Podlog #243 2017-08-31

31. August 2017, die 243. Folge. Keine Zeit für Notizen – muss meine Zeit anders verschwenden… Kurze Gedanken zu Verausgabung, Verschwendung, Mauss, Feiern, usw.

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Moritz Klenk
31er August 2017 die 243 Folge von Podlog. Ich bin in Attenhausen. Irgendwo zwischen Ulm und Augsburg und. Wir waren heute den ganzen Tag beschäftigt mit Hochzeitsvorbereitung. Und es ist extrem ereignisreich es kommen immer mehr Menschen an hier. Ein ein zentraler Ort in so ein größerer Hofer auf dem wir uns treffen. Dem gekocht und übernachtet und, zu gemeinsam gegessen und geplant wird was es so in den nächsten Tagen zu erledigen ist die Vorbereitungen laufen schon die ganze Woche aber auch noch auf jeden Fall den ganzen Tag heute und morgen und am Samstag ist dann die Feier, und so sind Vorbereitungen zu treffen, und es werden Aufgaben verteilt und man kommt zusammen und es kommen immer mehr Freunde von überallher die aus, in unterschiedlichen Kontexten zusammen manche lernen sich jetzt erst hier kennen andere kennen sie schon länger und man trifft sich wieder und zieht sich wieder und Familie und Freunde kommen irgendwie so langsam, einer nach dem anderen hier an. Und das über mehrere Tage verteilt und das macht das Ganze zu so einem ganz dynamisch wachsenden lebendig quirligen. Zur Sonne ganz lebendigen quirligen Gemeinschaft irgendwie und worüber ich heute den ganzen Tag nachdenken musste ist Massimos Überlegungen zum, zur zum Begriff zusammen Begriff der Verausgabung also zu der zu der Überlegung dass. Das Rituale und solche Feste gefeiert werden nicht nur einfach weil es schön ist und Spaß macht sondern weil sie auch einen sozialen eine soziale Funktion haben nämlich, die Funktion der Verausgabung was man spendet zahlt man wendet Zeit auf und verausgabt sie also verschwendet sie, verschwendete Zeit, und Arbeitskraft und Geld und Materialien die alle notwendig sind um so ein großes Fest zu stemmen und das. Diese Verschwendung aber nicht einfach praktisch nur in Freude sich ergibt. Und im tatsächlich verschwendetes sondern diese Verschwendung hat auch den die Funktion so etwas wie sozialen Zusammenhalt zu schaffen. Ungerade haben die Feier so eine Hochzeitsfeier Helligkeit ist dann würde ich sagen ist noch mal dieselben. Traditionelle Funktion von von sozialem Zusammenhalt. Noch mal enger weil weil dabei eigentlich sowas wie Freundeskreis und Familie zusammengeführt werden um eine, sagen um eine neue Familie herum diese im Entstehen begriffen ist und. Und diese fetten werden geknüpft bei sie anders zumindest heute und hier nicht. Geknüpft werden also in dem Fall ist stimmt gar nicht so sehr weil man hat schon einige Sommerfeste zusammen gefeiert und man kennt sich auch schon auch Familie und Freunde kennen sich schon länger aber aber. Es ist eben nicht mehr der Fall das oder nicht in dem Fall der Fall dass man, in einer Dorfgemeinschaft und möglicherweise die außen herumliegenden Dörfer so sich sowieso schon kennt weil man jemand anderen sieht, weit und breit niemand ist sowieso niemand anders und man kennt sich und die werden alle eingeladen weil und das auch so ein bisschen den den den den Hausrat sichert also auch den, die die Funktion übernimmt das Paar oder diese junge Familie dann auszustatten mit allem möglichen sondern. Es hat einfach tatsächlich hauptsächlich die Funktion so etwas zusammen zu bringen was was eben in solchen sozialen Beziehungen selbst, besteht und diese sozialen Beziehungen die lassen sich ja eben nicht direkt explizit ansprechen so haben wir jetzt eine soziale Beziehung und wie sieht die aus wie kann man sich aufeinander verlassen wenn hart auf hart kommt in schwierigen Zeiten oder so also steht man füreinander finanziell ein oder auch, auch sein mit Unterstützung und Arbeit und Zeit und wendet man etwas auf um dem anderen zu helfen wenn es jemanden schlecht geht also solche sozialen Beziehungen müssen ebend, ausgehandelt und gefestigt und geflochten werden und dazu. Unter anderem dieses dieser Begriff der Verschwendung also der Verausgabung Feste werden dann gefeiert nicht einfach nur, der Freude wegen nicht einfach nur weil irgendwie es ebenso Tradition ist oder so als solche Gründe mögen eine Rolle spielen und völlig ausreichen um sich, selbst und vor anderen zu rechtfertigen und den Grund schon akzeptieren zu können dass man etwas feiert wenn man die Funktion auch explizit anspricht würde es das ganze auch in Frage stellen. Also Verausgabung und Verschwendung kann ich kann man gar nicht explizit, also wirklich eine tun dann kann ich sagen ich verschwende das also es wäre z.b. etwas anderes wenn ich jetzt wenn man, jetzt diese ganzen Nahrungsmittel die hier z.b. verköstigt werden oder die Arbeitskraft also wenn man sie wirklich einfach tatsächlich nur verschwendet wenn man z.b. die Nahrungsmittel in den Müll schmeißt oder Geld einfach, vernichtet oder einfach nur Zeit, truth schlägt bis es bis Sie einfach vorbei ist oder sowas sondern man muss das um so einen fest herum, erzeugen verausgaben für diesen, Rahmen eigentlich irgendwie für diese Funktion überhaupt dass diesen Rahmen finden und den gibt's eben in solchen festlichen Zusammenkünften und größeren Ereignissen und dann ist eine solche Verschwendung das genau das was unter anderem, diese sozialen Beziehungen immer wieder aktuell hält und. Demonstriert zu schlagen aufhört halböffentlich aufführt, wir halten zusammen wir kommen zusammen wir kennen uns mögen und schätzen uns und so wie geht es weiter also diese diese sozialen Beziehungen die müssen die müssen tatsächlich, performativ, aufgeführt wird gezeigt und dabei auch gefestigt werden und man kann es eben nicht so explizit ansprechen. Und dann ist so ein großes Ereignis, extrem spannend zu beobachten wie sich solche Dynamiken überhaupt entstehen das wie werden Aufgaben verteilt und wie wird darauf geachtet beispielsweise dass Freunde und Familie die eingeladen sind um z.b. beim Aufbau zu helfen dass sie, das sieht das ist trotzdem noch Freude bereitet dass du dass es eben nicht nur ein einarbeiten für jemanden ist das man eben nicht in einem Angestellten fällt ist mein, kommt kein Geld man kann keins erwarten bis es wieder sozialversicherungspflichtiger sonst wieso, man kommt zusammen aus Freundschaft und Familie eine Verbindung raus und wenn man miteinander auch diese gute Zeit verbringen will und dieses Fest gemeinsam feiern will. Und und Alters also alle möglichen anderen Kontexte werden ausgeschlossen also man muss dieses. Man muss das dass du so ein ganz feine Aushandlung so ein ganz feiner Aushandlungsprozess es darf nicht, zu wenig Spaß mal reiten oder ist darf nicht eine echte Arbeitsbelastung werden auch wenn es extrem anstrengend ist den ganzen Tag über schuftet man und Schlepp. Zeug und baut auf und ist die ganze Zeit beschäftigt und manchmal macht Spaß manchmal ist es wirklich einfach nur anstrengend und so aber trotzdem es muss die ganze Zeit so einen keiner Grad beschritten werden, der der sogar die Arbeit nie in Arbeit aus schlagen lässt, und er die Freude und Entspannung und einfach so das Fest noch nicht vorwegnehmen also dass das dieser Aufwand noch als Aufwand in irgendeiner Form besteht und dass er trotzdem einen Freude bereitet und dass man irgendwie sich, miteinander arrangieren und das extrem spannend zu beobachten also solche. Solche Zusammenkünfte sind habe ich deshalb gerade nicht nur wichtig sondern. Sondern auch da also etwas Besonderes also ich meine das fällt vermutlich auch jemanden auf dem, der gelten nicht Maximus gelesen hat oder der nicht der sich nicht mit dem Begriff der Spenden Verschwendung im, im soziologischen Kontext also beschäftigt hat oder also in die solche feinen Aushandlungsprozesse die liegen da förmlich. Speedfit irgendwie rum ja und man spürt was was da so passiert wann also man kann das direkt und sie beobachten. Und das macht spannend also anregend spannend dabei zu sein, auch vor allem vor allem soziologischen. Hintergrund. Musst du mich morgen Zeit habe zu sprechen das weiß ich nicht weil morgen auch noch andere Vorbereitungen getroffen werden müssen und, alter Trauzeuge habe ich noch andere Verpflichtungen morgen die auch noch anstehen und und so weiter und so fort also einiges was überhaupt noch ansteht aber. Für heute reicht mir diese diese kurzen Überlegung Notizen zu zur Ausgrabung. Der Begriff dir nicht das erste Mal von. Eins Möbel aus Leipzig gehört habe bei einem überragenden Vortrag damals in Bayreuth. Der ein ausgewiesener Kenner dieser Dürkheim Schule ist und da. Das hat mich da schon vollkommen fasziniert und das noch mal so, auch sag in Aktion zu sehen und nicht einfach nur am Text zu studieren oder an ausgewählten Beispielen oder sonstigen sondern, das sein mitzuerleben dabei zu sein und trotzdem begleiten zu können und zu beobachten, viele dieser ritualisierten Feste und Feierlichkeiten die tatsächlich diesen Begriff der Verschwendung in treffen oder B treffen sind, solche zugleich solche Feste und Feierlichkeiten die immer wieder an so einem explizit implizit Grenze hin und her springen ja also es heißt jetzt so erfreuliche Ereignisse wie eine Hochzeit aber auch Beerdigungen und so also, damit ist man nicht wahnsinnig vertraut dass es kein alltägliches Ereignis und und dann und dann fallen solche auf Handel Aushandlungsprozesse erst auf, allen auf und das macht zugleich noch mal viel spannender dann zumindest in meinen Augen. Und Ohren so. Damit lasse ich aber wirklich für heute und in diesem Sinne dann bis morgen.

Podlog #201 2017-07-20

20. Juli 2017, die 201. Folge. Eine sehr kurze Notiz zur Semesterausklangsveranstaltung in Witten und zugleich meinem Abschied. Solche Veranstaltungen sind schon auch eine Fundgrube für soziologische Beobachtungen, wenngleich man eine gewisse Fremdschamtoleranz und – wie sagt die Soziologin, Psychologin, wer immer hier so schön – Ambiguitätstoleranz braucht, um das zu überstehen.

