darauf. Unser Fleisch das Forum zerfleischt diesen Diskurs es bricht einfach irgendwann ab. Und ein Zeichen Troll den kann man heute vermissen ganz offensichtlich und, eigentlich nicht ja weil der Erwähnung wert es ist kann es keine Rechte Position sein das kann ja keine gegen diesen sogenannten linken Mainstream oder gegen diese Form der Empörung der Anständigen oder so gerichteter Troll sein dass der fällig absurd ich, das ist. Diese Position sind menschenverachtend menschenverachtend und und jegliche Form auch nur minimaler intelligent verachtende Aussagen die. Die keinerlei Wert haben in den Zusammenhang und auch kein kritisches Potential die fernab jedes kritischen Potential sind. Aber. Was ist es denn dann also was kann man denn dann noch sagen. Erkenntnistheorie muss vor allem Sprachkritik sein aber was wenn. Das Problem unter anderem Sprachkritik ist und zwar eine Kritik die. Die selbst bastone kritisierbar geworden ist weil die Positionen die sie kritisieren verachtenswert schwachsinnig sind. Und alle andere Kritik wie aufgesaugt scheint in diesen. Alles verschlucken den Aufschrei der Anständigen Demokratie Bewahrerin und Bewahrer. Was ist Sprachkritik wenn Erkenntnis durch Sprachkritik verhindert wird. Wie sieht es aus ein Artikel im Feuilleton kann es kaum sein. Das könnte auch mal Bernhard poerksen erkennen. Der kann natürlich nicht SR Professor was soll er denn tun sie verständlich schreibt der weiter im Filter in der Zeit und überall war kann. Und es wird schon jemand wartet und keiner kann es ihm verdenken was soll es auch. Erkenntnistheorie muss vor allem Sprachkritik sein. Das ist ein Satz der der der kann sozusagen fast nur übersehen werden. Wenn man mit anderen Unterscheidungen drauf schaut inklusive glaube ich übrigens. Mit den Folien des Medien Wechsels. Wolfgang eßbach hat mir in einer E-Mail geschrieben dass ihm in solchen Situationen besonders hilfreich scheint. Texte aus historischen Umbruch Seiten zu lesen weil darin auch eine Sprache verwendet wird die. In denen sich solche in den sich solche Schwierigkeiten Sprache. Gefunden haben. In den sich solche Schwierigkeiten ausdrücken und in diesen ausdrücken wir noch heute möglicherweise solche solche. Solche Zusammenhänge beobachten kann Erkenntnistheorie muss vor allem Sprachkritik sein. Peter Bieri hat als Pascal Mercier in seinem Roman perlmanns Schweigen unter anderem auch darüber geschrieben oder den Charakter Perlmann. Ein. Naturwissenschafts Professor der hat die Lust an seinen eigenen Redebeiträgen und vor allem text Beiträgen verloren hatte. Sagen lassen oder nachdenken lassen dass es ihm immer wie eine hilfreiche Übungen. Der Distanzierung zum eigenen gedachten Sheen das eigene noch mal in einer anderen Sprache übersetzt. Übersetzen in dem Buch geht's überhaupt viel um Übersetzung. Und Plagiat aber das ist eigentlich unerheblich für den Zusammenhang es geht um Übersetzung und die Distanzierung zum eigenen gedachten im Zuge dieser Übersetzung. Erkenntnistheorie muss vor allem Sprachkritik sein. Was heißt es für den Satz Adornos der sagte ihm sprechen. Muss die Schrift aufgehoben werden. Inhalieren Konsequenz muss die Schrift aufgehoben werden im sprechen. Erst darin befreit sich die menschliche Rede von der Lüge sie sei schon menschlich. Erkenntnistheorie muss vor allem Sprachkritik sein. Der Satz heißt natürlich auch noch was völlig anderes was erstmal. Oder kann auch was völlig anders heißen beispielsweise die ganze naheliegende Überlegung eigentlich. Das Erkenntnistheorie also die die Reflexion der Möglichkeiten zur Erkenntnis. Also die das Nachdenken. Zur Möglichkeit der Erkenntnis über die Möglichkeiten zur Erkenntnis. Dass diese eigentlich Sprachkritik sein muss und zwar vor allem Sprachkritik sein muss was soviel bedeutet wie oder bedeuten kann wie die Sprache verstellt zunächst jede Form. Der Erkenntnis über Erkenntnis. Wenn man das ja einfach verstehen möchte und gerne fern jeglicher Dialektik verstehen möchte was ist bei Brecht in dem Fall garantiert nicht ist weil, er schreibt hier gegen Kant und dialektisch gedacht an der Stelle. Dann geht es darum zu zeigen die Vermittlungs Ebene der Sprache zurückzunehmen