Podlog #209 2017-07-28

28. Juli 2017, die 209. Folge. Kurze Notizen als Fortsetzung zu gestern… Erzählzusammenhänge des Lebens und Parallelen zum Denken? Spannungen als Spannungsbögen; Erzähler und Akteur als unauflösbar abwesende Differenz; der Fluss der Ereignisse, der nie einzuholen ist und dem man immer einen seltsamen Schritt ins ungewisse voraus zu sein scheint. Lebensweltlosigkeit als Wegfallen von Selbstverständlichem?

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Moritz Klenk
28 July 2017 die 209 Folge von Podlog. Gestern habe ich angefangen darüber zu notieren was es heißen könnte wenn. Ein solches Podcast Projekt das als denktagebuch angelegt ist dann mit. Ja eigentlich all diese Arbeit und all dieses Denken irgendwie unterbrechen im Leben konfrontiert ist und dann so Dinge geschehen die ein wie aus der Hand genommen scheinen, bzw das natürlich überhaupt nicht Sinn weil man muss die ja selbst tun und man folgt den Ereignissen irgendwie auch. Man vollzieht sie mit man denkt darüber nach man plant man organisiert man wirft wieder über den Haufen und. Es fühlt sich so eins alles andere mehr oder weniger lose verbunden oder verflochten in der gleichen Abhängigkeit noch das habe ich gestern kurz begonnen Solvenz. Und was dann mit so einem denktagebuch passiert ist, möglicherweise die das Entstehen einer so einer ja eines eines RTL Zusammenhangs der sich anders konstituiert 1. Als ein denktagebuch dass man. Das irgendwie sachlich Problem bezogen oder so nennen könnte weiß ich nicht vermutlich auch nicht ich bin gar nicht sicher ob überhaupt was anderes passiert wenn man von so einem erzählt Zusammenhang ausgeht. Man so eine Lebensgeschichte erzählt ob man ob man dann überhaupt etwas anderes tut als wenn man über sein Denken oder die Arbeit spricht und. Ansprechend arbeitet und denkt ob dann etwas anders passiert als wenn man in solchen erzählt zusammenhängen ist. Wie dem auch sei an so manchen Tagen und heute ist so einer hat mir den Eindruck meines wieso. Out of sync oder so mit dem Tag mit dem was so vor sich geht die Ereignisse scheint entweder. Einem davonzulaufen und man hängt so hinterher und versucht sie irgendwie einzufangen oder man es ihn irgendwie voraus und man fühlt sich immer so zwei drei Schritte vor dem vor dem. Vor dem eigenen vor dem eigenen Leben herlaufen ohne zu wissen sollen ob da fester Grund runter ist ob das überhaupt das ist was man gerade macht. Man gerade an den Dingen plant an denen es gerade zu planen gilt und so. Und ich merke wie wie das unter anderem dadurch unterstützt wird das. Dass man sich so einen auch auf so eine Stelle vorbereitet die noch nicht angetreten ist aber in allen möglichen Fragen zu Organisationsfragen um die man sich kümmern muss. Schon so so antizipiert werden muss dass es eigentlich praktisch keinen Unterschied mehr macht ob man, die Stelle schon angetreten hat oder nicht ob da jetzt noch ein paar Tage hinziehen oder nicht wann beginnt die eben jetzt schon damit die Dinge zu organisieren die so zu organisieren werden man muss sich jetzt schon Gedanken machen zum Beispiel wie schreibe ich jetzt, in dem neuen Kontext dienstreiseanträge wie kann ich sie überhaupt stellen kann ich sie überhaupt stellen wann komme ich wohin. Wie organisiere ich so die ersten. Dinge die erledigt werden müssen wenn ich dann mal in Bern bin und all diese Dinge lassen sich so sehr schwer, sehr schwer einfach nur planen man müsste sie direkt eigentlich umsetzen und das geht natürlich nicht weil ich noch nicht da bin sondern noch in Köln und zugleich ist Köln, momentan für mich bestimmt dass ich dass ich alles mögliche so noch erledigen muss und mich mit Freunden treffen und so die Gelegenheiten auch nutzt noch hier, einfach sagen meine letzten Tage hier so ein bisschen auch auf die Stadt hin anzupassen so auf das was sich um sich um einen rum so geschieht und das heißt. Möglicherweise sind dies ist dieser Eindruck nicht nur und nicht nur dem Wetter geschuldet sondern. Also dem Wetter dass einen einen Sommer vermissen lässt sondern. Auch diesen vor und rück Bezügen die sodass dieses hin und hergerissen sein das. Fast schon dort und. Nicht mehr ganz hier dieses dieses hier abschließend dort noch nicht begonnen haben und umgekehrt dieses dort begonnen haben hier, eigentlich gar nicht mehr abschließen so dieses dieses hin und hergerissen sein zwischen diesen zwei Städten Wohnorten und so weiter eine Wohnung zu haben in Bern die. Leer steht mein Zimmer dort leer steht für dass ich aber schon zumindest miete zahlen und so, ich noch nicht gemeldet bin aber immerhin alle anderen Formalitäten schon erledigt habe und hier in einer Wohnung die schon gekündigt ist. Für die ich in drei Tagen auch nicht mehr gemeldet bin für die alle möglichen. Aufräumen und ein packarbeiten anstehende das ist so ein es ist so eine Art. Man könnte fast sagen so eine Art Lebenswelt losigkeit so eine so eine. Seine die Selbstverständlichkeiten des Alltags also die sind irgendwie suspendiert, man hat gar nicht mit das alles worauf man sich verlässt selbst wenn man einkauft oder Ding erledigt die so jeden Tag sowieso schon erledigt werden mussten hat man fast den Eindruck. Man tut irgend etwas Außergewöhnliches oder etwas was eigentlich raus fällt aus allem anderen das ist also es wird schräg ist einfach so so eine. Ja Mann ist weder wieder ganz hier noch schon dort und. Und das erzeugt so eine gewisse Unruhe die an manchen Tagen einfach in Vorfreude umschlägt ja dann. Bin ich einfach völlig begeistert über das was was jetzt auf mich zukommt und ich freue mich auf die neue Stadt und nicht nur freue mich auch Köln hinter mir lassen zu können und an anderen Tagen ist es auch eine Sonne, ja eine gewisse Sorge oder was ja so so eine Unruhe die. Eine Unruhe zu der man sich gern auch wieder so ein einen kurzen eine kurze Schlaufe in eine Beruhigung oder so Selbstberuhigung wünscht. Und wenn sich die Ereignisse zu überstürzen. Ist man immer so leicht drüber über so einem würde ich an einem normalen Rhythmus und einem. Und sein auch einem Haushalten mit seinen eigenen Kräften das ist so ein bisschen. Bisschen zu viel an einem Tag jeden Tag und das jetzt eben schon so ein paar Wochen, und es wird vermutlich jetzt auch nicht auf weil die Woche die kommende jetzt komplett voll ist und erst ab dem 7 Uhr bin ich wieder hier und dann. Und dann weiß ich stehen die Umzüge an und zwar diese. Also wir sind in dem Fall schon einfach große große große Organisationsaufwand der betrieben werden muss und. Und das zu antizipieren ohne wirklich schon was erledigen zu können ich kann noch nicht mal eigentlich so richtig meine Dinge in Kisten packen weil dann müsste ich jetzt noch mehrere Wochen in diesem Kisten Bergen wohnen und die Unruhe würde wachsen, man würde sie gerne wegräumen woanders hinfahren direkt loslegen, was ist alles in so in so einem Spannungsmoment gehalten und und das meine ich, mit diesen erzähl zusammenhängen die die praktisch vorgegeben sind die irgendwie in diesen in dieser in diesem Leben. Sich selbst eigentlich schon so als RTL Zusammenhänge und Spannungsbögen darstellen. Diese Lebenswelt losigkeit wenn man Lebenswelt als das sein selbstverständlich den die Selbstverständlichkeit Zusammenhang beschreibt. Bedeutet zugleich auch eine wie so eine Art Überforderung mit mit bestimmten Beobachtungsmöglichkeiten. Eben z.b. ganz alltägliche Vorgänge die plötzlich beobachtbar werden und nicht nur beobachtbar im Sinne einer Möglichkeit sondern sie trinkt sich nachts auf und dann, und dann entsteht daraus eben eine solche Unruhe und und und Spannung. Und auch wenn ich momentan sagen die ganze Zeit hier bin und nicht. Hast du mindest seit ein paar Tagen und auch noch für ein paar Tage und dann erst unterwegs trotzalledem fühlt sich das jetzt schon es scheint jetzt schon eigentlich wieso eine. So ein so ein Bewegungs Frage zu sein irgendetwas was schon eine Richtung nimmt. Umziehen an sich ist ja schon etwas quasi was mit einer Richtung Name verbunden es hat ein Ziel und ein Datum das noch nicht fest aber so. Wann ist in diesen eigenen Zusammenhang sowohl Erzähler als auch handelnder und hat in beiden Hinsicht also in beiden Rollen eigentlich keine Ahnung was der jeweils andere die andere Rolle für einen. Noch so vor hält es wirklich schreibt man hat so den Eindruck. Wann ist der wann ist der Spieler seines eigenen Platz und zugleich der Autor für diesen Spieler und jeweils. Ist die aktive ist diese diese aktive Rolle bzw die auf die wissende Rolle der jeweils andere. Ich frage mich auch ob das nicht für denken und sprechen selbst auch immer wieder eigentlich gilt ob man nicht z.b. denkt indem man. Also wenn man sprechend denkt in dem man denkt in dem man spricht indem man es ausspricht und in dem Moment indem man es ausspricht hört man was was gedacht wird. Und und ist zugleich immer in eigentlich der Position die gerade das nicht tut. Worum es geht und das auch und das macht. Möglich als ich meinen weiß ich nicht vielleicht ist es auch nur so wie wie ich Selbstgespräche in dem Zusammenhang gelernt oder eben praktiziert habe. Ob das ein Unterschied macht weiß ich nicht und dann und praktizieren in dem Zusammenhang aber. Aber es scheint mir es scheint mir das eigentlich überhaupt. Der Umstand der vorausgesetzt werden muss damit ein Selbstgespräch auch ein Gespräch ist. Auch ein auch ein Wechsel von Perspektiven das dann sowas wie Kritik ermöglicht und. Und die Parallelen dieses Lebens und erzählt Zusammenhangs und dieser Lebenswelt losigkeit dieser Spannungsbögen und der Zellen der Zellstruktur dieses. Das Notieren Star über die Parallelen befinden sich dann auch in so na ja vielleicht schon in so ganz organischen unzusammenhängend beispielsweise. Schon oft drüber nachgedacht und auch mit vielen drüber gesprochen die produktivste Art. Für mich nachzudenken ist wenn ich leicht müde und leicht hungrig bin habe ich vielleicht sogar schon notiert. Weiß ich nicht leicht müde und leicht hungrig also so in den Abendstunden wenn man schon Hunger hat und und auch schon leicht müde ist dann. Bin ich am produktivsten dann kann ich mich ja woran gut konzentrieren und und es funktioniert. Ob und wenn ich hungrig wenn ich zu hungrig bin und zu müde funktioniert natürlich nichts mehr aber ganz und gar funktioniert es nicht wenn ich einfach ausgeschlafen und sag bin und. Und so ein bisschen ist es. Ist das jetzt auch so mein Mann hat kein Mann hat keinen direkten Hunger keinen wirklichen Appetit man fühlt sich die ganze Zeit eigentlich aber doch zugleich eigentlich hungrig und, weil der Tag so voll ist bitte der einfach zu viel als dass ich jede Nacht irgendwie ausreichende Schlaf finde ich bin eigentlich wenn ich aufwache immer noch leicht müde und. Wenn ich wenn ich ins Bett gehe hundemüde und dann entsteht daraus wiederum so eine. Eigentlich für diese Herausforderung für diese übervollen Tage notwendig ihr Spannung auch sagen eine Angespanntheit. Bei dir ist wirklich schwierig ist sie nicht zu überstrapazieren und und dann ja sich darin zu verlieren oder so. So vielleicht. Also diese Erzählstrukturen. Diese Lebenswelt losigkeit und dann wobei ich weiß gar nicht ob das stimmt aber ich nenn es jetzt einfach eben Zeitlosigkeit und dann dieses Podlog als. Als Befestigung dieser losen heidnische und Erlebnisse. So vielleicht. Mal schauen bei dem der Tag heute noch sehr voll ist schließe ich einfach jetzt meine Notizen und schau mal was mir der morgige Tag bringt. Und in diesem Sinne bis morgen.