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Moritz Klenk
20. Juli 2017 die 200 erste Folge von Bartok. Ich bin gerade aus Witten zurückgekommen nach Köln ich war in Witten zur was zum Semester Ausklang und sowas auch eigentlich wie für mich eine einen Abschied aus Witten weil ich erstmal nicht weiß wann ich da. Das nächste mal wieder hinkommen und es für mich nicht nur einfach das Ende des Semesters sondern auch das Ende meiner Zeit in Witten. Ich meine die Uni hätte theoretisch auch noch mehr länger eine Stelle geben können Aktie aber nicht da deswegen Ende des jetzt und es war auch ganz gut aber die. Die eigentliche Beobachtung und nur die möchte ich ganz kurz heute notieren weil zu mir habe ich keinen keine Kraft mehr und es ist schon sehr spät. Was mir aufgefallen ist in solchen Situationen ist zum einen Semester Ausklangs Veranstaltungen sind meistens sowieso sehr. Seltsam werden Reden gehalten. Die irgendwie was mit diesem Semester zu tun haben sollen und es zusammenfassen und dann wurde in dem Fall auch noch einige Gedichte vorgelesen die waren sehr schräg und am Boden anders zu versetzen, Versetzung Eindrücken weil weil es war. Bis wann lustige Gedichte oder so soll das sein aber es wurde immer ein immer seltsamer immer anzüglicher. Wenn man unpassend einfach aber gut, das gehört vermutlich auch zu solchen Veranstaltungen dazu dass es immer wieder so seltsame Momente gibt in denen dann Dinge gesagt werden und so gegen, implizite Regeln verstoßen wird Gegentakt und ging, das normale Prozedere an eine Universität in einer Fakultät also an solchen Veranstaltungen die das Semester gerade die dieses Semester einrahmen. Besonders die Abschlussveranstaltungen sind dann letztlich schon oft solche die dann so die regulären Prozesse, die Rente die Regeln des Spiels das zusammen arbeit, und Lehrens und Lernens und so weiter an Universitäten zu für einen Moment außer Kraft setzen und da war das vielleicht also zu umfassen das ist oder war so zu treffen war das eigentlich um das zu eröffnen weil weil an solchen Abenden gerade eben an solchen Semester Ausklangs Veranstaltung, ist das schon mit eigentlich das Spiel was dann, was dann gespielt wird man die die formellen Strukturen die formellen Verhaltensregeln und die die, Jacke, wie man miteinander spricht wer mit wem spricht zu welchen Gelegenheiten und zweite das wird temporär für diesen Abend zumindest mal kurz außer Kraft gesetzt und Max auch daran dass du ein bestimmtes Interesse auftaucht untereinander sich auch mal eben informeller auszutauschen, Studierende interessieren sich dann besonders für ebenso informelle Gespräche mit Dozenten möglicherweise ist dann, ist da was irgendwie in denen zu entblocken oder zu hören und zu erfahren und dann geht's eben, auch umgekehrt die das Interesse auch mal eben nicht in diesen Rollen, gegenüber studierenden oder gegenüber Kolleginnen und Kollegen oder sonst wie einfach diese Regeln werden zu kurz außer Kraft gesetzt ist kann sehr unangenehm werden wenn's missglückt. Also wenn solche Dinge dann dann scheitern oder ja oder wann sollen auch über, kritik geschehen die die dann nicht akzeptabel sind und dass das, also zumindest soziologisch sind solche Situationen extrem interessant weil. Also und Deep sind wirklich unangenehm also wenn man keine gewisse Fremdscham Toleranz hat dann hat man da am besten nichts verloren aber es ist zumindest soziologisch insofern interessant als dass. Hier Regeln Verwendung finden müssen die aus anderen Kontexten stammen und dann eigentlich, ich hock in diesem Zusammenhang eingebaut werden und funktionieren sollen und das Glück manchmal und manchmal eben nicht aber das zu beobachten sind schon, und möglicherweise ist diese Differenz zwischen dem zwischen diesen ja auch zwischen diesen unterschiedlichen, Regeln des Zusammenkommens an solchen Semester Ausgangs Veranstaltung oder eben im regulären Uni Betrieb, während des Semesters oder auch danach weil in den Semesterferien wird das nicht fortgesetzt dann das ist einmalig das sind nur solche Ausnahme Situation aber, möglicherweise sind solche. Sind solche Erfahrung für mich heute auch besonders eindrücklich gewesen weil es für mich zugleich der Abschied war und ich war dann einfach praktisch mit einem Fuß draußen mit einem Norton und und. In so eine Situation fallen ein möglicherweise dann Differenzen auf die einem wenn man damit konfrontiert ist dass das, die eigene Uni ist und man dort eben noch bleibt oder ist oder arbeitet dann ist man irgendwie immer gezwungen das in irgendeiner Form zu integrieren in sein eigenes. Man kann sich nur so halt dazu distanzieren es ist ja immerhin eben die eigene Uni und die Art, und die gehen die unter der Ort an dem man, arbeitet und in diese Regeln betreffen einen dann ganz unmittelbar weil sie sie gewährleisten eben dass dieses arbeiten funktioniert und in dem Moment in dem man dann aber praktisch schon gegangen ist halt gegangen ist, in dem Moment. Fällt eine möglicherweise so eine Differenz noch mal auf und es erinnert mich oder erinnere mich sehr eigentlich an Sohn ethnologisch und Blick auf die auf diese Ereignisse auf das was dann geschieht weil, zu diese Differenz zwischen dem eigenen und dem Fremden auch eben in in solchen Zugängen, noch eine Frage gestellt oder umgedreht werden kann das was zuvor noch wenige, machen praktisch zuvor das eigene war die eigene Universität dann plötzlich zu einem Gegenstand der Beobachtung zu dem man sich selbst nicht mehr zählt zu den von dem man sich anziehen kann und, und und dann und dann plötzlich kippte das so in der Beobachtung sind nicht besonders ungewöhnlich Sonnenbeobachtung das lässt sich immer mal wieder sehen oder so aber mir scheint es heute noch mal wichtig weil ich war immerhin. Meine Abschieds Handschaltung in Witten und und damit. Ja schon so einen Schritt auch. Auch ein bisschen wehmütig aber aber ebenso möglicherweise gehören dann diese differenzerfahrungen schon auch dazu um, um sowas wie diesen Abschied zu vollziehen ja möglicherweise sind das. Diese Beobachtung selber eben Produkt dieses meines eigenen Abschieds oder so weiß ich nicht. Sind zumindest soziologisch den solche sind solche extrem heiklen Situationen in denen wirklich. Regeln erstmal noch verhandelt werden müssen so spannend war das jetzt nicht also es funktioniert ja meistens dann doch irgendwie aber man weiß an solchen Tagen weiß man zumindest. Bestimmtes ist bestimmte hier Reich ihn beispielsweise sind für den Moment aufgehoben. Oder mindestens suspendiert und wenn, danach also ohne Frage sofort wieder und mit voller mit voller Macht aktiv aber für diesen Moment müssen solche. Sind solche Unterschiede dann plötzlich. Weniger wichtig und das ist zumindest so eine Beobachtung die nur. Für meinen Papa Doc. Für meine Notizen selbst für meinen eigenen Arbeit Zusammenhang möglicherweise kaum eine Bedeutung haben aber zumindest für diesen Abschnitt. Meine Zeit in Witten und, jetzt auch dieses schon diese mehr und mehr Ankündigungen eigentlich dieses Ortswechsel sonders Wechsels des Arbeitsplatzes und sofort für dafür war es schön auch nicht ganz unwichtig. Das muss heute genügen als winzige notiz. Ich hoffe einen Mann Arbeit zusammen hängen kann ich in den kommenden Tagen wieder was nach Tagen auch wenn ich morgen. Unterwegs bin und dann fürs ganze nächste Woche und erst wieder am Dienstag. Zurücksenden aber. Wieso sich organisieren lassen so das werde ich noch sehen so genau in diesem Sinne dann. Bis morgen.

Podlog #172 2017-06-21

21. Juni 2017, die 172. Folge. Heute, weil es spät wurde und viele Stunden Podcast schon hinter mir lagen, nur ein paar Gedanken zu einem Aphorismus Adornos aus dem Anhang der “Minima Moralia”, dessen Veröffentlichung dem Herausgeber der gesammelten Schriften zu verdanken ist. Überlegungen zu empirischer Sozialwissenschaft, der Frage nach der Unterscheidung von Soziologie und Sozialforschung, “Operationalisierungen” von “Hypothesen”, um damit “Belege” der “Wirklichkeit” abzutrotzen, und andere Geldmittelakquisetricks einer sich selbst aufgegebenen Geistes- und Sozialwissenschaftlichkeit.

Quellen:

Adorno, Theodor W. Minima Moralia: Reflexionen aus dem beschädigten Leben. Bibliothek Suhrkamp 236. Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag, 1969.
Karafillidis, Athanasios. Soziale Formen: Fortführung eines soziologischen Programms. Bielefeld: transcript-Verl., 2010. (Das Buch).
Karafillidis, Athanasios. “Erklärungen in rekursiven Verhältnissen.” Zeitschrift für Theoretische Soziologie, no. 2 (2013): 218–38. (Der Aufsatz).

 