zu suchen um wieder zu einer Ursprünglichkeit. Zurückzukommen. So ganz naives bei Brecht nicht gedacht zugleich schreibt er im Anschluss. Das Leben selber ist ein Erkennens Prozess ich erkenne einen Baum in dem ich selber lebe. Da ist die Sprache gänzlich raus. Die kommt hier gar nicht mehr vor das Leben selber ist ein Erkennens Prozess man erkennt etwas z.b. einen Baum. Indem ich selber lebe. Mein plus ist Leben ist dieser Erkennens Prozess und. Darin mag sich das der Satz Erkenntnistheorie muss vor allem Sprachkritik sein. Erkläre ich dieses Herz noch mal ganz neu und unmittelbar. Willst du es wirklich ein zurück was hier gemeint ist. Ist es ist es wirklich ein zurück ein hinter die. Verblendung Zusammenhänge der sprachlichen Vermittlung zurückgehendes zum ursprünglichen eigentlichen Leben vor dringendes. Das halte ich für. Eine absurd romantische naive Leser hat an der Stelle in keiner Form gerechtfertigt das Leben selbst ist immer 1 vermittelt in und durch Gesellschaft. Das weiß man nicht erst seit Adorno und diese Gesellschaft. Ist unter anderem ein Vermittlungs Zusammenhang und auch ein sprachlicher der drückt sich in sprachlichen Vermittlung zusammenhängen aus. Und so findet sich der Satz Erkenntnistheorie muss vor allem Sprachkritik sein in meinem Verständnis zumindest. Auch in dem Satz das Leben selbst ist selber ist ein Erkennens Prozess ich erkenne einen Baum in dem ich selber lebe. Das Brecht so gesehen hätte weiß ich nicht mir auch egal aber mir scheint der Punkt an der Stelle wichtig mir scheint diese Frage eigentlich nur diese einzige Satz. Erkenntnistheorie nicht Erkenntniskritik ist Sprachkritik. Seine Erkenntnistheorie also. Die Form der Anschauung von und zu Erkenntnis. Erkenntnistheorie muss vor allem Sprachkritik sein die Form der Erkenntnistheorie ist Sprachkritik. Sprachkritik ist die Erkenntnistheorie. Eine Theorie der Erkenntnis muss in ihrer Form Sprachkritik sein. Und das fordert von dem Umgang mit dem aktuellen. Diskurs eine Position oder eine Auseinandersetzung die ich ihn noch nirgends finden konnte Dich einfach. In der Form nur vermisst. Kann eigentlich nur den Mangel dieser dieser Überlegungen konzertieren. Und ich selber habe auch keine Abhilfe also ich habe da noch nichts Wesentliches dazu beigetragen nach meinem Verständnis sich mir jeder meiner Redebeiträge gänzlich ungenügend. In manchen. Kurzen Sätzen in manchen längeren zusammenhängen halte ich Wasser Shisha beigetragen hat in dem Diskurs noch für brauchbar gerade weil er sich. Manchmal in einer sich selbst eigentlich in der Öffentlichkeit disqualifizieren Art und Weise aus dem Diskurs der sogenannten angesehenen akademischen Philosophie Professorinnen und Professoren ausgrenzt. Und darin die Anerkennung verdient die dimanin mit Brecht hier geben muss. Der dieses vulgäre Element selber immer wieder in dieser sprach kritischen Form meines Erachtens eingebracht hat. Verwendet hatte auf der anderen Seite ist shisha viel zu erfolgreich mit dem was er tut. Und seine ständigen gut besuchten Vorträge vor. New Yorker links intellektuellen. Hinterlässt meines Erachtens einfach so einen bitteren Beigeschmack gegen von allem was er tut also dass man ihn nicht aus lädt ist eigentlich. Wie der Stempel Mängelexemplar zumindest in dem Bereich in dem Zusammenhang in der Frage Erkenntnistheorie muss vor allem Sprachkritik sein. Weil wie läuft sie denn dann wie funktioniert es dann. Diese Hyper affirmativen sprachkritische hwtools. Und Argumente und Diskus Position. Vor allem dominante Diskus Positionen der Anständigen die gerade sich in einem weltweiten Aufschrei gegenüber den sogenannten Populisten befinden. Unter diesen Bedingungen ist mit einfach den den üblichen Mitteln der Sprachkritik überhaupt nichts mehr zu erreichen damit es nichts mehr zu erreichen. Chips wollte man sich gegen diesen sogenannten linken Mainstream der mit linken Menschen einfach also der mit Links schon nichts zu tun hat und mit Mainstream also. Höchstens in der Metapher eines eine riesen Kanalisation und und strömen voll scheiße noch was gemeint hat. Unter diesen Bedingungen ist jede Form der Kritik die sich darin äußert ein Beitrag. Und setzt seinen