Podlog #040 2017-02-09

9. Februar 2017, die 40. Folge. Ich war heute unterwegs nach Nürnberg und habe auf der Zugfahrt Adorno gelesen, genauer aus “Aspekte”, der ersten der drei Studien zu Hegel. Und mich fasziniert die Argumentation Adornos hier den absoluten Geist, das idealistische der Hegelschen Philosophie schlechthin, soziologisch als Gesellschaft und das Denken wie das Leben als Arbeit zu denken. Diese Form der kritischen dialektischen Theorie vermisse ich heute. Diese Theorie aus der Peripherie der Mottenkiste verspricht aber genau den Grad an Unpopularität, den es heute bräuchte, wenn alle sich nach Popularität sehnenden Professoren und Intellektuelle über Populismus und seine aktuellsten und zukünftigen Blüten  den Mund nicht voll genug nehmen können.

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Moritz Klenk
9. Februar 2017 die 40 Folge von Podlog heute mal wieder eine Folge von unterwegs. Ich bin übers Wochenende nach Nürnberg fahren über das lange Wochenende das Wochenende begann heute für mich ich habe nämlich zwei Tage Urlaub. Und und fahre in meine alte Universitätsstadt nämlich nach Bayreuth und. Auf dem Weg habe ich heute Adorno gelesen und zwar aus drei Studien zu Hegel aus der ersten Studie. Noch mal ein paar Seiten von aus der ersten Studie die heißt ist überschrieben mit Aspekte. Und da gibt's also. Der ganze Text ist eigentlich wahnsinnig spannend ist fast sowas wie eine verdichtete Form eigentlich der zentralen Thesen auch der negativen Dialektik eigentlich Alters in Wasser, was hat doch nur als sein Dialektik dann später. Auch im Detail oder. Noch nie gearbeitet hatte und. Was mich dabei besonders interessiert hat war die Argumentation wie es beginnt. Wie seine wie wir sich sozusagen mit der mit der Dialektik Hegels. Also eben was für ihn Dialektik heißt und wie das wie er sich damit auseinandersetzt und relativ schnell wird klar dass er das sehr soziologisch liest und das macht es für mich so wahnsinnig interessant. Neulich habe ich einen Interview oder einen Vortrag. Bei dir mal Fragen gestellt wird mal ich glaube es oder es war ein Interview ich weiß nicht mehr genau mit Slavoj Žižek gehört der gefragt wurde ob, der auch einige Texte von Adorno sehr gut findet und immer mal wieder, zitiert an anderen Stellen sogar sagt dass er im Wesentlichen hier sich genau auf diese drei Studien zu Hegel im übrigen bezieht, wenn er einige seiner zentralen Igel Überlegungen führt und sag dann so er ja das habe ich alles von Adorno geklaut, und er wurde gefragt ob er hat auch noch für einen Philosophen hält, und seine Antwort war almost. Also Adorno ist fast ein Philosoph ich halte es natürlich. Oder nicht natürlich ich halte das für schon fast ein bisschen spitz formuliert und gerne. Es ist auch ein gern betriebenes happy von Philosophen anderen, den Philosophen Status abzusprechen und Zusage nachricht sind ja keine richtigen Vilshofen das sind ja nur weiß nicht Germanisten Historiker Soziologen, allgemein Geisteswissenschaftler irgendeiner Art aber eben keine Philosophen, aber in dem Fall finde ich das besonders interessant weil er nämlich hier diesen Dialektik Begriff sehr soziologisch fast. Oder bzw zumindest, den Begriff der Gesellschaft sehr stark macht und den und es leuchtet mir das leuchtet mir schon bei der negativen Dialektik unten. Bei seinen kleineren Arbeiten sein auch in der Einführung der Dialektik in allen Schriften in den er sich eigentlich dazu geäußert hat halte ich das für einen der, die der zentralen. Der zentralen Erkenntnisse die Art wie er Dialektik und und