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Moritz Klenk
21 Juni 2017 die 172 Folge von Paddock. Der Tag heute stand Durchsagen im Zeichen des Podcasts. Sehr passend eine der längsten Podcast Aufzeichnungen, heute die ich je machen durfte dazu zu anderer Gelegenheit mehr aber passend weil. Heute. Die mit Sommersonnenwende ist oder so oder also der längste Tag des Jahres. Unter. Da kann man auch länger Podcasten. Was musst du schon Langenhagen. Das heißt aber nicht dass ich ja jetzt noch allzu viel zu sagen habe und um genau zu sein Fass ich mich heute kurz. Aber ich würde gerne noch einen kleinen Text lesen und zwar. Aus den Anhängen der minima moralia. Das sind aphorismen die Adorno selbst aus Gründen ausgeschieden hat und dazu. Findet sich eine editorische nachbemerkung die lautet wie folgt. Adorno minima moralia wurde zuerst 1951 vom Suhrkamp Verlag Berlin und Frankfurt am Main und veröffentlicht eine zweite durchgesehene Ausgabe brachte das Suhrkamp Verlag 1962 in Frankfurt am Main Haus. 7 bis 900 diese Ausgabe das 1964 erschien stellte die letzte Auflage da die zu Lebzeiten des Autors erschienen ist. Ihr folgt der vorliegende Abdruck eine kleine Anzahl von Texten hat Adorno zu verschiedenen Zeiten aus dem Manuskript herausgenommen. Seine Gründe dafür waren unterschiedlich Heizleisten in Erwägung welche die Gesamtkonstruktion des Buches betrafen Teil sucht der inhaltliche Überschneidungen zu vermeiden. Da Donna sich in keinem Fall von dem ausgeführten distanzieren wollte glaubt der Herausgeber der gesammelten Schriften sich berechtigt diese bislang ungedruckten Stücke in einem Anhang mitzuteilen. November 1979 du kamst also gut zu diesem Anhang. Der Herausgeber glaubt sich berechtigt. Finde ich solche Eigenmächtigkeit muss honoriert werden. Und da deswegen lese ich heute einen kurzen Text. Der einige der Team selbverständlich betrifft die mich hier schon oft beschäftigt haben. Und zu auch in letzter Zeit immer wieder unter anderem die Frage nach dem schematischen. Von Theorien Methoden ansetzen wissenschaftlichen Beobachtung und eben diesen Problem das schematischen. Dazu findet sich im Anhang IX Aphorismus des Anhangs mit dem Titel prokrustes. Prokrustes die ab Drosselung des Denkens bedient sich eine fast unausweichlichen Alternative. Was empirisch mit allen Kontrollmaßnahmen die von den Konkurrenten Erfog gefordert werden ganz sicher gestellt ist lässt steht selbst von der bescheidenste nen vernünftig vorwegnehmen. Die Fragestellungen sind von der mahlmaschine so reduziert dass grundsätzlich kaum mehr herauskommen kann als dass der Prozentsatz der Tuberkulose Kranken in einem Slum district, höher sein als in Park Avenue. Daraus zieht dann die heimische Sabotage der Empiristen ihre Vorteile in dem die buffetmacher, noch der von Ihnen selbstverwalteten Empirie in den Arm fallen und ihr gegenüber den herunterhängenden Mundwinkel das weiß ich schon vor zur Schau stellen. Was aber anders wäre der Beitrag nachdem vorgeblich die Wissenschaftler lechzen verfällt nicht weniger ihrer Geringschätzung eben weil es noch nicht bekannt ist. Vestiaire buttons. Fehlt dieser so handle sich um eitler und müßige Gedanken Spinnerei wären Forschung sich tummeln soll wie Reportage. Die vertane alternative bewirkt mit launigen Defaitismus man macht Wissenschaft solange noch etwas dafür bezahlt wird Vertrauen aber hat man wieder in die Relevanz noch in die Verbindlichkeit der Befunde. Den ganzen Plunder würde man verzichten, wenn Änderung in der gesellschaftlichen Organisationsform etwa die Ermittlung des Statistischen Durchschnitts überflüssig machten in dessen Bewunderung die formale Demokratie als bloßer Aberglaube der forschungsbüro sich spiegelt. Die Verfahrensweise der offiziellen Sozialwissenschaften ist kaum etwas anderes mehr als eine Parodie der Geschäftsbetriebe, welche solche Wissenschaft aushalten ohne Ihre eigentlich noch zu anderen zu bedürfen als zu Reklame. Die ganze Apparatur von Buchführung Verwaltung von Jahresberichten und Bilanzen von wichtigen Sitzungen und Geschäftsreisen, wird in Bewegung gesetzt um kommerziellen Interessen den Anstrich tiefgründige allgemeiner Notwendigkeit zu verleihen. Die Eigenbewegung solcher Büroarbeit heißt Forschung einzig noch darum, weil sie keinen ernsthaften Einfluss auf die materielle Produktion ausübt geschweige denn als Kritik über diese hinausgeht, im research spielt der Geist dieser Welt mit sich selber aber so wie Kinder Kondukteur spielen indem Sie bitte verkaufen. Nirgendwohin führen. Die Behauptung der Angestellten jenes Geistes einmal werde die Synthese von Theorie und Fakten Material Ihnen schon gelingen einstweilen fehle Ihnen nur die Zeit, ist eine törichte Ausrede die durch die stillschweigende Anerkennung des Vorgangs praktischer Obliegenheiten sich selbst ins Gesicht schlägt, Tabellen durchwirken Monographien könnten kaum je und dann bloß im Saronischen Sinne durch vermittelnde gedankliche Operationen zur Theorie erhoben werden, die kollegiale liegt zwischen sozialwissenschaftlichen Hypothesen und, belegen ist endlos wie die wilde weil jede der vermeintlichen Hypothesen sofern ihr, theoretischer Sinn innewohnt eben die brüchige Fassade der bloßen Faktizität durchschlägt die in der Forderung nach belegen als Forschung sich fortsetzt. Das musik übers Radio nicht eigentlich erfahren werden kann ist ein gewisses bescheidener theoretische Gedanke sein, Übersetzung in research aber etwa durch den Nachweis dass die begeisterten höherer gewisser Ernst der musikalische Programme sich, nicht einmal einen Titel der konsumierten Stücke Erinnern gibt von der Theorie die zu verifizieren er beansprucht den bloßen abhob. Wüsste selbst eine allen statistischen Kriterien entsprechende Gruppe die Titel so wäre damit die Erfahrung der Musik zu wenig bezeugt die umgekehrt die Unkenntnis der Namen Ansicht die Absenz von Erfahrung bestätigt. Die Regression des Hörens ist nur aus der gesellschaftlichen Tendenz der konstruktions Prozesse als solche abzuleiten und in spezifischen Zügen zu identifizieren. Sie lässt sich nicht aus willkürlich isolierten und dann quantifizierten Konsumtion Takten erschießen. Diese zu Master Erkenntnis machen heißt selber bereits das Absterben der Erfahrung voraussetzen und Erfahrungs los operieren während man die Veränderung der Erfahrung analysieren will. Ein primitiver Zirkel als hilflose Nachahmung der Ex, Naturwissenschaften deren Ergebnisse gegenüber die sozialwissenschaftlichen armselig erscheinen klammert sich research verängstigt an den verdinglichte ab, Kuss der Lebensprozesse als Garantie der Richtigkeit. Während des seine einzige angemessene und daher den research mit toten unangemessene Aufgabe wäre, die Verdinglichung des Lebendigen an ihrem immer einen Widerspruch zu demonstrieren. Von jedem anderen würde ich sagen von jedem anderen. Soziologischen Theoretiker der für seine Empirie fremde verschiedenes wie Luhmann z.b. und anderen. Gemein solche Ohrfeige der empirischen Sozialwissenschaft nicht ganz so überzeugend rüber als. Von einem der unter anderem für die Gründung eines sozialwissenschaftlichen Instituts hat sich einen Namen gemacht hat und die sozialwissenschaftliche Forschung in Deutschland maßgeblich mit, wieder nach dem Zweiten Weltkrieg aufgebaut hat zugleich. Bundes das natürlich kaum die Überzeugungskraft dieser in dieser Ideen und Überlegungen die herangeführt werden aber. Bei all dem. Was mantan ansagen Wiedererstarken dieser positivistischen Tendenzen. Der Forschung in den Sozialwissenschaften Geisteswissenschaften allgemein in der Soziologie immer wieder und ganz besonders. Zu beobachten ist und das was Philipp Felsch. In seinem lange Sommer der Theorie als eigentlich eine Art Fluchtbewegung der Theorie hin in die postmoderne und in Kunst theoretische und Kunst Reflexion Bereiche beschrieben hat. Macht diese Situation in der wir heute Wissenschaft treiben würde ich sagen noch mal umso dringlicher. Der Druck den Adorno hier beschreibt, also die Notwendigkeit Forschungsmittel zu akquirieren die gerade auf so etwas sagen fast schon getriggert sind das also nur für, tabellarisch darstellen Basiswissen überhaupt noch Forschungsmittel zu gewinnen sind. Natürlich übertrieben aber in der Tendenz dass er so einem solch einer solchen Form von wissen ein gewisses Vorschuss vertrauen. Gewährt ist und gerade dieses Vorschuss Vertrauen ist es was Wasser die, Akquise von Drittmitteln Forschungsmittel in Geldern von irgendwem außerhalb der Institutionen Wissenschaft der Institution Universität und so weiter notwendig ist. Dennis muss ja sagen von vorne rein erkennbar sein dass da was rauskommen wird nicht so wie bei Theorie wo am Ende bis 30 Jahre dauert bis man dann, einfach nur 12 Bücher geschrieben hat oder am 20 oder science eben 70 oder was, von denen man dann aber gar nichts in eine Tabelle bringt, in ein Factsheet wie Studenten immer wieder fordern wenn man mit ihnen Theorien bespricht also es sich garnicht so überschaubar darstellen lässt. Und auch die die Aufgabe des Lesens die arbeit das nachvollziehen leider nicht noch nicht ersetzbar machen. Unter Bedingungen von einer allgemeinen Begeisterung für Kot und Algorithmen und so weiter steigt. Würde ich meinen dass du mindest meine Beobachtung ein eben eine Akzeptanz an diesen naturwissenschaftlich. An diesem naturwissenschaftliche Wissenschaftsverständnis angelehnte Methode und Form Sozialwissenschaft zu treiben mehr und mehr an. Und eine solche Warnung von Adorno zu lesen kommt ein zwar zum einen vor wie aus einer anderen Zeit und zum anderen aber aktueller denn je. Denn was hier beschrieben ist nennt man heute. Und unter anderem auch wenn minimiert publishable unit also die möglichst kleine Einheit die sich noch in irgendeiner Artikel Formpressen lässt und dann veröffentlichen. Und dafür. Kann man dann tatsächlich mal so ein Ergebnis publizieren wie das in einem Slum district der Tuba die der Prozentsatz der tuberkulosen Kranken wohl höher sein als in Park Avenue. Was für Sozialwissenschaften bisweilen also auch das natürlich hier polemisch überspitzt. Und heute ist es vermutlich auch da schon bekannt aber was für Sozialwissenschaften bis heute meist noch als ein plausibles Forschungsergebnisse betrachtet wird. Es reicht oft die Begründung dass man eben das noch nicht herausgefunden hätte oder genau diese Zahl war bislang noch nicht bekannt und so wird dann so werden dann. Hypothesen operationalisiert um damit, Belege zu finden und der Zusammenhang selber wird auf seine Notwendigkeit auf seine Sinnhaftigkeit auf seine Kritikfähigkeit. Diese Gesellschaft dieser Prozesse die auch Ihnen selbst also diesen Forschungsprozess in dieser Form hervorbringt überhaupt nicht mehr befragt. Meine Befürchtung ist zumindest momentan. Dass diese Begeisterung im Zuge