kleinen Haufen Scheiße auch noch mit in den Fluss. Der im übrigen sich niemals klärt das Ding nicht mal mehr irgendwelche Felder. Meine meine Konsequenz die ich daraus ziehe ist auch eine für meine Dissertation. Dir die als Projekt eben. Den Arbeitsblatt Wahrheit unter Bedingungen des Internets. Und sich mit dem Arbeitstitel Gott sei Dank schon lange vor dem von diesem unerträglichen Diskurs von dem. Wie man es heute vermutlich lesen würde gänzlich verabschiedet hat und. Einrichtung einer dialektischen Medientheorie sich entwickelt. Dass meine eine Konsequenzen meine II DIN zeigen die ganz heimliche Vorbereitung eines Projekts für danach. Über dass ich viel nachdenkt momentan auch und in dem Zusammenhang in einem Begriff des der Dialektik. Die nicht so sehr nur an diesem Begriff der Negation sich aufhängt als die überhaupt treibende Kraft oder ähnliches Tier in der Bewegung. Immer wenn Negation im Kontext der Dialektik so betont wird habe ich den Eindruck bitte. Fast formalistisch. Als wollte man so eine Art Rechenzeichen einführen in die Sprache kann man immer noch so. Zu negationszeichen einfach einfügen könnte sich den ganz viele Argumentation sparen wenn man immer nur so kleine negationszeichen in meinen könnte. Also formalistisch in einer inakzeptablen Weise zumindest suchte eigentlich mehr diese Verbindung von. Von Negation Widersprüchen und aufheben und zwar als eigentlich eine Bewegung. Und wenn man nach dieser Bewegung sucht so meine Hoffnung oder wenn man sich mit dieser Bewegung selbst versucht zu beschäftigen. Dann könnte man sich aus diesen aus diesem Teufelskreis der. In dieselbe Kloake scheißen den Kritik des aktuellen Diskurses irgendwie befreien. Aber wie gesagt das noch mal in Höchst höchst heimliches höchst privates Projekt für danach. Dass ich jetzt da so drüber sprechen kann. Nicht auch nur daran dass es scheinbar ja sowieso überhaupt niemand interessiert. Es mir wirklich nicht begreiflich wie man. In so kurzer Zeit so unglaublich viel dummes Zeug dazu liest und so so viel vermissen kann. Und es ist. Wird umso absurder wenn man sich überlegt dass egal wen man fragt in den Diskurs. Andere beobachten Leserin Laser oder aber auch andere Auto an jemand der sich aktiv dort einmischt scheiß als Intellektueller als heißt als Schriftsteller seit als Beobachter, der aber auch irgendwie etwas Andechs produziert oder sonst wie sich einschaltet man hat den Eindruck. Und sagt da gibt es überhaupt nichts vernünftiges in diesem der der Diskurs ist verloren der an die Debatte ist jenseits von allem. Würdest du vor Zustimmung bekommen und im nächsten Moment schreiben die wieder in den text. Wenn's nicht so also wenn es nicht so entsetzlich entsetzlich jede Form des Denkens beleidigend wäre. Bis man eigentlich nur laut lachen. Stefan zitiert immer den den Satz von Peter Sloterdijk der sagt man hat nur noch zwei Möglichkeiten entweder Verweigerung. Verweigerung dieses Diskurses gänzliche medienabstinenz oder Selbstanzeige wegen Volksverhetzung. Also entweder man lässt es man schreibt da nichts mehr dazu man liest am besten garnicht oder man zeigt sich gleich an wegen Volksverhetzung. Bedauerlicherweise hat er das ja selber nicht gemacht die erste Option wäre mir lieber gewesen aber mit der zweiten hätte ich auch leben können. Der bloß nichts mehr geschrieben wäre noch Philosoph geblieben. Jetzt steht jetzt kann man eigentlich nur noch auf seine Anzeige wegen Volksverhetzung warten. Mit wem geht es uns eigentlich heute nicht so. Ein Diskurs der so so kaputt ist einfach. Put in dem ganzen diesen ganzen starken Sinne dieses selbst im englischen verwendeten deutschen Wortes kaputt. Kaputt in einer sein in zu sein seiner finalen Abgeschlossenheit nichts mehr zu machen fix und fertig. Ein reparieren ist nicht zu denken. Erkenntnistheorie muss vor allem Sprachkritik sein. Was heißt das für so ein Projekt wie. Podlog bis heißt es für sowas wie das sprechende denken über sprechendes denken. Insgeheim habe ich so ein bisschen die Hoffnung dass der Satz. Ganz leise und wieso sagen im Nachhall flüstert er vielleicht geht so. Morgen probiere ich noch bisschen weiter für heute war's das erstmal. Dann bis morgen.