Gesellschaft aneinander bindet und zwar Gesellschaft und. Dialektik als erkenntnistheoretische Fragestellung aneinander bindet. Die halte ich für nach wie vor extrem brauchbar eigentlich unersetzlich in der Art wie das gemacht ist. Und in dem Text hier Aspekte, da er da liest man das verdichtet fast abgekürzt aber aber eben nur fast abgekürzt also er formuliert es schon aus Schritt für Schritt und und ich finde es. Also das ist das fasziniert mich ja beginnt eigentlich mit. Er beginnt recht allgemein mit ein paar Überlegungen zu. Zur Einordnung Hegels und Hegelt in die in die. In den deutschen Idealismus oder in dem Kontext der anderen Philosophen zu der Zeit von wem er sich abgegrenzt hat und wir an Sie anschließend so weiter. Und er beginnt mit der Frage also mit der Einordnung in den, Idealismus und die Frage inwiefern das dann radikal idealistisch gedacht ist im Sinne von weiß nicht Symbol gefasst idealistisch als im Sinne von. Die Unterscheidung von Subjekt und Objekt zu Gunsten des Subjekts. Na treffen also Welt ist ein Produkt oder eine Folge unseres Bewusstseins unseres Denkens unter Reflexion darüber und so weiter. Oder wir haben eben nur dieses also es gibt ja ganz unterschiedliche Spielarten wie man diese diese Entscheidung treffen kann oder für getroffen beobachten könnte. Wir haben also nur dieses Buch sein Andy an das Ding an sich kommen wir nicht ran an die Welt wie sie an sich ist. Da kommen wir nicht ran und der beginnt hier mit dieser Einordnung und und führt dann aus Warum für ihn Hegel. Nachwievor idealistisch. Und was ist aber bedeutet wenn wenn er diese Unterscheidung bei Hegel als zugunsten das Subjekt aufgelöst zieht. Und für damit hin zu der Idee des absoluten Geistes bei Hegel. Über den Begriff der Vermittlung kommt er dann hin zu der Frage was eben dieser. Eben dieser absolute Geist ist und er identifiziert ihn so wie ich das hier lese. Identifiziert ihn mit der Gesellschaft der absolute Geist als als. Als am Continental Subjekt. Ist für ihn wenn es eben ein solches über individuelles Bewusstsein schlechthin sein soll. Ist es für ihn an den Begriff der Gesellschaft Wunden. Also Überbewusstsein. Ein nicht individuelles nicht mehr an individuelles Bewusstsein gebunden ist. Transzendental Subjekt der absolute Geist darin sieht er die Gesellschaft. Und zu der Argumentation kommt er und das ist sehr spannend über den Begriff der Arbeit. Also er schreibt hier z.b. Die Analyse des absoluten Subjekts muss die Unauflöslichkeit eines empirischen nicht in dem Moment daran erkennen, dass die Lehren vom absoluten Subjekt, die der Liste schon identität Systeme als unauflöslich nicht anerkennen dürfen insofern ist Ekels Philosophie nach dem Richterspruch ihres eigenen Begriffs unwahr, wieso aber ist sie dann doch wahr. Zu Antwort wird man in Ziffern müssen was ohne je sich dingfest machen zu lassen die gesamte Hegelsche Philosophie durch herrscht, das ist der Geist er wird nicht. Einen nicht geistigen stofflichen absolut kontrastiert er ist ursprünglich keine Sphäre besondere Objekte die der späteren Geisteswissenschaften deshalb vielmehr uneingeschränkt und absolut. Also dieses absolutist, durchweg bei diesen Dialekte kann durchweg wörtlich zu verstehen also sozusagen gänzlich abgelöst ja so. So ungefähr also in keiner in keiner Relation stehen oder so dass ich. Also zumindest glaube ich muss man das immer so ein bisschen mit Lesen oder den Verdacht muss man mitlesen wenn man hier absolut liest plötzlich in Text darum heißt er bei Hegel ausdrücklich als Erbe des Kantischen praktischen, der