des Medienwandels momentan eine. In Form von Revival die seine Begeisterung für sinnlose sinnlose Forschung erzeugt. Von deren Reflexion wir bislang nur hoffen können sein. Theorie that yet has to come. Um ein Zitat aus dem man Landgasthäuser anzubringen und. Und schon auch weil einfach die Sprache finde ich so messerscharf und trocken zugleich. Ohne auf polemische Spitzen zu verzichten mich immer wieder fesselt lohnt sich in diesen Text zu lesen. Klammert sich research verängstigt an den verdinglichen Abguss der Lebensprozesse als Garantie der Richtigkeit. Könnte heute kaum Treffen der formuliert werden vielleicht mit der Erweiterung dass man sich auf Algorithmen Kodifizierung und so weiter stützt. Ohne sich beispielsweise noch groß Gedanken. Also in diesem sozialwissenschaftlichen Bereichen groß Gedanken zu machen über das Verhältnis von Sprache und Wirklichkeit Sprache und Sinn, Code Sprache und Sinn und Wirklichkeit und so weiter was sagen auf so einem. Scheinbar ganz grundsätzlichen fundamentalen level. Wobei diese Level Unterscheidung extrem problematisch ist weil. Also weil sie immer Irre führt es ist eben nicht einfach nur ein fundamentales Level sondern, zeigt sich dieses fundamentale Level überhaupt nur genau in diesem konkreten Beobachtung, und umgekehrt die konkreten Beobachtungen können nicht einfach dieses fundamentale Level outsourcen. Aus irgendwelchen anderen möglicherweise denen rein theoretisch interessierten, oder theoretisch arbeiten in Soziologinnen und Soziologen über Antworten und die Sozialwissenschaften die kümmert sich dann eben um die Fakten und um die Daten. Zeche arbeitsteiligen. Unterscheidung sind in allen möglichen Bereichen vielleicht sinnvoll und zweckmäßig manchmal sogar notwendig aber in dieser Form gerade in diesen Zusammenhängen wenn es um Fragen der Erkenntnis geht. Und zwar um solche erkenntnistheoretischen Probleme auch geht in solchen Kontexten sind sie. Dass ich Erkenntnis vernichtend eine die sich, nur auf solche Methodik stützt eine solche Sozialwissenschaft ich hoffnungslos verloren sie beißt sich ständig selbst in den Schwanz und das Spiel funktioniert und das schreibt Adorno schon damals. So präzise dass uns heute wirklich nur noch einfach lauter sagen könnte man weiß gar nicht welche Worte man austauschen müsste. Das Spiel hält sich überhaupt nur weil es. Funktioniert im Kontext von mittelakquise stellen Beschaffung. Organisatorischen erfolgen an Universitäten und Forschungseinrichtungen auf der ganzen Welt. Wenn man heute für theoretische Arbeiten stellen einrichten möchte und Projekte einwerben möchte die sich. Mit solchen scheinbar angeblich ja empirischen fragen. Nicht oder nicht in dieser Form in dieser an naturwissenschaftlichen Wissenschaft Modellen orientierten Form orientieren wird es einem schwer überhaupt Erfolge zu verzeichnen. Es sei denn eben man stützt sich auf so Postmoderne Theorien die immer mal wieder aus. Allgemeinen intellektuellen für Tomaten in die Geistes und Sozialwissenschaften rüber schwappt. Und dann auch hier wieder auf bestimmte Modelle trifft die damit in Resonanz, Beziehung treten und Erfolge sichern wenn es um Macht geht im Sinne von Foucault oder also diskursmacht oder wenn man eben die richtigen, Schlüsselbegriffe bedient die. Möglicherweise dann zumindest heute z.b. im Klima der allgemeinen Politik Kritik. Als machtkritik interpretiert werden können und dann auf dieser Ebene wieder Erfolge verzeichnen können. Was dabei verlorengeht ist würde ich sagen nichts weniger als die Kritikfähigkeit von Theorie und Methode die jeweils immer im anderen Bereich formuliert wird. Unvermutet wird ich finde dich an der Stelle immer. Besonders spannend den Hinweis auf den. Auf die Überlegungen von Athanasios karafillidis der in seinem Buch soziale Formen so einen kleinen Teil dazu. Geschrieben hat es auch noch mal als Aufsatz extra veröffentlicht hat zu eben genau diese Unterscheidung zwischen Sozialwissenschaften und Soziologie. Diesig. Sehr ungünstig zu Zubaida Nachteil auseinander entwickelt haben ohne sich als im eigenständige Fächer zu verstehen. Was dazu führt dass die Soziologie heute die Situation ihrer sogenannten Klassiker. Praktisch vergessen hat und sich ständig ein Methoden und Empirie Defizit zu zu erkennt oder sich dessen schuldig bekennt. Ständig über Methoden Importe. Nachdenkt versucht diese empirische Belegbarkeit ihrer Theorien irgendwie zu erreichen. Und die Sozialwissenschaften umgekehrt wenn überhaupt dass es eher selten aber dazu ist es momentan noch einfach zu erfolgreich oft eine Art von wenn überhaupt geben. Theorie Defizit feststellt werden dann also empirische Untersuchung erreichen Tuberkulose Studien, mit irgendwelchen zahlen die irgendwie operationalisierte Hypothesen in Belege transformieren sollen hinterher, wagemutig auf der letzten Seite des als Minimum publishable unit veröffentlichten Aufsatz dann noch so ein mit einem rettenden Sprung, mehr hoffnungsvoll als erfolgreich an irgendwelche Theorien zu binden versucht es geht fast immer schief. Bemerkt aber fast niemand. Oder also noch in den Kontexten zumindest nicht weil es geht ja eben um was anderes wohingegen Athanasius kaffine das unter anderem darauf hinweist man könnte sich ja diese Unterscheidung von Theorie und Methode auch, einfach mal in den unterschiedlichen Disziplinen die für sich anschauen was heißt das denn Theorie und Methode als in der Soziologie selber verhandelt das, behandelt der Unterscheidung zu betrachten und er kommt zu dem Vorschlag das, eigentlich die Theorie neben die Theorien sind über die man schon spricht aber die Methoden der Soziologie z.b. eine Methode der Beobachtung ist die selbst kaum eine Reflektion erfährt. Was bei den Klassiker noch sehr viel stärker eigentlich herauszulesen wäre. Also Durkheim und Weber, und Himmel und wie sie alle heißen diese Klassiker das Fach sind jetzt nicht für ihre empirische Studien aller. Kia Tuberkulose oder Musik lässt sich nicht übers Radio richtig erleben, sieht man daran dass sie die Stücke nicht mehr erinnern wie sie heißen solche Forschung in diesen Zusammenhängen, wann diese Klassiker jetzt nicht besonders bewandert sie hätten heute müsste man eigentlich sarkastisch beobachten kaum eine Chance einen drittmittelantrag durchzubekommen. Was natürlich viel sagt über dieses Fach. Und umgekehrt in den Sozialwissenschaften könnte man diese Unterscheidung zwischen Theorie und Methode auch neu denk. Nicht dass sodass es gar nicht gemacht wird aber man könnte es eben noch mal für diese Fächer jeweils eigenen betrachten und dann wäre in den Sozialwissenschaften, eben mit Routen die mit roten mit denen man empirisches untersucht und die Theorie wer. Eine methodenreflexion Methodologie in dieser Hinsicht. Und man käme aus dieser Zwickmühle heraus zu behaupten dass sie eigentlich 1, und für Theorie seid die Soziologie zuständig und für die Methode die Sozialwissenschaften. Was dann zu so absoluten Erscheinungen führt die ebensolche Artikel die sich, mit einem verzweifelten Sprung in irgendwelche theoretischen Gefilde besuchen, hoch zu handeln oder zu retten und umgekehrt soziologische Theorie ständig konfrontiert es mit diesem wirklich bisweilen abzocken. Ihre Dinge immer empirisch überprüfbar und wenn sie das nicht sind nicht also, empirisch überprüfbar nach dem Maßstab der Sozialwissenschaften und nicht nach einem z.b. Leben einer Theorie und Methode der Beobachtung, sondern in dieser Form der Sozialwissenschaften empirisch überprüfbar sind wenn sie das nicht wären dann taugt die Theorie nichts. Man unterschätzt dabei würde ich sagen zum sowohl die. Die Komplexität von theoretischen Arbeiten als auch die Komplexität von empirischen Untersuchung. Wird in beiden Kontexten letztlich dadurch unterschätzt das wäre eine Punkte ran, an den ich den ich daran anschließen würde oder an den ich daran gedacht habe als ich diesen Aphorismus gelesen habe und der andere und, ebenfalls also für Aaron noch viel zentrale. Ist der der fertig. Wir schreibt eben sie klammern sich. Hast du research verängstigt an den verdinglichen Abguss der Lebensprozesse als Garantie der Richtigkeit während es seine einzige angemessene und daher den research mit toten leben, diesem Wissenschaftlichkeit Verständnis der Naturwissenschaften angelegten research Methoden seine einzig angemessen und, den research Methoden daher unangemessene Aufgabe wäre die Verdinglichung des Lebendigen an ihrem immanenten Widerspruch zu demonstrieren. Ein solcher immanenter Widerspruch diesen zu demonstrieren also zur Darstellung zu bringen. Dazu fehlen schlicht und ergreifend. Heute nicht zu sehr die Möglichkeiten sondern sie sind fast schon eher verschütt geraten. Solche Perspektive die die. Mit Ruten Reflektionen oder Methoden überhaupt eine Theorie der Beobachtung und den theoretischen Zusammenhang solcher so notwendige Untersuchung ermöglichen würde. Sind heute Schicht also mindestens schichtübergreifend unpopulär und dann diesen Popularität. Zwang von wissenschaftlicher Forschung krank wenn man. Das mit dieser Metapher der nicht ganz unproblematisch mit Hafer von kranken und gesunden Körpern. Hallo liebe Wesen was auch wieder mit der Lebens Metapher eigentlich die auch hier Adorno ganz Unwetter Vorschein bringen. Tschanter heutige Wissenschaft. Unter veränderten Vorzeichen mit ganz anderen Herausforderung konfrontiert aber trotzdem auf verblüffend ähnliche Weise. Na könnte jetzt noch einiges nachtragend z.b. Die spannende Unterscheidung die anderen mich anmacht zwischen Erfahrung und Erfahrung ist los also eigentlich eine abgestorben Erfahrung voraussetzen der Form von, Empirie Hörigkeit positivistischen Empirie Verständnis dieser Naturwissenschaften Empirie was er übersetzt soviel wie Erfahrung heißt also einer. Gerade um die Erfahrung beraubten. Paarungs Hörigkeit dass ich ich eine Perversion dieser dieses Empirie Gedanken diese Idee von Erfahrung. Könnte sicherlich auch noch die einzelnen Fälle diskutieren und woher kommt man könnte auch noch das. Mehr weniger Pop Macho die problematische und da gibt's ja zu her. Bescheiden tierischen Gedanken diskutieren das musik übers Radio nicht eigentlich erfahren werden kann weil ich natürlich zustimmen würde Podcast sind da Evi besser auch wenn. Und von geh mal z.b. den podcasterin Podcast in extrem schwer gemacht wird überhaupt Musik zu verwenden. Man könnte also auch solchen also. Mich dann eher überholten kulturkritische Argumenten Technik feindlichen Argumenten noch begegnen und müsste diese noch diskutieren eben inwiefern sie Argumente Sinn. Und welchen Gehalt sie eigentlich haben aber das mag. Jemanden das machen oder einfach an einem anderen Tag passieren für heute. Was definitiv genug Podcast für mich. Und deswegen schließe ich meine Notizen. In diesem Sinne bis morgen.