Podlog #204 2017-07-23

23. Juli 2017, die 204. Folge. Noch in München und praktisch auf dem Weg nach Tübingen bin ich zwischen den Orten und den Tagen hin und hergerissen; die Bewegung verdeutlicht die Verbindungsforderung der Tage, unterstreicht die Losgelöstheit, stellt die Fragen nach den Zusammenhängen, die räumlich geworden noch einmal ganz anders auffallen. Vielleicht wiederholen sich hier Gedanken zu vorangegangenen Folgen, aber dennoch… die Fragen stellen sich eben.

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Moritz Klenk
23 July 2017 die 204 Folge von Podlog. Ich bin heute noch in München und fahren weiter nach Tübingen. Und geh dann dort morgen und übermorgen Sven Workshop das fachinformationsdienst. Und du bist das wieder also bis das losgeht eigentlich. Habe ich den Eindruck dass es dieses eine Thema dass mich ab und zu schon beschäftigt habe wenn ich unterwegs war gerade wenn zu Arztwechsel anstehen. Tatsächlich wieder. Wieder irgendwie präsent wird als Thema zumindest und zwar. Gestern war dieser Junggesellenabschieds Wandertag und. Und ich habe notiert dass ich dass ich damit tatsächlich immer wieder raus Forderung oder dahin eigentlich Herausforderung See wenn. Wenn dann so ein Tag raus fällt aus einem anderen und man zurecht kann ich irgendetwas damit anfangen anzufangen weiß weil es eben sich irgendwie mit nichts zu verbinden. Anbietet und man dann fast fast schon gewollt irgendwelche Zusammenhänge zieht. Die möglicherweise sogar nicht da sind und gerade wenn man dann immer wieder sich konfrontiert damit dass man so ein Notizbuch führt und das jeden Tag. Dann entstehen da möglicherweise Zusammenhänge oder sind Verweise die die so kann ich beobachtet worden werden wenn Sonntag raus fällt aus allen zusammenhängen dann. Muss ich gestehen habe ich also. Ist das mit gewissen auch Unsicherheiten verbunden was mit so einem Tag anzufangen ist wie darauf zu reagieren ist wieder. Sich in so ein Verantwortung Zusammenhang auch einfügt, also was bedeutet dass beispielsweise für meine Arbeit oder das jetzt anstehende umziehen nach Bern was bedeutet das dafür dass ich dass ich eigentlich noch so viele Dinge zu erledigen hätte und die sind jetzt pausiert und all solche Fragen. Und ich bemerk und das ist das Thema was mich. Dann heute auch noch im Nachdenken darüber was eigentlich so was so was so stattfindet beschäftigt ist unter anderem dass ich eben. Dass ich dieses rausfallen aus allen zusammenhängen auch noch mit diesen mit diesen Ortsveränderungen mit diesen Reisen einfach von Köln nach München zu fahren dann dort in einer, schon nicht mehr ganz so fremden aber dann doch eigentlich eben nicht der eigenen Umgebung nicht den eigenen sogenannten eigenen vier Wänden so bei Freunden zu Hause und dann, zunächst von. Vorgestern auf gestern im Wohnheim bei einem Freund übernachtet damit die Überraschung nicht kaputt ist dann morgen diesen Wandertag gehabt und heute noch mal bei bei E-Plus übernachtet. Von einer Wohnung in die andere wechselnd heute dann wieder zu. Meine neuen Wohnung auf in Tübingen und morgen dann in ein Hotel und dann sind es vier Nächte in vier unterschiedlichen Häusern. Mit ganz unterschiedlichen Menschen und es nicht die eigenen vier sondern man Reis zu. Man reist so und reißt sich sozusagen dadurch raus und wann pflanzt sich überall nur ganz kurz ein gerade so dass man die Wurzeln ins Wasser hält und nicht auszutrocknen aber so richtig. Es geht gar nicht um so eine Verwurzelung Salzgitter sich um diese Zusammenhänge die irgendwie noch mal deren Auflösung oder. Oder um Verbundenheit oder und das ist es nämlich auch also es ist es nicht einfach nur eine unverbunden halt sondern ist es eigentlich dieser Drang. Dass man das mit etwas verbindet dass man Sinn erzeugt wo möglicherweise und kein soll ich ja zumindest so einfach zu finden ist oder so. Und dann und dann stellt man diese Verbindungen her und zugleich unterstützt eben. Dieses diese Bewegungen von einer Stadt in die andere von einer Wohnung in die nächste auch die. Diese Beobachtung der der Auflösung der Auflösung von Verbindungen der. Eben auch dieser dieser Fragen die werden sollen noch mal räumlich. Fragen nach den Zusammenhang nach den Zusammenhängen in denen solche Tage dann stehen werden noch mal räumlich. Wenn ich so sagen mit seinem ganzen Körper und seinem Gepäck mit seinen 15 Sachen die man mitnimmt. Mit den Büchern mit dem Arbeitsgerät mit seinen. Aufnahmegerät mit dem man dann weiter Notizen macht mit all dem ist man so ein immer wieder drauf gebracht gestoßen. Dass ich dich mit diesen Dingen und in diesen räumlichen zusammenhängen gefragt was ist denn jetzt die Verbindung als eine einzige Aufforderung auch solche Verbindungen herzustellen. Ich bin so kleine Dinge sein aber dann liegt das Notizbuch plötzlich hier rum bei Freunden. Auf dem Tisch hier im Wohnzimmer oder in der Küche ist liegt auf dem Fußboden und man denkt sich der Lachs ja noch nie es sind so Kleinigkeiten die dann einen plötzlich auffallen. An welche ungewöhnlichen Orten oder nicht ungewöhnlich in dem Sinne aber eben. An welchen Orten solche über vertrauten Gegenstände plötzlich ganz neu wirken weil sie jedem dann noch nie lagen beim Zahnarzt noch nie so. Und dann stellt man sich die Frage was was macht das jetzt. Sowas was notiere ich jetzt hier also warum so und ganz interessant finde ich auch tatsächlich ist die erste das erste Mal dass ich jetzt zurück bei Julius und Lucia in München bin und. Das war wo ich meine aller erste Folge aufgenommen habe vom Podlog. Dich eigentlich jetzt dringend mal wieder anhören müsste um zu schauen was da eigentlich was was ich darüber was ich dahin nicht notiert hatte ich weiß ich habe das in dem kleinen Zimmer nebenan hier aufgenommen. Mich da kurz zurückgezogen dahin und dort dann meine erste auf meine erste notiz aufgenommen und jetzt bin ich Mitte Juli wieder zurück. Über ein halbes Jahr später und und habe schon so viele Verbindungen zwischendrin nachgezeichnet und. Aufgezeichnet und und Verdacht und gesprochen. Man könnte fast wie so eben diese. Diese fetten mitgezogen haben wenn man so wie einen Ariadnefaden ganz möglicherweise eben ganz physisch mit sich hinter hinter sich herzieht und dann diese Verbindungen. Sieht wie von welchen Städten in welcher von welchen Orten zu welchem eigentlich diese Notizen auch wandern wo sie auf. Ich weiß nicht was was die Bedeutung für das Denken ist oder für so sprechendes denken oder Notizen in der Form wo sie aufgezeichnet werden aber mein Eindruck ist dass dieses. Wenn man wenn man ein solches Notizbuch führt oder ein so gesprochenes dann. Dann kann es lohnen oder zumindest immer wieder so. Bezüge aufzeigen die wirkmächtig sind obwohl ob man ob man das will oder nicht ob man das reflektiert bewusst oder nicht denn es macht einen Unterschied wo ich das aufnehmen. Ich möchte das immer wieder scheiß als ich ihn nach New York gefahren bin scheiße dass ich hier angefangen und jetzt wieder hier angekommen bin heißt dass ich bei meinen Eltern im Garten saß und dort, versucht habe Notizen zu formulieren und den festgestellt habe dass meine Arbeit, wo auch immer sie dann stattfindet eben in diesem Kontext und auch an diesen Orten eine andere ist so und so einfach nicht zu transportieren und verpflanzen ist und auch ich eben nicht und dann fallen diese Tage raus dann fallen ganze Tage raus weil sie, in der Form. Räumlich bewegt werden so vielleicht. Was ist diese räumlichen Veränderungen sind dann schon nicht unerheblich. Leben tatsächlich als als Frage wenn sie auftauchen wenn der Raum auftaucht wie er sonst möglicherweise nur als. In irgendwelchen Zweck Mittel. Beobachtungs Verhältnissen auftaucht wie ich es gilt dieses oder jenes Strecke zu überwinden ich muss von A nach B ich muss dort hin weil dann geschieht folgendes also wenn ich Raum immer nur so beobachtet dann. Fällt der letztlich nicht auf aber wenn er auffällt dann. Dann stellt der eben diese Fragen nach dem inhaltlichen noch mal selbst noch mal als Raum selbst oder so macht das Sinn. Zum auf jeden Fall. Und nicht nur über diesen Raum wechsel zu sprechen sondern weil er jetzt auch ansteht schließe ich meine Notizen und mache mich auf nach Tübingen und von dort gibt es dann morgen hoffentlich weiter. In diesem Sinne bis morgen.

Podlog #188 2017-07-07

7. Juli 2017, die 188. Folge. Kurze Notizen aus einem Monat aus dem Dazwischen, etwas, das mir hier so recht erst auffällt und für das ich nicht so recht die Werkzeuge habe. Aber es scheint wohl dazuzugehören, so schwierig es ist, und so seltsam.