Ernst der Kantischen praktischen Vernunft frei. Lutterspring ein bisschen das Kantische Moment der Spontanität das sind das synthetischen Einheit der Apperzeption mit der konstitutiven identität geradezu in 1 gesetzt ist, Hegel total und in solcher totalitätsprinzip des Seins nicht weniger als des Denkens in dem aber von von Hegel erzeugen und tun, nicht mehr als bloß subjektive Leistung dem Stoff gegenübergestellt sondern in den bestimmten Objekt, in der gegenständlichen Wirklichkeit auch besucht sind rückt ekelig Tanz Geheimnis das hinter der synthetischen Apperzeption sich versteckt, und sie hinaus hebt über die bloß willkürliche Hypostase des abstrakten Begriffs das jedoch, ist nichts anderes als die gesellschaftliche Arbeit. Infizierte hier früh Schriften von Marx nämlich mit dem Zitat das große an der Hegelschen Phänomenologie und ihrem Interesse und harte, der Dialektik der Negativität als dem bewegenden und erzeugenden Prinzip ist dass er. Das Wesen der arbeit fast und dem gegenständlichen Menschen waren, weil wirklichen Menschen als Resultat seiner eigenen Arbeit begreift. Das Moment der Allgemeinheit des tätigen transzendentalen Subjekts. Also jetzt geht's weiter mit Adorno wieder gegenüber dem bloß, empirischen vereinzelten und Kontingenten ist zu wenig bloß Hirngespinst wie die Geltung der logischen Sätze gegenüber dem taktischen Ablauf der einzelnen idowa individuellen denk Takte. Diese Allgemeinheit Filme ist der zugleich genaue und, und der idealistischen General thesis Willen sich selbst verborgen Ausdruck des gesellschaftlichen Wesens der arbeit die zur arbeit überhaupt erst als ein für anderes, anderen commensurable als ein hinausgehen über die Zufälligkeit des je einzelnen Subjekt wird. Also Arbeit ist für ihn gesellschaftliche Arbeit und das ist für ihn das ist für ihn tatsächlich der Geist als freier Geist gebunden eben über diese, Arbeit des freien Geistes nichts anderes als die gesellschaftliche Arbeit. Das sein und das Denken gleich bestimmt von eben dieser gesellschaftlichen Arbeit. Und Gesellschaft und Arbeit ist für ihn Arbeit als organisierte gesellschaftliche. Ihre eigene Rationalität die Ordnung der Funktionen ein gesellschaftliches Verhältnis. Also diese Argumentation finde ich wahnsinnig spannend, er geht da noch detaillierter drauf ein inwiefern geil also Arbeit auch geistige Arbeit ist inwiefern sollen die Reflexion selbst schon Arbeit ist er. Er er verwendet ihr dann also oder arbeitet hier einen emphatischen Arbeitsbegriff aus eben ganz stark im Anschluss an Marx oder bzw an Marx Hegel Kommentar, und und wende den auch gegen Hegel also insofern als dass er ihn nicht explizit bei Hegel so findet sondern in Kraft der Sprache, den spontanen Geist als Arbeit bei Hegel erkannt, findet also seinen arbeit Zitat Kraft der Sprache den spontan Geist als Arbeit erkannt. Arbeiten als eine Art also als eine Form des Dienstverhältnisses zu Wirklichkeit und ein solches wie Arbeit. Ein solches Verhältnis zur Wirklichkeit ist die Subjekt Objekt Dialektik ja die Dialektik insgesamt. Und diese sind also diese zentrale Überlegung von Arbeit als gesellschaftliches Verhältnis als Ausdruck geben dass das Geist als. Ausdruck dieser. Also ähm ja also ich würde sagen diese es ist natürlich philosophisch aber dieses diese stark diese ganz stark. Soziologischer. Lesart oder eine die Soziologie sehr stark lesende Lesart der Hegelschen Philosophie. Das muss ich sagen das fasziniert mich bei Adorno. Und wenn er dann die STS System den System bis Systemdenken bei Hegel die Abschluss Figuren kritisiert