Podlog #170 2017-06-19

19. Juni 2017, die 170. Folge. Heute ein paar Notizen zum Aphorismus 152 aus Minima Moralia: “Vor Missbrauch wird gewarnt” von Theodor W. Adorno. Vorgelesen, notiert, kommentiert; zu Karl Popper, mechanischer Subsumption, methodischen Werkzeugkästen der Soziologie, und anderem. Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie ihre Philosophin und Dialektiker.

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Moritz Klenk
19. Juni 2017 die 170 Folge von Podlog. Ich wollte ganz unterschiedliche Dinge notiert gearbeitet in mehrere weniger lose Textformen gebracht. Zu ganz unterschiedlichen Themen über die ich heute alle kann ich sprechen will aber. Im Briefwechsel den ich jetzt fertig gelesen habe von Adorno und Schule ist mir ein. Zitat von Schulen aufgefallen und zwar zitierte hier einen Aphorismus von Adorno aus der minima moralia und dem bin ich gefolgt. Ich bin noch einigen anderen Text verweisen gefolgt aber diesmal unter anderem und. Unterhalte den Führer so wichtig dass ich ihn gerne. Hier vor lies und und deswegen in meine Notizen einfließen lassen. Es handelt sich dabei um den Aphorismus 152 der heißt vor Missbrauch wird gewarnt. Vor Missbrauch wird gewarnt. Dialektik ist in der Sophistik entsprungen ein Verfahren der Diskussion um dogmatische Behauptung zu erschüttern und wie die Staatsanwälte und Komiker als nannten das mindere war zum Stern zu machen. Sie hat sich in der Folge gegenüber der philosophia perennis zu perennierend Methode der Kritik ausgebildet Asyl allen Gedankens der unterdrückten selbst Disney von ihnen gedachten. Aber sie war als Mittel recht zu behalten von Anbeginn auch eines zur Herrschaft formale Technik der Apologie unbekümmert um den Inhalt Dienst bei denen die Zahlen konnten. Das Prinzip steht's und mit Erfolg den Spieß umzudrehen. Ihre Wahrheit oder Unwahrheit steht daher nicht bei der Methode als solcher sondern bei ihrer Intention im historischen Prozess. Die Spaltung der Hegelschen Schule in einen linken und rechten Flügel gründet im Doppel Sinn der Theorie nicht weniger als in der politischen Lage des Vormärz, dialektisch ist nicht bloß die marxistische Lehre dass das Proletariat als das absolute Objekt der Geschichte zu deren erst im gesellschaftlichen Subjekt zu werden die bewusste Selbstbestimmung der Menschheit zu realisieren vermöchte. Sondern auch der Witz des Gustav Doré einem parlamentarischen rappers.in hat das Asia Regime in den Mund legt. Das ohne Ludwig den 16 nie zu Revolution gekommen wäre das da halt diesen die Menschenrechte zu verdanken sein. Die negative Philosophie universaale Auflösung löst stets auch das Auflösen des Helfer auf. Aber die neue Gestalt in der sie beides aufgelöst und auflösendes aufzuheben beansprucht kann in der antagonistischen Gesellschaft nie rein hervortreten. Solange Herrschaft sich reproduziert solange kommt in der Auflösung des auflösenden die alte Qualität RAW wieder zu Tage in einem radikalen sind gibt es da gar keinen Sprung. Der wäre erst das Ereignis das hinausführt weil die dialektische Bestimmung der neuen Qualität. Jeweils auf die Gewalt der objektiven Tendenz sich verwiesen sieht die den Bann der Herrschaft tradiert. Steht sie unter dem fast unausweichlichen Zwang wann immer Sie mit der Arbeit des Begriffs die Negation der Negation erreicht auch in Gedanken das Schlechte alte für nicht existente andere zu unterschieben. Die Tiefe mit der sie in die Objektivität sich versenkt. Wird mit der Teilhabe an der Lüge erkauft Objektivität sei schon die Wahrheit. Indem sie streng sich dazu bereitet den Privilegien losen Zustand aus dem zu extrapolieren was dem Prozess das Privileg verdammt zu sein. Folgt sie sich der Restauration das wird registriert von der privat Existenz. Hegel hat diese ihre Nichtigkeit vorgehalten bloß ist Subjektivität auf der Reinheit des eigenen Prinzips bestehen verfangen sich in Antinomie, sie gehe zugrunde an ihrem Unwesen der Heuchelei und dem bösen wofern sie nicht in Gesellschaft und Staat sich objektivieren. Moral die auf pure Selbstgewissheit gestellte Autonomie noch das Gewissen sind bloßer Schein. Wenn Zitat Hegel es kein moralisches wirkliches gibt. So wird konsequent dann in der Rechtsphilosophie die Ehe dem Gewissen übergeordnet und diesem noch auf seiner Höhe die hegl mit der Romantik als Ironie, Ironie bestimmt subjektive Eitelkeit im doppelten verstanden abgesagt. Dies Motiv der Dialektik das durch alle Schichten des Systems sind durchwirkt ist wahr und unwahr zugleich war. Was ist das Besondere als notwendigen scheinen enthüllt das falsche Bewußtsein des abgespalten nur es selber und nicht ein Moment des Ganzen zu sein. Und dies falsch Bewusstsein das ist durch die Kraft des ganzen zergehen. Um was war das Motiv der Objektivierung Entäußerung, zum Vorwand gerade der bürgerlichen Selbstbehauptung des Subjekts zur bloßen Rationalisierung herabgewürdigt wird solange die Objektivität die der Gedanke dem schlechten subjektiven entgegensetzt unfrei ist, zurück fällt hinter die kritische Arbeit des Subjekts das Wort Entäußerung, das vom Gehorsam des privaten Willens die Erlösung von der privaten Willkür erwartet bekennt eben in dem es das Äußere als dem, institutionell gegenüberstehen das nachdrücklich festhält trotz aller Beteuerungen von Versöhnung die fortdauernde Unversöhnlichkeit von Subjekt und Objekt die ihrerseits das Thema der dialektischen fertig ausmacht. Der Akt des Herbst Entäußerung läuft auf die Entsagung hinaus die Goethe als rettendes beschrieb und damit die Rechtfertigung des Status Quo heute wie damals. Aus der Einsicht etwa in die Verstümmelung der Frauen durch die patriarchalische Gesellschaft, in die Unmöglichkeit die anthropologische Deformation ohne deren Voraussetzung du zu beseitigen, für möchte gerade der unerbittlich illusionslos Dialektiker den Herrn im Haus Standpunkt abzuleiten den Fortbestand des patriarchalischen Verhältnisses das Wort zu reden. Dabei mangelt es ihm wieder an triftigen Gründen wie der Unmöglichkeit von Beziehungen anderen Wesens unter den gegenwärtigen Bedingungen noch selbst an Humanität gegen die unterdrückt, in welche die Zeche der falschen Emanzipation sozialen haben aber all das wahre würde zu Ideologie unter den Händen des männlichen Interesses. Dialektik erkennt Unglück und preisgegeben sein der unverheiratete alternden das mörderische der Scheidung. Indem wir jedoch Antje romantisch der vergegenständlichen Ehe, den Vorrang vor der FMEA nicht in gemeinsamen Leben aufgehobenen Leidenschaft erteilt macht er sich zum fürsprech derer die die er auf Kosten der Neigung betreiben, die lieben womit sie verheiratet sind also das abstrakte Besitzverhältnis. Es wäre dieser Weisheit letzter Schluss dass es auf die Personen gar nicht zu sehr an, wenn sie nur der gegebenen Konstellation sich an bequemen und dass ihre tun. Und vor der Ley Versuchungen sich zu schützenbedarf die aufgehellt Dialektik des unablässigen Argwohns gegen jenes apologetische restaurative Element das doch selber einen Teil der UNO epithet ausmacht. Der drohende Rückfall der Reflexion ins unreflektierte dreht sich in der Überlegenheit die mit dem dialektischen Verfahren schaltet und redet als wäre sie selber jenes unmittelbare Wissen vom ganzen. Das vom Prinzip der Dialektik gerade ausgeschlossen wird. Einbezieht den Standpunkt der Totalität und dem Gegner jedes bestimmte negative Urteil im Zeichen eines belehrenden so war es nicht gemeint aus der Hand zu schlagen und zugleich selber gewaltsam die Bewegung des Begriffs, sprechen die Dialektik mit dem Hinweis auf die unüberwindliche Schwerkraft der Fakten zu sistieren. Das Unheil geschieht durch Thema probandum man bedient sich der Dialektik anstatt an sie sich zu verlieren. Dann begibt sich das sogar ein dialektische Gedanke zurück ins vor dialektische Stadium die gelassene Darstellung dessen dass jedes Ding seine zwei Seiten hat. Und dann dann aus einem Grund fand ich diesen Aphorismus heute so besonders. Bezeichnend und sprechend weil ich verschiedenen anderen notizen hinweisen und Diskussionen Kritiken und anderen Texten nachgegangen bin und unter anderem ein ganz. Fürchterlich schlechten Text gelesen habe der auch mittlerweile glaube ich als ein solcher, weithin bekannt ist nämlich den Aufsatz von Karl Popper was ist Dialektik. Sein so entsetzlich dämlicher Text und dass er, ich weiß nicht warum also meine Hoffnung ist eigentlich aus diesem Grund weil das so schlecht ist aus dem Band Logik der Sozialwissenschaften von topisch herausgegeben, irgendwann ich glaube in der 10 dann veränderten Auflage aus dem Buch gestrichen wurde, bis in die achte dass es mindestens noch drin so zumindest findet sich das wenn man dem so nach reschaschiert warum auch immer der Aufsatz rausgestrichen wurde ich hoffe heiß weil es weil das so schlecht gestrichen worden. Seit wie seit der, Aufsatz versucht ebenfalls eine Art der Kritik unter anderem der dialektischen der Hegelschen Kritik am Satz sagen. An der an dem Satz des ausgeschlossenen Dritten, und der Idee des widersprüchlichen also. Dass das widersprüchliche konstitutiv ist für das logisch denkender dass der Dialektik selbst. Das versucht Papa hier zu widerlegen indem er. Sagt um überhaupt Widersprüche produktiv werden zu lassen saiya vorausgesetzt, dass sie eben nachwievor ausgeschlossen werden sonst wie soll es zur dieser Aufhebung kommen von der die Dialektiker die ganze Zeit so daher schwadronieren. Man kann doch dann nicht annehmen der Widerspruch sei konstitutiv wenn er doch ausgeschlossen ist und eigentlich nur. Sozusagen in der Zeit entfaltet wird wenn er also nur über Dauer. Verhindert wird bzw in der Zeit geduldet werden kann eben nur in dieser Entfaltung. Und worauf er danach hinauswill ist unter anderem die Dialektik zumindest diese Idee des widersprüchlichen mit seiner Trial-and-Error Biologie oder Wissenschaftstheorie wie man. Gerade wie man es möchte zu reformulieren und sagen in dieser Form zumindest Zeit die Idee der Dialektik zu retten. Es ist eine also wenn man den Text liest was man weiß ich nicht warum macht, also bei mir z.b. aus Versehen oder weil man den falschen Fällen folgt also ganz im Gegenteil ist natürlich wichtig dass ich das dass man das Kind würde ich sagen wenn man sich damit beschäftigt aber, vor allem weil die Argumente die Papa bringt bis heute eigentlich die Standard Argumente gegen Dialektik sind. Aber der Aufsatz ist so armselig und so viele beinhaltet so viele Missverständnisse und so viele also wirklich ganz offensichtlich falsche schlichte oder. Also weiß ich nicht vielleicht sogar bewusst irreführende. Halt Lektüren. Dialektische Texte oder von Hegels Logik oder so hin halte zu viele Fehler und dummes Zeug wie man das vielleicht möglicherweise kurz sagen könnte das ist erschreckend es. Das Argument selber gegen diesem. Gegen diese diesen Werkzeug Charakter. Den Mann aus einem mit roten Kasten der Soziologie oder Sozialwissenschaften herausnimmt der dann Dialektk essen soll. Die Kritik gegen diesen Werkzeug Charakter und gegen diese. Gegen diese Bees Adorno auch nennt gegen die mechanische Subsumption. Meistens erkennbar daran dass irgendjemand Dialektik mal wieder in. Thesis antithesis synthesis versucht zu erklären und nur darin eigentlich in diesem in diesem in dieser Trinität. Das Argument dagegen ist wieder völlig unberechtigt. Noch einfach und da mein ich kommt dieser vor Missbrauch wird gewarnt. Aphorismus 152 aus der minima moralia wirklich zum Tragen nämlich. Um diesem Ausdruck zu verleihen. Wie schnell sich auch ein solches scheinbar dialektisches denken gegen sich selbst wendet wenn es in dem Moment in dem sich selbst gewiss. Sich des dialektischen Denkens bemächtigt statt wie er schreibt. Sich an dieses dialektisch denken zu verlieren und dann in solchen Fällen. Sich mächtig an diesem Instrument berauschend dass es einem immer ermöglicht. Alles umzudrehen den Spieß umzudrehen wird es ein Instrument der Herrschaft. Und eben eins der Unwahrheit und schon die Hoffnung dass man mit mit Hilfe dieses. Dialektischen denken die Wahrheit ganz haben könnte dass sie einfach aus diesem einem ganz hervortritt. Erteilt Adorno hier eine Abfuhr dass einem die Ohren klingen würden. Wenn er sagt in dieser Gesellschaft ist es vollkommen ausgeschlossen. Das etwas solches aufgelöstes und auflösendes tatsächlich in seiner Wahrheit rein hervortritt. Unter anderem ist genau dieser. Nämlich auch mit Handy damit verbunden ist damit verbundene Risiko eigentlich. Die Ungewissheit die Unsicherheit die Unruhe stehe in dieser Art von denken. Steckt auf die man sich einlassen muss an die man sich eben. Verlieren kann und eigentlich nur verlieren kann ist unter anderen das was ich. Was sie überhaupt für so brauchbar halt. Unter anderem ist es möglicherweise einfach nur ein Ausdruck dessen was ich nicht hier für. Fürwahrhalten brauchbar. Weißt du eigentlich schon wieder auf dieses argumentative denken hin bzw auf. Er noch eigentlich eine Wissenschaft Sozialisation die einem immer und immer wieder die. Zeig mir die Gleichberechtigung der verschiedenen nebeneinander stehenden Ansätze in der Soziologie in den Sozialwissenschaften in Kulturwissenschaften in was auch immer für Disziplin. Ein Blatt und zwar mit. Mit dem Verweis darauf dass das eine Mal brauchbarer ist als das andere oder überhaupt dass man das eine gegen das andere ausspielen kann im Sinne einer Brauchbarkeit und dieses brauchbar frag dann Zelten zudem. Wozu ist mein T. Hunde eigentlich immer schon in irgendwelchen halbherzigen Theorie vergleichen finden zu können. Und scheitert eigentlich letztlich immer daran es fällt nur keinen auf und deswegen funktioniert das Spiel so gut. Ich würde sagen dialektisches denken ist unter anderem einen Weg auch dieses loswerden zu können. Und mit loswerden meine ich unter anderem ist der also explizit auch der Falschheit zu überführen. Er fordert fast immer ein erkenntnistheoretisches Argument zu machen das eigentlich keiner hören will über das habe ich auch schon oft besprochen. Die. Die Namen die Kämpfer die Anstrengungen die unternommen werden solche Argumente vorab zurückzuweisen oder gänzlich zurückzuweisen. Ton lauter als abwegig als unnötig und sonst wie zu diskreditieren. Sind erstaunlich und überall verbreitet also die treten überall auf eigentlich einen sein eine alltägliche Erfahrung die man macht wenn man, wenn man sich in solchen Diskussionen findet. Aber so wichtig es ist immer wieder diese Argumente zu machen umso wichtiger ist es eigentlich. Selbst die stärksten Kritiken zu kennen und zwar die. An dialektischen denken die einen immer wieder zwingen es faktisch gänzlich in Frage zu stellen und wenn man das nicht. Ich meine auch wenn man das nicht macht oder dazu nicht bereit ist dann hat man dadurch nicht nur nichts gewonnen sondern alles verloren. Es ist also eine Art zu denken die ständig sich selbst riskiert und unter anderem das verstehe ich auch. In einem anderen Abriss muss oder einem anderen Zitat von Adorno aus der minima moralia das sinngemäß so geht. Oder ich weiß nicht vielleicht sogar wörtlich ich weiß nicht mehr genau ich so wirklich erinner war es nur der Gedanke der sich nicht selbst. Durchschaut. Und das heißt nicht dass jeder Gedanke dass ich nicht durchschaut deswegen war es aber einer der sich durchschaut kannst schon mal nicht sagen. Seinerzeit notiz würde ich meinen dass das einer der Gründe ist Warum mir auch dieses darüber sprechen im Import clock. So wichtig und so passen scheint weil dieses sprechen verhindert dass man diesen Text eben in Gänze durchschaut den man da. Jetzt in 170 Tagen mittlerweilen zum Stück für Stück Tag für Tag spricht der aufeinander Bezug nimmt mal so mal so. Und das ist natürlich nicht der Gedanke dass ich nicht durchschauen sondern letztlich einfach der Text der füreinander unerreichbar ist und trotzdem ist. Ist die Qualität des in der Zeit Verschwindens des Sprechens eine die. Die unter anderem. Sollen wir zumindest eine Bereitschaft für den Umgang mit solchen Gedanken die sich nicht selbst verstehen. Möglicherweise zu bilden unterstützt oder, Bereitschaft zu was auszuhalten fördert oder so die also methodisch. Schon eine der Voraussetzungen schaffen kann. Sagen für damit so etwas entsteht so eine Art zu denken entstehen kann oder weiß ich nicht. Und in der Hinsicht verstehe ich auch dann die Forderungen Adornos. Falsch aber ich glaube konstruktiv was er in dem Kohldampf Aphorismus von schriftlicher und mündlicher Sprache geschrieben hat. Warum dieses schriftliche und mündliche bei Adorno das stellt sich mir auch schon deswegen als Frage weil. Ja wie z.b. diesen Briefwechsel gelesen von Schulen und Albano und war immer wieder begeistert und beeindruckt und. Ganz angetan auch von der Mühe die sich die beiden Briefen Schreiber gemacht haben und es jemals größte Wertschätzung und. Respekt und explizit an einigen Stellen sogar als Liebe bezeichnet das Verhältnis zueinander füreinander dieser beiden einverstanden. Aber man vergisst zu schnellen dass die allermeisten dieser Briefe getippt wurden. Und zwar von ihren Sekretärin diktiert und getippt. Inwiefern also mündliche und schriftliche Sprache sich in der Form verbinden. Könnte an der Stelle noch mal so etwas bitteren Beigeschmack haben aber das sind das wirklich die Seite Notiz zur die Randnotiz zu einer Randnotiz. So lass es einfach bei den kurzen Kommentaren zu diesem Aphorismus 152. Mal schauen wo es mich morgen hinträgt in diesem Sinne bis morgen.