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Moritz Klenk
7. Juli 2017 die 188 Folge von Podlog. Heute ist der zweite Tag des rudolstadt-festival und im Hintergrund hört man auch glaube ich die Musik. Ich mache gerade Pause und nutzt die Gelegenheit kurz meine Notizen zu machen auch wenn es mir heute besonders schwer fällt weil hier ist so auf dem Festival meine Arbeit. In den aller fernsten Hintergrund gerückt wird und es ist auch gleich. Der erste Tag des Jahres an dem ich unterwegs bin und kein Buch dabei habe weil ich weiß wird eh nichts draus da ist gar nicht dran zu denken. Bis zum einen auch ganz gut zum anderen. Ist das auch ne es ist auch eigentlich sowas wie eine Stütze oder so die dann plötzlich weg ist. Mit freier Zeit und mit der Art und Weise freie Zeit zu verbringen als. Als Freizeit als einfach nur das Leben. Was heißt Konzerte anhören und die Sonne genießen heute kein Tropfen Regen eigentlich. Ab und zu eine drohende Wolke Tieren sich aber wieder verzogen hat. Und diese Form von Freizeit die Show mit nichts begleitet werden man weiß im Hintergrund geht es alles weiter. In Hamburg gibt's da. Ganz dramatisch Ausschreitungen bei den Protesten gegen den G20 Gipfel. Und den nicht so ab und zu noch was auf Twitter mitbekommen aber. Mein Tanga nachzuschauen und auf dem sogenannten Laufenden zu bleiben und damit ist mehr und mehr eigentlich der so ins Nichts verschwindende. Sieht die Timeline gemeint der Drang danach zu schauen und auf dem Laufenden zu bleiben der nimmt ja schon am zweiten Tag dramatisch ab. Und so richtig weiß ich gar nichts anzufangen eigentlich mit mir in dieser Rolle der einfach nur Freizeit. An der ist gar keine große Gelegenheit gibt anzuknüpfen an all diese Dinge und Themen die mich das ganze Jahr über jeden Tag eigentlich beschäftigt und begleitet haben. Dass das eine. Das gar nicht so einfach ist irgendwie damit umzugehen und zugleich wird daraus dann so eine Art Pause die es einem ermöglicht in dieser Pause mir ermöglicht in dieser Pause zu erkennen dass es jetzt. Zwischen diesen beiden Anstellung an der Uni in Witten und der Uni in Bern diese einem Monat Arbeitslosigkeit liegt. Indem. Sein in ganz unterschiedlichen Hinsichten eigentlich so ein Break markiertes. Eine mit dem man so direkt gar nichts anzufangen weiß weil er eben einen rauswirft aus allem. Und dieses Festival möglicherweise tut eben sein übriges. Um das noch deutlicher wahrnehmen zu können dass es auch so ein Bruch ist. Und wenn ich gestern nee vorgestern genau vorgestern in meinen Notizen das als zwei halbe Leben. Das. Fast schon dort und nicht mehr ganz hier beschrieben habe dann. Ist das jetzt plötzlich so ein Monat. Im nicht so ein ein Monat der irgendwie gar keine richtige Anwendung hat an all die anderen Tage in diesem Jahr. Und das macht es tatsächlich schwer für mich heute Notizen zu sammeln. Sie können einfach nicht so wirklich anknüpfen ich meinen ich weiß dass ich natürlich mit allem was ich sag. Genau dem widerspreche ich weil ich irgendwie das doch Versuch anzuknüpfen aber letztlich bleibt mir nicht viel mehr als zu sagen so funktioniert nicht also die üblichen Themen spielen gerade einfach keine Rolle. Meine Arbeit ist. Könnte genauso gut irgendwelchen Arbeit sein zumindest heute scheint mir das so ich habe nicht einmal ja schon aber. Mich einmal intensiv oder Produktiv oder. Irgendwie ernsthaft daran gedacht ich habe eigentlich also ich habe schon mehrfach dran gedacht heute bei mir nur so mit so einer Art distanzierten Beobachtung dass das da irgendwie dieses. Diese Arbeit. Ja noch existiert und nicht nur einfach noch existiert sondern sie kommt irgendwann mit aller Begeisterung die ich dafür habe und Anna. Mit aller Macht und allem allem was sie so von mir verlangt wieder zurück. Dann ist es in diesem in diesem Monat plötzlich in dieser Pause der ist dieser Monat der so aus allem raus fällt und diesem Festival dass das, so ganz eigene Verknüpfungen erzeugt einem ich Verknüpfungen eigentlich durch so die Biografie ich meine das erste Mal war ich hier mit 10 oder 11 Jahren. Die so ganz viele Abschnitte eigentlich verbindet diese dieses Festival dieses dieser Ort der einfach so. Ganz eigene Querverbindungen zwischen allem zieht. Und so ganz einleuchten ist es nicht es stößt dann immer wieder auf diese Verwechslung des eigenen Selbst mit. Den verschiedenen selbst in die man so hinter sich lässt oder die man so sammelt. Die so vorübergehen aber auch einfach die bleiben. Und stellt immer immer mal wieder ganz unauffällig die Frage nach dem was das denn eigentlich ist was da sich mit diesen selbst verwechselt. Und diese Bezüge zwischen zwischen so ganz unterschiedlichen Lebensphasen finden hier den Ort und eine Zeit die so aus der Zeit fällt. Und wie auch die Stadt eigentlich. Wie ich das gestern versucht hab zu beschreiben als Stadt diesen diesen Ort. Dieses Leben eigentlich auf diesen Ort. Bringt bzw damit in Deckung bringt oder immer mal wieder zusammenführt und so ganz unterschiedlichen Stellen so ist es diese Zeit jetzt auch so zwischen diesen. Einstellungen und zwischen diesen Arbeiten und Kontexten und Städten und Lebenssituation. Dann so eine Stadt ist ja weit mehr als einfach nur der Ort an dem man wohnt sondern. Dort jene Freunde und auf dem anderen Ort andere Freunde und. Hier jene kollegen und dort andere Kollegenhier denn rein dort. Die Berge und die Aare. Und so ist dieser dieser Ort weit mehr als einfach nur der Ort an dem man lebt sondern damit eigentlich. Auch immer gleich bedeuten eigentlich auch mit so einer dramatischen Veränderungen im Leben auch im Alltag. Es ist nicht ganz unerheblich wo man seine Essen einkauft und über welchen Straßen man geht um. In die Uni zu kommen und welche uni-assist und mit wem man sich treffen kann und mit wem man sich dann so schnell nicht treffen kann. Und es macht auch einfach manchmal so ein bisschen wehmütig oder. Nachdenklich mindestens. Was ich da jetzt wohl so genau verändert von dem man so richtig noch nicht weiß und in diesem Monat Pause habe ich den Eindruck. Da müsste man schon hinfahren um um das sofort zu testen bevor ich überhaupt so richtig losgeht. Aber wenn man wie ich jetzt auf dieses Festival fährt und dann in diesem Monat eigentlich noch mal sich nicht nur in diesem Monat. In der Arbeitslosigkeit sondern noch mal deutlicher eigentlich aus dem allen raus nimmt und dann auch so ein Festival fährt. So ganz andere Bezüge die so ganz selten so relevant werden weil diese Lebensbiographie. Ich mag viel Menschen sehr viel wert sein oder eigentlich sogar das wichtigste oder das worüber sie die meiste Zeit nachdenken die erinnerungen an. Besondere Ereignisse besondere Momente und Empfindungen und Erlebnisse und so aber. Um ehrlich zu sein ist es für mich ja die meisten Tage eigentlich. Die haben gedacht dass nicht so viel Raumgib mir dann mehr. Um meine Arbeit und ganz konkret das Leben und die fragen was es heißt. Zu von einem von einem Moment zum anderen zu gelangen und. Und eben diese Verflechtung der Arbeit die mir so wichtig ist die mir auch praktisch eigentlich jeden Tag mehr Spaß macht oder mich mehr fasziniert Spaß es irgendwie das falsche Wort dafür. Und ich glaube für viele Menschen ist es aber genau solche Momente in denen ich jetzt mich eigentlich wie Uni ohne jeden eine Stütze ohne jede ohne jeden Schutz so ganz im Nichts hängend. Schon zeitlich und räumlich und was eben solche Lebenskontext der Städte angeht. Dann. Fällt mir besonders schwer nachzuvollziehen wie das für viele einfach integraler Bestandteil ist also das dass ich oder nicht integraler Bestandteil sondern integral eigentlich eben ihres Lebens dieses diese Art darüber nachzudenken über die. Über die Erlebnisse und Momente und weißt du noch damals und. Das waren noch Zeiten und kennst du eigentlich noch den und was ist eigentlich aus ihr geworden und was war eigentlich dieses. Und mehr und mehr eigentlich solche Momente dazu verwenden so solche Geschichten Biografien und Identitäten darum herum zu stricken. Die mir. Weißt garnicht soviel weertzen oder keine also wert ist auch das falsche Wort aber die mir die kack einzogen sollen große Rolle spielen. Es fällt mir schwer gerade wenn ich dann raus Fall obwohl ich dann eigentlich. Dann an seinem Festival bin wohl genau solche Dinge beobachtbar werden können weil sie auftauchen fällt es mir besonders schwer zu verstehen und nachzuvollziehen wie das für viele Menschen eigentlich. Das ist was ihr Leben zusammenhält und was ihre Persönlichkeit zusammenhält diese Geschichten diese Erlebnisse. Und wie viele Menschen auch ihren Alltag irgendwie durchhalten um sich zum nächsten besonderen Ereignis zu retten oder auf das nächste besondere eigenes hin fiebern und. Events suchen und solche solche Momente die dann das ganze Jahr über bestimmen. Etwas ganz Besonderes erlebt zu haben und so und. Und ich kenne das auch dass man besondere Dinge erlebt die einem ganz lange in Erinnerung bleiben oder vielleicht für immer wenn man nicht irgendwann erinnerungen. Weil das Gedächtnis ein Mensch dich lässt dann verliert dabei. Als dieses integralen ist es mir gerade in den Momenten fremd in denen eigentlich solche integrale gebaut werden müssen stelle ich mir zumindest vor. Bei mir ist es dieser denk Zusammenhang modern meine Arbeit und die Kontexte und Städte und. Menschen mit denen man zusammen arbeitet und denkt und spricht und redet und das ist was mir. Was mir irgendwie diesen diesem Zusammenhang dieses Gewebe und Netz des Lebens Arbeitens Denkens und so weiter. Ist vielleicht unterscheidet sich das auch gar nicht so sehr von dem was ich. Was ich hier meine beobachten zu können und eigentlich so gar nicht so recht einzuordnen weiß. Vielleicht ist es einfach nur für mich in der besonderen Zeit jetzt in diesen Monat irgendwie so schwer zu verstehen weil der Monat ebenso aus dem. Nichts kommt aus der aller Zeit gerissen ist und doch eigentlich in diesem Jahr 2017 das so unglaublich viele Brüche und. Schwierigkeiten und. Und auch einfach Herausforderung auch spannende Ausführung aber trotzdem einfach all dieses so bereithält plötzlich ein Jahr das so. Als wollte man mal einfach als ja mal wirklich alles ausprobieren was so kommen kann nicht alles natürlich aber trotzdem. Dann ist es so ein Monat der der wieso an sich selbst hängt. Ein Haken in der Luftan dem Mann. Kurz sich festhalten kannnur um sich die ganze Zeit zu wundern wie das halten soll. Und zieht es hält und es einfach nicht so richtig versteht. Wenn geht's weiter dann kommt das nächste Konzert der Gedanke schwindet wieder und Musik. Den Vordergrund ist faszinierend und macht Freude und die Sonne ist heiß und schwitzt und durstig und man dringend und Mann holt sich im Schatten aus und es geht weiter. Der Gedanke verschwindet weiter und kommt dann plötzlich wieder um die Ecke in so einer kleinen Pause. Music. Manchmal habe ich das auch glaube ich so ähnlich oder in Abwandlung. In Urlauben oder so erlebt aber da hatte ich zumindest Bücher dabei und habe mich noch mit Fragen beschäftigt und ich fand es auch schräg eigentlich dann. Diese Dinge am Meer zu lesen oder. Am Strand und auch da war es heiß und man konnte sich kaum konzentrieren ich erinnere mich noch letztes Jahr im Sommer. Ich mit Begeisterung Hannah Arendt gelesen habe und und wie sehr die. Das auch eigentlich herausgenommen war und deswegen so eine kurzen Moment für diesen für diese Texte oder für diese Art des Denkens und für diese so eine eigene Zeit. Zeit hat seinen eigenen Rhythmus eine eigene Geschwindigkeit. Weil sie erstmal in Nichts endet in nicht hängt an nichts keine Bedingungen an keine konkrete Arbeit zu Erziehung geknüpftes wie so ein kleines vorsichtiges aber eigentlich. Entwickeln kann so ein Gedanke der fühlt sich so vor sich hin wächst so ganz vorsichtig. Ohne dass er jetzt irgendeine Funktion erfüllen muss ohne dass er irgendwo hin will undund. Und wie schön das auch ist und wie viel Freude das machen kann und wie also auch aufregend und manchmal sogar beängstigend locker und frei und und seltsam. So von seiner seltsamen Eigendynamik eigentlich einen auch verunsichern kann. Und hier habe ich den Eindruck es ist fast wie eigentlich das Gegenteil die arbeit ist verschwunden aber es ist auch nicht es gibt dort auch keinen. Kein denken kein Arbeiten kein Text keine Lektüre kein schreiben. Und auch nur weil ich mich dazu entschieden habe täglich meine Podcast Logbuch. Ein Antrag zu machen habe ich. Mich zu diesem zu dieser notiz gebracht die ich eigentlich die nicht die lag hier nicht rum. Eher so als eigensinniger Art von Unruhe die drauf hinweist dass hier eben gerade Alters nicht es ist keine einfache Urlaub Situation. Arbeitslosigkeit ist einfach nicht so eine Form von Urlaub man könnte sich denken Mensch ein Monat jetzt habe ich einfach frei kann ich machen was ich will selbst das Arbeitsamt ist einverstanden damit weil was soll also. Hört ja sowieso auf ist ist befristet und so dann ist es den auch egal und. Ich könnte es einfach genießen und doch ist es einfach so ein Monat der hängt im Nichts. Also sind sind so ich weiß die ich höre das selber wenn ich wenn ich diese Notizen jetzt hör während ich hier spreche ich merk wie. Auch löchrig und. Und bisschen diffus und so bisschen schräg sie sind und wie sie so nicht so richtig anknüpfen können und wie ja wie schwer es mir auch fällt diese Worte rauszubringen und. Und doch ist es so ist es zu mehr oder weniger. Komme ich nicht kann ich gerade nicht. Aber ist vielleicht auch okay also diese Phase muss vielleicht sein um einfach auch dass mir z.b. zu ermöglichen nach Bern zu ziehen und mich auf eine neue Stadt einzulassen und eine neue Arbeitsstelle. Das wird mir sicher schwer fallen trotz meiner Begeisterung dafür weil ich freue mich wirklich wahnsinnig drauf. Schon recht die Stadt so wahnsinnig schön fand und so freundlich und und das obwohl ich auf der falschen Seite des Röstigraben spin. Und als Deutscher angeblich dort einen schweren Stand haben möglicherweise liegt auch an den einzelnen Menschen und nicht nur an der. Zugeschriebene Nationalität die mir so wichtig nie war auch wenn sie in der Schweiz natürlich eine andere Bedeutung hat so. Vielleicht braucht diesen Monat einfach vielleicht braucht sie es in diesem Buch damit oder so wer weiß. Mal schauen was ich morgen dazu weiß. Vielleicht habe ich auf morgen schon wieder einen Tag gefunden wo ich eine Stunde in der Sonne oder im Schatten lag und lesen konnte und andere Gedanken hatte und auf andere Gedanken kam. Zoo und in diesem Sinne schließe ich meine Notizen für heute und bis morgen.