eben wieder. Mit dem Bezug auf Arbeit und auf Arbeitsverhältnisse und auf eben diese Gesellschaft innerhalb derer also ganz, Klasse Schmidt Marx gedacht innerhalb derer Hegel denkt und aus der dieses Denken nicht einfach herausgelöst werden kann man kann ich so tun als wär Hegel, allein im Nichts die den Zeiten damals dieselben wie sie heute sind und. Man könnte sie einfach so als abstrakte Ideen denken und weiterverwenden und und so weiter ohne sich um diese sozialen historischen und kulturellen Kontexten zu kümmern. Auch das ist wiederum mit marks dann natürlich eine. Eine ganz stark soziologische Lesart über diese Unmöglichkeit oder vielleicht noch Möglichkeit. Philosophie oder Philosophen oder denken und Theorien aus ihren Kontexten heraus zu nehmen muss ich an der Stelle noch mal. Den Aufsatz von Wolfgang eßbach den ich gestern auch nur erwähnt hatte zitieren weil darüber schreibt der ja auch in seinem Text also gerade das eben schreibt der hier auch als eine der. Zentralen Erkenntnisse von Marx dass man Theorien und Theoretiker Philosophien und denk Gebäude nicht ohne Ihre ihre Gesellschaft. Verstehen und denken kann und auch nicht weiter einfach anwenden oder dergleichen, und auch nicht einfach so ohne diese Hintergründe oder Zusammenhänge kritisieren auch da würde man sich zu leicht oder irgend möglich machen um genau zu sein eigentlich wenn man das Stängel ist und inwiefern ist, geht dass wir eben die Herausforderung und an der Stelle wird Theorie kritische Theorie also inwiefern man. Diese Theorien. In andere Kontexte zu bringen durch Reflexionen zu bringen sucht sie neu denkt sie so zumindest das wäre zumindest mein Verständnis. Oder eine Lesart meines Verständnisses von einem Begriff von kritischer Theorie. Indem man versucht solche Theorien neu zu denken, für heute neu zu denken und nicht einfach nur so tut als könnte man sie heute neuen nehmen also sondern sich dieser Verantwortung gegenüber, nicht Verantwortung sondern dieser, dieser Zusammenhänge dieser gesellschaftlichen Zusammenhänge von Philosophie Theorien TheoretikerInnen und PhilosophInnen und so weiter. In die jeweiligen sozialen Kontext nicht Kontext ist und daneben Innengesellschaft als Geist, Mit Adorno ja als als als ja. Als er als eigentlich nicht hintergehen als nicht hintergeht war er begreift damit umzugehen sucht das. Zusammengenommen ist mein Verständnis von kritischer die von kritischer Theorie und zwar kritische Theorie. Zwingend als Dialektik und zwingend. Soziologisch und für diese. Für diese Zusammenhänge muss man meines Erachtens diese diese Texte lesen. Mag das auch bei anderen finden mein Markt ist bei anderen in anderen Formen oder in verwandten Formen in verwandten denkt zusammenhängen und anderen Wort, in andere Theorien gekleidet oder so auch finden verwandte Ideen entdecken aber meines Erachtens. Da findet man das so genau und so und in dieser Art, so so deutlich und explizit genau damit beschäftigt also mit dieser Frage beschäftigt ist nirgends sonst ausgearbeitet wie in der Tradition von Hegel über Marx zu Adorno, und Horkheimer auch also dieser Begriff der Kritischen Theorie dann wenn man sich mal da z.b. den Text von Adorno von Horkheimer kritische und traditionelle Theorie anschaut, da ist da ist diese Unterscheidung sehr deutlich gemacht und und und sehr explizit herausgearbeitet allerdings unterschlägt die all diese also die unterschlägt diese strenge. Diese strenge Inanspruchnahme einer Dialektik als, als Begriff und als eben mit all dem was da dazu gehört das ist schon fast schon allgemeinverständlich