3 thoughts on “Podlog #038 2017-02-07”

  1. Lieber Moritz !

    Wenn Du Negation nur als ein formales + – verstehst, dann hast Du gar nichts von
    D i a l e k t i k begriffen !!!

    NEGATION, ist eine gewaltige Kraft die sich im Persönlichen (Freud/Lacan) sowie im Sozailen bemerkbar macht. Wer dies nicht sehen will hat sich aller aller Grundlagen beraubt,
    D i a l e k t i k begreifen zu können.

    Die Unterschiede und die Ähnlichkeiten beide Negationsformen ( im Persönlichen wie im Gesellschaftlichen) zusammen zu sehen, ist die große Leistung von Slavoj Zizek.

    Nur in der NEGATION meldet sich das Zurückgedrängte!

    Nur in der Verdrängung kann das Verdrängte sich zeigen, wenn überhaupt!

    Anders ist Hegel ist Freud nicht zu lesen – da kannst Du kopfstehen!

    Grüße aus den steilen und gefährlichen Bergen

    Günter

    1. Lieber Günter,

      keine Sorge, da hast du mich falsch verstanden. Ich sehe das schon, nur äusserte ich Bedenken gegenüber der Art, wie der Begriff der Negation gegen den der Dialektik ausgespielt wird, wie der eine bevorzugt werden kann, während der andere als verwässert, ungenau, blumig, oder alles mögliche gelten soll… Das war mein Problem. Und hier sehe ich eine starke, sozial, kulturell und psychisch ‘grassierende’ Überschätzung von nach Formalismen tönenden Begriffen gegenüber scheinbar altmodischen, unbequemen Begriffen. Ich denke, wir sind uns hier vielleicht nicht ganz uneinig über das Ziel, jedoch anderer Ansicht über den Weg: den Begriff der Negation dem der Dialektik vorzuziehen ist eine Art Selbstbetrug und Mystifizierung via einer scheinbaren ((formal)logischen) Präzisierung. Als könnte man auf Negation alles ‘reduzieren’. In einem formallogischen Sinn ist es auch bei Hegel zunächst ‘nur’ Negation, ein Nein, eine Unterscheidung. Wenn man diesen Begriff dann wieder so aufgeladen verwenden will, dass man mit ihm die gesamte Dialektik aufgerufen wissen möchte, dann lügt man sich doch in die Tasche. An solcher Sprachpolitik habe ich kein Interesse. Kurz: man kann ruhig den einen lieber als den anderen Begriff verwenden, aber nicht die Begriffe gegeneinander ausspielen. Wenn man das doch tut, dann sind die jeweiligen Präferenzen meines Erachtens höchst fragwürdig. Im Fall der Präferenz für die Negation (gegen Widersprüche, gegen Dialektik, gegen Kritik, usw.) erklärt sich diese Präferenz wiederum meiner Beobachtung nach aus einer zur Zeit verbreiteten Präferenz für Berechnung, Klarheit, Algorithmen, Operatoren, usf. Dieses ganze Geschäft mit dem Sinn ist heute dagegen sehr unbeliebt, weil ‘messy’…