Podlog #186 2017-07-05

5. Juli 2017, die 186. Folge. Notizen zwischen zwei halben Leben, dem fast schon hier und dem noch da; zwischen Bern und Köln; Lebenserleben, existenzielle Intensitätsverstärker, Vorfreude, Organisationsabläufe, bin ich es, der hier aktiv die Stadt erlebt, oder ist es die Stadt, die mich durch die Mangel nimmt, mich in ihre Bahnen weisst? Es fehlt die Distanz zur Reflexion, die Worte, um dieses zu beschreiben, die Mittel, um zu sehen, was ich hier höre… unglaublich spannende Zeiten!

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Moritz Klenk
5. Juli 2017 die 186 Folge von Podlog. Bin ich so die letzten Tage. Revue passieren lasse und dafür ist eigentlich überhaupt noch keine zeit bzw dafür ist eigentlich noch keinen Abstand gewesen. Dann muss ich sagen bei mir schon lange nicht mehr so bewusst was alles in Sonntag passt. Ja und das zeigt auch gleich so ein Unterschied zwischen eben einem. Der Möglichkeit zu reflektieren was man so in deinem denktagebuch reflektieren kann wie jetzt meinem Podlog und dem was so geschieht wenn das Leben einfach raumgreifend macht was es, was ist will und was muss. Wenn man einfach dies das verschiedene tausend verschiedene Dinge machen muss sich organisieren praktisch eigentlich sein ganzes Leben umkrempeln sein Ort wechseln sich irgendwo anders, 1000 km entfernt praktisch Wasser. Nicht ganz glaube ich nicht wirklich nicht mal anhören aber egal sich einfach viele Kilometer weiter entfernt noch mal komplett neu sortieren muss und wenn man. Wenn man dann zu drüber nachdenkt was also was mir heute an diesem Tag ganz wie das wie das so lief ich bin in Fribourg aufgewacht. Nach Bern gefahren habe Dinge unterschrieben noch nicht mein Arbeitsvertrag der war noch nicht da aber und der kommt mit der Post habe einen WG Besichtigungstermin gehabt. In einem in einer wunderbaren WG unglaublich nette Leute ein kleines Zimmer aber. Sowieso Zeit sich zu minimieren. Ich einfach befreiter wenn man weniger Zeug mit sich rumschleppen muss das merke ich gerade in solchen Situationen natürlich noch mal deutlicher wenn man dann sich macht ein solchen. Solchen Hausstand zu bewegen. Und nachdem WG Besichtigungstermin eineinhalb Stunden das spricht schon mal für die WG beim und einhalb Stunden lang sich einfach nur unterhalten hat ohne dass man sich jetzt direkt über WG oder, habt ihr eine Kaffeemaschine was seid ihr ordentlich oder soll ich jetzt einen Faktor sondern einfach sich nur unterhalten nach eineinhalb Stunden zurück ans Institut auf dem Weg dorthin direkt mal ein Konto eröffnen in der Schweiz ist man. Erst richtig angekommen wenn man ein Konto eröffnet glaube ich. Noch dafür braucht seinen guten Grund man muss z.b. ein Schreiben vor zeigen dass man einen Arbeitsvertrag also eine Arbeit beginnt einen anstellungs Bescheinigung hatte ich Gott sei Dank dabei. Dann darf man ein Konto eröffnen selbst wenn man noch nicht dort gemeldet ist die Reihenfolgen sind tatsächlich ja, etwas umgekehrt man kann sich nicht erst anmelden und dann einen Arbeitsvertrag unterschreiben und dann ein Konto eröffnen oder erst anmelden ein Konto eröffnen einen Abzweig unterschreiben sondern ist, passiert eigentlich andersrum ein Konto kann man ganz einfach eröffnen wenn man eine Bescheinigung hat ein, abend antreten dann unterschreibt man den Arbeitsvertrag und damit darf man sich erst melden also man kann sich erstmal wirtschaftlich in diesem Land irgendwie einrichten und dann darf man dort auch wohnen. Bis jetzt auch nicht so wahnsinnig erstaunlich dass es genauso rum geht aber dann doch verrückt wenn man das alles so. In nicht mal 36 stunde nass machen muss dann Konto eröffnet zurück ans Institut dort. Mich noch mit Freunden getroffen dazu Mittagessen dann direkt mal die beste Eisdiele Bernd ausprobiert extrem gutes Eis schon dafür würde sich so einen umzuziehen und in den Zug gestiegen und völlig, übermüdet über dem Computer eingeschlafen während ich dank das neu in der EM ICE verfügbaren WLANs. Noch weiter Wohnung gesucht habe ich habe ja bislang westeen angeschrieben. Völlig erschöpft eingeschlafen also die Nächte waren kurz und die Tage waren extrem voll und die Eindrücke so reichlich dass ich immer noch gar nicht so richtig beschreiben kann und ob ich einfach schlecht einschlafen. Und irgendwann so nach zwei Stunden oder so immer mal wieder hochgeschreckt und waren danach zwei Stunden weil ich irgendwie wach schau auf mein Handy habe eine E-Mail bekommen. Die wie geht die ich besucht am Morgen hat sich tatsächlich schon entschieden mir ist Tim und gelben Sack in 36 Stunden Konto eröffnet Sachen unterschrieben Wohnung gefunden unglaublich. Es passt eigentlich zu unglaublich um wahr zu sein. Und jetzt wieder zurück in Köln noch ein paar Kleinigkeiten einkaufen und dann. Hier die Vorbereitung treffen dann morgen geht schon aufs Festival und ich habe immer noch keine so richtig gute Lösung gefunden wie ich dann die Aufnahmen eigentlich weiter gestalten soll weil, ich kann übers übers Internet über meinen iPhone auch die Folgen hochladen die werden sicher nicht so groß sein dass ich es nicht hochladen kann also ich werde hochladen können. Aber ich muss meinen Computer mitnehmen und auf Festivals ist es keine Lust 20 gute Sache keine unendlich gute Idee ich habe da noch keine Lösung eigentlich gefunden. Ich habe mir auch schon überlegt ob ich die Aufnahmen einfach machen soll aber sie nicht hochladen sondern erst wenn ich zurück bin sie hochladen kann aber so ganz ist es eigentlich nicht im Sinne dieses. Dieses Experiments dass ich nicht auch jeden Tag hochladen muss nachbearbeiten hochladen. Und raus haben auch das einfach weg von mir weg gegeben erst sagen. Wie hat dieses dieses dieses hochladen dieses abhaken dieses ablegen abhaken ist es nicht ablegen. Doch einfach mehr als nur die Funktion dass es dann erledigt ist und die arbeit sich nicht aufstaut sondern es gehört tatsächlich auch irgendwie zu diesem Rhythmus dazu und zu der zu dem ganzen zu den ganzen. Projekt oder diesen ganzen Experiment und so muss ich irgend eine Lösung finden. Für diesen Computer oder für wie ich das dann gestalte mal schauen vielleicht fällt mir noch was ein ansonsten. Ziehen andere Leute lassen oder so und das im Schatten parken. So oder so. Die reflektions Möglichkeiten von solchen Geschehnissen an einem solchen Tag oder in solchen einen halben Tagen. Von Köln nach Bern und wieder zurück nach Köln. Passiert so viel und doch fehlen letztlich eigentlich Worte um darüber zu sprechen. Durch die Stadt zu fahren diese Bilder auf sich einwirken zu lassen oder überhaupt zu. Dort zu sein und. Diese Stadt mit ihren so anderen öffentlichen Verkehrsmitteln ihren Wegen und ihren Menschen und ihren. Ihren ihrem Erscheinen einfach wenn man all das in Worte fasst. Fehlst mir eigentlich man bräuchte mehr Zeit und müsste sich die Dinge langsamer und in Ruhe anschauen. Davor stehen bleiben können und doch hat es so eine ganz eigene Dynamik wenn man wenn man so dass, leben und solche Dinge organisiert an einer in einer Stadt in an einem Ort an dem man, es war einmal kurz war für ein Vortrag war ich einmal schon 2000. 12 glaube ich. Unter 2013 war ich schon einmal 2013 war schon einmal in Bern für einen Vortrag an der Uni und. Aber weil sie direkt hinter dem Bahnhof gelegen ist nur den Weg von der Uni zum Bahnhof. Vom Bahnhof zur Union zurück gesehen von Bern habe ich überhaupt nichts gesehen in der Stadt war ich letztlich praktisch noch nie. Dafür habe ich einiges noch von Fribourg damals gesehen weil auch da habe ich in Fribourg übernachtet beim Freund und. So und wenn man jetzt in einer Stadt ist in der man zuvor noch nie war. Und weiß wann beginnt dort jetzt das Leben und man beginnt sofort mit organisatorischen Dingen die es so zu Regeln gibt Behördengängen Bank Kontoeröffnung Wohnungssuche. Man bekommt von Freunden Tipps was die beste Eisdiele der beste Bäcker. Einen eine gute Creperie um mittags mal eine Kleinigkeit zu essen die man auch bei Hitze verträgt, also hier Dinge wenn man die Info kürzester Zeit erlebt dann wird man wirklich wie einfach reingeworfen. Schneller und intensiver geht seit nicht kaum und man orientiert sich so selbst und läuft so durch Mann hat kaum Zeit am Ende telefoniert man noch hier mit dem und und oder, bespricht sie stimmt sich ab will von A nach B muss Zugticket kaufen Bustickets ist so mehr oder weniger hat noch gar keine Ahnung wo man aussteigt weiß nicht wo die Bushaltestellen genau liegen sucht wird, hättest beeilt sich alles geht in zona. In so einem in soll ein Prozessor ineinander über man hat nie Zeit innezuhalten und doch es ist eigentlich so eine ganz besondere Art in so einer Stadt anzukommen. Anzukommen in dem Fall, einfach sich sofort einzustürzen in Alters was auch statt heißt nämlich eben genau diese Organisation vorzufinden auf die man sich dann einzustellen hat Wohnungen zu suchen in einer Stadt in der so viele Menschen wohnen und in der Wohnraum auch keine unendliche Ressourcen, sich Essen zu besorgen zu ernähren mit Freunden zu treffen abzustimmen Wege zu finden durch die Stadt also was. Tatsächlich zu tun ist noch mal was völlig anderes da versagen mir alle meine Worte und beschreibungs Möglichkeiten bislang zumindest weil es mir schwer fällt. Das auszudrücken was das heißt also tatsächlich. Dieses mit einem Körper durch die Stadt fahren und diese Dinge erleben und. In diesem Geschehen gefangen zu sein diese Reflexion eigentlich gar nicht haben die Distanz gar nicht zu bekommen dazu und doch eigentlich genau in diesem gefangen sein in diesen involvieren eigentlich. Mit jedem Stück mit jedem Schritt so. Auch die Erleichterung zu haben es funktioniert es geht man kommt durch macht und kommt von A nach B. Mietwohnungen lernt Leute kennen nette freundliche man wird angesprochen von. Irgendwen von dem man auch nicht angesprochen werden möchte man engagiert sich wundert sich über Preise geht weiter. All dieses ineinander übergehen und diese Menschen und dann auch. In der Schweiz schon einfach auch dieses dieses internationale diese Mehrsprachigkeit, hört sich an einem Ort sein an dem man eben nicht alle Sprachen spricht in dem man zwar fast alle Sprachen versteht aber eben, so lange nicht also ich verstehe kein italienisch und ich verstehe Französisch nur wenn es sehr langsam ist und es geht um irgendetwas mit dem ich zumindest so an ihren vertraut bin zugansagen irgendwas soll ich Dinge. Das geht ungefähr und englisch und deutsch und Schweizerdeutsch in unterschiedlichsten Facetten. Verstehe ich aber dann doch irgendwie eigentlich auch Schreck und dann fragt man Menschen nach dem Bus und Schiff. Und die sind so erstmal überrascht und dann sehr freundlich sehr hilfreich und. Muss genau hinhören und all diese all diese einzelnen Eindrücke über die man stundenlang nachdenken könnte und die die. Die Antwort dieses diese Gesamterlebnis ausmachen von solchen 2 Tagen unglaublich faszinierend. Das ist etwas was ich glaube dass man im Urlaub sowieso nicht erfährt weil es die ihm fehlt. Eins ist ein solchen Erlebnis im Urlaub fehlt einfach die existenzielle Komponenten wann ist als Tourist sowieso irgendwie so eine Art Geduld der Fremdkörper aber wenn man selbst schon auch ich meine, nach außen hin mag das, wahrscheinlich genauso gewirkt haben ja ich bin damit meinem Rucksack und meiner Tasche so durch diese Stadt gelaufen ich sah bestimmt Haus Visum Tourist