irgendwie, für soziologische Leserinnen und Leser geglättet oder so ja so passt schon von der von dem ganzen von dem ganzen philosophischen Arbeitsaufwand die man sich machen müsste befreit wenn man diesen Text traditionelle, Kriterien ist das da steht dann ziemlich viel kritische Theorie seine Theorie in der sich der, der der mit der Soziologe oder die Soziologin über über den, über seinen ihre eigene Eingebundenheit in die sozialen Verhältnisse DC oder eher zu beschreiben trachtet. Bewusst ist und die mit reflektiert und ist nicht falsch aber es ist halt auch noch nicht so stark formuliert wie hier. Also das Gesellschaft mit dem absoluten Geist bei Hegel gleichzusetzen ist und und also dafür kann man viele Argumente finden oder zumindest ja und über den Begriff der Arbeit, in in diese Produktions Zusammenhänge gebrachtes und kritische Theorie dann heißt eben. Diese diese Widersprüche im Arbeiten der Theorien selber. Als in diesen Geistern in diese Gesellschaft unhintergehbar in dieses, und da sein in der Hinsicht idealistisch gedacht als idealistisch heißt in dem Fall dann eigentlich fast schon soziologisch, ja wenn man wenn man. Also der sociologist muss Vorwurf der kommt einem dann vielleicht nur wenn man Gesellschaft jetzt simpler verstehen möchte als es dort steht weil es ist natürlich nicht ein einfach so ein gesellschaftsbegriff wie man ihn, mehr weiß ich nicht. In Einführung in die Soziologie findet oder so sondern das ist in andere gesellschaftsbegriff hier einer der sich selber eben derselbe aus diesem denken heraus entwickelt ist aber. Darüber und der den Begriff der Arbeit stark macht was es noch mal ganz viele eigene Überlegungen notwendig macht aber. Aber trotzdem also wenn man mal von so einem einfachen zu türkis muss Vorwurf abzieht ist es trotzdem stark soziologisch gedacht. Und das ist und das macht mir dass das macht mir Freude dass oder da da bin ich einfach begeistert dass das da bin ich überzeugt. Kann ich dir sagen bin ich überzeugt und nein ich. Da bin ich also diese Überlegung diese denkt Zusammenhänge die faszinieren mich. Da sehe ich diese ich noch lange nicht ausgeschöpft. Schon allein was die Strenge der Dialektik angeht hatte ich das für lange noch nicht aus noch lange noch nicht. Ausgefüllt oder erfüllt oder wenn das überhaupt geht also immer dornischen sind verständlich nicht weil die Arbeit hört ja eben nicht auf, wenn man mal zu einer Gesellschaftstheorie kommt insofern sich Gesellschaft verwandelt und wir nicht einfach die gut richtige, große beste tolle. Ent Gesellschaft in den Paradies auf Erden oder was erreichen uns sicher nicht, erreichen werden also insofern wir immer noch in einer kaputten Gesellschaft leben und, manchen Tagen scheint es schon wirklich schon sehr kaputt insofern das der Fall ist. Erschöpft sich diese Arbeit nicht. Aber nicht nur ist sie sozusagen gegenständlich unerschöpflich insofern als die Gesellschaft sich verändert die ich hiermit gedacht werden muss sie ist aber auch einfach theoretisch noch lange nicht. Noch lange nicht mit der notwendigen also hinreichend. Hinreichend ausdauernd oder einreichen der ernsthaft betrieben also. Wenn man sich aktuell soziologische Untersuchung oder gesellschaftsbegriffe oder Reflektion oder Zeitdiagnosen anzieht da kann man. Kann man solche solche Perspektiven schon vermissen. Wann findet sie fast ausschließlich in in einzelnen und, ja abseitigen Gesellschaft philosophischen Texten von kritischen Philosophen und auch da eigentlich nicht mehr von den Zwängen den noch, mit großen Namen bestückten sondern man