Podlog #158 2017-06-07

7. Juni 2017, die 158. Folge. Kurze Notizen zum aktuellen SozBlog und der Frage nach public sociology…

 

Quellen:

‚Make sociology great again‘? Vom Fremdeln mit dem SozBlog

Trojanische Soziologie – ‚sich der Öffentlichkeit unterjubeln‘


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Podlog #143 2017-05-23

23. Mai 2017, die 143. Folge. Mit letzter Kraft in der Stimme heute, ein paar kurze Notizen zu einer denkwürdigen Kolloquiumssitzung am FIW heute, an der wir ein Kapitel aus einem hochspannenden Dissertationsprojekt gelesen haben. Die Kritik daran hätte nicht unterschiedlicher ausfallen können – und war sich doch einig, alle den gleichen Punkt anzusprechen, nämlich den der (soziologischen) Einheit des Textes. In der Einheit der Kritik scheint aber, so meine These heute, eine (noch nicht völlig klare und weiter zu erarbeitende) Einheit einer Perspektive und eines Textes heraus, die die Kritiken übersehen. In der Art des Scheiterns der Kritiken – wie in ihrem Erfolg, kann die Qualität des kritisierten Textes entdeckt werden… vielleicht auch etwas viel reingelesen, in die Diskussion. Trotzdem faszinierend.