vermutlich gar kein so ein großer Unterschied. Aber wenn man selbst gleich dass man dort jetzt sein Leben verbringen muss also die nächsten vier Jahren zumindest und hört sich einrichtet und. Dann in Zukunft läuft es dann gibt es dem ganzen noch mal. Völlig also so eine so eine Bedeutungsebene dieser Dynamik und dieses Geschehens die die. Dieters wie bestärkt eigentlich. Viel intensiver man hat den Eindruck mit mit jedem Haus an dem man vorbei läuft das die Stadt in der ich jetzt wohne. So sieht es hier aus so sind diese Menschen hier. Was immer so heißt also so heißt in dem Fall für erstmal so interessant oder so. Beobachtet gesehen wahrgenommen verstanden nicht verstanden. So mit jemanden interagieren Gepflogenheiten die die cruisen. Dass sich verabschieden auch das extrem spannend in der Schweiz. Ich bin dankbar für all solche Hinweise wenn ich von Freunden und Kollegen dann diese Dinge erklärt bekomme faszinierend z.b. dass man, dass man in Interaktionssituationen, mit jemanden den man gerade kennenlernen dem man vorgestellt wird oder sich vorstellt und sag den Namen der andere sagt den Namen Münster, man wiederholt den Armen des anderen und der andere wiederholt den Namen von einem selbst und bei der Verabschiedung ist es auch somit verbinden im verwendet immer mal wieder auch den Namen des anderen selbst am Telefon, wenn man den anderen dann kennt ja dann also tschüss Moritz und. Man nennt die Namen am Schluss noch mal nicht so ist er halt wollte man sicher gehen dass man nicht vergessen hat mit wem man gerade telefoniert hat das wäre für mich vermutlich der hilfreiche die hilfreiche Dimension wann dieser Geschichte sonnen. Jens hatte erklärt seine du gehst es ist eine gewisse Art von Verbindlichkeit, die in der Schweiz eben möglicherweise mal sein zu kleines Land ist und wann irgendwie ja noch so sehr viel mehr auf zu Interaktion setzt. Z.b. auch Leumund noch eine Bedeutung hat. Dachzelt an der Uni wurde er schon oft gefragt von Studenten. Ja ein Rapper ob sie ihr ihnen als Referenz angeben können es ja mir hier studiert und wenn sie sich irgendwo bewerben wollen als Referenz wenn man das in Deutschland gefragt wird oder so dann, er ist es sehr unwahrscheinlich dass sich irgendjemand dann daraufhin meldet aber er bekommt regelmäßig solche Anfragen wieder zurück dann rufen die an und sagen sie, kennen doch XY er oder sie hat bei Ihnen studiert und dann können Sie mal was über diesen Menschen sagen also diese Auskunft dieses dieses Verhalten diese diese diese, dieses diese persönlichen, oder diese Interaktionssituation am noch mal eine ganz andere Bedeutung und das macht man dann auch inzwischen Begrüßungs und verabschiedungsfloskeln. Oder. Wie das abläuft diese Verbindlichkeit auch eben im Umgang mit anderen in der Stadt und dann doch irgendwie dieses. Erstaunlich und das alles an so in zwei Tagen geballt oder 36 Stunden nicht mal, ich kann um 13 Uhr an und bin heute um 14 Uhr gefahren ist und man keine mal 25 Stunden die ich in Bern war. Doch. In der Zeit so unglaublich viel passiert praktisch habe ich schon das halbe Leben denn dort organisiert also mit Wohnung und Bank und Arbeit ist er schon mal das meiste gemacht. Sieht noch eine Krankenversicherung in der Schweiz kein einfaches Thema und. Und der Arbeitsvertrag letztlich und dann muss ich nur meine sieben Sachen packen und komm und dann ist es. Dann bin ich in Schweiz dann wohne ich dort und arbeite da. Fahre durch diese Stadt und nicht mehr durch Köln. Und auch als ich zurück kam nach Köln und dann hier durch Köln Kalk gut dass es natürlich auch ein extrem ist also ein extreme Vergleich aber meine steigt hier aus und, läuft durch Köln Kalk zum zu mir nach Hause und dann SS. Überall unendlich schmutzig im Vergleich zu Bern in Bern Licht nichts auf der Straße kein Kaugummi kein Zigarettenstummel nicht das ist einfach. Also im Vergleich das wirklich mir fällt dann auch erst auf so richtig auf wenn man dann. Von hier nach dort fährt wenn man das in so kurzer Zeit an einem Tag alles erlebt. Und vielleicht auch so erst so richtig wenn man sich überlegt wenn man so sozusagen so zwei halbe Leben hat das eine noch hier das andere fast da. Wenn man von dem fast dahin das noch hier fährt. Ist dieser Unterschied so extrem wie man ihn wohl einfach kaum erlebt. Im Urlaub ist man z.b. dann doch immer mal wieder eigentlich, entweder begeistert weil irgendwie ist alles anders neue und schön und und man möchte es auch genießen und es ist einschließlich im Urlaub man hat jetzt frei und möchte sich entspannen und hat auch keine Hektik kein Stress, oder zumindest ist das der Plan das funktioniert ja meistens nicht so wahnsinnig gut aber dass der Plan und so. Fallen einem Süchtigen nicht sofort auf es ist erst mal anders aber man schiebt es auch so ein bisschen auch auf diese Freizeit Situation den Urlaub und sofort. Fabian dass manche Dinge sind, bin glaube ich erst so richtig wenn man eben dieses diese Lebenskontext als Lebenskontext auch erlebt und vergleicht. Das sind so kurzer Zeit. An wie gesagt ich ich merke auch die ganze Zeit wenn ich drüber nachgedacht habe und jetzt auch wenn ich darüber sprechen, und das Versuch so vor mich mir vorzustellen und zu sagen in Worte zu fassen. Einfach einfach schwierig fehlt noch gleich gar nicht so genau was ich da beschreiben soll. Wie es ist ein Mensch bitte alle Kleinigkeiten beschreiben. Was ist das an und auch und auch wirklich extrem schräg ist dieses ist sind dann solche, solche ständigen Verbindungen die man aufmacht ich habe meinen Rucksack dabei ich höre meine Podcasts die hier hört dich überall hör wo ich immer hin gehe ich immer die selben Podcast und plötzlich bin ich in Bern und hört diese Podcast. Geht durch die Stadt ich habe sie nicht die ganze Zeit gehört weil in einer neuen Stadt zu sein. Da kann man auch ruhig erstmal keine Podcasts hören und einfach mal die Stadt hören aber doch wenn man dann wenn man dann beginnt, Person oder eben Dinge zu tun den man auch so folgt. Bitte kurz checken wer was geschrieben hat E-Mails beantworten Produktankündigungen zu erhalten und so in den Müll zu schmeißen also Dinge. Die schaffen so eine schräge Verbindung die zu die so plötzlich durch. Durch diese durch diesen Ortswechsel hindurch einfach eine Einheit schafft die die da erstmal irgendwie dem fremd ist. Drück ich weiß nicht wie ich das anders beschreiben kann als so. Und diese Verbindung zwischen diesem und jenem Leben diesen zwei halben leben. Diese Verbindung. Ist zum einen eben genau das eine Verbindung und Verbindlichkeit und die Einheit eigentlich eben dessen. Ja Mann dort ist und als der Mann dort hingeht und mit all seinen Dingen die man eben die ein so ausmachen die man tut er dort hingeht und zugleich ist es gerade diese Verbindung die die Unterschiede noch mal betont. Es ist also eine Verbindlichkeit die solche Unterschiede überhaupt erst markiert weil in dem Moment fällt auf dass man es in ganz anderen Kontexten tut. Es ist unerheblich erstmal für dich meinen für Podcast hören als ob ich jetzt traurig und allein in Köln oder in Bern, das tut dem keinen Abbruch und wenn das nicht viel daran und doch ist es einfach was völlig anderes. Ich hätte ja mir schon mal diese Frage in New York gestellt mit Musik. Bestimmte Musik nur an bestimmten Orten kann und dann. Das aber nicht so sehr diese Verbindung gewesen die mir damals in den Sinn kam sondern hier. Damals war's diese zwei Diesel. Dieses eingebettet sein von Musik hören in seiner anderen Stadt. Das natürlich bei Musik noch mal was anderes wenn man Musik hört und durch die Gegend fährt oder läuft sich Dinge anschaut unterwegs ist. Dann kann man sich gar nicht so sehr davon befreien dass es funktioniert wie ein Soundtrack eigentlich. Achso gewohnt Bilder Geschehnisse Handlungen zu folgen in Filmen oder Serien. Die mit Musik unterlegt sind und die Musik ist ein wesentlicher Teil davon zumindest oft. Du hattest einfach nur eine ganz andere Wirkung wohingegen Gemeinsprache folgt und Podcasts hört. Dann merkt man dass man stößt darauf dass dieser Podcast eigentlich unempfindlich ist gegenüber dem Ort, und diese Unempfindlichkeit macht ein selbst in dem Moment indem sie auffällt empfindlich gegenüber dem Ort und nicht gegenüber dem Podcast. Bei der Musik war es ja eben genau andersrum weil sie eben diese Verbindung mit dem Ort einging machte sie aufmerksam auf die Musik. Und auf den Ort und so sind diese Bewegungen und Vernetzungen. Euch auch zu Bezügen die man mitbringt die einen ausmachen. Anfang nicht zuschauen wie dieses wie diese Netze geknüpft werden wie. Diese Verbindungen neu Gewebe oder weitergesponnen werden oder so. Plötzlich erweitert sich dieses Leben und der Lebensraum und der Ort an dem man eben so seine Existenz verbringt. Erweitert sich es wird einfach angeknüpft das kommt da eine neue Stadt dazu momentan ist es praktisch einfach. Also ich ich merke dass ich für diese Fragen eigentlich noch keine. Sprache hat mit der ich das genauer beobachten kann. Ich wünschte mir ich hätte Zeit und auch. Ach so mehr Übung eigentlich in sowas wie ethnologischer Beschreibung von solchen Dingen zu einer ethnographischen Perspektive. Das wären vermutlich die Instrumente oder die die Methoden und Umgangsformen das zu trainieren so etwas zu beobachten solche Differenzen und. Solche Eingebundenheit and und solche Verwehungen genau zu beobachten während sie geschehen. Das fällt mir noch schwer und dann und sein weil es die ganze Zeit stattfindet weil es eigentlich so ohne mein Zutun so richtig stattfindet die ganze Zeit. Passieren diese Dinge diese Eindrücke des Erlebnisse. Weil es passiert ohne dass es einem so wirklich bewusst wird. Schon hinter völlig völlig übermüdet und schläft einfach übersetzen Computer ein bei und es ist seine also auch eine gute Müdigkeit eine rechtschaffene Müdigkeit man hat dann. Ausnahmsweise mal nicht den Eindruck haben müsste jetzt endlich noch an der Diss was machen, jetzt hat mir endlich diesen ganzen Organisation Scrum oder dieses Zeug für die Uni oder jenes gemacht. Diese E-Mail beantwortet und alles muss auch erledigt werden und jetzt kann man endlich wieder was für Teddys machen oder so oder jetzt kann man endlich Ruhe zu lesen. Drückt einfach in die in weite Ferne. Es ist jetzt zumindest mal klar die paar Tage muss an der das jetzt nichts macht werden. Es funktioniert auch nicht weil würde sich glaube ich auch einfach um dieses Leben bringen wenn man also. Wenn man sich dazu keine Gelegenheit gibt wenn man dieses nicht einfach nimmt wenn es wenn es 7 Uhr kommt. Wann muss ich dem sowieso stellen ob jetzt oder später. Könnte das noch verschleppen und ich habe den Eindruck wenn man sowas verschleppt dann schadet es letztlich auch irgendwie der Arbeit in die man dann einfach wieder rein findet wenn man dies Dinge eins nach dem anderen macht, und schaut was an solchen Tagen geboten ist und was man machen muss und in 25 Stunden in Bern. Wenn ich jetzt auch nicht mehr erwarten und so unglaublich spannende Gespräche auch mit dir ins schon gehabt gestern noch und mit Andrea dann am Abend und heute noch beim Mittagessen und. Wird auf jeden Fall eine gute Zeit sicher auch schwierig aber eine gute Zeit. Und jetzt muss ich noch Vorbereitung treffen ist schon spät und ich muss noch alles packen fürs Festival. Deswegen schließe ich die Notizen und bin gespannt wie ich morgen welche unterbringen und in diesem Sinne bis morgen.