findet sie dann nebenbei. Na entweder bei Leuten die so als populär Philosophen gelten wie Slavoj Zizek oder bei völlig unbekannten kleinen nie Professor gewordenen. Na ja immer noch ihren marks da so lesenden oder so. Wie ist eigentlich und es ist eigentlich ja. Und es ist eigentlich schade das wäre eigentlich auch ein Thema für die 19/68 Kritik auch wenn es uns um so strenge, Wissenschaft historische Zusammenhänge da nicht gehen konnte weil wir eben nicht alle einfach so an wissenschaftshistorische oder an wissenschaftstheoretischen oder sonstigen Fragen interessiert waren aber. Das wäre eine dieser fragen warum das eigentlich damals mit der 68er Generation also ausgerechnet mit der Generation die sich auf diese Texte wie keine andere danach mehr berufen hatte warum das ausgerechnet mit, diesen mit dieser Generation eigentlich ein Ende gefunden hat diese Texte zu lesen. Also die Diagnose von 1968 war ja unter anderem beat das eben sich diese Generation in den in der in der autoritativen richtigen. Gültigen Auslegung solcher kritischer texte eingerichtet hatte und da ihre. Ihre Gründe drin gefunden ihre Positionen gefunden und ihre Ansprüche. Und damit eigentlich ist unmöglich gemacht haben diese Texte noch mal. An ihnen vorbei oder dagegen sie zu lesen was dazu geführt hat das mit dem Aussterben dieser Generation oder dem langsamen. Rappen ihrer Proliferation von Texten. Die Texte selber mit verschwinden die man hätte lesen können. Und dann gibt es so eine Wirtschaftskrise und man findet wieder so ein kleines Max Revival und es gibt wieder ein paar lesegruppen vom Kapital. Aber das vererbt sich dann trotzdem schnell wieder in irgendwelchen Protestbewegung oder jemanden der dann sagt oder auch z.b. so Leuten wie, David Krabbe von dem man viel halten kann der viel, tolle Sachen tolle Texte tolle Bücher geschrieben hat und sich viel mit seinem sozialen Bewegungen auseinandersetzt und ganz heinzcon also wirklich mit dabei ist der weiß wovon er spricht und so aber sich also ideologisch gegen jegliches was, Richtung Marxismus. Was ist so in diese marxistische Richtung drängt oder aus der zu kommen scheint ideologisch völlig sperrt. Also mit jedem der auch nur so ein bisschen sagte von sich er findet Marxgut streitet sich travel, oder er streitet sich mit ihm gar nicht mehr und und man merkt dass das solche, was denn jetzt eben unter diesem Label von anarchistischen Bewegungen oder eben solchen neuen sozialen Bewegungen Protestbewegung und so wie sie gerade eben runter Zeiten Trump, einen auch einen ganz neue ganz neue Dimensionen ganz neues ganz neue Aufmerksamkeit bekommen wie darunter eigentlich, bis ich solche Ideen ein neues Dach ein neues zu Hause finden und es. Wieder und zwar aus ganz anderen Gründen jetzt verhindert wird dass man sich noch mal mit Dialekt, Recorder mit Marx oder mit solchen Texten auseinandersetzen kann. Und ihm paar einzelnen Akzelerationismus die da magst noch mal ganz anders und neu und irgendwie bisschen schneller lesen wollen die and die, machen dann das Kraut auch nicht fett wie man sagt oder die ändern daran halt eben auch nix. Auf jeden Fall. Adorno zu lesen also von der Sänger von der von der Beliebtheitsskala ist. Hegel zu lesen noch am. Noch am beliebtesten magst zu lesen klar aber ernsthaft betreibt man das nicht mehr sondern dass es mir so ein Label. Das muss man in manchen Situationen eben sagen hat man auch gelesen, dann sollte man sich möglichst aber nicht mehr also ernsthaft damit beschäftigen wollen weil sonst kann man auch dann nicht mehr ernst genommen werden und