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Moritz Klenk
23.Mai 2017 die 143 Folge von Podlog. Heute ist schon sehr spät und wie wird meine Stimme anhört heute vielleicht auch nicht mehr so der Tag so eine ganz lange Folge aufzunehmen. Aber zumindest in ganz kurzen Worten würde ich gerne zumindest kurz notieren ich war heute. Ich habe heute in einer an einem Kolloquium am Forum internationale Wissenschaft Eignung. Und wir haben ein Kapitel aus. Dem Forschungsprojekt der Dissertation von Daniela gelesen und heute diskutiert und es war besonders spannend schon deshalb weil. Weiß ich dabei um einen Text handelt der. Der seinen historischen Verlauf. Zeichnet und dabei aber sein in dieser Geschichte. Und damit in der Küche aus historischer Perspektive im Material bestimmte Begriffe auftauchen lässt. Die zum Thema bedeutsam sind wie sie entstehen in welchen Kontext nun in welchen in welcher Reihenfolge und sofort das lied in dem Text. Aus dem aus dem Text und aus der Form der Darstellung auf vor und auf diese Art und Weise. Würde ich sagen es ist die Form der Darstellung also als als eine solche historische Erzählung. Letztes Mittel der echter polation. Der theoretischen wieder historisch. Empirisch nach hause arbeitung immer an der Darstellung selbst eigentlich diese Arbeit. An den Konzepten und den Begriffen um die es geht in der Arbeit. Erstaunlich finde ich unter anderem den Verlauf des Kolloquiums da eigentlich. Dort also es gab Ausnahmen aber im Wesentlichen von der Runde der Anwesenden Soziologen. Aus unterschiedlichen Perspektiven und zwar aus unterschiedlichen theoretischen Perspektiven aus unterschiedlichen versuchen. Angemerkt wurde das ein, das sein dass man es anders angehen könnte diesen Text einfach eine bestimmten Form anders schreiben so das klare wird was der text will. Ich habe den Text so verstanden dass er erstmal nichts weiter will als die Zusammenhänge in der Form darzustellen dass die Begriffe daraus hervorgehen, dass man sein dass man erkennt inwiefern gibt bestimmte Phänomene und Begriffe in bestimmten Konstellationen. Diese Konstellation und sind eben in der Darstellung zu erkennen oder müssen aus dieser Darstellung heraus gelesen werden. Wie diese Begriffe entstehen und daraus hervorgehen und mit. Welchen man dann eigentlich diese Geschehnisse beschreibt den Soziologinnen und Soziologen hat. Das was ich wirklich sagen kann ich nicht gepasst alles waren eigentlich sehr angetan würde ich sagen von diesem Text und doch. Dann unterschiedliche Perspektiven angeraten worden oder vorgeschlagen die. Das sind die ein oder andere Richtung hin klären eine Heuristik. Aus dieser theoretischen Tradition oder ein Zuschnitt hin auf eine Diagnose alarm XY oder. Wenn man diesen theoretischen Rahmen vielleicht vorher skizziert könnte man dieses und jenes irgendwie daraufhin besser beschreiben oder, wenn wenn man schon historische arbeitet dann vielleicht systematischer chronologische Charaktere und zeitliche Entwicklungen unterscheiden und es nicht, zusammenführen und so weiter und so fort als es waren ganz unterschiedliche Argumente alle hatten eigentlich auch, ja also sie hat nen eigentlich nichts miteinander zu tun außer. Das als angesprochen wurde dass dieser Text eigentlich allen gefällt das alle in dem Text spannend und interessant finden aber doch. Aber doch aus einer bestimmten Perspektive im Nürnberger Form systematisch auf bearbeiten wollen das also Aldi Text letztlich das gleiche, auch in anderen Worten aber das gleiche beobachten als das angemerkt wurde konnten sich alle damit. Zurechtfinden alle haben sich eigentlich mit dieser Diagnose identifizieren können. Und es ist schon hoch erstaunlich weil die Punkte hätten unterschiedlicher nicht sein können, an demselben Text wurden ganz ganz unterschiedliche Strategien und Optimierungsvorschläge gemacht die wirklich miteinander praktisch nichts zu tun haben. Außer dass sie den text in seiner derzeitigen Form optimierungsbedürftig achten. Meines Erachtens ist ist das dann diese zwei Aspekte der Kritik finde ich extrem spannend. Zum einen das so ganz unterschiedliche Punkte angebracht wurden. Die nichts miteinander zu tun haben das aber auf den Hinweis dass die eigentlich alle in dieselbe Richtung ziehen alle einverstanden waren. Das spricht der meines Erachtens dafür dass all diese Kritikpunkte letztlich falsch lagen denn nicht weil sie so lang, weil sie als Kritikpunkte, nicht angebracht gewesen wären sondern weil sie sich darauf bezogen haben dass der Text, die behandelten Gegenstände die Begriffe die hier in, Zusammenhang gebracht wurden dass die einer theoretischen Rahmung oder so eine anderen systematischen Einordnung bedürfen weil sie sonst kein einheitlicher Text sind diese ganz heterogene Kritik die sich aber im. Der Opposition eigentlich zusammen gefunden hat und sich selbst, dass ich dich dann zu verstanden als wären sie eigentlich alles Formen derselben Kritik läutet meine meines Erachtens aber in der Einheit, dieses eToro Gähnen darauf hin dass der Text jawohl eine Einheit selbst war. Dass der Text eine Einheit war möglicherweise also der ist ja oder, sicher ist kein fertiger Text sondern auch nur ein Teil eines Kapitels eigentlich, sicher muss kann man den noch gänzlich anders schreiben und man könnte auch so muss ihn auch noch ergänzen und arbeite und Vortex ist lange nicht fertig. Aber aus dieser. Aus dieser aus diesem verschiedenen Kritikpunkt mehr raus entsteht. Also die deuten meines Erachtens auf eine Einheit hin. Die allerdings und das ist ganz offensichtlich geworden in einem Widerspruch zur soziologischen Perspektive oder als. Diese die sich dort so formiert hat. Die in so einem Widerspruch arbeiten zumindest in einem Spannungsverhältnis dazu steht und das ist umso. Wanderwalter Tix, ein soziologisches und war wirklich ein Schütze also der tut nicht nur so süß sein soziologischer Text der arbeitet historisch empirisch mit einem bestimmten theoretischen Hintergrund und Interesse, und doch wurde würde ich sagen sowas wie ein idealtypischer soziologischer Text. Alina Hahn erwartet der dann so eine Reaktion erzeugt hat in den Kritiken. Und in diesem Kritiken taucht eigentlich. Umso deutlicher noch die Qualität des Textes auf also ja ich weiß nicht vielleicht ist es so ein bisschen konfus aber für mich war dieses diese diese Deutung und dieses zu beobachten. Im entspannend also ich habe da in diesem. Ich frage mich was da der was da so sein. Wie man das beschreibt anders als in dieser Opposition zu soziologischen Krediten die geäußert wurden, ganz unterschiedliche Art und sich als eine und dieselbe Kritik eigentlich selbst begreifen wie man es anders als. Diesem Widerspruchs Verhältnis beschreibt was der Text ausmacht was Index ausmacht. Also mit Stunde dazu schon auch was sagen aber aber ganz offensichtlich. Die man die meisten nicht oder bzw nicht so sie würden eben spezifische Kritikpunkte daran äußern und in diesem diesen zerbrechen von bestimmten oder in diesem der in dieser in diesem fertig, Pumpen eigentlich taucht weil weil sie. Weil sie einzeln alle scheitern indem sie sich alle als dieselben begreifen aber ganz unterschiedliche sind deswegen in diesem Zusammenhang durch dieses diese ja. Ich weiß nicht vielleicht ist es auch Quatsch vielleicht funktioniert sogar nicht aber mein Eindruck war dass das da was auftaucht was wie es auftaucht und was ist mir sagt. Noch nicht ganz so vollständig. Verstanden was da was da passiert oder was wie man das deutsche oder worauf das hinweist. Okay das wollte ich wenigstens notieren das war der Eindruck kaputt sonst bin ich jetzt unendlich müde und meine Stimme neigt sich langsam einem. Ich bin ganz so sinnvollen ende ich hoffe es ist morgen besser und in diesem Sinne dann bis morgen.

Podlog #138 2017-05-18

18. Mai 2017, die 138. Folge. Ich notiere ein paar Nachträge zur Frage nach der Aktualität – von alten, noch zu rezensierenden Büchern, von Soziologie, Philosophie, der Frage nach der Aktualität überhaupt, und der Frage nach der Aktualität gerade von unzeitgemässen Beobachtungen. Ok. Den Begriff von Aktualität habe ich eigentlich gar nicht besprochen… aber ein paar andere.