Podlog #185 2017-07-04

4. Juli 2017, die 185. Folge. Heute nur begeisterte Erzählungen aus Bern… Wenig Theorie, mehr Euphorie. Nach dem vielen Scheitern, darf das vielleicht auch einmal sein. Von der kleinen Schanze in Bern…

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Moritz Klenk
4. Juli 2017 die 185 Folge von Podlog. Ich bin gerade auf der sogenannten kleinen Schanze in Bern unter find jetzt noch kurz Zeit. In diesem wirklicher ereignisreichen spannenden Tag. Kurze Notizen zu machen ich bin heute also nach Bern gefahren. Und werde dann morgen einen Arbeitsvertrag unterschreiben. Mehr und mehr echt verrückt so. Das auch auszusprechen und zu realisieren dass man da jetzt für 4 Jahre hingeht. Es wird 18 Uhr großartig die Uni ist unglaublich schön dass. Die das Gebäude in dem die Religionswissenschaft ist dort auch und die historische Philosophische Fakultät im unitobler Gebäude ist sehr neu und top ausgestattet. Und extrem schön mit dem kleinen schönen Tag vorne dran also da hinten dran. Sehr praktisch direkt am Hauptbahnhof sein in Fußnähe 10 Minuten vom Hauptbahnhof entfernt. Und das ist ein tolles Umfeld dass es jetzt schon klar sind. Extrem nette kluge Menschen hier mit den man ganz wunderbar Diskussion führt heute eigentlich schon den ganzen Tag über alles Mögliche gesprochen. Und meine Vorfreude wächst eigentlich oder geht eigentlich langsam über Frau heute einfach darüber. Immerhin jetzt schon hier bin und soll es ist auch wenig vergleichbar mit diesen ersten Stunden oder diesen ersten Tagen wenn man in einer neuen Stadt ist. Von der man bislang was wusste dass es sie gibt und ich war in Bern auch schon einmal hier aber habe von der nichts gesehen. Und dann hierher zu fahren und zu wissen dass man hier jetzt wohnt und das sind relativ nahe Zeit. Der Umzug sollten wir über die Bühne gebracht werden aber. Das schon einfach auch aufregend. Das Gefühl oder diesen Eindruck in der Stadt zu kommen und zu wissen dass man da jetzt lebt erstmal für eine gewisse Zeit zumindest. Das hatte ich ne ja zuletzt in Köln aber so richtig waren es mir eigentlich das erste Vergleich bei eigentlich nur wie als ich damals nach Edinburgh gefahren bin. Ich direkt mit meinen Koffer und meinen Taschen hingeflogen bin ich war noch nie zuvor da und dann mit dem Taxi zu meiner wie geht die ich übers über skype. Gecastet wurde für dich dann in der Stunde ein Zimmer bekommen hatte und dann. Nächsten Morgen aufwachen und zu wissen dass man in der Stadt jetzt bleibt und dass man auch erstmal nicht mehr fährt. Dann weiß man auch so zumindest oder weiß man nicht aber bildet sich ein was es heißt wenn wenn so Lebensabschnitte enden und beginnen. Und wie die auch so ganz. Ganz Material mit mit so mit Orten und Räumen und mit solchen an Wesenheiten verbunden sind. Und dann wird so ein Backenzahn Wechsel sein. Mit einfach mal direkt extrem greifbar und und so ganz anders erlebbar als wenn man sich jetzt nur irgendwo vorstellen würde man wäre jetzt. In Zukunft leben da und dort kriegt möglicherweise den Arbeitsvertrag nur zugeschickt und unterschreibt und weiß eigentlich nicht so recht brauchen sich einlassen und man weiß der Abschnitt hat jetzt eigentlich schon begonnen. So richtig erfahrbar ist es erst wenn man dann dort ist. Music. Ich meine das ist so ein bisschen unfair die Stadt präsentiert sich heute auch schon fast von einer absurd schönen Seite strahlender Sonnenschein wunderschöner Sommertag sehr warm. Und die Stadt ist voller Menschen und voller Leben ist wenn alles irgendwie draußen Stanzen an unterwegs jeder zweite den ich frag schwärmt von der Aare in der man unbedingt jetzt sofort am besten schwimmen müsste. Music. Diese Hügel und Berge im Hintergrund und und dieses Stadtbild so voller Bäume so unglaublich grün und so. Music. Man hat den Eindruck es gibt hier einfach ausschließlich schöne Häuser aber gut ich habe jetzt natürlich auch nur so einen relativ überschaubar im Bereich von Bern gesehen und dann ist dann aber trotzdem. An sich schon überschaubar mit 130.000 Einwohnern oder so ist es wirklich keine sehr große Stadt aber. Aber es reicht um eine wirklich eine lebhafte spannende Stadt zu sein die schon auch vom Stadtbild einfach so wahnsinnig viel bietet. Music. Zur Uni auch das Institut na gleich die Bibliothek um die Ecke und alles sofort erreichbar. Man arbeitet zusammen und es ist da fort und deine schöne Cafeteria und Mensa es gibt eben diesen tollen Park direkt vor der Uni und ich wunderschöne Büro sind groß und. Ralf Praxis möglich. So produktiv die arbeit Atmosphäre dort war sehr ruhiges war natürlich kannst kein Semester aber ist der fällt auch so ein bisschen Ding. Music. Missionar. Dampfer viel Freude auf das was jetzt kommt und ich bin schon so gespannt was was hier so an Gesprächen im Stehen und und wie man die Stadt noch so entdeckt und. Morgen gleich die erste Wohnungsbesichtigung bzw ein WG-Zimmer zu besichtigen dass sich gestern Abend die E-Mail geschrieben heute eine Antwort bekommen. Music. Bei all dem was ich in den letzten Folgen und Wochen und Monaten übers scheitern nachgedacht habe. Drück das so bisschen in ja in Perspektive bzw zeigt auch an bestimmten Stellen des scheitern. Auch fremd und fern und und es gehört auch dazu und es gut. Music. Weiße sind jetzt einfach alles so die Eindrücke die ich jetzt heute hab hier sind jetzt keine besonders. Theoretischen Einsichten oder so sondern eher so der Eindruck der Stadt sein wollen hier zu sein und auch vor Ort. Und immerhin lokales denken die CD von David kitschig von Walter Benjamin. Wo wenn ich in Bern müsste man eigentlich dieses Thema noch mal aufgreifen bin Walter Benjamin eben hier an der Uni studiert hat und promoviert hat. Und ich sitz hier auch in der Lehre z.b. eingebunden sein werde im Walter Benjamin Kolleg. Und mit den Menschen hier am Kolleg und am Institut zusammenarbeiten kann. Einfach großartig Aussichten und die Schweiz ist so klein so. Nah beieinander alles man kann einfach zu jeder Uni hat man den Eindruck direkt mal eben kurz hinfahren dass es nicht weiter erzählt nie eine Stunde. Da ist man mal gerade durch Berlin gefahren und hier ist man irgendwo ganz anders. Und dementsprechend gut sind auch Verbindungen zu anderen Unis und anderen Instituten und anderen mit denen man sich austauschen kann und. Gemeinsam Projekte machen oder Veranstaltung organisieren oder Vorträge hören und. Also ich kann mir nicht vorstellen dass man sich irgendwie noch bessere Arbeitsbedingungen wünschen könnte. Oder zumindest gerade kann ich mir nicht vorstellen ist natürlich auf der erste Eindruck und es wird sich irgendwie auch relativieren es gibt sicherlich auch hier irgendwo aber es ist fühlt sich schon so an. German Intonation magisches Wunderland geführt wird und man denkt sich ja wann kommt endlich die böse Prinzessin und zeigt ihm das hier. Überall alles voller Schattenseiten und Dämonen ist was wirkt einfach zu schön zu. Zugute alles für mich aber hey das ist doch einfach falsch sein ich kann auch einfach wirklich gut sein. Also so oder so dachte ich notiere ich heute zumindest mal kurz auch einmal. So wirklich optimistische Gedanken. Heute Abend fahre ich noch nach Fribourg und übernachte bei einem Freund und dann zukünftig auch an Kollegen. Unterm Ja und morgen geht's dann wieder zurück also wie gesagt erst den Arbeitsvertrag unterschreiben. Dann vielleicht zugleich ein Bankkonto eröffnet der erste Schritt um wirklich in der Schweiz an zu kommen nach dem Arbeitsvertrag direkt das bankkonto. Und dann die Wohnung vielleicht in der Reihenfolge oder ein anderer auf jeden Fall diese drei Dinge und dann. Und dann eins nach dem anderen und in diesem Sinne bis morgen.