mit Adorno, hat man sich am besten gar nicht mehr zu beschäftigen bei von dem Bistum wüsste man ja schon längst, das alles was er an Großen texten versucht hat alles längst gescheitert ist. Und meines Erachtens unterschätztes entsorgen in abnehmender Beliebtheit in abnehmender. Anerkennung für eine Auseinandersetzung mit diesen Autoren unterschätzt ist zugleich in zunehmend diese Autoren. Die merci geächtet werden sie heute noch ernsthaft zu studieren umso. Größer ist dieses unterschätzen. Und was man gänzlich dabei übersieht ist der vor allem soziologisch so spannendes Zusammenhang. Und ja ich weiß ich bin sicher nicht der erste und garantiert nicht der einzige der sowas bemerkt. Bezüglich dieser. Bezüglich dieser Zusammenhänge oder der der einzige der Adorno so liest oder so ganz im Gegenteil ich weiß es auch an Adorno es sind mittlerweile schon, sicher weit jenseits der 300 Isolation geschrieben oder so, vermute ich einfach mal keine Ahnung ich habe nichts geteilt ich habe auch keine Dissertation zu Anton und lesen glaube ich oder weiß nicht, vielleicht aus versehen stand nicht drauf dissertationsordnung. Also da ist vermutlich auch noch kein Wort nicht analysiert also. Und dennoch. Vermisse ich diese Position ich vermisse diese Position und ich vermisse diese Art von Theorie und denken. Und mein Eindruck ist. Einer der ein ein großer Reiz der in dieser Art des Denkens und in dieser Art der Zusammenhänge liegt. Ist der dass er so. Unbeliebt so outdated so ein bisschen altmodisch fast verschämt wieder betrieben werden muss dass das so ein bisschen. Ja das ist so ja. Sein in der Peripherie der Mottenkiste. Das za.sh der Folgen Titel heute dass diese Art des Denkens in der Peripherie der Mottenkiste. Ihr Dasein fristet und darin liegt gerade eine Chance. Und es manche jetzt nicht weil es gängig ist immer das noch ältere immer das noch über senere den, eigentlich ein Klassiker gegen die gerade achso aktuellen Klassiker auszugraben und für sich zu beanspruchen und sagen AA und ich habe ihn wieder hervorgebracht dann zu uns, das dann als ein großes vermarktungs als eine große Firma, selbstvermarktungsstrategie zu wählen oder so damit hat das jetzt nichts zu tun sondern ich halte das tatsächlich unter dem immer, immer vor dem Hintergrund der Frage was gilt es heute zu tun, ja was kann man heute denn noch tun wie kann man heute noch eine Position finden oder etwas dazu beitragen oder ohne dazu etwas beizutragen was gerade so, geschieht von zu dem man eben nicht beitragen möchte und wie kann man trotzdem noch über Gesellschaft nachdenken in solcher Form dass es. Zumindest mal nicht schadet damit wäre schon viel gewonnen. Und das scheint mir ja also da schreibe ich in in dieser Perspektive schreibe ich in meine Dissertation. Das ist sozusagen da das ist. Dass der denkt Zusammenhang aber das macht es auch so spannend also. Es gibt nicht viel was ich lieber machen würde als das. Und nicht viel was ich faszinierender finden würde. So das reicht für heute vielleicht morgen. Urlaub aber also heute hatte ich auch schon Urlaub noch. Was macht man da wenn man Urlaub hat Mellis endlich mal ganz in Ruhe hat auch noch. Ohne den Eindruck zu haben man muss das für die Arbeit tun. Und liest dann gerade die Stelle über Arbeit in dem Text warum auch nicht. Ich kann ja heimlich wieder ausgleichen indem man weiß ich nicht meine folgende Serie guckt Bernd mal eigentlich arbeiten müsste. Natürlich nicht nee nee habe ich noch nie gemacht. Okay. Also in diesem Sinne bis morgen.

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