Podlog #006 2017-01-06

6. Januar 2017, die sechste Folge. Ich wollte es ganz kurz machen, nur ein paar Minuten. Daran muss ich wirklich noch arbeiten. Ich hatte drei Themen: ein paar Nachträge und Ergänzungen zu gestern, meinen ersten ausgesprochenen Gedanken zu der Frage nach dem Zusammenhang von Kapitalismus und Krieg; die grossartige Folge A!164 – Reputationsschaden des Aufwachen-Podcasts; und ein kleiner, fast unscheinbarer Tweet der @NZZ der Sorte “Bestätigungsfehler”. Zumindest hatte ich heute das Podlog noch einmal anders genutzt. DAS interessiert mich gerade ja eigentlich am meisten daran…

 

3 thoughts on “Podlog #006 2017-01-06”

  1. Lieber Moritz!

    Heute nur noch kurz – ich finde es wunderbar und amüsant Euerem Windmühlenkampf gegen die Massenmedien, u.a. der NZZ zuzuschauen – ja, was müsst Ihr Euch da aufrüsten gegen den großen Feind, der röchelnd am Boden liegt, dessen Flügel zerbrochen sind aber der immer noch versuchen gehörig Wind zu machen …………. wer spielt dabei den Don Quijot (Stepan S….?)und wer den Sancho Panza?( Moritz K..? )…?
    Es bedurfte für mich nicht des Internets um die Begrenzung von Fernsehen; Radio und Fernsehen zu erfassen – ich (Jahrgang 48) erlebte Nachrichten, TV Serien usw…. immer schon als unangenehmen Terror, der sich wichtig macht damit ich, damit wir das Wichtige nicht tun können – zeichnen, malen, dichten, die entschendende Bücher lesen und die Musik hören die weiterführt……..
    So erlebe ich wie eine Generartion heranwächst, für die dieses #Nichthandeln ein Anliegen ist und die sich fragt was kommt danach, was können wir für ein danach tun…?

    Liebe Grüße aus Innsbruck




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  2. Eben, die Frage “Na was denn dann / was machste dann?” ist die naheliegendste und wichtigste gegenüber dem Medienbashing. Gerade weil die Massenmedienkritik sowas von wohlfeil ist, so extrem leicht, und sich auf breite Zustimmung verlassen kann. Aquired mass media bashing syndrom: Bequemes Mitschwimmen im Konsens unter allen, die sich für pfiffig halten. Anstatt daß sich mal mit den Mechanismen beschäftigt wird, die zu den Unzulänglichkeiten führen. Meckern kann jeder, aber zu fundiertem Meckern gehört mehr.
    (Und jeder, der noch “Holzmedien” sagt, kann sich bei mir ne Schelle abholen.)




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  3. Nachtrag – ich will auf nichts herumreiten, aber erlaube mir doch noch eine Beobachtung zu deiner Auseinandersetzung über Krieg in verbindung mit Kapitalismus anzufügen.

    Zuerst, es ist unbestritten dass Krieg um Rohstoffe um Resourcen um Märkte um wirtschaftliche Vorteile geführt werden, aber wie Du andeutest gibt es Theorien die andere Schwerpunkte setzen – so das Hegmonialstreben von Staaten, wie zur Zeit in Russland zu beobachten – die ebenso zutreffend Kriegsursachen beschreiben, die nicht in erster Linie wirtschaftlich geleitet sind.

    Ich höre aus deiner Argumentation immer heraus, dass es diesen Zusammenhang bedarf, weil ja sonst der Einzelne in seinen Handlungen nicht mehr moralisch aufgerufen ist über sein Konsumverhalten nachzudenken….etwas übertrieben von mir nachgezeichnet!

    Aussagen über die Welt zu treffen mit dem Hintergedanken damit eine moralische Keule zu haben, oder diese zu verlieren wenn der Zusammenhang aufgegeben werden muss sind nicht gedacht sondern gemeint – gut gemeint!

    Ist nur zu Dir gesagt, für Deine Überlegungen – mehr nicht!

    Grüße aus der Nacht

    Günter




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