Podlog #181 2017-06-30

30. Juni 2017, die 181. Folge. Heute ein paar Notizen zu gestohlener Zeit; Zeitschlaufen, die geheime Orte in sich verstecken; Orte, die ausserhalb ihrer Zeit nicht existieren, ohne Ortszeit, Ortszeitlose… und darin auf diese unscheinbare Ortszeit gerade hinweisen, sie ‘losen’. Zum Preis eines schlechten Zeitgewissens oder der diebischen Freude eines Verlustfreien Gewinns von zuvor nicht existierender Zeit und ihren Orten.

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Moritz Klenk
30. Juni 2017 die 181 Folge von Podlog. Und ich würde fast sagen heute eigentlich das auf dem Holzweg special feature vielleicht sogar. Denn ich bin gerade unterwegs auf dem Weg durch den Wiesengrund und durch den Wald. Und von einer Acht. Einem Lagerfeuer Abend am Fluss. Man könnte man könnte manchmal vergessen dass es Sommer ist wenn um einen herum. Das Leben eigentlich so über einen hereinbricht mit. Weil die sind Überraschungen und Abzweigungen und all diesen. Herausforderungen die es einem so auf den Weg mit gibt und diese anzubieten. Und wenn man dann mit seiner Arbeit beschäftigt ist und eigentlich die meiste Zeit irgendwo in geschlossenen Räumen verbringt. Und fast schon wirklich so am rotieren ist dann kann man das leicht übersehen. Und so ist der Besuch hier in Nürnberg. Der natürlich auch irgendwelche Termine beinhaltet hatte aber dann doch eigentlich so eine Art wie aus der Welt fallen. Fällt aus seine Arbeitskontext in dem Ort in dem man die meiste Zeit verbringt. An denen man arbeitet und lebt so fett man einfach rausund es dann. Eigentlich letztlich so wie in so eine Art Zeitblase weil der Raum und so. Im strengen Sinne vermutlich. Für das was ich jetzt versuche zu beschreiben eigentlich. Wie sollen sekundäre Rolle spielt das ist letztlich mehr die Zeit die dann. Wie sollen die Schlaufe bildet und morgen geht's schon wieder zurück nach Köln aber dann war es eben bereits. Die Schlaufe kerzig. Wieder zu ihrem Ursprung zurück und es war auch nur faktisch 2 Tage. Zweimal 24 Stunden. Ich habe mal vor einiger Zeit und ich weiß nicht mehr ob ich das hin Podlog schon notiert hatte einen kleinen Text angefangen zu schreiben. Über so ein ähnliches Phänomen von Zeitschleifen die sich. Gesichter zeigen die Orte in so einem arzt Nichts verschwinden lassen. An dem Phänomen von Ortszeit den verschiedenen Zeitzonen auf der Welt. Und der Vorstellung dass es Zeit gibt dies nur an bestimmten Orten gibt nämlich eben die Ortszeit. Die von Ort zu Ort sich ändert wenn ich faszinierend also schon immer davon unabhängig eigentlich. Bis mir eines Tages auf einer meiner vielen Pendelfahrten von Berlin nach Friedrichshafen. Bei der ich immer morgens ganz früh in den Zug eingestiegen bin und dann. Durch einen noch Halbschlaf ist Berlin gefahren bin bei dem ich meistens auch auf der Rückfahrt dann abends in einen schon fast wieder wobei Berlin das natürlich. Kann wirklich geeigneter Ort um eine schlafende Stadt zu beobachten aber auch da wieder eine fast Halbschlaf ne. Stadt vorzufinden war. Und auf einer dieser Fahrten ist mir irgendwann mal aufgefallen dass mein Vater so die Zugstrecke führt dann über. Erhöht über so verschiedene durch verschiedene Viertel durch. Und ist sie kommt immer an einem Kindergarten vorbei der zu dieser Zeit noch ohne jeglichen. Besucher ohne Kinder ohne Erziehung und es brannte immer nur ein Licht gerade zu dir. Nachtbeleuchtung und so und wenn man da so drüber fährt dachte ich mir. Es ist eigentlich im Prinzip genau das Gegenteil von Ortszeit. Sinne Orte die gibt's da auch nur zu Ihrer Wartezeit. Und zu allen anderen Zeitenwenn der Kindergarten zu ist oder die Schule geschlossen oder auch die Uni Gebäude abgesperrt die Behörden zu. Was natürlich für alle für alle Orte gilt die öffnungs und Schließzeiten haben. In diesen Zeiten verschwinden die Orte einfach im Nichts. Den Ort gibt's eben nur zu bestimmten Zeiten und zu allen anderen Zeiten haben diese Orte keine Ortszeit und deswegen da stand ich die. Ortszeit Lohse. Die Metapher von Ortszeit lose von dich dann darüber hinaus noch besonders deshalb spannend weil das der Name einer. Blume ist die also abgewandelter Name eine Blume ist der Herbstzeitlose nur. Heißt es nicht dass diese keine Herbstzeit hätte sondern. Sie kündigt den Herbst weil sie blüht erst im Spätsommer und Herbst sie los den also sie. Sagt ihnen voraus und kündigt ihn an. Holländischer Doppelbedeutung von Bad zeitlosen von Orten die. Aus ihrer Ortszeit heraus eigentlich in so einem hat nichts verschwinden und zugleich eigentlich damit. Ortszeit nimmer ankündigen eigentlich darauf hinweisen dass diese Orte nur zu bestimmten Zeiten existieren eigentlich nur in diesem Zeit Schlaufen existieren. Und das Phänomen finde ich besonders eindrücklich wenn man solche Orte besucht zu den Zeiten an denen. Sie eigentlich nicht existieren nachts in der Universität ganz alleine Matthes Institut für sich oder schon in. In Bibliotheken die 24 Stunden geöffnet haben wenn man nur noch einzelne. Wenige Menschen trifft die möglicherweise einfach verschlafen haben und aus Versehen in der Bibliothek noch hängen. Man merkt sofort wenn man diese Orte dann betritt wenn sie eigentlich Indira. Außerhalb ihrer Ortszeit in diesem nichts der Zeitlosigkeit verschwinden. Wird es einem sofort eigentlich als wie eine Art wie eine hat gestohlene Zeit. Und eine Art geheimer Raum. Wenn ich verborgen in dieser nicht Zeit in dieser Ort Zeitlosigkeit und zugleich wenn man dann dort ist eine Zeit die. Divi gestohlen wirkt eigentlich wieder dem normalen Fortschreiten der Zeit irgendwie entrissen. Und die Räume mit dann betreten. Zeigen sofort dass sie ihre Grenzen und Regeln abgelegt haben. Kann in der Bibliothek danach. Hinter die Theke oder wenn man dazu so gearbeitet hat oder ist noch mal anders deutlich in Bayreuth habe ich ja fehlen. Jahre auch in der Bibliothek gearbeitet als studentische Hilfskraft und. Wenn man der letzte ist der absperr und hat diese Bibliothek für sich und man geht noch so auf einem. Letzten Gang durch alle Regale. Und gerade wenn ich jetzt hier bin und in dieser irren Schlaufe von. Ja eigentlich so auch. Komisch nur wenig sinnvollen Bewegung von Köln nach Nürnberg und dann sofort nur. Stimmt 40 Stunden später zurück in Köln. Dann wird am das noch mal ganz anders bewusst eigentlich diese Form von Schlaufen und Orten die aus der Zeit fallen oder Schlaufen von Zeit die man sich. Wir aus Windel aus dem einfach dahin fließen. Des Alltags und der Alltags Zeit und dem Fortschreiten auch der Rhythmen die man so. Die man so in seinem Alltag. Praktiziertund auch da wieder. Der Verweis zu zu Arno Schmidt der sagt er Tag sei ein. Ein Mosaik von so ganz wenigen Momenten die nur das den Gehalt oder die den. Tag eigentlich ausmachen ein zerbrochenes und lückenhaftes mozaik lückenhaftes Tages Musik. Aber wenn man in so einer Zeitschleife ist und sich auch die Gelegenheit. Gibt und sie darin findet dass man diese Zeit Schlaufen beobachtet dann wird über diese eigentlich gestohlene Zeit. Zusammen mit den Bewegungen von Ort zu Ort für einen kurzen Moment nämlich einfach für diese Bewegung in dieser Zeit Schlaufe und von Ort zu Ort. So ne ja eigentlich nur in dieser Zeit dann und in dieser Bewegung selbst. Entstehen der Einheit dieses lückenhaften Mosaiks. Du schaffen dieser mal möglichst solche Zusammenhänge noch mal ganz anders zu reflektieren und gerade in so Zeiten. Bist bei mir auch. Gib mir den letzten Tagen und Wochen immer wieder auftritt und dann. Alle sind so umtauschen ist und nicht ohne Herausforderung. Und nicht ohne Sorgen die ständig auf unsichere Zukünfte verweisen und auf. Sich als unvereinbar änderbare Vergangenheiten. Darbieten in so getrieben und Gegenwart und von einem zum anderen hangeln. Bin gerade in solchen in solchen Zeiten sind diese Zeit Schlaufen umso mehr gestohlen. Man kann es förmlich. Füße spüren mich in Form eines wir Salat beim schlechten Zeit Gewissen. Warum man eigentlich kein schlechtes Raumgrößen hat Frage ich mich. Warum man eigentlich nur Zeit stellt Uni Räume und doch ist es dann gerade in solchen Momenten klar ohne die Bewegung und ohne den ortswechsel. Und ohne diese Lokalisierung der Reflexion auch die in genau diesen Bewegung und mit ihr. In dieser Zeit stattfindet kommen solche Zeit Beobachtung natürlich überhaupt nicht zustande. Ja So mit diesen Überlegungen auf dem Nachhauseweg. Sehe ich die Notizen heute. Und da komm mal wieder erst in Köln zu Aufnahme. In diesem Sinne bis morgen.