      Aber nur damit ich das nicht wieder falsch ausdrücke: ich beziehe mich hier nicht auf dein Verständnis von Negation (das ich, ausführlich, nicht kenne, und soweit du es in deinen Kommentaren schon dargestellt hattest, vermutlich teile). Das hat damit aber nichts zu tun. Auch wenn du es anders verstehst und anders verstanden haben willst, ist meines Erachtens diese formallogische Berechnungssehnsucht der “Beigeschmack” (oder für Hegel auf Schwäbisch: “Gschmäckle“) dieser Präferenz, der nicht unterschlagen oder ausgeblendet werden darf. Diesen Beigeschmack halte ich für weitaus problematischer (weil zeitgeistiger und dadurch ideologisch, fast unbeobachtbar, verfestigt) für dialektisches Denken als die Unschärfe eines in die Alltagssprache der Feuilletons diffundierten Dialektikbegriffs.

      Ich hoffe, das trägt zur Klärung bei.
      Pass auf dich auf in den steilen und gefährlichen Bergen!

      Herzliche Grüsse, Moritz

      1. Lieber Moritz!

        Ja, vielleicht entlastet die schriftliche Replik deinen Podlog.

        Ich habe versucht am Beispiel des Rock&Rolls die gewaltige Kraft der Negation, die das
        Verdrängte aufdrängt darzustellen, aber um nicht missverstanden zu werden, gehört hier auch jenes Phänomen behandelt, das ich den “permanent gehaltenen Dadaismus der Gegenwart” nennen möchte,

        der im jugendlichen Verlachen, im dadistischen Spiel von Comedian und mehr oder weniger guten Harald-Schmidt-Kopien Negation betreibt, ohne nur die geringste Vorstellung davon zu haben wie sehr das System – und damit meine ich den Kapitalismus – gerade diese Art der moralischen Negation bedarf um seinen sarkastisch-realistischen Betrieb weiter aufzuheizen.

        So sehr ein Sarkassmus, wie er in Österreich unter dem Namen “Grissemann und Stermann ” beliebt ist und oft nahe an der Wahrheitist zu sein scheint, so weit ab ist er!

        In der Kunst ist das noch viel krasser zu erleben: Dadismus ist ja ihr Fach!

        Da hat der Dadismus solche Blüten angesetzt, dass nur etwas hype werden kann, das unbegründbar – im Sinne des Wortes, Blödsinn – ist. Nur dadurch ist die Voraussetzung gegeben höchste Preise zu erzielen. Beim Blödsinn ist der Käufer der einzige der durch seinen Kauf dem Ding Wert gibt!

        Das ist inzwischen die gängige Praxis am Kunstmarkt geworden – der Preis macht den Wert!

        Diese vordergründige Dadaismus, der bis in die Kleidung, Einrichtung, Gestik und im Lebenstil der Gegenwart seinen Ausdruck gefunden hat, ist – wenn ich es so sagen darf – die auf der Strecke gebliebene Negation, die in ihr Gegenteil verkehrte Negation.

        Dass dieser Umdrehung alle Negationen ausgesetzt sind – wie ja am Beispiel Rock&Roll bestens durchzuspielen wäre ist hier anzumerken.

        Diese Schein-Negation soll aber nicht über die Kraft der Negation selbst hinwegtäuschen.

        Ich sehe die aktuelle Gegenwart als eine große Herausforderung, die vor sich gehende Nagation, begrifflich denkend zu erfassen.

        Die Gegenwart gibt diese Steilvorlage vor!

        Alles, was mit mit der aufkommenden Rechten bezeichnet wird, sind Zeichen einer gewaltigen Negation, die nur, indem sie erfasst wird bewältigt werden kann!

        Grüße aus den felsigen Schluchten.

        Günter

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