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Moritz Klenk
18.Mai 2017 die 138 Folge von Podlog. 138 sitzt keine besondere zahlen aber sie hat mich dazu gebracht drüber nachzudenken dass ich dass mir mittlerweile wirklich völlig gleich ist was das für eine Nummer ist. Nur ein bisschen bedenklich oder sollen wir drohend. Drück dieses also schreitet dieses Jahr voran zu wissen dass es 138 Tage schon hat das ist schon 138 Tage altes. Das ist also schon jenseits des Drittels ist also deutlich über ein Drittel des Jahres ist schon rum. Weiß nicht ganz also wenn man so die Tide sich anschaut was man so sich vorgenommen hatte für dieses Jahr für dieses Frühjahr eigentlich. Dann ja ist es halt zu spät aber auf deine Seite ist passieren eben. Dinge im Leben von denen man vorher nicht wissen konnte dass sie geschieden und wann. So z.b. auch dass ich heute die Rezension fertig geschrieben habe konnte keine voraussagen. Am wenigsten ich und ich habe so ein bisschen von mir hergeschoben also nicht lange weil das Buch habe ich erst auf der Klausur fertig gelesen. Es geht um das Buch Aktualität Philosophie und Aktualität ein Streitgespräch zwischen alarm Badiu und Jack und ich habe dazu heute die Rezension fertig geschrieben. Und es ist so ein bisschen seltsam Aufgabe. Dafür noch mal eine Rezension zu schreiben ich bin mir wirklich auch nicht sicher warum ich die bekommen habe also die warum ich warum ich dieses Buch Red sind hier ist eigentlich nicht wahnsinnig. Kompliziert es gibt da eine Liste unter anderem weil ich Redaktionsmitglied bin bei der. Bei dem bei der Online-Plattform soziopolis kann ich die Liste einsehen von Büchern die zu rezensieren gilt, die vorgeschlagen sind von z.b. der hauptamtlichen Redaktion oder von irgendwelchen Fachredaktion, Bücher für die sich die für diese soziopolis unter anderem Rezensionen wünsch das gibt natürlich auch immer die Möglichkeit eigene vorzuschlagen oder einfach einzureichen ohne Gewähr und dass es dich nicht öffentlich werden wird aber es gibt eben auch eine Liste von Ideen, die soziopolis selber hat was man da, rezensieren könnte und genau und ich habe mich einfach gemeldet auf zwei Titel die mich beide interessiert haben und diesen und einen davon haben sie gesagt das okay das können wir machen, möglicherweise Anpassungen harmloses Buch wie das aber. Ich konnte es also rezensieren ich bin mir aber nicht ganz sicher was eigentlich die Logik dahinter ist das Buch ist 2012 in der zweiten Auflage erschienen, also die jetzt aktuellste Auflage von 2012 ist demnach schon 5 Jahre alt. Zuerst das Buch allerdings 2004 also 2005 erschienen 2004 fand die Diskussion dieses Streitgespräch statt das sind jetzt 13 Jahre, also vor 13 Jahren fand ein Gespräch statt dass ich heute rezensiert das ist schon bisschen zumindest seltsam also. In Anbetracht. Der Tatsache dass man Rezensionen möglichst zeitnah nach Erscheinen des Buchs. Einfach nicht damit sie auch noch diese Funktion haben nämlich ein Buch zu besprechen und der gegebenenfalls interessierten oder davon abzuhalten dann Fachöffentlichkeit vorzustellen. Jetzt ist es bei dem Buch allerdings sowieso. Eher ungewöhnlich zum einen stelle ich es einer dem Buch fremden veröffentlich kalt vor was es ist ganz offensichtlich ein philosophisches Streitgespräch zwischen alarm Partyurlaub Regie Jack. Und ich stellst soziopolis. Zur Verfügung bzw den der sozialwissenschaftlichen im weiteren Sinne oder eben eine soziologisch interessierten Öffentlichkeit vor. Das ist vielleicht das erste was daran ungewöhnlich ist das andere ist. Das Buch heißt auch noch Philosophie und Aktualität und gerade dieses Buch wird dann 15 12 Jahre später. Besprochen bist nicht ganz ohne eine gewisse Ironie. Und so hatte ich dann auch beschlossen genau diesen Punkt unter anderem heraus zu streichen weil ich dachte anders kann ich diese Rezension überhaupt nicht anfangen zu schreiben ich kann nicht so tun als wäre dieses Buch jetzt quasi gestern erschienen und. Also stellt sich die Frage warum man dieses Buch überhaupt noch rezensieren kann und warum besonders für ein soziologisch interessiertes Publikum. Und ich wünschte mir so fast. Ich habe es heute zu Daniela geschrieben der ich den Text mal so zum drüberlesen gegeben habe und um Feedback gebeten habe ich habe geschrieben. Ich hätte glaube ich ein besseres Argument machen können wenn ich den Text diskutieren und nicht nur rezensieren hätte können. Und das ist tatsächlich so eine Beobachtung die. Ja die gar nicht so zu unterschätzen ist also eine Rezension schreiben ist eben keine inhaltliche Argumentation keine wirklich Auseinandersetzung mit einem Text es ist, mehr oder weniger dann in der Hinsicht zumindest einen relativ undankbarer Job allerdings gibt es die Möglichkeit bestimmt Schwerpunkte zu setzen. Auch eben für die Rezeption dieses Textes. Und sogar mir unter anderem wichtig zu beobachten. So ein warum ein philosophisches Streitgespräch für die soziologische veröffentlich kalt vorstellen dazu lässt sich viel sagen. Unter anderem ist da mein Hauptargument würde ich meinen dass dieser philosophischen. Unverkrampft keit oder Slavoj sich eignen das im Text für sorbische Arroganz im Wesentlichen die Fähigkeit von Philosophie und Philosophen. Eine gewisse Hartnäckigkeit und Eigensinnigkeit in der Wahl und Definition ihrer Probleme zu behaupten. Ich einfach nicht immer auf alles einzulassen was ihnen da so herangetragen wird anziehen an Erwartung aber auch an Problemen zu den man sich Lösungen. Also eine gewisse Eigensinnigkeit in der Problemdefinition aufweist. Und in dieser Eigensinnigkeit relativ unverkrampft mit so einem Gegenstand wie Gesellschaft umgeht noch dazu sind es beides kritische Philosophen die sich also genau, philosophie schon immer eigentlich in diesem bei Adorno Isis. In dem Aspekte Text unter anderem in der Diskussion von Hegel. Das Substrat von Hegels Philosophie der Gesellschaft die Stelle hatte ich vorgelesen durch vor 32 Tagen also bei einer kritischen Philosophie kritischen theoretischen Philosophie geht es unter anderem eben, bei Philosophie schon immer um das Verhältnis von. Denken Erkenntnis und Gesellschaft noch dazu wenn beide Philosophen wie in dem Text dazu befragt werden was eigentlich die Rolle der Philosophie. Öffentlichen Diskurs sein soll was der Beitrag von Philosophen sein kann und Warum Philosophie eigentlich aktuell. Wären. So konkret auf diese Aktualität Frage haben sie nicht geantwortet aber der Titel ist deswegen umso passenderweise leicht schräg eigentlich zu den Beiträgen. Also. Die Eigensinnigkeit dieser beiden Philosophen und noch dazu ihre Position als kritische Philosophen führt dazu dass sie über Gesellschaft also scheinbar durch diese Position. Wenn ich scheinbar durch diesem. Durch diese vermeintlich abstrakte auf die Wahrheit hin ausgerichtete philosophische Haltung. Ist es der Philosophie möglich sehr konkret über den Gegenstand Gesellschaft zu sprechen. Und damit eigentlich dann bisweilen schärfere. Untersuchungen begriffliche Untersuchung und Kritiken anzustellen als es dem ganzen. Empirisch methodisch geschulten soziologischen Fach Apparat. Möglich ist also bisweilen natürlich heißt es nicht dass es in der Soziologie nicht auch mal den ein oder anderen interessanten Wurf so irgend sowas wie Gesellschaft gibt. Aber genau das ist also inhaltlich dass das eine Argument warum ich Überzeugung benutze es lohnt dieses Buch zu lesen zum anderen aber und das war glaube ich schon mehr oder weniger der entscheidende. Die entscheidende Beobachtung im Hinblick auf die Frage nach der Aktualität ist dieses Buch wenn man es wenn man sein gezwungen wird durch die Rezension erst. Davor ist man es nicht aber wenn man es rezensieren muss und dann also mit dieser Aktualität doppelt konfrontiert ist einmal im Titel und dann. Im nächsten Moment sowieso schon bei Magneten ganz offensichtliches nicht. Als aktuellen Anlass werden kann dieses Buch zu rezensieren zulässt. Asynchron zum Erscheinen sehr viel verzögert. Rezensiert wenn man dann mit dieser mit dieser. Wenn dann mit der Frage nach der Aktualität konfrontiert ist dann fällt einem möglicherweise überhaupt erst auf. Das ein Buch von 2004 zur Frage der Aktualität zu lesen. Viel aktueller sein kann als das allermeiste aktuelle zur Fragen aktueller gesellschaftlicher Umbrüche zu lesen. Ich habe heute einen fürchterlichen Text über das Buch von Ivanka Trump. Überflogen bin ich so grottenschlecht und so hasserfüllt dämlich fand. Dass ich einfach nicht fertiggebracht habe ihn auch nur im Ansatz fertig zu lesen und das sind so gesellschaftskritische aktuelle Beiträge unter anderem es gibt natürlich auch andere aber. Seiner der Beiträge wissen. Überhaupt bisschen viele aktuelle Beiträge und man hat den Eindruck wie die fast. Wie Fasten. Fixiert auf. So eine gewisse Aktualität von Themen deren Aktualität man nicht so ganz. Erklären kann also warum sprechen. Nahezu alle täglich über Donald Trump die man so dann in der eigenen Timeline zu Nachrichten und so weiter findet. Egal zu welchem Thema der taucht, in allen möglichen Artikeln zu allen möglichen Themen auf also es gibt fast kein Thema dass man nicht irgendwie mit Trump einleiten oder mit Trump ausfüllen kann. Wirklich fast absurd nicht fast also es ist absurd es ist es verschlingt so viel Aufmerksamkeit. Dass man sich fragt werden jetzt profitiert davon. Das andere Dinge ganz offensichtlich keine Aufmerksamkeit erfahren weil Aufmerksamkeit ist eine begrenzte Ressource ist einer der Gründe warum massenmediale so hart. Gekämpft wird um eben diese knappe Ressource der Aufmerksamkeit. Aktualität erfährt man heute vermeintlich wenn man sich anschaut was eigentlich Aufmerksamkeit bekommt und meine These unter anderem. Gezwungen etwas über die Aktualität eines uralten Buches also 12 Jahre alten Buches. Zum Thema Philosophie und Aktualität schreiben zu müssen gezwungen durch diese Rezensionen wäre meine These heute die das. Diese Form von Aktualität eigentlich genau Aktualität versteckt. Also diese Form von Aktualität die sich aus einer zeitgenössischen Aufmerksamkeit ökonomischen Kodierung oder so. Ja wenn man es ausdrücken möchte. Aus dieser oder in dieser gründet diese Form von Aktualität versteckt eigentlich Aktualität verheimlicht Aktualität. Wolfgang eßbach hat hat mir mal in einer E-Mail geschrieben dass ihn in also wenn er sich umso. Besondere Umbruchzeiten und so in. Situationen in dem man sich in den man nach klugen beitragen Beiträgen lechzt. Und man wohin man blickt vermeintlich keine mehr findet dass er in solchen Situationen sich den großen Umbruch Seiten. Der modernen Gesellschaft zuwendet und dort nach Lektüren sucht und dann immer wieder eigentlich genau diese. Russen und inspirierenden texte entdeckt. Und da macht viel dran sein das heißt letztlich ist das eigentlich ein probates und sicherlich weit verbreitetes Mittel aber eines dass sich möglicherweise heute wieder neu. Zu entdecken lohnt und gerade deswegen auch anhand eines solchen kleinen Textes wie diesen Streitgespräch noch mal. Empfehlen lässt eine Strategie die erprobt ist aber genau dazu dient. Aktualität aus unzeitgemäßen Beobachtungen zu gewinnen ich erinnere mich auch an diese an den text. Den ich auch schon mehrfach besprochen habe von von Blumenberg zur Zeit Geistigkeit von Theorien. Und diesem Anbieter dieser Zeitgeist Philosophie. Eine die ihre Themen und ihre Gegenstände und selbst ihre Diagnosen und Perspektiven diktieren lässt von einer nicht mit reflektierten Aufmerksamkeitsökonomie so ungefähr habe ich das glaube ich. Hinter Rezensionen formuliert aber dann natürlich im Hinblick auf die Soziologie. Der würde ich meinen muss man das umso mehr vorwerfen. Wenn man sich beispielsweise den Twitter-Account von sociological Review oder wie ich weiß nicht mehr genau wie dieser wie dieses. Fürchte dich in Magazin heißt. Ich könnte mal nachschauen Ersatz sociological Review wenn man sich diesen fit account mal näher betrachtet dann ist es ein. Also ein wirklich einen oft einfach nur ein ganz fürchterlich. Flaches wenig reflektiertes nachplappern. Von Themen die sowieso gerade als die aktuelle Sau durchs Dorf getrieben werden. Und vieles was gerade so ein nach Aufmerksamkeit und öffentlicher Geltung und Beachtung. Weiß ich verzehrendes junges und mehr oder weniger vollkommen bedeutungslos geworden ist Fach wie die Soziologie. Sucht und versucht. Neben diese Aufmerksamkeit zu gewinnen vieles davon muss eigentlich unter so einem hoffnungslosen Versuch verbucht werden. Einfach mitzureden. Aber wer wird die eigene Position versucht einbringen zu können darüber dass er einfach andere nach redet. Sich Themen setzen lässt um daraufhin dann seine Forschungsprojekte irgendwo unterzubringen und Gelder einzuwerben. Nur um irgendwie an den Köpfen beteiligt zu sein in die gerade eh jeder so ein bisschen seine angelrain hält. Götz Penis Metapher. Wer versucht darüber Entgeltung Beachtung öffentliche Wahrnehmung. Oder allgemein einfach Bedeutung für Gesellschaft zu gewinnen er könnte eigentlich nicht falscher weiter weg liegen und unsere anderen das ist auch eins. Was man aus diesem Gespräch lernen kann ist eben diese Eigensinnigkeit. Von gesellschaftskritischen Philosophen die noch dazu das Programm einer solchen Philosophie einer Gesellschaft kritischen Philosophie formulieren in eben jener Hinsicht dass man. Widerständig gegen solche Themen andere Themen setzen muss. Bei Badoo heißt es das Ereignis denken bei Shisha kisses Konzepte und Begriffe falsche und kaputte Konzepte und Begriffe zu kritisieren. Zu zerstören und gegebenenfalls damit Lehrstellen für neue Begriffe zu schaffen. Das kann ja dann wiederum jemandes anderen Aufgabe sein oder man kann auch eigene Vorschläge einbringen aber es geht zumindest erstmal darum zu zeigen, das bestimmt den Begriff so nicht mehr funktionieren und warum hast du was dann eigentlich dieses Problem ist und das ist. Schon einen nicht immer z.b. empirischen Wissenschaften nicht immer ganz zugängliches Problemfeld. Soziologie Nike beispielsweise dazu Begriffe der. Sogenannten Alltagssprache ob es kann doch eigentlich irgendwelche anderen sind während sein irgendwelche Fachsprachen, politische wirtschaftliche sonstige Fachsprachen und Ausdrücke in dieser einfach erstmal als Material hinzunehmen, ja das ist nicht zu kritisieren ein Biologe kritisiert ja auch erstmal nicht Lebensformen wie es die vorfindet oder so. Panono möglicherweise Bundesbüro noch was die Soziologie nimmt es erstmal an und. Und wenn überhaupt ist es ihr möglich über den Umweg der Selbstreflektion sowas zu kritisieren indem sie dann ihre eigenen Beschreibungen von Gesellschaft noch mal reflektiert und dann als Teil vom Gesellschaft erkennt und dann sich kann man ja einfacher Christian als irgendwelche anderen, Übersicht, selbst und die eigene Selbstreflexion dann doch irgendwie dahin kommen zu sagen Ja und Gesellschaft irgendwie doch nicht irgendwie so das immer, Prosatexte die Philosophie hat's da so an mancher Stelle. Easy an manchen Stelle würde ich sagen dem Gegenstand der Soziologie näher als die Soziologie selbst und dass einer der. Eben Vorzüge noch aus diesem Gespräch lernen kann. Also um solche Fragen von Aktualität Philosophie und Soziologie im Kontext von Gesellschaft Beobachtung. Engagement bis auf da in diesem Text heißt das und die Bedeutung vom philosophischen Engagement in der Gesellschaft. Und so was dreht sich. Das Buch meine Rezensionen und muss ich heute worüber ich heute nachgedacht habe. Als Notiz reicht mir das heute. Ich frage mich ob das ein also es ist scheint mir schon auch ein Thema zu sein was immer mal wieder auftaucht und ich bin noch gar nicht so ganz sicher warum eigentlich. Warum dieses Aktualität Thema dieses Zeitgeist Thema bei Blumenberg die Frage nach der. Nach der Synchronizität der Beobachtung und des Gegenstands also wie kann man Gesellschaft beobachten werden sie geschieht und der Frage nach der Kritik warum sich das in der Form so verbindet. Warum ist immer wieder in meinem Papierkorb auftaucht. Ich habe da den Zusammenhänge noch nicht vollkommen durchschaut würde ich meinen aber mal schauen. Für heute reicht mir dass ich das mal einfach auf notiert dass ich das notiere und dann möglicherweise an einem anderen Tag verbinde. Immerhin der Bezug zu blumenwerk war noch mal da war schon. Für heute erstmal Schluss in diesem Sinne dann bis morgen.