Podlog #179 2017-06-28

28. Juni 2017, die 179. Folge. Winzige Notizen mit guten Nachrichten. Aussichten, auf Herausforderungen, Veränderungen, Ortswechsel, und vor allem heute einfach nur Freude.

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Moritz Klenk
28. Juni 2017 die 179 Folge von Pop Rock. Heute habe ich wirklich schlicht einfach nicht zu notieren außer das ist ein großartiger Tag war. Mein großer dicker Tag weil ich heute die Zusage für eine Stelle bekommen habe die mir. Vermutlich also skeptisch bis zum Schluss bis ich. Letztlich vermutlich den Arbeitsvertrag unterschrieben habe für die nächsten vier Jahre eine Stelle bieten wird und damit Bezahlung und ein extrem spannendes Arbeitsumfeld. Die auch mit 9. Raus Forderung verbunden ist zunächst zumindest einem Umzug, Ortswechsel der mit viel Aufwand viel Anstrengung und so weiter verbunden ist und damit auch eigentlich mich zunächst mal rauswirft aus meine Arbeit. Erfahrungsgemäß geht damit eigentlich mindestens ein Monat Arbeitszeit drauf wenn man das. Sehr schnell unter und zielstrebig bis zum Ende durchführt, ich hatte das erst 2015 da ging mir sogar zwei Monate verloren und zuvor 2013 und, in ganz unterschiedlicher Hinsicht und noch mal 2012 also solche Phasen sind immer geprägt von also ja wechseln und, und Anstrengungen und so. Lebens Rahmenbedingungen die die zum Leben zum Überleben dazu gehören aber eigentlich in den Job Beschreibungen in der, Stelle selbst in dem Aufwand das ein was man so. Wofür man bezahlt wird was was von einem erwartet wird und auch in die Zeit die eigentlich eingerechnet wird in der man so eine Arbeit schreibt fertig schreibt, verteidigt und dann sich zu neuen Stellen hin orientiert eigentlich nie vorgesehen ist. Eine Beschwerde in keiner Form aber es ist zumindest etwas was man. Was nicht vorgesehen ist in solchen Stellen eigentlich und deswegen bin ich umso. Glücklicher heute einfach dass ich diese Aussicht habe. Für vier Jahre das ist für mich in meiner Situation noch mal eigentlich. Das mit beste was ich mir hätte auch auf dem können ich habe genügend Zeit meine Pizza fertig zu schreiben zu Ende zu bringen und zu veröffentlichen und dann mir über die nächsten Projekte noch mal neu Gedanken zu machen, und sie anzufangen und neu stellen zu suchen für den Fall und den Weg danach und, weil ich so lange und so oft über kayat gesprochen habe und über solche solche Unwägbarkeiten. Ich meine. Die Bewerbungsphase und die Hoffnung auf diese Stelle z.b. die war die ging jetzt schon eine gewisse Zeit aber es ist einer der. Eines dieser Themen über die ich nicht sprechen kann solange ich nicht in irgendeiner Form da. Dann etwas Sicheres in den Händen hab und das gehört dazu es gehört eigentlich auch zu diesen Unwägbarkeiten und, diesen diesem Prekariat dazu Prekariat heißt ja letztlich nichts weiter als eigentlich eine Art Bittsteller tun also stellen die auf it stellen. Angewiesen sind auf auf beten und Flehen und Hoffen und Bangen also all diese Dinge, betreffen auch noch die Situation in denen man zwischen zwei Jobs oder zwischen zwei Anstellungen oder gerade im Übergang oder man hat die Zusage aber noch kein Arbeitsvertrag unterschrieben und all diese Unsicherheit und die Perspektive nur für drei oder nur für 4 Uhr oder so Jahre und dann weiß man immer noch nicht was passiert danach und wo geht's hin und kann ich das und jenes und wo bleibe ich wo finde ich einfach meinen Ort oder mein Arbeit, den den Ort an dem ich meinen Beitrag zu diesem zu dem ich meinen Beitrag leisten möchte leisten kann. Also ich will fragen dieses Arbeitsumfeld worums dann geht und so man kann sich solche Fragen solche solche Kontexte eben nicht aussuchen und all das. Sind diesen Begriff auch würde ich sagen mit bezeichnet. So aber ohne dass ich da wieder ein Schwenk eigentlich in dieses heute waren Tag. Einfach indem ich mich nur gefreut habe und die Frau hat so sehr überwogen dass ich auch kaum zum Arbeiten kam. Und das muss auch sein in all diesen Situationen und Haken an den Mann vom Arbeiten abgehalten wird weil man sich so sorgt und nicht weiß wie es weitergeht und eigentlich. Immer wieder im mit diesem, eigentlich mit dieser drohenden Arbeitslosigkeit und dieser und solchen Situationen einfach immer wieder eigentlich konfrontiert dann. Über sie hinweg arbeit muss oder sie im hintergrund irgendwie mit trägt und dann trotzdem versucht weiterzuarbeiten in solchen Situationen. Das auch mal sein dass man sich einfach vor und dass ich nicht zur Arbeit kommt und dann kommt man vielleicht möglicherweise gerade deswegen an den Tagen danach. Befreit ein einen Lichtblick. Und für mich war dieses Jahr bislang auch wenn ich hier in meinen Hotdog Notizen nicht sehr. Detailliert darauf eingegangen bin schon ein ganz nur einfaches Jahr aber. Das ist zumindest jetzt erstmal einen Geister wirklich positiver Ausblick. Und ich dachte ich freue mich auf diese ich freue mich auch auf diese Veränderungen. Wenn man das nicht mehr mitbringt oder nicht mehr kann sich darüber freuen und dann ist man vermutlich auch wirklich sehr schlecht beraten in der Wissenschaft bleiben zu wollen oder. Ein Beitrag zu leisten oder hier eine Stelle zu suchen und zu hoffen dass man eben diese Arbeit weiter machen kann. Und so bin ich auch ganz froh dass es noch funktioniert nach all diesen. Nach all dem zurückliegenden das ist einfach funktioniert sich ja sowas bedingungslos zu freuen auch wenn ich merke dass. Das ist mir noch also heute am ersten Tag nach der positiven Nachricht. Tag noch so ein bisschen schwer fällt zu realisieren was das eigentlich bedeutet dass man wieder eine Aussicht hat und wieder eine Perspektive zumindest für die nächsten vier Jahre und ja. Und auch erstmal in den Hintergrund treten lassen muss das dass es erstmal mit Arbeit und, Unwägbarkeiten und vita 9 und Sicherheiten und Herausforderung und Anstrengung verbunden ist die alle eigentlich ein einem nur von der Arbeit abhalten. Die man eigentlich machen möchte. So aber um solche Umstände um Lebensbedingungen und über dieses einfach dieses überleben dieses. Diese Finanzierung des eigenen Lebens dieser dieses dieses in Gesellschaft science. Und das kommt mir nicht herum die Idee dass es eigentlich nur um Arbeit geht um die man sich wirklich kümmern möchte die Projekte die man eigentlich vorantreiben möchte. Das sind sehr schräge sehr falsche letztlich in der Hinsicht sehr falsche Vorstellungen. Den ist vermutlich nicht besonders gesund ist nach zu hängen. So und deshalb habe ich heute dann noch den restlichen Tag mich mit Freunden beschäftigt und mit Freunden getroffen. Das noch würde ich zu Bett gehen so. Und ich war bei der Gelegenheit mal in Düsseldorf auch nicht schlecht. Aber mit diesem kurzen notizen wirklich erster aus dem Bereich der. Lebensumstände unter. Die Rahmenbedingungen eigentlich auch letztlich der Rahmenbedingungen des Podlog ich meine immerhin das wird ein. Wesentlicher Teil meiner kommenden Wochen und Monate. Bis zum Ende des Jahres mindestens und wer weiß wenn es länger geht ich hoffe ja schon dann. Auch darüber hinaus mich sehr begleiten der Ortswechsel wird sich bemerkbar machen und es wird hoffentlich eine neue ganz neue Gelegenheit geben. Auch diesen alten Fahrten von. Lokales Denken den ich in New York angefangen und noch mal hier aufgegriffen und dann bei meinen. Zeig in meiner Heimatstadt zu Hause noch mal aufgegriffen und anders verdreht Zeig jetzt mit dieser Umzug Situation dann möglicherweise noch mal. Ganz neue aufgreifen kann das sind so fetten die mir. Im Denken und Arbeiten schon mehr und mehr wichtig werden und es bieten sich dann doch erstaunlich viele Gelegenheiten um so ein paar Themen immer wieder neu zu denken. Aber dafür ist an anderer Stelle dann noch genug Zeit und deshalb lasse ich heute mal mit ganz kurzen. Notizen zur glücklichen Rahmenbedingungen Umständen und in diesem Sinne. Bis morgen.